bookmark_borderMasken-Mobbing – Die (Ohn)Macht der Meute


Mobbing ist nicht neu in Schulen. Meist spricht man davon, dass Schüler Lehrer attackieren. Ein weiteres Problemfeld innerhalb der Schulen ist das Mobbing unter Lehrern. Bevor wir weiter in die Erörterung einsteigen und identifizieren, wie die heutige „Corona“-Hysterie und ihre gruppendynamischen Prozesse Mobbing unter Lehrern befeuern kann, sollte man kurz nochmal die Aktiven, die Mobber, unter die Lupe nehmen:

Ein gewisser Teil von Mobbern fällt schlicht und einfach in die Kategorie „Psychopathen“. Sie sind schwerst verhaltensdeviant und mobben einfach aus Spaß am Mobben. Es sind jene abwegig strukturierten Persönlichkeiten, die im Lehrerzimmer das große Wort führen, sich für die „Macher“ halten und doch einfach nur ganz unterdurchschnittliche Performer sind. Zum Thema „Performer“ empfehle ich immer die Videos von Suzanne Grieger-Langer:

Andere Mobbertypen sind angstbesetzt, wieder andere mobben aus Machtgeilheit, oder weil sie einfach Mitläufer sind. Es gibt mehr als ein halbes Dutzend verschiedene Kategorien von Mobbern, die meisten von uns werden solche Leute schon mal in ihrem Berufsleben im Lehrerkollgeium getroffen haben.

Diese ganzen verschiedenen Typen, deren Aktionsspektrum von „nur“ verhaltensauffällig bis psychopathisch agierend reicht, kann man in einem Video des Wiener Psychiaters Raphael Bonelli wiederfinden und sie alleine anhand ihrer spezifischen Verhaltensmuster identifizieren:

Fallschilderung

Bonelli berichtet hier vom Fall einer Lehrerin aus seiner Praxis (natürlich anonym), die aufgrund einer existierenden Maskenbefreiung buchstäblich durch die Hölle ihres Kollegiums ging. Bis sie sich selbst aus diesem Irrenhaus herausnahm.

Die Lehrerin, beruflich hochangesehen wie Bonelli sagt, ist durch ärztliches Attest aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher Beeinträchtigungen vom Tragen einer Gesichtsmaske befreit. Dieser simple Umstand führt in der Schule zu Verwerfungen, die in ihrer Schwere kaum auszuhalten waren. Die Lehrerin wurde, nach einer ersten Zeit der Ruhe, von Kollegen aufgrund ihrer „Sonderstellung“ offen angefeindet (auch vor Schülern): „Gefährder!„, „asozial!„, „Mörder!„. Eine derartige Hysterie lässt einen schon einigermaßen fassungslos zurück.

Das Betreten des Lehrerzimmers geriet zum Spießrutenlauf. Man sprang demonstrativ zur Seite um deutlich zu machen, dass hier wohl das Killervirus auf 2 Beinen daherkommt. Was sich in solchen Lagen auch vermutlich regelmäßig anschließt, ist die allfällige Denunziation. Diesmal aber nicht bei der Dienstaufsicht oder gar beim Ministerium (wie im Falle des „IM Maske“ von der „Corona“-Stasi) sondern „nur“ bei der „Gewerkschaft“. Was die damit zu tun hat, verstehe wer will.

Diese Interventionen führten dann dazu, dass die Schulleitung der Schule, die vorher wohl noch zu der Kollegin gehalten hatte, sich nun auch auf die andere Seite schlug. Der Vorgang wurde dann bis in die oberste Hierarchiebene durchgereicht mit dem Ergebnis, dass bestimmt wurde, dass entsprechende Atteste „nur noch für Schüler aber nicht mehr für Lehrer “ gelten würden. Dass eine solche Verfügung geltendes Recht außer Kraft setzt und daher einen eklatanten Rechtsbruch darstellt, muss nicht weiter ausgeführt werden.

Die Begründung für diese rechtliche Fehlauslegung geltender Bestimmungen war darüber hinaus ebenso haarsträubend wie über alle Maßen töricht: Lehrer hätten eine Vorbildfunktion, dürften daher nicht krank sein und müssten daher ständig eben diese Masken tragen. Man fragt sich wirklich, wie es um die intellektuelle Verfasstheit von Menschen bestellt sein muss, die einen derartigen Unfug in die Welt setzen. Aber derartige Irrationalismen sind nicht die Ausnahmen, sie sind die Regel. Davon können viele Lehrer ein Lied singen.

