bookmark_border„Inzidenz“ und Testzahlen – Ein leicht zu durchschauender Betrug

Dass wir von den Regierungen (insb. der Bundesregierung) nach Strich und Faden belogen werden, hatten wir hier schon mehrfach bewiesen. Heute kommt der nächste Nachweis für dieses groß angelegte, aber auch lausig gemachte, Täuschungsmanöver.

Seit Wochen fallen die „Inzidenzen“, also der beliebig berechnete Wert für die „Neuinfektionen“ mit SARS-CoV-2 kontinuierlich. Warum diese „Inzidenz“ selbst bereits Schwindel ist, haben wir hier nachgewiesen. Insbesondere deshalb, weil die Inzidenz mathematisch von der Anzahl  der durchgeführten Tests abhängt, ein Umstand der zwar bekannt ist, der aber die notorisch an der Wissenschaft vorbei handelnden (bzw. lügenden) Protagonisten in Berlin und den Landeshauptstädten überhaupt nicht interessiert.

Meine Hypothese, die ich untersuchen wollte, ging dahin, dass es dann offenbar, wenn die „Inzidenz“ schon seit Wochen fällt, auch die Zahl der Tests ähnlich fallen müsste. Beim RKI gibt es wie immer die Daten, die den Betrug recht schnell ersichtlich machen. Zuerst holt man sich die Testzahlen und dann die Datei mit den „Neuinfektionen“.

Die Testzahlen kann man sofort verwenden, die „Inzidenzen“, die auch tageweise ausgegeben werden, muss man noch wochenweise summieren und das arithmetische Mittel bilden. Man erhält dann einen „gleitenden Durchschnitt“ der recht genau das Geschehen wiedergibt. Was dann herauskommt, war zu erwarten:

Dass die beiden Graphen von Testzahlen und Inzidenz nahezu ähnlich verlaufen und nur der Ausreißer in KW21 nicht abgebildet wird, zeigt, wie man die Leute in diesem Land für dumm verkauft. Und wir dürfen sicher sein: Im Herbst wird die Zahl der Tests je Woche wieder hochgefahren und damit wird auch die „Inzidenz“ steigen. Wir werden dann die bereits jetzt postulierte „4. Welle“ vorgespielt bekommt. Wie lange werden sich die Menschen in diesem Land noch in so großer Zahl an der Nase herumführen lassen?

bookmark_borderBelegung der Intensivbetten: Ein eigenartiger Kurvenverlauf

Von Peter Baier

Wenn man die eigenen Artikel auch mal reflektiert, kommen einem manchmal (aber nicht oft!)  nicht ganz uninteressante Gedanken. Wie z. B. bei der gestern verfassten Ausarbeitung zum Schwindel mit den Intensivbetten. Wie wir anhand der Zeitreihen von intensivregister.de gezeigt haben, hat  die Kurve der Auslastung der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern einen exponenziellen Verlauf, sie approximiert an einen Endwert:

Der Anstieg am Anfang der Kurve, dürfte, wie bereits gestern erläutert, mit dem Aufbau des Registers zu tun haben, es wurden dann erst sukzessive die belegten Betten gemeldet. Ab Mai 2020 waren die Daten, so steht zu vermuten, vollständig, und ab da bleibt die Auslastung der Betten relativ konstant. Was auffällt, sind die kleinen Schwankungen die man im Kurvenverlauf sieht. Die Frage, die sich mir stellte war, warum diese Kurve so verläuft. Ich hätte nämlich viel stärkere Schwankungen erwartet.

Der Verlauf der Kurve erinnerte mich dabei an die typische Regelkurve eines dynamischen Systems, bei dem ständig in kurzen Zeitintervallen ein Ist- mit einem Sollwert verglichen wird und das ggf. durch ein Stellglied nachsteuert, um die gemessenen Werte wieder „ins Lot“ zu bringen, wenn Abweichungen vorhanden sind. Dies ergibt in der Technik eine sog. „Hysterese“, die man hier deutlich sehen kann. Das System braucht eine bestimmte Zeit, um die Anpassung des Istwertes an den Sollwert durchzuführen.

