bookmark_borderDas Märchen von den „überbelegten Krankenhäusern“

Ein beständiges (Achtung, Modewort!) „Narrativ“ der Anhänger von Merkels katastrophaler Politik ist die Mär von den „überbelegten Krankenhäusern“. Glücklicherweise gibt es Statistiken. Und noch viel besser ist es, dass diese Statistiken schon sehr oft die regierungsamtlich verkündeten Schauermärchen zuverlässig widerlegen konnten. So auch in diesem Fall:

Die IQM (Inititive Qualitätsmedizin), über die wir schon berichtet hatten, hat einen Datenvergleich der Krankenhausauslastung erstellt (Link). Dabei wurden die ersten 10 Monate (Kalenderwochen 1 bis 44) der Jahre 2019 (also vor der „Corona“-Hysterie) und 2020  miteinander verglichen und nach Trägerschaft der Krankenhäuser differenziert. Das Ergebnis überrascht:

Trägergruppe Standorte Fälle 2020 (KW1-44) Fälle 2019 (KW1-44) Delta
universtitär 12 446138 492733 -46595
freigemeinnützig 34 325228 364020 -38792
öff.-rechtlich 81 939802 1093412 -153610
privat 145 1353801 1565627 -211826

Man sieht, dass die Krankenhausauslastung in den ersten 10 Monaten des Jahres 2019 deutlich höher war als 2020. Auch wenn dieses Ergebnis sicher auch damit zu tun hat, dass aufgrund des unnötigen und überaus schädlichen ersten „Lockdowns“ viele (auch lebensnotwendige) Behandlungen und Untersuchungen unterlassen wurden, so kann für diese Zeit im Jahre 2020 sicher nicht von einer Überbelegung von Krankenhäusern oder gar dem Erreichen der Kapazitätsgrenzen des deutschen Gesundheitswenens gesprochen werden.

Genau ins Bild passt exemplarisch auch eine Analyse von R. Gröll, der die Situation in Nürnberg, wo lauf Systemrpresse eine extreme Engpasssituation auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern der Stadt bestehen soll, analysiert hat:

Ein wundersamer Abbau der Bettenkapazität just im Spätjahr 2020. Noch Fragen?