Gegen Jahresende wurde die Lehrerin dann bei vollen Bezügen vom Dienst freigestellt, man untersagte ihr die Arbeit mit Schülern und Kollegen, denn sie sei schlechterdings „zu gefährlich“. Eine beliebte Begründung für diese „ultima ratio“ (wenn man denn von „ratio“, also Vernunft, sprechen mag) ist dann die abstrakte „Gefährdung des Schulfriedens“. Man fragt sich, wer da eigentlich wen gefährdet.

Während dieser ganzen Eskalation, und jetzt wird es interessant, konnte die Kollegin feststellen, dass sich unter den Lehrern der Schule „eine Art Pöbel“ findet, der sich durch exzessives Mobbing hervorgetan hatte. Es seien vor allem Kollegen gewesen, die vorher nicht durch besonderes Engagement (ich interpretiere weiter: nicht durch besondere Kenntnisse und Fähigkeiten noch durch Intellekt) aufgefallen seien. Wir haben also hier die typischen „Neidmobber“ aus der oben verlinkten Aufzählung von Mobbingtätern. Die „Meute“, wie Bonelli sie nennt,  machte jedenfalls mobil.

Die Situation eskaliert dann in der Form, dass die Lehrerin krank wurde und ihr Dienstunfähigkeit attestiert wurde. Gleichzeitig wurden jene in der Schule verbliebenen Kollegen, mit denen sie befreundet war, anstatt ihrer weiter gemobbt. Auch eine Form von Sippenhaft. Es sei eine richtige „Pogromstimmung“ entstanden. Man hatte sich wohl gerade warmgemobbt.

Interpretation

Es scheint hier so zu sein, dass die typischen, in jedem Lehrerkollgegium zu einem bestimmten Prozentsatz vorhandenen Verhaltensauffälligen, Neider, Mitläufer etc. nun aufgrund der Sonderstellung der Lehrerin ihrem angestauten Hass endlich einmal freien Lauf lassen konnten und davon dann auch exzessiv Gebrauch machten. Das wirklich Absurde daran ist, dass genau diese Leute, deren Verhalten mit „hochdeviant“ noch zurückhaltend beschrieben ist, Schülern beibringen sollen, wie man sich ethisch verhält, Rücksicht auf andere nimmt, ihnen Achtung entgegenbringt, sie wertschätzt etc. Man kann sich für solche „Lehrer“ nur schämen und fragt sich, wie diese Leute den Weg ausgerechnet in einen pädagogischen Beruf finden konnten.

Auswege

Summa summarum hat die Lehrerin meiner Ansicht nach alles richtig gemacht. Von verhaltensauffälligen Störern wie in dem Fall geschildert, sollte man sich konsequent fernhalten. Also lautet die Devise „Raus hier, aber schnell!“. Jeder Tag länger gefährdet die Gesundheit.

Praxistippps

Aus eigener Erfahrung (jahrelang Ziel von rechtswidrigen Angriffen seitens Schulleitung und psychopathisch agierender Kollegen mit der Folge der Dienstunfähigkeit!)  rate ich jeder Zielscheibe von Mobbing (ich spreche absichtlich nicht von „Opfern“), jeden Vorgang von Übergriffigkeiten durch Kollegen und Vorgesetzte genau zu dokumentieren. Rechtsanwälte, die auf dieses Gebiet spezialisiert sind, raten unbedingt zu einem Mobbingtagebuch, denn man hat selbstverständlich Ansprüche gegen die mobbenden Kollegen und damit den Dienstherrn, wenn dieser nicht tätig wird und die unhaltbaren Zustände perpetuieren lässt.

Um den Dienstherrn später auf dem Rechtsweg in Anspruch zu nehmen, muss er natürlich von dem Mobbing Kenntnis haben. Daher sei angeraten, jeden Vorgang schriftlich zu fixieren und auf dem Dienstweg an die Aufsicht zu übersenden. Vor Gericht muss man detailliert nachweisen können, wer, was, wann und unter welchen Umständen getan bzw. gesagt hat. Mit ein paar Floskeln wie „Man hat mich gemobbt!“ ist es nicht getan. Eine sehr ausführliche Videoserie zum Thema hat der Berliner Rechtsanwalt Alexander Bredereck auf Youtube veröffentlicht. Die ist auch für betroffene Lehrer sehr interessant.