In Zusammenhang mit dem am Ende des gestrigen Artikel enthaltenen Verweis auf den Zeitungsartikel „Leere Coronabetten in Schleswig-Holstein“ kam bei mir die Frage auf, ob hier nicht nachgesteuert wird, d. h. wenn eine Intensivstation droht unterbelegt zu werden, dass man dann bestimmte Patienten zumindest kurzzeitig auf diese verlegt, um die Plätze auszunutzen. Einfach damit, was wir bei „Corona“ ja permanent erleben, „die Zahlen“ stimmig sind und zum „Narrativ“ der Regierungen passen. Vielleicht melden sich ja Leserinnen oder Leser mit entsprechendem „Insiderwissen“ um uns weiterzuhelfen.

(Ach ja, ich weiß, das ist natürlich mal wieder eine üble „Verschwörungstheorie“! Aber auch die ist vom Artikel 5 GG geschützt! 🙂 )

bookmark_borderDer Trick mit den Intensivbetten

Von Peter Baier

Heute morgen fiel mein Blick beim Bäcker auf das örtliche Blatt, respektive dessen Titelseite. Es  wurde getitelt (sinngemäß):

Der Bund will mehr Kompetenzen beim Infektionsschutz, weil die Intensivbettenbelegung durch Covid-19 steigt

Es ging also darum, die drohende Abschaffung des Föderalismus beim Infektionsschutzgesetz hübsch zu verpacken. Und den Job macht die „Rheinpfalz“ als 100% den Staatsorganen höriges „Nachrichtenmedium“ ganz ordentlich. Denn das Blatt ist vollkommen auf Regierungskurs. Kritischer Journalismus? Fehlanzeige!

Aber die Meldung hat mich inspiriert, doch mal wieder einen echten Faktencheck zu machen. Die Datenquelle ist www.intensivregister.de, dort gibt es Seite mit Zeitreihen, die Daten auch in Tabellenform bereithalten.

Und gleich die erste ausgewertete Reihe hat gezeigt, dass die Meldung der „Rheinpfalz“ nur die halbe Wahrheit ist:

Wie man sieht, steigt, die Kurve in orange zwar tatsächlich gerade wieder an, aber die Zahl der Covid-19 Patienten war schon mal deutlich höher, nämlich ungefähr in der Mitte des Januar 2021. Jetzt möchte allerdings Frau Merkel ihren Machtrausch vollends ausleben, also muss eine entsprechenden Meldung her. Und die Presse liefert die entsprechenden Munition. „Mission accomplished.“

Intensivbettenbelegung seit Monaten konstant

Man kann in der Grafik zudem gut erkennen, ist, dass die Zahl der belegten Betten seit August 2020 in etwa konstant ist. Eine durchaus interessante Erkenntnis. Also scheint es eine nicht vernachlässigbare Anzahl von Fällen zu geben, wo Patienten auch auf andere Stationen (im Nicht-Intensivbereich) verlegt werden können. Oder sollte es daran liegen, dass nun viele Patienten ihren Herzinfarkt oder Schlaganfall auf später verschieben und erstmal „Covid“ bekommen? Das dürfte doch eher unwahrscheinlich sein.

Bettenkapazität langfristig verringert

Was man gerüchteweise vernommen hat, nämlich dass im Laufe der ach so schlimmen „Pandemie“ die Anzahl der gesamt zur Verfügung stehenden Intensivbetten in Deutschland schrittweise verringert wurde, lässt sich natürlich auch anhand der gefundenen Daten belegen.

Wir wollen das mit zwei Grafiken aufzeigen. Die erste Grafik zeigt die belegten Betten (blau), die freien Betten (orange) und die sog. „Notfallreserve“ (gelb).

Es fällt auf dass, wie gezeigt, die Zahl der belegten Betten konstant ist, die Zahl der freien Betten aber kontinuierlich abnimmt. Das lässt nur einen Rückschluss zu: Die Gesamtkapazität muss im Laufe der Zeit kleiner geworden sein. Summiert man die Zahlenwerte für belegte und freie Betten auf, so kommt dies auch klar zum Vorschein:

Der steile Aufbau der Intensivbettenkapazität am Anfang der Periode hat vermutlich damit zu tun, dass das Intensivregister (namentlich die Datenbasis) erst zu diesem Zeitpunkt eingerichtet wurde und die Meldungen nicht sofort vollständig waren.

