bookmark_borderUntersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit „Eltern stehen auf“

Von Peter Baier

Die Initiativgruppe Eltern stehen auf hat in einer groß angelegten Umfrage zur Maskenpflicht in Schulen umfangreiches Datenmaterial erhoben und uns zur Bearbeitung und Auswertung überlassen. Dafür ganz herzlichen Dank!

Das vorgelegte Datenmaterial wurde durch eine Internetumfrage erhoben. Dabei antworteten n=5589 Elternteile und übersandten einen ausgefüllten Antwortbogen. Die Frage, zu welcher Altersgruppe die Person, die verpflichtet wurde eine Maske in der Schule zu tragen gehört, würde für 6308 Personen beantwortet. Die Zahl ist höher als die Zahl der Antwortbögen, da in einigen Familien mehr Kinder betroffen sind. Auch waren Erwachsene (z. B. Lehrkräfte) in die Untersuchung einbezogen. Die Verteilung sieht folgendermaßen aus:

n.Schüler= 5869, n.Erwachsene= 434;n.Maskenbereiung=5

Folgende Geschlechterverteilung bei den Befragten ergab sich:

 

Die Antworten kamen zu ca. 93% aus Deutschland, 6,5% aus Österreich und zu 0,7% aus der Schweiz. In Deutschland kamen wiederum die meisten Antworten aus Bayern (ca. 25%).

Die Mehrzahl der Antworten kam aus dem Bereich Grundschule und des Gymnasiums:

Aussagen von Betroffenen zur Maskenpflicht

Beschäftigen wir uns nun mit den Details zur von den Regierungen verordneten Maskenpflicht an den Schulen. Die Frage, wie diese empfunden wird, wird beantwortet mit (es waren mehrere Antworten möglich):

Auffällig ist hier die starke Häufung von physischen UND psychischen Belastungsmomenten.

Auf die Frage „Wird von der Schule auf die hygienischen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Tragen der Maske hingewiesen?“ antworteten:

Ja 19,97%
Nein 62,23%
Weiß nicht 17,80%

Es erschreckt natürlich, dass hierbei insbesondere bestehende Gesundheitsrisiken wie eine Selbstkontamination in 2/3 der Fälle nicht erörtert wurden.

Auch die Tragedauer wurde erfasst:

Hierbei ist besonders auffällig, dass fast 25% der Schüler diese Masken länger als 3 bis 4 Stunden am Stück tragen müssen. Man darf das durchaus als „Zumutung“ ansehen. Insbesondere wenn man die später noch zu diskutierenden gesundheitlichen Folgeprobleme mit einbezieht.

Ähnlich sieht es aus, wenn man die gesamte Tagesperiode betrachtet, denn Schüler müssen diese Masken ja nicht nur in der Schule tragen, sondern auch an anderen Orten:

Summiert man die Gruppen ab „ca. 5 Stunden“ auf, so erhält man einen Wert von 62% von betroffenen Personen, welche eine Gesichtsmaske am Tag für mehr als 5 Stunden tragen müssen.

Gesundheitliche Beschwerden

Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass der Gebrauch von Gesichtsmasken im Alltag durch die Bevölkerung zur Eindämmung von Atemwegsinfektionen beitragen kann (Sammlung von Studien). Der weit verbreitete Gebrauch dieser Masken führt aber, im Gegenteil, zu einem breiten Spektrum von gesundheitlichen Problemen. Zuerst die Frage nach der Verteilung, ob überhaupt Probleme entstehen oder nicht:

Man erkennt, dass für den größten Teil der Antwortenden gilt, dass diese Masken entweder physische oder psychische Probleme hervorbringen. Auch hier war eine Mehrfachnennung möglich:

Dominant sind hier Beschwerden, die in diametralem Gegensatz zu einem beabsichtigten Unterrichtserfolg stehen: Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Angst/Psych. Belastung.

Soziale Folgen des Maskentragens

Das ständige Verbergen des Gesichtes, die Tatsache, dass mit der Maske eine permanente (und so sicher nicht existierende Gefahr assoziiert wird) und damit das Herstellen einer ständigen sozialen und seelischen Ausnahmesituation führt auch zu einem veränderten Kontaktverhalten bei den Schülern:

Die Beeinträchtigungen decken ein weites Feld ab: Hemmungen, sich mit anderen auszutauschen, zu treffen etc., der Verlust an Freude und Spaß, dafür aber Maßregelungen und Sanktionen (vermutlich durch überzogen reagierende Lehrkräfte oder Denunziation unter Schülern), soziale Ängste, Distanzierung von den Mitschülern und persönliche Unsicherheit dominieren hier. Es wird evident, dass mit der Maskenverordnung durch die Behörden auch die persönliche Lebensfreude der durch diese Maßnahmen Betroffenen erheblich leidet. Man setze dies in Relation zum wissenschaftlich nachweisbaren Nutzen, der vermutlich gegen NULL approximieren dürfte.

Die individuelle Entscheidungsfreiheit der Menschen wird durch den Maskenzwang maximiert eingeengt. Es wird Druck ausgeübt, es müssen Masken getragen werden, auch wenn es rechtlich keine Begründung gibt etc. Dies verdeutlicht das nächste Spektrum von Antworten:

Hier dominieren Aussagen, dass Druck von den verschiedensten Personengruppen auf die Schüler ausgeübt wurde. Es waren Mehrfachnennungen möglich. So wird evident, dass es zahlreiche und erhebliche Versuche gab, die freie individuelle Entscheidung der Schüler zu unterlaufen.

