Lyrik gegen den “Corona”-Irrsinn

Es gibt auch Menschen in unserer Leserschaft, die sich dichtend betätigen. Hier ein paar dieser Werke.


BNT162b2 – Endlich wieder leben!

Die wichtigste Meldung in diesen Tagen:
„Gott hat wieder zugeschlagen!“
Statt „Sintflut“ diesmal „Impf-Ampullen“,
um die Menschheit „einzulullen“.

Ja, unsere Rettung scheint ganz nah,
ein „Lightspeed-Impfstoff“ ist jetzt da!
Milliarden von Opfern können´s nicht fassen,
bald dürfen sie sich impfen lassen.

Denkst du so, dann bist du froh,
für Menschen hier und anderswo.
Die Normalität kehrt schnell zurück,
für dich das größte Lebensglück!

Stattdessen lautet mein Entschluss:
Hier Umarmung, da ein Kuss!
Auch in dieser „Chinaschnupfen-Zeit“
bin ich stets dazu bereit!

Es ist befreiend für mich, zu sehn,
dass immer mehr Menschen zusammenstehn.
Die „scheinbar Bösen“ sind in der Minderheit,
doch folgt ein Wandel in dieser Zeit…-

Darum genieße ich jeden Tag,
so oft er für mich noch kommen mag.
Ich werde keine „Laborratte“ sein,
sondern mich als „Mensch“ befrein!

Mein Leben ist kostbar, das edelste Gut.
Um es zu besitzen, brauch´ ich nur Mut,
Herz und Verstand in Einigkeit!
Wann bist du dazu bereit? …-

Martin Köble, Mainhardt


„Es war einmal eine kleine Geschichte…“ Friedrich Lirek (2020)

Es war einmal eine kleine Geschichte,
eine ziemlich komplexe und doch eine schlichte.
Sie handelt von Menschen die ließen sich lenken,
sich füttern und treten, meist ohne zu denken.

Da gab’s Wenige oben, die viel besaßen
und Viele darunter in Blöcken, auf Straßen.
Es unterschied beide mit großer Gewalt,
Rechte, Pflichten, Macht und Gehalt.

Sie bastelten Mutter, Kinder und Vater,
fürs große und bunte Puppentheater.
Und die, die es sahen, sie bangten und fror’n,
was war hinter den Kulissen verlor’n?

Mit Staunen und Zittern, mit Jauchzen und Wimmern,
in düster gerichteten Krankenhauszimmern
betrachten Viele das plumpe Gescheh’n.
Doch werden auch Widersprüche darin geseh’n?

Die Phrasen und Zahlen wurden perseveriert*,
das Festspielhaus ganz fleißig verziert.
Die Zeilen, sie schlugen die Hirne zu Most,
und samstags kam auch die Bild mit der Post.

Sie hörten nur immer die selben Gestalten,
wenn sie es zuließen, blieb alles beim Alten.
Wenn sie sitzen blieben,… das stand außer Frage,
denn abends, da sah man die Schau vom Tage.

Es schrie einer auf, in Akt Nummer sieben:
„jetzt wird die Sau durchs Dorfe getrieben!“
Und viele betrachteten ganz gespannt,
bis die Sau wieder hinterm Vorhang verschwand.

Und ganz am Ende, da zieh’n wir Bilanz,
vom einstudierten Bühnentanz:
„Eines steht und stand immer fest,
man weiß viel mehr, als man uns wissen lässt.“
(*perseverieren – etwas ständig wiederholen)

Das Einzige, das man jetzt tun kann,
man stiftet friedlich zum Denken an.
Ich rate zu fragen, bevor ihr euch beugt,
warum werden genau diese Bilder erzeugt?
Ich rufe euch auf, seid hiermit vereint,
lasst dann kritisch sein, wenns plausibel erscheint!

_________________________________________

Das Puppenhaus    Friedrich Lirek (2020)

Politiker wählen Experten aus,
wer nicht gewählt ist, hat keiner zu sein.
Daraus baut man dann ein Puppenhaus
und schmeißt die Kritik im Bogen hinaus
und zieht selber ein.

Den Püppchen setzt man Masken auf
und lässt sie abends nicht mehr raus,
sie dürfen nicht auf Reisen geh’n
und haben sonst auch stramm zu steh’n.
Wird hier klammheimlich Recht verletzt?
Denn anders ist’s im Grund gesetzt!

