#divigate: Die Lüge mit den Intensivbetten fliegt auf

Von | Mai 17, 2021

Wir haben hier mehrfach über die mehr als dubiosen Berechnungsgrundlagen für die Belegung der Intensivbetten in Deutschland berichtet (Link). Diese Berechnungen waren immerhin eine wesentliche Begründungsgrundlage für die zerstörerischen “Maßnahmen” der Bundes- und Landesregierung im Zuge der sog. “Pandemie”.

In einem Artikel der WELT (online) zeigt nun der Medizinprofessor und Gesundheitsökonom Martin Schrappe auf, dass sich hinter den amtlicherseits verkündeten Horrorszenarien primär eines verbarg: Rücksichtslose Angstmache aus politischem Kalkül und ein fragwürdiges Geschäftsgebaren der Kliniken.

Schrappe erklärt anhand seiner Ermittlungen folgende einfachen Daten:

  • Während jeder der sog. “Wellen” waren nie mehr als 25% der Intensivbetten in Deutschland mit Covid-Patienten belegt.
  • Deutschland habe die längste Liegedauer, die höchste Krankenhausdichte und z. B. dreimal so viele Intensivbetten wie z. B. Frankreich. Es habe also nie eine Gefahr der Überlastung der Krankenhäuser bestanden.
  • Zusätzlich gab es 11.000+ Intensivbetten als Notfallreserve, die aber nie aufgebaut und nie in Betrieb genommen wurden. Trotzdem seien für jedes theoretisch aufbaubare Bett 50.000€ an die Krankenhäuser geflossen.
  • Außerdem hätte viele Krankenhäuser Patienten ohne Not auf die Intensivstationen verlegt, obwohl es dafür keine medizinische Indikation gab (Anmerkung: Ab 75% Auslastung der Intensivstation gab es eine Prämie pro Patient an die Kliniken, PB)
  • In Deutschland sei auch ein weit höherer Anteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt worden als in anderen Ländern (D: 61%, CH: 25%).
  • Weiterhin hätte es absurde Fälle gegeben, wo mehr Patienten auf der Intensivstation lagen, als überhaupt hospitalisiert worden waren.
  • Auch die Zahl der Intensivbetten sei auf mysteriöse Weise nachträglich verändert worden, es würde auf einmal eine signifikante Zahl Betten in der Statistik fehlen. Darauf haben wir auch bereits hingewiesen (siehe Link oben!). So habe sich die Zahl der gesamten Intensivbetten nachträglich nachweislich von 34.000 auf 30.000 vermindert, was Schrappe anhand einer Statistik auch belegen kann, wie er sagt.

Kommentar: Es ist davon auszugehen, dass Schrappe, im Gegensatz zu den meisten Politikern, keinen Unsinn erzählt. Nun wird langsam erklärbar, woher die eigenartigen Zahlen aus dem Intensivbereich kamen, die Bloggern und freien Journalisten schon seit Monaten auffallen. Und wenn man die monetäre Seite nachrechnet, dann sind die Beträge, die korrupte Politiker mit den Maskendeals eingestrichen haben, lediglich “Peanuts” gegen die Dimension, in der hier Gelder abgezockt wurden.

Zum Zwecke der Gewinnmaximierung wurde gnadenlos mit Statistik getrickst, man kann auch sagen “betrogen”. Denn betrügerisch im Sinne des Strafrechts handelt, wer sich durch Täuschung einen Vermögensvorteil zu verschaffen sucht. Und davon kann hier nach den vorliegenden Indizien ausgegangen werden. Dass die Politik, allen voran die Bundesregierung, bei dem Betrug profitiert hat und mit der breiten Täuschung der Bevölkerung die notwendigen Begründungen für ihre autokratische und undemokratische politische Neuausrichtung des Staatswesens in Deutschland fand, ist der zweite Teil des Skandals. Hier wird weiter ermittelt werden müssen, insbesondere in Richtung des Gesundheitsministeriums, das, so darf vermutet werden, in den Betrug von Anfang an eingeweiht war und mit dem Robert-Koch-Institut einen willfährigen, da weisungsgebundenen, Untergebenen hatte, der die ganze Masche mitgetragen hat. Und wer sich nun über eine Erhöhung seiner Kassenbeiträge “freuen” darf, weiß nun auch, wer ihm die Rechnung eingebrockt hat. Nämlich Herr Spahn und sein Ministerium.

