Jetzt wird’s eklig: Gesichtsmasken sind Brutstätte von Keimen

Von | September 19, 2020

Von Peter Baier

Man muss nun sicher kein Biologe oder Mediziner sein, um zu wissen, dass wir täglich mit der Ausatemluft eine größere Menge Keime aus der Mundhöhle und den oberen Luftwegen abgeben. In “normalen” Zeiten werden diese emittiert und fallen z. B. aufgrund der Gravitationskraft schnell zu Boden oder werden von Konvektionensströmungen (Wind, Warmluft) zügig aus dem Bereich des Gesichtes fort getragen. In heutigen, also abnormalen, Zeiten, tragen Menschen Stofffetzen vor dem Gesicht. Und man kann sich leicht denken, dass der Bakterien- und Pilzabfall, der sich normalerweise dann schnell vom Körper entfernt, nun dort sehr viel länger verweilen wird. Wenn dann noch Fremdkeime von außen hinzukommen, wird die Belastung noch größer. Viel Spaß bei folgendem Text:

Denn jetzt wird es eklig. In der Schweiz hat man die gebrauchten Einwegmasken von 20 Pendlern untersucht. Und diese, zugegeben kleine, Stichprobe hatte es in sich:

Die Befunde des Labors sind erschreckend. 11 der 20 untersuchten Masken hätten über 100’000 Bakterienkolonien enthalten – drei davon über eine Million. Als Vergleichsgrösse diente eine Stichprobe von Touchscreens der Billetautomaten. Der Wert lag dort zwischen 3 und 69 solcher Kolonien. (Quelle)

Wer käme auf die absurde Idee, den Touchscreen, z. B. eines Fahrkartenautomaten, ablecken zu wollen? Der ist übrigens noch einigermaßen moderat kontaminiert. Aber das Innere der eigenen Gesichtswindel, das teilweise um Zehnerpotenzen höheren Keimbesatz aufweist, kontaktiert man locker dauerhaft mit dem eigenen Mund und der Nase.

Die Keime stammen übrigens nicht aus dem eigenen Mundbereich sondern gelangen über die Hände, mit denen unvorsichtigerweise das Maskeninnere berührt wird dorthin. Mir wird übrigens gerade schlecht, ich finde es extrem ekelerregend, mir vorzustellen, dass die Keime, die ich gerade unfreiwillig z. B. durch den Fahrkartenautomaten aufgenommen habe nun im durchfeuchteten Inneren der Mundwindel eine Riesenvermehrungsparty feiern und ich das Ergebnis dann später einatme.

Masken werden tage- oder wochenlang getragen

Die Befunde sind zwar beunruhigend, aber wenig erstaunlich angesichts der Aussagen der Maskenträger. Viele hätten angegeben, ihre Einwegmasken mehrere Tage oder sogar Wochen getragen zu haben.

Eine Passantin habe ihre Maske drei Wochen am Stück getragen. Sie könne es sich nicht leisten, die Schutzmaske mehrmals täglich zu wechseln. Andere gaben als Grund an, nicht unnötig Müll produzieren zu wollen. (ebd.)

3 Wochen Tragezeit. Eine gute Leistung. Respekt. Und für heute fällt das Mittagessen aus. Schönen Tach noch!

2 Gedanken zu „Jetzt wird’s eklig: Gesichtsmasken sind Brutstätte von Keimen

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