Es klopft am Tor die große Welt,
die Zeit schaut auch hinein.
Und Bilder kommen wie bestellt
und wenn sie keiner daran hält,
dann kommen sie herein.

Ums Puppenhaus wird konstruiert,
darauf ist man sehr stolz.
Man rechnet, schätzt und extrapoliert
und alles wird fleißig kumuliert,
der Weg, der ist aus Holz.

Und eines Tages geschieht es dann doch,
dann knabbern die Mäuse von den Straßen
ein Loch.
Nun hat man „die Plage” im ganzen Haus
und zieht gezwungenermaßen
aus.

Das geschieht dann, als wäre rein gar nichts gewesen,
doch daran muss eine Gesellschaft genesen.


Gesicht      Friedrich Lirek (2020)

Wer schläft, der ist verletzlich.

Das gilt zu jeder Zeit.
Wer schläft, verschläft entsetzlich
und ist alsbald entzweit.

Man sagte uns: „Bleibt sitzen (!)”,
die Hintern wurden wund.
Ich sage euch mit Witzen,
das ist zu ungesund.

Man sagte uns: „Setzt auf (!),
es tragen alle eine“.
So nahm das seinen Lauf,
ihr wisst schon was ich meine.

Gehorchen macht mir Unbehagen,
Widerstand ist selbstbestimmt.
So gilt zu hinterfragen,
ob denn das alles sinnt.

Wir tragen einen Vorhang
und nennen ihn Gesicht.
Es wird mir kalt und bang,
denn trägt ihn einer nicht,
steht er gleich vor Gericht.

In Argwohn belassen, in Läden, an Kassen,
zieht Mimik verborgene Kreise.
Maskiert akzeptiert, mit Blumen verziert,
stirbt etwas darunter ganz leise.

Steht auf verdammt nochmal,
das ist jetzt eure Pflicht!
Ich sage es ein letztes Mal,
steht auf und zeigt Gesicht!
__________________________________
Diese Angabe ist mit Gewähr:
Wir erkennen einander nicht mehr!
So sage ich entschlossen indes:
Bekenne oder verliere es!


Gesundheit       Friedrich Lirek (2020)

Man wäscht viel Hände und neuerdings Gehirne,
indem man alles ständig wiederholt.
Wer auf sich hält, der bietet noch die Stirne,
was hier gewebt wird, ist von ganz besondrem Zwirne.
Die Welt ist scheinbar umgepolt.

Man trägt die Überzeugung wie die Mützen.
Wer Hoheit hat, hat schließlich Recht.
Ob diese auch vor kalten Köpfen schützen? –
oder nur die immer gleichen Phrasen stützen?
Und wehe, wenn ihr hier die Zeche blecht!

Zum Schutz der einen, sterben halt die andern,
Schäden sind modern kollateral.
Auf schmalem Grat, auf dem wir wandern,
bezweifle ich so manches allemal.

Ist hier was Größeres im Gange? –
dass ich nicht mal was ver- oder beschwöre…
Die Kritik nimmt man am stärksten in die Zange,
so manchesmal wird mir da Angst und Bange.
Ich schweige nicht, doch befürchte auch schon lange,
dass ich mir bald nicht mal mehr selbst gehöre.

Der Schaden ist längst angerichtet,
so wie die Mahlzeit vor dem Henker.
Das Theater ist hübsch hergerichtet,
heut im Programm: „Wie man die Freiheit vernichtet!“
Führt zum Schafott, die verqueren Denker!

Man reden groß und macht doch nur Gebärden
und pflanzt als Virus einen konstruierten Zwist.
So muss kritiklos alles hingenommen werden,
weil die Gesundheit unangreifbar ist!
_____
Wir hören stets: das gilt!
Was kann ich dazu sagen?
Das einzige, was gilt,
ist es zu hinterfragen.

Was können wir alles verloren haben?
Ich wage es weder zu denken noch zu sagen.


Gesundheitserziehung      Friedrich Lirek (2020)

Masken auf! – selbst unter freien Sternen.
Und haltet Abstand! Ihr werdet’s schon noch lernen.
Macht keimfrei eure Hände!
(Stellt euch vorsichtshalber an die Wände.)
Und lasst euch spritzen! – was soll denn das Gekicher?
Wir gehen lieber hundert Nummern sicher.