Der Abbau der Intensivbettenkapazität in Deutschland begann dann erkennbar im August 2020 und setzt sich bis in den Januar 2021 fort. Also mitten in der „schlimmsten Pandemie aller Zeiten“. Das ist, zurückhaltend gesprochen, „ungewöhnlich“. Es grassiert das schlimmste Killervrius und rafft zu 10.000en die Leute dahin und die Krankenhäuser bauen dringend benötige Betten ab? Für dieses Absurdum gibt es mehrere Erklärungen, die zwei wahrscheinlichsten sind:

  1. Diese „Pandemie“ existiert nicht (oder nur in den Labors, welche die Tests auswerten),
  2. Die Sache folgt einem Plan und man will durch künstliche Verknappung die Rahmenbedingungen für eine „neue Normalität“ schaffen.

Beide Erklärungen schließen sich übrigens nicht gegenseitig aus. Aber das Schöne an der „Pandemie“ (bzw. dem damit verbundenen „Narrativ“) ist, dass man sie durch Informationen aus frei zugänglichen Datenquellen so schön in ihre Einzelteile zerlegen kann. Denn der „Corona“-Hoax ist wirklich nicht allzu clever eingefädelt. Was mich bei jenen, die ihn veranstalten, auch nicht wundert. Aber das Thema „nicht die allerhellsten Kerzen auf der Torte“ hatten wir hier schon oft behandelt. Ich erspare Ihnen weitere diesbezügliche Erörterungen.

Nachtrag: Ein treuer Leser hat mich mit einer Meldung aus dem nördlichen Ende dieser Republik dieser Republik versorgt:

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat sich im April 2020 nach allen Regeln der Kunst auf den erwarteten Ansturm der Corona-Patienten vorbereitet und seine Intensivbetten von 172 auf 362 aufgestockt. Es hat medizinisches Personal geschult und für circa 5,5 Millionen Euro Medizintechnik angeschafft. Was ausblieb, waren die Corona-Patienten. In der Woche der höchsten Auslastung – die erste Februar-Woche 2021 – wurden im Klinikum nur 65 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut. In vielen Monaten seit April 2020 lag die Auslastung bei unter zehn Patienten, teilweise sogar bei null. (Quelle)

Dafür durfte man in Kiel aber einige Zeit nicht mehr aus dem Haus wg. Ausgangssperre. Wat ’n Schietkram!

bookmark_borderAus der Wissenschaft: Hochdosiertes Vitamin-C verringert Sterblichkeit an Covid-19 signifikant

Einer wissenschaftlichen Arbeit aus Wuhan zufolge hat die Gabe von hochdosiertem Vitamin-C bei Patienten mit schwerer Covid-19-Erkrankung zu einer signifikant niedrigeren Sterblichkeit geführt, wie eine randomisierte Doppelblindstudie zeigt. (Quelle)

Bei den mit intravenös verabreichtem Hochdosis-Vitamin-C behandelten Patienten zeigten sich weit weniger stark ausgeprägte Entzündungssymptome, welche mit dem Marker IL-6 (Interleukin-6) festgestellt wurde:

Patients with SOFA scores ≥3 in the HDIVC group exhibited a trend of reduction in 28-day mortality (P=0.06) in univariate survival analysis. IL-6 in the HDIVC) group was lower than that in the placebo group (19.42 vs. 158.00; 95% CI -301.72 to -29.79; P=0.04) on day 7.

Als Schlussfolgerung aus Ihrer Untersuchung ziehen die Wissenschaftler die Erkenntnis, dass hochdosiertes intravenös verabreichtes Vitamin Ca einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung der Krankheitsschwere und zur Reduzierung der Sterblichkeit bei Covid-19 leisten kann.

Schlussanmerkung vom Autor diese Beitrags: Allerdings lässt sich mit Vitamin-C nicht so viel Geld verdienen wie mit einem neu entwickelten Impfstoff.

bookmark_borderMassentests in Wien – Erstaunlich niedrige Prävalenz von SARS-CoV-2

In Wien findet vom 4.12. bis 13.12.2020 ein Massentest auf SARS-CoV-2 statt. Die Ergebnisse werfen ein Licht auf die Durchseuchungsrate in Österreich.

Für den 4. und 5.12 werden folgende Daten gemeldet:

(Quelle: Twitter.com)

Die Zahlen sind plausibel, andere Publikationen melden ähnliche Daten, diese sind allerdings nicht so aktuell wie die Daten der zitierten Twitter-Nutzer.

Nach den ersten beiden Tagen liegt folgendes Ergebnis vor:

Datum 04.12.20 05.12.20
Zahl der Tests 22402 21329
Positiv bzw. unbrauchbar 107 112
PCR-Nachtestung positiv 39 40
Prävalenz 0,17% 0,19%
Prävalenz arithmetisches Mittel 0,18%

Hinweis: Wessen Antigentest positiv war oder beim Abstrich Fehler auftraten, wird durch einen nachgeschalteten PCR-Test überprüft.

