Angstmachen als Mittel der Politik

Von | Oktober 22, 2020

Von Peter Baier

Ich zitiere mich ungern selber. Aber in einem vor einigen Tagen publizierten Artikel  hatte ich die These aufgestellt, dass heute, da Politiker keine vernünftigen Argumente für die Begründung ihres Handelns mehr finden, das Verursachen von Angst und Panik quasi die ulitma ratio sei, wenn man denn hier überhaupt von “ratio” sprechen mag. Um Angst und Panik in der Bevölkerung zu schüren benötigt man indes eben Hilfskräfte, welche die grimmigen Botschaften unter das Volk streuen.

Eine stets willige Hilfstruppe sind die Systemmedien und genau hier kam gestern ein bemerkenswerter Beitrag von RTL (auch genannt “Unterschichten-TV” oder, in Anlehnung an die 3-buchstabige Abkürzung “RTL” tituliert als: “Rammeln, Töten, Lallen”) über den Sender:

Die Wortwahl des Herrn Blome (immerhin “Politik-Chef” bei dem Sender!) zeigt klar und ohne Zweifel, worum es der Politik und den nachgeschalteten Medien letztlich geht: Man will der Bevölkerung “Schrecken einjagen” um sie (oder genauer, jenen kleinen Teil, der sich dem “Corona”-Diktat nicht ohne Widerstand zu leisten unterwerfen will) auch noch “auf Linie” zu bringen. Ganz nebenbei bemerkt ist das Wort “Schrecken” auf Latein “terror”.

Die beständig wiederholte Drohung mit einem “Lockdown” wirkt zwar langsam etwas abgegriffen aber bei bestimmten Teilen der Bevölkerung zeigt sie offenbar Wirkung. Klopapier wird wieder knapp. Wobei man natürlich im Gegenzug die Frage aufwerfen darf, wie bekloppt Menschen sein müssen, um Analzellulose zu horten. Aber als Indikator für Panik in der Bevölkerung taugen die Füllstände der entsprechenden Regale im Supermarkt durchaus.

Dass die Moderatorin am Anfang des Beitrages die Frage aufwirft, wann “die Kanzlerin richtig durchgreifen” wolle, ist übrigens auch ein Ausweis der Tatsache, dass sich die Medien dem autoritären “Corona”-Staat vollständig unterworfen haben. Die Presse, die eigentlich das Regierungshandeln kritisch zu hinterfragen hätte, degradiert sich zum Einpeitscher für eben diese Regierung, und unterstützt sie bei der Aushöhlung unserer Freiheitsrechte. Wir erleben hier das Totalversagen der angeblich “4. Gewalt” im Staate. Nicht mehr und nicht weniger.

6 Gedanken zu „Angstmachen als Mittel der Politik

  1. Anymonus

    Also mal ehrlich: Ich lach mich tot, wenn mir Medien und Staat mit solchem Schwach-Sinn “Angst” machen oder mich sogar bedrohen wollen. Das Gegenteil ist der Fall: Vollständige Delegitimation, 100% Vertrauensverlust, auf-Durchgang-schalten für alles und jeden, der von Regierung oder Systemmedien kommt. Angehörige dieser Stände haben quasi ins Nest geka..t, und dafür gehören sie endgültig und nachhaltig entfernt. Fristlose Kündigung. Fortsetzung des (Vertrags-)Verhältnisses wegen irreparabler Zerstörung der Vertrauensgrundlage unzumutbar. Hinzu tritt Schadensersatz, vorsätzliche Täuschung, Zuwiderhandlung gegen Treu und Glauben, Verletzung von Sorgfaltspflichten, , …,

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  2. Anymonus

    Etappensieg?
    Polizeigewerkschaften zu Corona-Regeln: Stimmung wird aggressiver
    Nach Ansicht der Polizeigewerkschaften wird die Stimmung in Deutschland aggressiver. Die Akzeptanz der Corona-Regeln beginnt zu schwinden.

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  3. Pingback: Angstmachen als Mittel der Politik – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

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