Warum Japaner Masken tragen

Von | September 9, 2020

Mainz, 7.9.2020 von M. Garcia

Auf der Großveranstaltung der Querdenken 711-Bewegung am 29.8.2020 in Berlin hatte ich unverhofft die Möglichkeit, mich fortzubilden. Und zwar traf ich dort auf einen Lehrer aus Hamburg, der mit einer Japanerin verheiratet ist und mir erzählte, warum die Menschen in Japan und auch einigen Gegenden in China (im Winter) Masken tragen.

Die Gründe hierfür sind zum einen die Winterkälte und zum anderen die trockene Luft. Diese Kombination erhöht die Gefahr, sich eine Atemwegserkrankung zuzuziehen. Durch das Tragen einer Maske ist die eingeatmete Luft wärmer und zugleich auch feuchter, was dem Hals sichtlich guttut und die Gefahr einer Erkrankung deutlich mildert.

Tatsächlich hat mich das an lang zurückliegende Winter in Deutschland erinnert, insb. an den des Jahreswechsels 1995/1996. Ich hatte die Diplomarbeit an meiner Alma Mater eingereicht und nutzte die Zeit bis zur Ergebnisbekanntgabe meiner Prüfungsnote, um in Hamburg, in einem Gebäude an der Binnenalster von Anfang Januar bis Ende Februar zu jobben. Jeden Tag musste ich von Außerhalb mit S-Bahn und U-Bahn in die Stadt fahren, um dann noch ein paar Meter von der Haltestelle Stephansplatz bis zu meinem Arbeitsplatz zu laufen. Bereits im Dezember war Schnee in ganz Deutschland gefallen, der vielerorts noch bis in den April liegen bleiben sollte und der Winter war so kalt, dass nicht nur die Außenalster zufror, sondern auch die Ostsee! Am Ufer der Elbe türmten sich riesige Eisblöcke, während sich auf dem Fluss ständig neue bildeten und langsam auf dem Fluss daher schwammen. Es war die ganze Zeit über, mit auch tagsüber konstanten -15 bis -20°C, bitterkalt! Der Himmel war strahlend blau, die kristalline Oberfläche der Binnenalster funkelte im Sonnenschein und der Wind, der zwischen den hohen Häuserreihen pfiff, drohte, die Haut im Gesicht zu schneiden, wenn dieses nicht gut eingefettet war. Auch das Atmen fiel schwer bei dieser Kälte. Deutliche Erleichterung schaffte für Haut und Atmung das Hochziehen eines locker gebundenen großen Halstuchs über Mund und Nase, so dass aufgrund der obligatorischen Mütze am Ende nur noch die Augenpartie frei war, wenn diese nicht auch noch hinter einer dunklen Sonnenbrille verschwand.

Dies alles war auch für mich, die ich in der aktuellen Situation unter einer extremen Maskenphobie leide, überhaupt kein Problem, wohl weil die Notwendigkeit gegeben war und von niemandem ein Zwang diesbezüglich ausgeübt wurde.

Im Internet sind einige Bilder aus diesem Winter zu sehen, denn die Außenalster wurde zum Begehen freigegeben und es fand ein sehr schönes und nur selten vorkommendes Volksfest darauf statt, an das gerne zurückdenke.

2 Gedanken zu „Warum Japaner Masken tragen

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  2. Ortrun Ehrhardt

    Solange etwas auf freiwilliger Basis beruht und augenscheinlichen Sinn hat bzw. macht, wird kein vernünftig denkender Mensch gegen für ihn und zum Wohle aller verhängter Maßnahmen protestieren. Dazu gehört auch das Tragen von Masken, wie in dem obigen Artikel beschrieben. Wer von uns hat noch nicht bei Kälte sein Gesicht freiwillig geschützt ?! Gäbe es auch einheitliche Masken, vom Staat für das bedürftige Volk beschafft, welche wirklich ihren Zweck erfüllen und zusätzlich den Zustand einer Pandemie mit einem wirklich potientiell tödlichen Erreger, welcher eine erhöhte Übersterblichkeit produziert- ich wäre aus Verantwortung für meine Mitmenschen die Erste, welche die Regierung für ihre Weitsicht feiern würde. Aber so stehen alle Maßnahmen in keinerlei Verhältnis und das Prinzip der Eigenverantwortung wird mit Füßen getreten. In mir verfestigt sich das Gefühl, wir wären unmündige Kinder, denen man nur unter Androhung von Strafen beizukommen vermag. Inzwischen sind bereits 2 KInder unter der Maske gestorben (Bericht Dr. Schiffmann). WO bleiben Eltern, Ärzte, Erzieher, Lehrer und Rechtsanwälte, die dagegen massiv kollektiv protestieren ? Es ist genug!

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