Besonders auffällig ist die Prävalenz, also das Auftreten eines positiven Testergebnisses normiert auf 100, was dann den entsprechenden Prozentwert ergibt. Umgerechnet auf Promille ergeben sich Werte von 1,7 o/oo und 1,9 o/oo Promille, also gemittelt 1,8 o/oo.

Zusätzlich wird nicht genannt, wie viele dieser schon sehr kleinen Gruppe wirklich ernsthaft erkrankt sind. Man kann davon ausgehen, dass dieser Anteil nochmals sehr klein ist. I. d. R. geht man von 80% symptomfreien aus, die ein positives Testergebnis haben. Man darf also die Promilleangabe oben jeweils mit 0,2 multiplizieren.

Ist das jetzt die gar so schreckliche „Pandemie“? Nein, es ist definitiv der größte Hoax aller Zeiten.

Erschreckend ist auch die Rate an falsch positiven Ergebnissen beim Antigentest, immerhin ca. 2/3 der Ergebnisse sind falsch.

Die meisten Wiener sind wohl doch recht intelligent. Denn der Andrang zu den Testhallen ist deutlich geringer als erwartet. Man spricht von einer Testkapazität von 150.000 pro Tag. Die Auslastung beträgt mithin 14%. Aber ganz ehrlich: Wer ist so töricht und macht solch einen Test, wenn ihm im schlimmsten Fall 10 Tage Quarantäne drohen? So dumm muss man erst einmal sein.

 

 

bookmark_border„Diskussionen sind unerwünscht“

In einem interessanten Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT kommt Prof. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), zu einer sehr interessanten Bewertung u. a. der Datenlage zum Thema „Covid-19“. Im Prinzip erlangt er die selbe Einschätzung wie sie viele „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ und „Coronaleugner“ (subsumiert unter der Kategorie „Covidioten“) auch teilen:

  • Es gibt für Deutschland keinerlei Daten darüber, wie viele Menschen überhaupt konkret mit SARS-CoV-2 infiziert sind.
  • Daher existieren auch keine validen Daten zur Infektionssterblichkeit.
  • Es gäbe zwar Indizien dass die Sterblichkeit an SARS-CoV-2 höher sei als die einer normalen Grippe (Influenza) [Bei Influenza geht man von 0,1% CFR aus, bei Covid-19 von 0,15 bis 0,2%. Anmerkung des Autors].
  • Politische Entscheidungen in Deutschland finden auf einer zu dünnen Datenbasis statt.
  • Ob ein bestimmtes Stück Virus-RNA [auf der Basis des PCR-Tests, PB] gefunden würde sei nicht interessant, sondern es sei von Bedeutung ob hinter dem Fund auch ein replikationsfähiges Virus stünde.
  • Es sei ein großes Problem, dass sich Wissenschaftler unter Druck sähen, nur noch systemkonforme Meinungen zu publizieren.

Das Fazit, diesmal wieder gerne präsentiert in Form einer sog. „Verschwörungstheorie“:

In Deutschland findet ein offener Diskurs über den Umgang mit der Covid-19-Krankheit nicht statt. Bestimmte Setzungen „dürfen niemals hinterfragt werden.“ (RKI-Chef Wieler).

Eine öffentliche Debatte wird von politisch Handelnden und der dahinter stehenden Pharma- bzw. Industrielobby auch nicht gewünscht. Es existiert eine politische bzw. ökonomische Agenda, welche beabsichtigt, bestimmte neue gesellschaftliche und politische Strukturen zu etablieren. Diese laufen u. a. auf die erhebliche Einschränkung von Grundrechten hinaus. Daraus ergibt sich dann wiederum ein enger werdender politischer Diskurs, weil Partizipation z. B. durch die Teilnahme an Versammlungen und Demonstrationen schwieriger wird. Gleichzeitig werden politische Gegner diffamiert und diskreditiert. Handlungsweisen werden als „alternativlos“ dargestellt.

Wir erleben folglich eine Entwicklung, welche den  Protagonisten des neuen Umgangs mit politischer Macht wiederum in die Hände spielt, weil die frisch erworbenen Machtoptionen dauerhaft so besser gesichert werden können. Das Volk und dessen politische Artikulation stören dabei nur. Eine freie Presse und ungelenkte Medien ebenso.

