bookmark_border„Wir müssen uns wehren – Sachlich und unaufgeregt“

Das Schöne an dieser Webseite sind die Zuschriften von anderen Lehrerinnen und Lehrern, die Dinge ähnlich sehen wie wir von der Redaktion. Man weiß in solchen Momenten immer mal wieder „Du bist nicht allein!“ und das tut gut.

Besonders gut tut es indes, wenn man Meinungen und Stellungnahmen zu den „Corona“-Maßnahmen, welche nebenbei bemerkt vor Gericht vielfach erfolgreich angegriffen wurden und sich damit als rechtswidrig erwiesen haben,  aus den Leitungsebenen der Schulen vernimmt. Denn die meisten der dort tätigen Personen sind eher damit beschäftigt, die Anordnungen der Ministerien und der Dienstaufsicht ohne große Kritik an die an die Untergebenen weiter zu reichen und dafür zu sorgen, dass diese auch vorschriftsgemäß exekutiert werden. Zur Not unter Anwendung von Zwang wie etwa dem „Melden“ unkooperativer Kollegen an die Dienstaufsicht, um sie einer Bestrafung zuzuführen.

Ganz anders hat ein (stellvertretender) Schulleiter aus Eckernförde sich verhalten, der nun seinem Unmut über die gesundheitsgefährdende Maskenpflicht für Schüler (in SH gilt diese wohl auch IM Unterricht!) in einem Leserbrief Luft machte:

(Per E-Mail erhalten, Quelle unbekannt)

Über die Implikationen, welche der Kollege da aufzählt wie z. B. die Unmöglichkeit, eine „Gesichtswindel“ sachgerecht zu handhaben (lange Tragedauer, Durchfechtung etc.) hatten wir hier ja schon ausgiebig reflektiert. Auch die Unsitte und deren Folgen, in den Stofffetzen hinein zu husten oder zu niesen muss man nicht weiter nachdenken. Derlei KANN nicht gesund sein. Aber um die Gesundheit geht es den Maskenverfechtern ja auch weniger, es kommt darauf an, dass sich alle diesem unsinnigen Diktat unterwerfen und erkennbar den Gesslerhut grüßen (i. e. eine Gesichtsmaske tragen).

Ich gehe weiterhin davon aus, dass sich der Kollege demnächst einem Disziplinarverfahren gegenüber sehen wird. Hat er sich doch erdreistet, eine eigene Meinung zu Gehör zu bringen, welche überdies frevelhafterweise auch noch konträr zu jener seiner Regierung ist. Das MUSS Ärger geben. Zumindest dürfte für diesen vernünftigen Mann nun das Prinzip „EDEKA“ (i. e. „Ende der Karriere“)  Wirklichkeit werden wird und es mit der Beförderung zum Schulleiter nichts mehr werden wird.

Umso höher ist es ihm anzurechnen, dass er vorbildhafterweise die Interessen seiner Schüler über jene seines eigenen beruflichen Aufstiegs stellt und sich als das erweist, was man als Lehrer vor allem zu sein hat: Ein Pädagoge, der sich für seine Schutzbefohlenen einsetzt.