Psychische Folgen des Maskenzwangs

Von | August 9, 2020

In mehreren Bundesländern ist im kommenden Schuljahr ein Maskenzwang für Schüler und Lehrer im Unterricht geplant. Die Notwendigkeit dieses Vorgehens wird nicht nur unter Medizinern und Virologen sehr kritisch gesehen. Zunehmend wird auch die psychische Belastung durch das Tragen einer Maske in den Fokus gerückt:

«Dass es sich bei den MNS-Verordnungen nicht nur um eine trivialpragmatische Angelegenheit handelt sondern um eine massive Intervention, wird auch bei der Feststellung des bekannten Neurobiologen Gerald Hüther deutlich: Das allgemeine Maskentragen kann, über neuropsychologische Prozesse unser Verhalten nachhaltig verändern», schreibt die Psychologin Daniela Prousa.

(Quelle)

Die Gefahr besteht, dass Mitschüler nicht mehr als Menschen wahrgenommen werden, sie werden vielmehr als potentielle Gefahr gesehen, selbst wenn das Gegenteil beteuert wird. Dies kann zu einer Erhöhung der Aggression oder zur Resignation und sozialen Isolation führen.

Das subjektive Selbsterleben und die Wahrnehmung der eigenen Identität scheinen sich durch den Maskenzwang zu verändern. Auch bereits bestehende gesundheitliche Probleme wie posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes oder Migräne werden durch den Maskenzwang verstärkt.

Tatsächlich hat das politisch aufgezwungene Tragen der Maske das Potenzial, «über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren».(Quelle)

Die psychische Gesundheit ist jedoch letztendlich ein wichtiger Faktor, der die Resilienz und damit die notwendigen Widerstandskräfte fördert. (Quelle)

Aus der Sicht der Kassler Psychologin Antje Ottmers „ist der Nutzen der Maske zu vernachlässigen, mit Blick auf den Schaden, den sie in der Psyche anrichtet». (Quelle)

Als Lehrer sind wir gefordert, Vorgaben kritisch zu hinterfragen. Im Falle eines Maskenzwanges ist es von Bedeutung, dass der rechtsstaatliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geprüft wird, indem eine klare Nutzen-Schaden-Bilanz gezogen wird (siehe hierzu die Aussage Ottmers: «Aus meiner Sicht ist der Nutzen der Maske zu vernachlässigen, mit Blick auf den Schaden, den sie in der Psyche anrichtet».) (ebd.)

Dies muss offen auch in Konferenzen und Dienstbesprechungen kommuniziert werden. Die Vorgabe mancher Schulleitungen, dass man über das Tragen einer Maske nicht zu diskutieren hat, ist ein autoritäres Armutszeugnis und entspricht nicht dem freiheitlich-kritischen Denkansatz, den man in einer gesunde Schule und offenen Gesellschaft vorbildlich leben sollte.

Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli hat in einem Video ebenfalls einige sehr interessante Aussagen zu dem Thema festgehalten:

Autor: JB.

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