bookmark_border„Diskussionen sind unerwünscht“

In einem interessanten Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT kommt Prof. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), zu einer sehr interessanten Bewertung u. a. der Datenlage zum Thema „Covid-19“. Im Prinzip erlangt er die selbe Einschätzung wie sie viele „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ und „Coronaleugner“ (subsumiert unter der Kategorie „Covidioten“) auch teilen:

  • Es gibt für Deutschland keinerlei Daten darüber, wie viele Menschen überhaupt konkret mit SARS-CoV-2 infiziert sind.
  • Daher existieren auch keine validen Daten zur Infektionssterblichkeit.
  • Es gäbe zwar Indizien dass die Sterblichkeit an SARS-CoV-2 höher sei als die einer normalen Grippe (Influenza) [Bei Influenza geht man von 0,1% CFR aus, bei Covid-19 von 0,15 bis 0,2%. Anmerkung des Autors].
  • Politische Entscheidungen in Deutschland finden auf einer zu dünnen Datenbasis statt.
  • Ob ein bestimmtes Stück Virus-RNA [auf der Basis des PCR-Tests, PB] gefunden würde sei nicht interessant, sondern es sei von Bedeutung ob hinter dem Fund auch ein replikationsfähiges Virus stünde.
  • Es sei ein großes Problem, dass sich Wissenschaftler unter Druck sähen, nur noch systemkonforme Meinungen zu publizieren.

Das Fazit, diesmal wieder gerne präsentiert in Form einer sog. „Verschwörungstheorie“:

In Deutschland findet ein offener Diskurs über den Umgang mit der Covid-19-Krankheit nicht statt. Bestimmte Setzungen „dürfen niemals hinterfragt werden.“ (RKI-Chef Wieler).

Eine öffentliche Debatte wird von politisch Handelnden und der dahinter stehenden Pharma- bzw. Industrielobby auch nicht gewünscht. Es existiert eine politische bzw. ökonomische Agenda, welche beabsichtigt, bestimmte neue gesellschaftliche und politische Strukturen zu etablieren. Diese laufen u. a. auf die erhebliche Einschränkung von Grundrechten hinaus. Daraus ergibt sich dann wiederum ein enger werdender politischer Diskurs, weil Partizipation z. B. durch die Teilnahme an Versammlungen und Demonstrationen schwieriger wird. Gleichzeitig werden politische Gegner diffamiert und diskreditiert. Handlungsweisen werden als „alternativlos“ dargestellt.

Wir erleben folglich eine Entwicklung, welche den  Protagonisten des neuen Umgangs mit politischer Macht wiederum in die Hände spielt, weil die frisch erworbenen Machtoptionen dauerhaft so besser gesichert werden können. Das Volk und dessen politische Artikulation stören dabei nur. Eine freie Presse und ungelenkte Medien ebenso.

(Mist, dieser Aluhut drückt doch ganz ordentlich, muss mal einen neuen basteln…)

 

bookmark_borderDie wissenschaftliche Demontage von Drostens PCR-Test

Von Peter Baier

Das derzeitige „Corona“-Regime fußt im Prinzip auf zwei Säulen:

  • Dem von Politik und Medien beständig rekapitulierten Postulat, dass Menschen, die keine Symptome von Covid-19 zeigen, doch andere zu infizieren in der Lage sein sollen.
  • Dem PCR-Test von Christian Drosten, der angeblich eine Infektion nachweisen können soll.

Für die Widerlegung der ersten Annahme haben wir hier Belege angeführt, für die zweite liegt, neben allen bereits bekannten Zweifel an der Validität und Reliabilität des Drosten-Tests, nun ein Papier vor, in dem namhafte Wissenschaftler den PCR-Test von Drosten quasi atomisieren.

(Link zur Originalarbeit)

Die Arbeit ist einigermaßen lang und ich will nur die zentralen Punkte referieren. Außerdem bin ich kein Biologe, aber als Naturwissenschaftler durchaus in der Lage, ein Papier zu lesen und zumindest in Grundzügen zu erfassen. Und das reicht hier bereits aus, um zu erkennen, dass die genannten Wissenschaftler kein gutes Haar an dem angeblichen „Goldstandard“ für die Detektion einer Infektion mit SARS-CoV-2 lassen.

Sehen wir uns nun die wichtigsten Punkte an, die belegen, dass Drostens Test für die Diagnose einer Infektion mit SARS-CoV-2 vollkommen unbrauchbar ist. Die Autoren weisen dazu Drosten und seinen Mitautoren durch ihre Analyse mehrere schwere Fehler nach:

This paper will show numerous serious flaws in the Corman-Drosten paper, the significance of which has led to worldwide misdiagnosis of infections attributed to SARS-CoV-2 and associated with the disease COVID-19.