 

13 Gedanken zu „#divigate: Die Lüge mit den Intensivbetten fliegt auf

    1. admin Beitragsautor

      Gerne. Ist mir ein ausgesprochenes Vergnügen, zusammen mit hunderten anderen, aufzuzeigen, was hinter der angeblichen “Pandemie” steckt. Nämlich vor allem der Wunsch, politische Macht entgegen unserer freiheitlichen Grundordnung zu etablieren (Stichwort “Totalitarismus”) und eben auch das Streben nach knallharter Profitmaximierung für einzelne Akteure. Politisches und wirtschaftliches Machtstreben gehen hier quasi im Gleichschritt. Und wenn man sich die Meldung heute aus dem Ticker ansieht:

      https://lehrer-fuer-aufklaerung.de/wp-content/uploads/2021/05/impfwiederholung.jpg

      erkennt man schnell, dass nun “BigPharma” endlich die “Lizenz zum Gelddrucken” bekommen hat. Die entsprechenden Manager dürften $-Zeichen in den Augen haben so wie man das von Onkel Dagobert aus Entenhausen kennt.

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  1. Hannes K.

    Zu guter Aufklärung gehört doch wohl, den Artikel zu korrigieren, wenn sich herausstellt, dass die Autoren des Papiers mit falschen Zahlen gerechnet haben.

    Fraglich auch, welche Zahlen und Aussagen aus dem Papier weiterhin noch haltbar sind.

    Hier der Hinweis aus dem aktuellen Thesenpapier:
    “Die Autorengruppe ergänzt die Ausführungen aus Thesenpapier 4 und 6.1 zur
    intensivmedizinischen Versorgung. In Korrektur der Version vom 16.5.2021 wurden in
    Kap. 4 die Zahlen der intensivmedizinisch behandelten Patienten auf den Tagewert
    bezogen (S. 15), der Quotient Hospitalisierung/Intensivpflichtigkeit auf die Verweildauer
    von 10 Tagen korrigiert (Tab. 3, S. 24) und eine Fußnote (Nr. 30) angefügt, die sich mit
    der Erklärungsmöglichkeit der Abnahme der Intensivbetten-Gesamtkapazität durch die
    Ausgliederung der pädiatrischen Intensivbetten auseinandersetzt (S. 28)”

    Quelle: http://www.welt.de/bin/thesenpapier_adhoc3_210517_bn-231203575.pdf

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    1. admin Beitragsautor

      Was hiermit geschehen ist.

      “Fraglich auch, welche Zahlen und Aussagen aus dem Papier weiterhin noch haltbar sind.”

      Wie kommen Sie auf dieses dünne Eis?

      PB

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      1. Hannes K.

        “Was hiermit geschehen ist.” -> wieso hat es der Autor des Beitrags nicht korrigiert? Auch jetzt steht der Beitrag noch unkorrigiert und damit falsch oben.

        Auf dünnes Eis haben sich die Autoren des Thesenpapiers begeben, und sind eingebrochen, da sich wesentliche Kernaussagen nicht halten ließen, und gleiches gilt für den Autor des Beitrages, der es nicht mal schafft, seinen Beitrag zu korrigieren.

        Hier noch zu im Beitrag geschriebenen Kommentar:
        “Es ist davon auszugehen, dass Schrappe, im Gegensatz zu den meisten Politikern, keinen Unsinn erzählt.”
        ->Das war dünnes Eis, hat er ja doch und musste sich korrigieren.

        “Nun wird langsam erklärbar, woher die eigenartigen Zahlen aus dem Intensivbereich kamen…”
        -> Ja, die Autoren des Thesenpapiers lagen falsch, haben die Zahlen nicht richtig interpretiert, und der Autor des Beitrags oben hat die Zahlen einfach abgeschrieben, ohne sie kritisch zu überprüfen und selbst, nachdem sich die Zahlen als falsch herausgestellt haben, seinen Beitrag nicht korrigiert.

        “…wurde gnadenlos mit Statistik getrickst, man kann auch sagen “betrogen””
        -> Ich denke da hat sich jemand auf dünnes Eis begeben und sollte sich erstmal an die eigene Nase fassen.