(Mist, dieser Aluhut drückt doch ganz ordentlich, muss mal einen neuen basteln…)

 

bookmark_borderAus der Wissenschaft: Kein messbarer Effekt von Covid-19 auf die US-Sterbezahlen

Von Peter Baier

Genevieve Briand, Professorin für angewandte Ökonomie an der Johns-Hopkins-Universität ist in einer Untersuchung (Link zur Originalarbeit) zu den Sterbedaten in den USA vor und während des Auftretens des SARS-CoV2-Virus und der nachfolgenden „Covid-19“-Erkrankung der Frage nachgegangen, ob diese angebliche „Pandemie“ einen signifikanten Beitrag zur Sterblichkeit in den Vereinigten Staaten geleistet hat.

Die Ergebnisse waren überraschend. Entgegen der landläufigen Meinung, dass es sich bei Covid-19 um ein hochgefährliches und tödliches Virus handele, das eine erhebliche Zahl an Opfern fordere, konnte die Wissenschaftlerin dies bei ihrer Untersuchung nicht bestätigen. Zumindest nicht was eine erhöhte Inzidenz von Todesfällen in den USA betrifft.

https://www.youtube.com/watch?v=dXksF0erN_s

Methode

Die Analyse basiert auf Daten des CDC (Center for Disease Control), der US-amerikanischen Seuchenbehörde. Sie wertete dazu die Sterbedaten von Februar bis Februar 2020 aus und untersuchte insbesondere die Todesursachen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Covid-19 insbesondere ältere Menschen gefährden soll. Ein wichtiger Aspekt waren Vergleiche mit den Vorjahren und eine darauf aufbauende vergleichende Analyse.

Ergebnisse

Insgesamt wäre zu erwarten gewesen, dass insbesondere in den höheren Altersgruppen eine vermehrte Sterblichkeit hätte erkennbar werden müssen. Allerdings haben die Daten des CDC dies nicht bestätigt. Bei älteren Menschen lag keine erhöhte Sterblichkeit im Untersuchungszeitraum vor. Verglichen wurde, wie bereits ausgesagt, mit den Vorjahren.

Der folgende Schritt war dann eine genauere quantitative Analyse der Todesursachen. Zuerst fiel auf, dass es jedes Jahr einen saisonalen Anstieg und ein nachfolgendes Abfallen der Sterberaten gab und gibt.

Eine genauere Betrachtung brachte dann eine Überraschung. Während in den USA die Todesursache „Herzkrankheit“ stets vorherrschend war, so zeigten die Daten für das Jahr 2020 verglichen mit 2018 einen dramatischen Einbruch der Todesfälle aufgrund Herzkrankheit und einen ebenso starken Anstieg Anstieg der Fälle mit Todesursache „Covid-19“. Während die Sterbezahlen verursacht durch andere Krankheiten insgesamt sanken, stiegen die Sterberaten an Covid-19 dramatisch an. Insgesamt blieben die Sterbezahlen indes weitgehend konstant. Es kam vor allem zu einer Verschiebung der Todesursachen.

Die genauere Datenlage zeigt die untenstehende Tabelle. Auffällig wird der oben genannte Sachverhalt in den Spalten 2 und 3.

Die Spalte 2 beginnt (nach dem amerikanischen Datumsformat) am 18. April 2020, just nachdem die „Corona“-Panik weltweit und damit auch in den USA durch Politik und Medien nach Kräften befeuert,  Fahrt aufgenommen hatte.

(Quelle: Originalarbeit, Link siehe unten!)

Wer sich mit Wissenschaft beschäftigt, weiß zwar, dass eine Korrelation noch lange keine Kausalität bedeutet, aber dieses Ergebnis, das sich auch in der Folgewoche fortsetzte, ist extrem auffällig. Und es deckt sich vor allem auch mit anderen Erkenntnissen, dass in Florida z. B. auch Unfallopfer nachträglich als „Covid-Tote“ in die Statistik eingingen.

