Frankfurt/Main: Daten für das reale Infektionsgeschehen Covid-19

Von | September 29, 2020

Von Peter Baier

Im Hessischen Ärzteblatt (Ausgabe 10.2020) veröffentlichen Ursel Heudorf und René Gottschalk eine interessante Ausarbeitung zu den Covid-19-Zahlen für Frankfurt am Main.

In einigen aussagekräftigen Graphen wird die Ansicht, dass es sich bei Covid-19 mittlerweile um eine reine Laborepidemie handelt, neuerlich bestätigt. Nachfolgend sollen in aller gebotenen Kürze die wichtigsten dieser Schaubilder besprochen werden.

Zuerst stellen die Autoren die Anzahl der Meldungen der “Neuinfizierten” (also der Inzidenz an positiven Testergebnisse) der Hospitalisierung (Krankenhauseinweisung) gegenüber:

(Quelle: Hessisches Ärzteblatt 10.2020)

Bereits hier wird erkennbar, dass es zwei unterschiedliche Phasen in dem Infektionsgeschehen gab. Zu Anfang des Ausbruchs der Covid-19-Erkrankung laufen  die Inzidenzkurve und die Hospitalisierung annähernd parallel. Dies indiziert, dass es zu jener Zeit im Frühjahr 2020 ein relevantes Infektions- und, darauf kommt es an, auch Krankheitsgeschehen gegeben haben muss. Diese Kurven fielen jedoch sehr schnell wieder ab.

Im September kommt es hingegen zu einer auffälligen Diskrepanz von “Neuinfektionen” und Hospitalisierung, also dem realem Krankheitsgeschen.

Während die Zahl der “positiven” Testergebnisse nach oben schnellt, bleibt die Zahl der ins Krankenhaus eingewiesenen Personen sehr gering. Daraus lässt sich ableiten, dass es kein relevantes Krankheitsgeschehen mehr gibt, zumindest was Covid-19 in Frankfurt betrifft. Dass sich dies auch auf den Rest des Landes übertragen lässt, dürfte einsichtig sein.

“Corona”-“Tote”

Einen ganz ähnlichen Verlauf wie Hospitalisierungsfunktion nimmt jene für die Anzahl der “Corona”-“Toten”:

(Quelle ebd.)

Sie verharrt seit Ende April 2020 im Bereich von 0 oder max. 1 wobei die “0” die Regel und die “1” die Ausnahme darstellen. Auch hieraus lässt sich ableiten, dass es kein relevantes Krankheitsgeschehen für Covid-19 mehr gibt. Seit Mai 2020 sind in Frankfurt/Main (750.000 Einwohner) 7 Personen an (oder mit) Covid-19 verstorben.

Allgemeine Sterbestatistik

Zu diesem Thema führen die Autoren aus:

Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu erkennbar höheren Sterbezahlen während der Influenza-Zeiten 2017 (ebd.)

In der Grafik erkennt man eine Art “Rauschen” ohne signifikante Ausschläge mti einer Ausnahme, nämlich dem Frühjahr 2018 als die Grippewelle auch in Frankfurt zu einer messbaren Übersterblichkeit führte:

(Quelle ebd., Markierung durch den Autor)

Testsituation

Am Ende des Papiers werden (u. a.) noch einmal die Zahl der wöchentlichen durchgeführten Tests und die Rate an positiven Testergebnissen gegenübergestellt:

(Quelle ebd.)

Sehr auffällig ist, dass die Positiven-Quote für die letzten 10 Wochen annähernd konstant bleibt, sie liegt um 1%. Dies ist, nebenbei bemerkt, genau jene Quote, welche man ebenfalls für die falsch-positiven Testergebnisse erwartet. Denn die verwendeten PCR-Tests besitzen eine Spezifität von ca. 99%, erzeugen also im arithmetischen Mittel eine falsch-positive Testrate von 100%-99%=1%.

Abschluss

Als Fazit bleibt zu ziehen: Auch durch diese Analyse wird wieder eindrucksvoll bestätigt, dass die hohe Zahl der “Neuinfektion” kaum ein relevantes Krankheitsgeschehen zur Folge hat. Die “Epidemie” findet nun nur noch ausschließlich in den Testlabors statt. Weder werden Menschen in signifikanter Zahl durch SARS-CoV-2 krank noch sterben sie daran.

 

 

2 Gedanken zu „Frankfurt/Main: Daten für das reale Infektionsgeschehen Covid-19

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