Maskenzwang: Die Schutzwirkung eines “Gesichtstextils”

Von | August 13, 2020

Wie haarsträubend manche Rechtsverordnungen formuliert sind, soll am Beispiel des “Hygieneplans Corona für die Schulen in RLP” (Fassung vom 01.08.2020) kurz aufgezeigt werden.

In RLP ist es demnach verpflichtend, eine “Mund-Nase-Bedeckung” (MNB) in der Schule zu tragen, wenn man sich nicht “am Platz” befindet. Und das, obwohl diese “MNB” nach Einschätzung von Fachleuten aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) keinerlei Schutzwirkung entfaltet und nur als “modisches Gesichtstextil” bzw. “Kleidungsstück” angesehen wird (siehe Faltblatt unten!).

In der Folge wird also Lehrern und Schülern eine “Kleiderordnung” übergestülpt, für deren Existenz es keine Rechtfertigung gibt. Und schon gar nicht jene, mit dem “Gesichtstextil” die Philosophie “Ich schützte Dich, Du schützt mich” (ausgegeben von der Landesregierung RLP) wirksam umsetzen zu können.

Hierbei handelt es sich also offensichtlich um eine bewusste Irreführung  der am Schulleben beteiligten Personen, die solcherart Normen in ihr Handeln umsetzen sollen und die möglicherweise auch noch an die Schutzwirkung dieser “Kleidungsstücke” glauben. Überspitzt formuliert, könnte man dann übrigens auch das Tragen von Krawatten, bunten Hüten, Baströckchen oder meinetwegen auch Pappnasen als Norm implementieren.

Zum PDF: MNB_Gesichtstextil

Peter Baier, 12.08.2020

5 Gedanken zu „Maskenzwang: Die Schutzwirkung eines “Gesichtstextils”

  1. Christoph Völker

    Hi Peter,

    fairerweise muss man aber schon sagen, dass diese Alltagsmasken dazu beitragen können, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren. Also so wie es da auch steht im letzten Satz des RLP.

    Die Sache ist halt aber absolut nicht verhältnismäßig! Ich kann denselben Effekt erzielen wenn ich in die Armbeuge huste. Und dafür habe ich dann diese ganzen negativen Effekte der Maske nicht: CO2-Rückatmung, man kann Mimik nicht absehen, demütigende Wirkung auf den Träger, Symbol für Gefahr/Panikmache etc. …

    Oder würdest Du das anders beurteilen?

    LG und schönes Wochenende,
    Christoph

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    1. admin Beitragsautor

      Hi Christoph, ich sehe das genau so: Eine mit nur sehr geringer Wahrscheinlichkeit vorhandene “Schutzwirkung” steht ganz erheblichen Nachteilen und Einschränkungen gegenüber. Des Weiteren gehe ich persönlich davon aus, dass die Schutzwirkung nicht vorhanden ist, denn sonst würde man diese Dinger nicht “Bedeckung” sondern “Schutzmaske” nennen. Die Leute, welche diesen Unsinn in die Welt setzen, wissen zumindest, wie man sich haftungsrechtlich absichert. VG Peter

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