Noch sind die Betten leer, sie werden’s nicht mehr lange sein.
Bald kommt der Krach, wir machen die Prognose.
Zur zweite Welle schworen wir bereits im Sommer ein.
Nun glaubt doch endlich diese Chose.

Was keiner glaubt, muss man mit Nachdruck sagen
und notfalls muss er eben Strafen haben.
Zum Erzieher mündiger Bürger wird der Staat,
wenn er die Logik längst verloren hat.

Wo nicht’s ist, da kann ja noch was werden.
Macht Abstriche, wo sich keiner wehrt. Wohlan!
Die Polizisten sitzen schon auf Pferden.
Wir testen eine Pandemie heran.

Sieh da! – die Zahlen steigen (endlich) an.
Und wie gebannt starrt Hinz und Kunz darauf.
Wir testen wöchentlich eineinhalb Millionen Mann
und hören noch lange nicht mit testen auf.

Der Positive ist noch lang nicht infiziert.
Der Infizierte auch noch lange nicht erkrankt.
Und wen das jetzt noch irritiert:
Das hat doch selbst der Drosten schon erkannt.

Sie brauchen Zahlen und keine Relation,
Sie wollen Vertrauen und keine Kritik.
Auf Reiz folgt bekanntlich Reaktion,
dann macht euch schonmal für die Straße schick.
____________________
Man gab uns klare Schranken.
„Die Medizin wird siegen!“
Es schrien die Gedanken,
als unsre Städte schwiegen.


Der Test          Friedrich Lirek (2020)

Man schaut schräg drein, wenn einer hustet,
man geht lieber nen Meter weg.
Man fühlt sich schlecht, wenn man selbst prustet,
wenn das auf Dauer mal nicht frustet,
man traut sich nicht vom Fleck.

Ein jeder scheint rein potenziell,
für einen andren ne Gefahr.
Das ist mir viel zu unspeziell,
hier urteilt man ja viel zu schnell,
was ist denn wirklich wahr?

Es wäre doch am besten:
wir ließen einfach alle testen!
So könnten wir beruhigter schlafen
und wähnten sicher uns im Hafen.
Die Kranken ließen wir Zuhaus
und wer gesund ist, der darf raus!
Das nennt man dann jetzt „dernier cri“
die neue Form der Hegemonie!

Wie hat man sich das vorgestellt?
Wie lang soll das so gehen?
Wer hat den Zustand so bestellt?
Wer hat die Urteile gefällt?
Ich kann kein Recht mehr sehen!

Wann hört das testen wieder auf?
Wann nimmt das Leben seinen Lauf?
Keiner kann das sagen…
Aber eines können wir lernen, nämlich Angst zu haben.

Es gilt und galt zu jeder Zeit:
das was wir tun wird Wirklichkeit.
So halten wir im großen Gewebe,
am Leben, was es sonst nicht gäbe.

Die „Pandemie“ wär schnell vorbei,
ganz ohne Wimmern und Geschrei:
Ich denk, es wär am besten,
wir ließen schlicht das Testen.

Sagt mir einer wie das heißt?
Ich kenn es nur im Witze.
Denn gegen diese Art von neuem Geist,
hilft auch keine Spritze.
„ dernier cri“: der neuste Schrei, die neuste Mode
………..
Die Politik begann eine Pandemie
und erst wenn sie’s sagt, dann endet sie.


Weihnachtsgruß 2020   Friedrich Lirek

Ein Jahr, dem das Lächeln verging,
vor dem ein keimfreier Vorhang hing,
den man öffnete und schloss, so wie’s grad gelegen,
mit Gottes oder mit sonst wessen Segen.

In diesem Jahr – ein Innehalten,
bestimmt von anderen Gewalten,
von welchen? – Vor denen die Dinge verblassen,
das zu sagen bleibt jedem selbst überlassen.

Es hatte noch nie Bestand,
wer oder was sich mühte,
das Untrennbare zu trennen.

Denn wir haben es in der Hand,
den Zauber dieser Blüte
beim rechtmäßigen Namen zu nennen.

So lasst uns nahe sein einander,
näher noch als sonst und zugewandter.

