bookmark_borderStudie Uni Leipzig: Keine Infektionen mit SARS-CoV-2 an Schulen

Von Peter Baier

Eine Studie der Universität Leipzig unter Wieland Kiess ergab retrospektiv keine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einem großen Kollektiv von Schülern und Lehrern (n=2599).

„Die akute Ansteckung lag bei null, von 2.599 Kindern und Lehrern war keiner infiziert“ so der Leiter der Studie.

(Quelle)

Besorgniserregend war aber die weitere Erhebung, bei der psychische Probleme der Schüler, ausgelöst durch den sog. „Lockdown“, in den Vordergrund gestellt wurden:

Die Leipziger Mediziner fragten zudem 900 Kinder und Jugendliche nach psychischen Folgen der Schulschließungen. Beklagt wurde laut Kiess ein Verlust von Lebensqualität und Fröhlichkeit, vor allem in Familien mit Armut und niedriger Bildung. „Die fehlende Tagesstruktur, nicht aufstehen zu müssen für die Schule, wird als Verlust angesehen.“ Dazu kämen ein massiver Anstieg der Mediennutzung und Kontaktverlust zu Gleichaltrigen.

Hier stellt sich sofort die Frage, warum man nun Schulen kurz vor dem Ende der Sommerferien zu lokalen „Corona-Hotspots“ erklären will und eine vollkommen unsinnige und durch die Infektionssituation nicht gerechtfertigte „Mundschutzpflicht“ einführen will, wenn es offenkundig an Schulen kein Infektionsproblem mit SARS-CoV-2 gibt.