Reaktionen

Allerdings hatte diese Untersuchung nicht das gewünschte Ergebnis, nämlich Aufklärung und wissenschaftlichen Diskurs. Denn das Ergebnis passte wohl so gar nicht in das allgemeine, auch in den USA praktizierte, Covid-Panikszenario. Daher wurde der Artikel von der Universität stante pede von deren Servern gelöscht. Dank der „Wayback Machine“, einem Internetarchiv, ist er aber noch abrufbar und es lohnt die Lektüre. Insbesondere wird deutlich, dass es vermutlich eine absichtliche „Verlagerung“ der Todesursachen gegeben haben muss, so dass Patienten mit gravierenden Vorerkrankungen dann als Todesursache „Covid-19“ bescheinigt wurde, obwohl in vielen Fällen ein anderes Ereignis kausal gewesen sein wird.

https://web.archive.org/web/20201126223119/https://www.jhunewsletter.com/article/2020/11/a-closer-look-at-u-s-deaths-due-to-covid-19

 

 

bookmark_borderDie wissenschaftliche Demontage von Drostens PCR-Test

Von Peter Baier

Das derzeitige „Corona“-Regime fußt im Prinzip auf zwei Säulen:

  • Dem von Politik und Medien beständig rekapitulierten Postulat, dass Menschen, die keine Symptome von Covid-19 zeigen, doch andere zu infizieren in der Lage sein sollen.
  • Dem PCR-Test von Christian Drosten, der angeblich eine Infektion nachweisen können soll.

Für die Widerlegung der ersten Annahme haben wir hier Belege angeführt, für die zweite liegt, neben allen bereits bekannten Zweifel an der Validität und Reliabilität des Drosten-Tests, nun ein Papier vor, in dem namhafte Wissenschaftler den PCR-Test von Drosten quasi atomisieren.

(Link zur Originalarbeit)

Die Arbeit ist einigermaßen lang und ich will nur die zentralen Punkte referieren. Außerdem bin ich kein Biologe, aber als Naturwissenschaftler durchaus in der Lage, ein Papier zu lesen und zumindest in Grundzügen zu erfassen. Und das reicht hier bereits aus, um zu erkennen, dass die genannten Wissenschaftler kein gutes Haar an dem angeblichen „Goldstandard“ für die Detektion einer Infektion mit SARS-CoV-2 lassen.

Sehen wir uns nun die wichtigsten Punkte an, die belegen, dass Drostens Test für die Diagnose einer Infektion mit SARS-CoV-2 vollkommen unbrauchbar ist. Die Autoren weisen dazu Drosten und seinen Mitautoren durch ihre Analyse mehrere schwere Fehler nach:

This paper will show numerous serious flaws in the Corman-Drosten paper, the significance of which has led to worldwide misdiagnosis of infections attributed to SARS-CoV-2 and associated with the disease COVID-19.

Übersetzung: In dieser Arbeit werden wir zahlreiche schwere Fehler in der von Crosman-Drosten eingereichten Arbeit aufzeigen, welche zu einer weltweit großen Zahl von fehldiagnosen in Bezug auf SARS-CoV-2 und Covid-19 geführt haben.

Schon hier kann man vermuten, dass es jetzt sehr eng für Drosten und das Verfahren werden wird. In der weiteren Ausarbeitung wird von „10 schweren Fehlern“ gesprochen, die man herausgefunden hat.

Die wichtigsten Punkte sind (Nummerierung nicht identisch mit der Originalarbeit):

1. „RT-PCR is not recommended for primary diagnostics of infection“.

(Übersetzung: PCR-Tests sind als Primärdiagnose für eine vorliegende Infektion NICHT empfohlen.)

Hier wird neuerlich bestätigt, was bereits gesichertes Wissen ist. Mit einem PCR-Test kann man keine Virusinfektion nachweisen. Punkt.

Dazu bedarf es anderer Technologien. Weiter wird ausgesagt, dass der Test überhaupt nur dann sinnvoll ist, wenn eine weitere Diagnose am Patienten durchgeführt wird und eine Anamnese (Erhebung der Krankenvorgeschichte) stattfindet. Dies ist bei den von der Politik instrumentalisierten Massentests sicher ausgeschlossen.

2. Um eine hohe Zuverlässigkeit zu erzielen, sei es wichtig, dass mindestens 3 Gene des Virus detektiert würden. (Anmerkung: Bei vielen zur Massentestung benutzten Tests wird lediglich ein Gen detektiert oder maximal zwei.). Außerdem würde auch nicht das ganze Genom stichprobenartig untersucht sondern nur die Hälfte.