Auch wurde in Einzelfällen dokumentiert, dass das Gesundheitsamt Druck ausübte und drohte, die Schule sonst zu schließen. Hier muss dann sofort die Frage aufgeworfen werden, ob dafür eine rechtliche bzw. wissenschaftliche Begründung dafür existiert(e).

Ob Masken auch beim Sportunterricht getragen werden mussten, wurde wie folgt beantwortet:

Ja 26,83%
Nein 49,09%
Teilweise 24,09%

Die Fälle, in denen dauernd oder zumindest zeitweise eine Maske beim Sport getragen werden musste machen rund die Hälfte der gesamten Anzahl aus.

Beachtenswert ist überdies der Umgang mit ärztlichen Attesten, welche vom Tragen einer Gesichstmaske befreien:

Sieht man sich die Mehrheit an, welche kein Attest beim Arzt ausstellen lässt und setzt sie in Relation zu der vorstehend besprochenen großen Anzahl von Fällen, wo im Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske nicht unerhebliche Beschwerden auftreten, wird eine starke Diskrepanz deutlich. Man kann nun spekulieren, was die Ursache dafür sein könnte. Zumindest in einigen Fällen dürfte z. B. der Wunsch, das Kind nicht einer Sonderstellung in der Schule zuzuführen, sich Stress mit Schulleitungen und autoritär auftretenden Lehrern zu ersparen, eine Begründung darstellen können.

Fazit

Diese Untersuchung weist auf der Basis umfangreichen Datenmaterials nach, dass das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen zu einer vermehrten Belastung der Betroffenen führt. Insbesondere psychische Gesundheitsstörungen sind hier zu nennen. Angst, Verunsicherung, Beklemmung sind einige der Symptome. Aber auch physische Beschwerden sind zu verzeichnen, wie Kopfschemrzen, Atemnot, Unwohlsein etc. Setzt man dies in Relation zum fragwürdigen infektionsprophylaktischen Nutzen der Maskenverwendung im Alltag, so wird klar, dass hier der untaugliche Versuch unternommen wurde, und dies darüber hinaus ohne wissenschaftliche Evidenz für die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, mit einer vordergründig einfachen Anordnung (unter Nichtbeachtung anderer, milderer Mittel), einen Zwang durchzusetzen, der im Bezug auf einen möglichst störungsfrei ablaufenden Schulalltag sicher mit „kontraproduktiv“ noch zurückhaltend beschrieben ist. Wer Kopfschmerzen hat, sich nicht konzentrieren kann, sich unwohl fühlt, wird beim Lernen erhebliche Nachteile erleiden. Dem allerdings scheint durch die verantwortlichen Politiker und Ministerialbeamten keinerlei Bedeutung beigemessen worden zu sein. Wie üblich dürfte es so zu sein, dass mal wieder viel zu kurz gedacht wurde. Was sich auch mit der kognitiven Grundhaltung des hier verantwortlichen Personenkreises zu tun hat. Die Deintellektualisierung der Schule nähert sich auch aus bestimmten Quellen. Wenn Politik nicht mehr rational handelt, sondern unreflektiert und unter Handlungsdruck, kommt das heraus, was wir hier sehen.

Fehlerbetrachtung

Ein gewisser methodischer Fehler der Untersuchung mag darin liegen, dass der Druck, sich an der Untersuchung zu beteiligen sicher dann größer war, wenn Beschwerden in Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske auftraten. Dies ergibt eine gewisse Präselektion bei der Auswahl der Studienteilnehmer nebst einer Voreingenommenheit, weil eine (beschwerdefreie) Kontrollgruppe fehlt.

bookmark_borderStudie Uni Leipzig: Keine Infektionen mit SARS-CoV-2 an Schulen

Von Peter Baier

Eine Studie der Universität Leipzig unter Wieland Kiess ergab retrospektiv keine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einem großen Kollektiv von Schülern und Lehrern (n=2599).

„Die akute Ansteckung lag bei null, von 2.599 Kindern und Lehrern war keiner infiziert“ so der Leiter der Studie.

(Quelle)

Besorgniserregend war aber die weitere Erhebung, bei der psychische Probleme der Schüler, ausgelöst durch den sog. „Lockdown“, in den Vordergrund gestellt wurden:

Die Leipziger Mediziner fragten zudem 900 Kinder und Jugendliche nach psychischen Folgen der Schulschließungen. Beklagt wurde laut Kiess ein Verlust von Lebensqualität und Fröhlichkeit, vor allem in Familien mit Armut und niedriger Bildung. „Die fehlende Tagesstruktur, nicht aufstehen zu müssen für die Schule, wird als Verlust angesehen.“ Dazu kämen ein massiver Anstieg der Mediennutzung und Kontaktverlust zu Gleichaltrigen.

Hier stellt sich sofort die Frage, warum man nun Schulen kurz vor dem Ende der Sommerferien zu lokalen „Corona-Hotspots“ erklären will und eine vollkommen unsinnige und durch die Infektionssituation nicht gerechtfertigte „Mundschutzpflicht“ einführen will, wenn es offenkundig an Schulen kein Infektionsproblem mit SARS-CoV-2 gibt.