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        1. admin Beitragsautor

          Wenn Sie diesen Blog einigermaßen aufmerksam gelesen (und die entsprechenden Beiträge inhaltlich verstanden hätten) hätten, wäre Ihnen sicher aufgefallen, dass die gleichen Schlussfolgerungen, die Schrappe und seine Arbeitsgruppe ziehen, hier bereits vor einigen Wochen ebenfalls anhand der Daten von divi.de gezogen worden sind.

          https://lehrer-fuer-aufklaerung.de/daten-und-fakten/der-schwindel-mit-den-intensivbetten/

          Die Aussage z. B., dass max. 25% der Betten jemals mit Covid-Patienten belegt waren, ist eindeutig nachvollziehbar (siehe erste Grafik in dem Artikel). Zweitens ist ebenfalls nachweisbar (zweite Grafik ebd.), dass die Zahl der freien Betten kontinuierlich abnahm, während die Zahl der belegten Betten konstant blieb. Was können Sie daraus ableiten? Kleiner Tipp: Die Beherrschung der Grundrechenarten reicht aus!

          OK, ich habe verstanden dass Sie das Hohelied der “Corona”-Panik singen, aber an den Fakten kommen Sie eben nicht vorbei.

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          1. Hannes K.

            Naja, Was auch immer sie schreiben, ändert nichts an der Tatsache, dass Sie in Ihrem Beitrag immernoch mit Zahlen argumentieren, die bereits von den Autoren des Thesenpapiers zurückgezogen wurden.

            “Kleiner Tipp: Die Beherrschung der Grundrechenarten reicht aus!” -> Ich denke die Situation ist etwas komplexer, zu starke Vereinfachung führt leicht zu Fehlinterpretationen.

            Zum Thema Intensivbetten: Ein Bett ist nicht ein Gestell mit Matratze, ein Blick in die Erklärungen zu den Zahlen reicht:
            https://www.intensivregister.de/#/faq/acc58be2-c31b-4c2d-b8f8-dc818f559f45

            “OK, ich habe verstanden dass Sie das Hohelied der “Corona”-Panik singen, aber an den Fakten kommen Sie eben nicht vorbei.”
            Danke für die Unterstellung, aber nein, ich singe kein Hohelied. Was die Fakten angeht, scheinen Sie ja lieber bei den falschen zu bleiben, sich auf Grundrechenarten zu beschränken und ihr eigenes Hohelied zu singen?
            Wenn Sie mir schon einen Tipp gegeben haben, dann auch einer von mir: Seien Sie mit sich selbst mindestens so anspruchsvoll und kritisch wie mit anderen.

            Danke für den Austausch. Ich wende mich jetzt wieder anderen Dingen zu.

  2. Dr. Andreas Scholten

    Verehrte Lehrende im Sinne der Aufklärung.
    Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen, ebenso den Folgeartikel, indem eine Lehrkraft fehlenden Einsatz beklagt. In der Schule soll nach meinem Verstândnis ein junger Mensch zur Mündigkeit begleitet werden, dazu zählt für mich vor allem wissenschaftliches, mathematisches und logisches Verständnis. Dem entsprechend erwarte ich auch von Lehrkräften, dass sie dies ebenso verinnerlicht haben, wie pädagogische Kompetenz und Empathie. Dieser Artikel ist jedoch lediglich ein Meisterwerk der platten Rhetorik und läßt jegliche wissenschaftliche Sorgfalt, Recherche und Logik missen. Die eigene Position stärken, indem die Gegenpartei diffamiert wird, ist nun wirklich keine Diskussionskultur und ein Thesenpapier ungeprüft als Grundlage verwenden keine wissenschaftliche Praxis.
    Liebe Lehrende, in Zeiten der Netzhetze und der Schreikultur sollten unsere Schützlinge vor allem dies gelehrt und vorgelebt bekommen.

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Edit: “Liebe Lehrende, in Zeiten der Netzhetze und der Schreikultur sollten unsere Schützlinge vor allem dies gelehrt und vorgelebt bekommen.”

      Die Verwendung des Begriffes “Netzhetze” hat Sie übrigens entlarvt. Politische Korrektheit ist indes nicht meine Primärintention. Außerdem hat Ihr Satzbau einen Fehler. Die Bedeutung des Satzes wird nämlich ins Gegenteil verkehrt, werter “Herr Doktor”! 🙂

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