3. Die Anzahl der Amplfikationszyklen (Ct-Wert, „Cycle threshold“) mit denen das gefundene Virusgenmaterial vervielfacht wird um dann nachgewiesen zu werden, sollte nicht über 30 liegen. Ab 35 Zyklen muss mit erheblich gestiegener Anzahl falsch-positiver Ergebnisse gerechnet werden. In der Physik (genauer der Signalverarbeitung als Spezialgebiet der Elektronik) sagen wir: „Man verstärkt nur noch das Rauschen.“ Und Rauschen ist ein Zufallsprodukt. Zufälle sind aber zur Diagnose unbrauchbar. Es sei denn man untersucht den Zufall an sich. Dann ist man aber Statistiker und kein Arzt.

Drosten empfehle übrigens 45 Zyklen, was vollkommen unvernünftig sei:

Between 30 and 35 there is a grey area, where a positive test cannot be established with certainty. This area should be excluded. Of course, one could perform 45 PCR cycles, as recommended in the Corman-Drosten WHO-protocol (Figure 4), but then you also have to define a reasonable Ct-value (which should not exceed 30). But an analytical result with a Ct value of 45 is scientifically and diagnostically absolutely meaningless (a reasonable Ct-value should not exceed 30).

An anderer Stelle in dem Papier wird von einer geschätzten Fehlerrate von 97% bei einer derartig hohen Anzahl von Amplifikationszyklen gesprochen.

…the probability that said result is a false positive is 97%

Was dies bedeutet, kann sich jeder nun überlegen. Der allergrößte Teil der Testergebnisse ist vollkommen aussagelos.

4. Weiterhin wird beanstandet, dass es keine einheitlichen Teststandards gibt (SOP = standard operational procedure) nach denen die Tests durchgeführt werden. Jedes Labor könne im Prinzip seinen eigenen Standard entwickeln. Wenn Drosten überhaupt ein entsprechendes Protokoll veröffentlicht habe, so sei dies sehr vage.

5. Es habe zudem keinerlei Peer-Review für das Papier von Drosten gegeben. Damit ist ein wichtiger wissenschaftlicher Standard nicht erfüllt worden, weil keine anderen Fachleute die von Drosten et. al. gemachten Ausführungen überprüfen konnten. Somit sei der Arbeit bereits ein schwerer wissenschaftlicher Mangel inherent.

6. Weiterhin seien zwei Autoren (Christian Drosten und Chantal Reusken) nicht nur Autoren des Papiers sondern auch Herausgeber der Veröffentlichung bei „Eurosurveillance„. Dadurch sei keine wissenschaftliche Unabhängigkeit gegeben, weil sie gewissermaßen ihr eigenes Papier veröffentlichen. Auch ein erheblicher Mangel.

Fazit: Dieses Papier von Borger, Mahotra, Yeaden et. al. weist wissenschaftlich eindeutig und gut verständlich nach, dass der PCR-Test, mit welchem die Politiker ihre entfesselte und rechtswidrige Machtausübung, ihre sinnlosen und freiheitsfeindlichen Maßnahmen sowie die massive Einschränkung der Grundrechte rechtfertigen, für das, was er zu testen vorgibt, nämlich eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 sicher erkennen zu können, absolut unbrauchbar ist.

bookmark_borderAus der Wissenschaft: Wuhan – Sehr geringe Infektiosität von asymptomatischen SARS-CoV-2-Trägern

Von Peter Baier

Ein durch die Politik gern genutztes Diktum der derzeitigen „Corona“-Hysterie ist die Annahme, dass auch von symptomlosen „Infizierten“eine große Ansteckungsgefahr ausginge und dass deshalb freiheitsentziehende und rechtlich hochgradig fragwürdige Maßnahmen wie eine Quarantäne selbst bei nur losem vorangegangenen Kontakt mit testpositiven Personen angezeigt seien. Auch sog. „Kontaktbeschränkungen“ und die sog. „Maskenpflicht“ fußen auf dieser Sichtweise, denn jeder könnte ja ein potenzieller „Spreader“ sein, auch wenn er nichts davon weiß. Dem widerspricht jetzt eine große Untersuchung aus Wuhan/China.

Shiyi Cao, Yong Gan et. al. – Post-lockdown SARS-CoV-2 nucleic acid screening in nearly ten million residents of Wuhan, China (Link zur Arbeit in nature)

In Wuhan, einer Großstadt mit weit über 10 Millionen Einwohnern im Süden Chinas, wo die angebliche „Corona-Pandemie“ ihren Ursprung genommen haben soll, wurden ca. 10 Millionen Einwohner einem Massentest unterzogen. Vorher war in der Stadt ein monatelanger radikaler „Lockdown“ von den Behörden angeordnet worden.