_______________________________________

Medien *anno Corona                              Friedrich Lirek *2020

Neulich betrat ich, denn es war noch erlaubt,
einen Laden, natürlich maskiert!
Ich war frohen Mutes und tüchtig erbaut
und kurz darauf ziemlich brüskiert.

Da hatte doch jemand ganz unverhohlen
den Medien die Aufträge gestohlen,
die wartend auf uns Probanden,
bedrückt in ihrem Ständer gestanden.

Derer zum Beispiel wären,
(anstatt noch Panik zu nähren):
ein objektives Berichten,
mit Informationen verschiedener Sichten,
ein umfassendes informieren,
ganz ohne zu indoktrinieren.

In Mündigkeit zu vertrauen,
den Einzelnen zu erbauen,
das Urteil dem Leser zu lassen
und sich Polemik nicht anzumaßen.

Es stand soooo fett und unübertrieben
in Schriftgröße Einhundertsieben
und roten Lettern geschrieben:
„Wir sind nicht mehr zu retten!“
Und gleich hinterher: “Oder doch?“,
So wurde ausführlich beschrieben:
was wir zu tun und besser noch,
was wir zu lassen hätten.

Lasst euch Gesundheit injizieren(!)
Kritik daran ist inakzeptabel(!)
Das was sie hier gebieren,
gleicht eher einer Parabel.

So frage ich unverhohlener Weise,
bei so viel bunter Medienscheiße,
mit Überzeugung, ganz konkret,
ist Selberdenken obsolet?
________
Wir sehen einen Albtraum, verhökert als Leben,
wer glaubt noch all den Mist?
Den Umsturz wird es hierzulande nicht geben,
weil das Betreten des Rasens verboten ist.Medien *anno Corona

Neulich betrat ich, denn es war noch erlaubt,
einen Laden, natürlich maskiert!
Ich war frohen Mutes und tüchtig erbaut
und kurz darauf ziemlich brüskiert.

Da hatte doch jemand ganz unverhohlen
den Medien die Aufträge gestohlen,
die wartend auf uns Probanden,
bedrückt in ihrem Ständer gestanden.

Derer zum Beispiel wären,
(anstatt noch Panik zu nähren):
ein objektives Berichten,
mit Informationen verschiedener Sichten,
ein umfassendes informieren,
ganz ohne zu indoktrinieren.

In Mündigkeit zu vertrauen,
den Einzelnen zu erbauen,
das Urteil dem Leser zu lassen
und sich Polemik nicht anzumaßen.

Es stand soooo fett und unübertrieben
in Schriftgröße Einhundertsieben
und roten Lettern geschrieben:
„Wir sind nicht mehr zu retten!“

Und gleich hinterher: “Oder doch?“,
So wurde ausführlich beschrieben:
was wir zu tun und besser noch,
was wir zu lassen hätten.

Lasst euch Gesundheit injizieren(!)
Kritik daran ist inakzeptabel(!)
Das was sie hier gebieren,
gleicht eher einer Parabel.

So frage ich unverhohlener Weise,
bei so viel bunter Medienscheiße,
mit Überzeugung, ganz konkret,
ist Selberdenken obsolet?
________
Wir sehen einen Albtraum, verhökert als Leben,
wer glaubt noch all den Mist?
Den Umsturz wird es hierzulande nicht geben,
weil das Betreten des Rasens verboten ist.

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Märchenpolitik       Friedrich Lirek *2021

Die Lage mal nüchtern geseh’n
ist nüchtern nicht mehr zu versteh’n:

„Journalisten“ im Reigen,
mit Zeilen – ganz hässliche.

Zauberbohnenbalken steigen
ins unermessliche.

Bürger, die nicken und schweigen.
Und Manche, die zeigen
auf Unmaskierte oder Vergessliche.

Als „Potjomkinsches Dorf“ verziert,
sind Medien und Politik liiert.
Und treiben ganz dreckige Dinge.
Als ob es hier noch um Wahrheit ginge…

Das Gespensterschiff ist kurz vor dem Sinken,
und dennoch ist man recht bemüht,
die Suppe, viel zu heiß aufgebrüht,
jetzt hastig zu trinken.

Wenn ihr euch mal nicht an der Eitelkeit stoßt,
… dann Prost!