„Inzidenz“ und Testzahlen – Ein leicht zu durchschauender Betrug

Dass wir von den Regierungen (insb. der Bundesregierung) nach Strich und Faden belogen werden, hatten wir hier schon mehrfach bewiesen. Heute kommt der nächste Nachweis für dieses groß angelegte, aber auch lausig gemachte, Täuschungsmanöver.

Seit Wochen fallen die „Inzidenzen“, also der beliebig berechnete Wert für die „Neuinfektionen“ mit SARS-CoV-2 kontinuierlich. Warum diese „Inzidenz“ selbst bereits Schwindel ist, haben wir hier nachgewiesen. Insbesondere deshalb, weil die Inzidenz mathematisch von der Anzahl  der durchgeführten Tests abhängt, ein Umstand der zwar bekannt ist, der aber die notorisch an der Wissenschaft vorbei handelnden (bzw. lügenden) Protagonisten in Berlin und den Landeshauptstädten überhaupt nicht interessiert.

Meine Hypothese, die ich untersuchen wollte, ging dahin, dass es dann offenbar, wenn die „Inzidenz“ schon seit Wochen fällt, auch die Zahl der Tests ähnlich fallen müsste. Beim RKI gibt es wie immer die Daten, die den Betrug recht schnell ersichtlich machen. Zuerst holt man sich die Testzahlen und dann die Datei mit den „Neuinfektionen“.

Die Testzahlen kann man sofort verwenden, die „Inzidenzen“, die auch tageweise ausgegeben werden, muss man noch wochenweise summieren und das arithmetische Mittel bilden. Man erhält dann einen „gleitenden Durchschnitt“ der recht genau das Geschehen wiedergibt. Was dann herauskommt, war zu erwarten:

Dass die beiden Graphen von Testzahlen und Inzidenz nahezu ähnlich verlaufen und nur der Ausreißer in KW21 nicht abgebildet wird, zeigt, wie man die Leute in diesem Land für dumm verkauft. Und wir dürfen sicher sein: Im Herbst wird die Zahl der Tests je Woche wieder hochgefahren und damit wird auch die „Inzidenz“ steigen. Wir werden dann die bereits jetzt postulierte „4. Welle“ vorgespielt bekommt. Wie lange werden sich die Menschen in diesem Land noch in so großer Zahl an der Nase herumführen lassen?

Kommentare

  1. Danke für die Darstellung!
    Der Verlauf ist parallel, fällt jedoch deutlich ab KW 19 ab. Hinweis auf Saisonalität ist damit gegeben. Insgesamt ist ja das „Inzidenz-Kriterium“ sowieso irreführend, siehe Studie LMU-München, jedoch zielführend für die politische Agenda, siehe Lockdown-POlitik und GG-Einschränkung.

    Mit den „Inzidenzien“ bewegt man sich in der „Tierarzt-Matrix“. O.k., Du hast es getan, bist dahin abgetaucht und kannst damit auf deren Ebene argumentieren. Bitte reinige Dich jetzt von dieser investigativen Tat! 😉

    Wir wissen hier, dass durch einen strapazierten (ct) pcr-Test lt. Aussage des Erfinders „nichts und alles nachgewiesen“ werden kann. Ein geniales Testverfahren für unser Schließerpersonal in dieser Anstalt

  2. Wie ist die steigende Inzidenz bei fallender Testzahl in KW 12/13 zu erklären und weshalb fällt der Inzidenzgraph rapide, bei gemäßigterem Fall der Testanzahl zwischen KW 18 und 23?

    Bezieht sich die Testanzahl lediglich auf amtliche PCR Tests?

    MfG

    1. Hallo, dazu kann man nur spekulieren, dazu später. Ich habe dieses Wertepaar jedenfalls mit übernommen, um mich nicht dem Verdacht des „Cherrypicking“ auszusetzen. 🙂

      Man muss sich aber vergegenwärtigen, dass der Zusammenhang zwischen Eingangsgröße (Zahl der Tests) und Ausgangsgröße (Inzidenz) nicht unbedingt linear ist, auch wenn die Funktion das natürlich ist. Simultan sind die Größen auch nicht, es gibt zeitliche Verzögerungen im Testablauf.

      Viele Faktoren beeinflussen also das Geschehen. Die wichtigen sind z. B. verzögerte Meldung der Testergebnise, Teststaus in den Laboren, die Tatsache, dass unterschiedliche Labore unterschiedliche Ct-Werte ansetzen etc. etc.

      Das ganze Testverfahren ist hochgradig unexakt, unwissenschaftlich und eröffnet daher der Manipulation sehr viele Möglichkeiten. Mich hat aber trotzdem die Entwicklung beider Funktionen nicht sonderlich überrascht.

      PB

      1. Je, gerade bei diesen ganzen Faktoren und tw. unbekannten Wirkungszusammenhängen eine reale Konsequenz ableiten zu wollen ist reine Kaffeesatzleserei (Das erinnert mich auch an weit weniger komplexe und völlig politisierte Themen wie das Klima 😉 )

        Wenig, aber gut begründet „gegen“ das Virus zu unternehmen wäre demnach das sinnvollste gewesen, aber für „wenig tun“ kann man in unserem Rechtsverständnis eben zu schnell belangt werden. Uns scheint nicht im ausreichenden Maße bewusst zu sein, wie viel Schaden „zu viel tun“ anrichten kann. Eine gut reflektierte Unterlassung von Maßnahmen ist eben rechtlich angreifbar, alles zu unternehmen und dabei zu zerstören eben nicht. Der moderne Machbarkeitswahn zeigt sich in der C.krise in seiner vollen Blüte und ich interpretiere ihn als das letzte Aufbegehren, das letzte Ringen nach Luft einer zu Ende gehenden Ära. Ob politisch, pädagogisch, soziologisch… wir können es betrachten aus welcher Richtung wir wollen, der Konstruktivismus wird über den Behaviorismus siegen und der politische Umgang mit Corona oder das, was auch immer man beabsichtigen wollte, hat diesen Wandel um ein Vielfaches beschleunigt wie ich finde.

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