Bei dem Test einer Person auf SARS-CoV-2/Covid-19, wurden ein Nukleinsäuretest (PCR) und zusätzlich ein Antikörpertest durchgeführt, der auf vorangegangene Infektion Rückschlüsse bieten sollte. Der PCR-Test basierend auf 2 Nukleinsäuren war zudem spezifischer als das häufig verwendete Verfahren, welches nur ein Gen des Virus identifiziert. Die Testaktion fand in den beiden letzten Wochen des Mai 2020 statt.

Ergebnisse

Unter den 10 Millionen getesteten Personen waren keine neuen Fälle an symptomatischen Erkrankungen zu verzeichnen und nur 300 Fälle an asymptomatischen Personen.

Interessant ist, dass sich asymptomatischen Personen fast zur Hälfte aus Personen rekrutieren, die vom „Lockdown“ am wenigsten betroffen waren, da sie außerhalb des Hauses eine eher geringe Kontaktfrequenz zu anderen Menschen haben dürften: Hausfrauen und -männer sowie Rentner.

Dies spricht dafür, dass Ansteckungen häufig „inhouse“ stattfinden, was indes einen Widerspruch zur „Heinsberg-Studie“ von Streeck et. al. darstellt.

Kinder, die häufig in der Schule vor und nach dem „Lockdown“ Kontakte mit anderen haben, waren hingegen am wenigsten betroffen. Auch Lehrer stellten mit nur 2% einen sehr geringen Anteil an asymptomatischen Personen dar. Dies sprich ebenfalls dafür, dass Schulschließungen grundsätzlich Unsinn sind und deckt sich mit der Studienlage.

Infektiosität

Besonders wichtig ist folgende Erkenntnis: Angelegte Viruskulturen mit aus den asymptomatischen Personen gewonnenem Material waren in ALLEN Fällen nicht infektiös, es gelang nicht, daraus Virenmaterial zu isolieren, welches zur Herstellungen von vermehrungsfähigen Viren geeignet war. Diese Personen waren demnach nicht infektiös. Dies steht im Widerspruch zu der heute herrschenden Annahme, dass auch von nicht symptomatischen Personen ein erhebliche Ansteckungsrisiko ausgehen könnte. Darauf basieren die unsinnigen „Kontaktbeschränkungen“ etc., die unser gesellschaftliches Leben massiv einschränken.

Ein Antikörpertest hat bei ca. der Hälfte der 300 symptomfreien Personen eine Infektion zweifelsfrei nachgewiesen. M. a. W.: Der PCR-Test war bei der anderen Hälfte falsch-positiv.

Diskussion

Die wichtigste Aussage aus der Studie dürfte diese sein:

Compared with symptomatic patients, asymptomatic infected persons generally have low quantity of viral loads and a short duration of viral shedding, which decrease the transmission risk of SARS-CoV-2

(Übersetzung: Vergleichen mit Patienten, bei denen Symptome von Covid-19 auftreten, liegt bei asymptomatischen Patienten allgemein eine geringe Viruslast vor. Außerdem geben diese Personen nur eine geringe Menge von Virenmaterial ab, was das Verbreitungsrisiko von SARS-CoV-2 senkt.)

Fazit: Das allfällig beworbene Postulat einer möglichen relevanten Infektionsrate durch asymptomatische Personen mit SARS-CoV-2 scheint deutlich zu revidiert werden zu müssen.

bookmark_borderFact-Sheet Covid-19 (Schrappe, Püschel, Glaeske et. al)

Eine aktuelle Ausarbeitung zum derzeitigen Stand der Covid-19-Krankheit in Deutschland von namhaften Wissenschaftlern.

Kernthesen:

„Die Rate positiver Testergebnisse ist in den letzten Monaten von 9% auf unter 1% abgefallen,… Es dominiert jetzt der sporadische Ausbreitungstyp, der anders als Herdausbrüche allein durch Testung und Nachverfolgung nicht zu beherrschen ist.“ (Seite 5)

„Die Interpretation der gemeldeten Neuinfektionen muss die hohe Rate falsch-positiver Befunde in Niedrigprävalenzkollektiven (1-3%) berücksichtigen, die mehr als die Hälfte der Befunde umfasst…“ (Seite 6)

„Deutlicher Abfall der intensivmedizinisch behandelten CoViD-19-Patienten von
Mittel April bis heute. Die freie Intensivkapazität wird zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd erreicht.“ (Seite 11)

Download als PDF: fact_sheet_201008