Fazit: Mobber sind oft zutiefst kranke Psychopathen und Mobbing ist kein Spaß, es ist auf die Vernichtung der Zielperson ausgerichtet und verletzt elementare Rechte dieser Person. Es zielt regelmäßig auf die grundrechtlich geschützte Würde gem. Art. 1 GG. Daraus folgt unmittelbar die Rechtswidrigkeit. Die Schadenersatzsummen, die sich erstreiten lassen, sind dabei u. U. ganz ordentlich. So erhielt eine Beamtin 23000,- Euro Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld zugesprochen, der man im Urlaub das Büro ausräumte und sie in eine unzugängliche Dachkammer einquartierte (Link). In jedem Falle ist es ratsam, frühzeitig Kontakt zu einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt aufzunehmen, der mit entsprechendem Rechtsrat zur Seite steht. Nehmen Sie als Mobbingbetroffener unbedingt Ihre Rechte gegenüber Ihrem Dienstherrn/Arbeitgeber wahr!

 

 

bookmark_borderPsychische Folgen des Maskenzwangs

In mehreren Bundesländern ist im kommenden Schuljahr ein Maskenzwang für Schüler und Lehrer im Unterricht geplant. Die Notwendigkeit dieses Vorgehens wird nicht nur unter Medizinern und Virologen sehr kritisch gesehen. Zunehmend wird auch die psychische Belastung durch das Tragen einer Maske in den Fokus gerückt:

«Dass es sich bei den MNS-Verordnungen nicht nur um eine trivialpragmatische Angelegenheit handelt sondern um eine massive Intervention, wird auch bei der Feststellung des bekannten Neurobiologen Gerald Hüther deutlich: Das allgemeine Maskentragen kann, über neuropsychologische Prozesse unser Verhalten nachhaltig verändern», schreibt die Psychologin Daniela Prousa.

(Quelle)

Die Gefahr besteht, dass Mitschüler nicht mehr als Menschen wahrgenommen werden, sie werden vielmehr als potentielle Gefahr gesehen, selbst wenn das Gegenteil beteuert wird. Dies kann zu einer Erhöhung der Aggression oder zur Resignation und sozialen Isolation führen.

Das subjektive Selbsterleben und die Wahrnehmung der eigenen Identität scheinen sich durch den Maskenzwang zu verändern. Auch bereits bestehende gesundheitliche Probleme wie posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes oder Migräne werden durch den Maskenzwang verstärkt.

Tatsächlich hat das politisch aufgezwungene Tragen der Maske das Potenzial, «über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren».(Quelle)

Die psychische Gesundheit ist jedoch letztendlich ein wichtiger Faktor, der die Resilienz und damit die notwendigen Widerstandskräfte fördert. (Quelle)

Aus der Sicht der Kassler Psychologin Antje Ottmers „ist der Nutzen der Maske zu vernachlässigen, mit Blick auf den Schaden, den sie in der Psyche anrichtet». (Quelle)

Als Lehrer sind wir gefordert, Vorgaben kritisch zu hinterfragen. Im Falle eines Maskenzwanges ist es von Bedeutung, dass der rechtsstaatliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geprüft wird, indem eine klare Nutzen-Schaden-Bilanz gezogen wird (siehe hierzu die Aussage Ottmers: «Aus meiner Sicht ist der Nutzen der Maske zu vernachlässigen, mit Blick auf den Schaden, den sie in der Psyche anrichtet».) (ebd.)

Dies muss offen auch in Konferenzen und Dienstbesprechungen kommuniziert werden. Die Vorgabe mancher Schulleitungen, dass man über das Tragen einer Maske nicht zu diskutieren hat, ist ein autoritäres Armutszeugnis und entspricht nicht dem freiheitlich-kritischen Denkansatz, den man in einer gesunde Schule und offenen Gesellschaft vorbildlich leben sollte.

Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli hat in einem Video ebenfalls einige sehr interessante Aussagen zu dem Thema festgehalten:

https://www.youtube.com/watch?v=uDUaXBMHTFg

Autor: JB.