Übersetzung: In dieser Arbeit werden wir zahlreiche schwere Fehler in der von Crosman-Drosten eingereichten Arbeit aufzeigen, welche zu einer weltweit großen Zahl von fehldiagnosen in Bezug auf SARS-CoV-2 und Covid-19 geführt haben.

Schon hier kann man vermuten, dass es jetzt sehr eng für Drosten und das Verfahren werden wird. In der weiteren Ausarbeitung wird von „10 schweren Fehlern“ gesprochen, die man herausgefunden hat.

Die wichtigsten Punkte sind (Nummerierung nicht identisch mit der Originalarbeit):

1. „RT-PCR is not recommended for primary diagnostics of infection“.

(Übersetzung: PCR-Tests sind als Primärdiagnose für eine vorliegende Infektion NICHT empfohlen.)

Hier wird neuerlich bestätigt, was bereits gesichertes Wissen ist. Mit einem PCR-Test kann man keine Virusinfektion nachweisen. Punkt.

Dazu bedarf es anderer Technologien. Weiter wird ausgesagt, dass der Test überhaupt nur dann sinnvoll ist, wenn eine weitere Diagnose am Patienten durchgeführt wird und eine Anamnese (Erhebung der Krankenvorgeschichte) stattfindet. Dies ist bei den von der Politik instrumentalisierten Massentests sicher ausgeschlossen.

2. Um eine hohe Zuverlässigkeit zu erzielen, sei es wichtig, dass mindestens 3 Gene des Virus detektiert würden. (Anmerkung: Bei vielen zur Massentestung benutzten Tests wird lediglich ein Gen detektiert oder maximal zwei.). Außerdem würde auch nicht das ganze Genom stichprobenartig untersucht sondern nur die Hälfte.

3. Die Anzahl der Amplfikationszyklen (Ct-Wert, „Cycle threshold“) mit denen das gefundene Virusgenmaterial vervielfacht wird um dann nachgewiesen zu werden, sollte nicht über 30 liegen. Ab 35 Zyklen muss mit erheblich gestiegener Anzahl falsch-positiver Ergebnisse gerechnet werden. In der Physik (genauer der Signalverarbeitung als Spezialgebiet der Elektronik) sagen wir: „Man verstärkt nur noch das Rauschen.“ Und Rauschen ist ein Zufallsprodukt. Zufälle sind aber zur Diagnose unbrauchbar. Es sei denn man untersucht den Zufall an sich. Dann ist man aber Statistiker und kein Arzt.

Drosten empfehle übrigens 45 Zyklen, was vollkommen unvernünftig sei:

Between 30 and 35 there is a grey area, where a positive test cannot be established with certainty. This area should be excluded. Of course, one could perform 45 PCR cycles, as recommended in the Corman-Drosten WHO-protocol (Figure 4), but then you also have to define a reasonable Ct-value (which should not exceed 30). But an analytical result with a Ct value of 45 is scientifically and diagnostically absolutely meaningless (a reasonable Ct-value should not exceed 30).

An anderer Stelle in dem Papier wird von einer geschätzten Fehlerrate von 97% bei einer derartig hohen Anzahl von Amplifikationszyklen gesprochen.

…the probability that said result is a false positive is 97%

Was dies bedeutet, kann sich jeder nun überlegen. Der allergrößte Teil der Testergebnisse ist vollkommen aussagelos.

4. Weiterhin wird beanstandet, dass es keine einheitlichen Teststandards gibt (SOP = standard operational procedure) nach denen die Tests durchgeführt werden. Jedes Labor könne im Prinzip seinen eigenen Standard entwickeln. Wenn Drosten überhaupt ein entsprechendes Protokoll veröffentlicht habe, so sei dies sehr vage.

5. Es habe zudem keinerlei Peer-Review für das Papier von Drosten gegeben. Damit ist ein wichtiger wissenschaftlicher Standard nicht erfüllt worden, weil keine anderen Fachleute die von Drosten et. al. gemachten Ausführungen überprüfen konnten. Somit sei der Arbeit bereits ein schwerer wissenschaftlicher Mangel inherent.

6. Weiterhin seien zwei Autoren (Christian Drosten und Chantal Reusken) nicht nur Autoren des Papiers sondern auch Herausgeber der Veröffentlichung bei „Eurosurveillance„. Dadurch sei keine wissenschaftliche Unabhängigkeit gegeben, weil sie gewissermaßen ihr eigenes Papier veröffentlichen. Auch ein erheblicher Mangel.

Fazit: Dieses Papier von Borger, Mahotra, Yeaden et. al. weist wissenschaftlich eindeutig und gut verständlich nach, dass der PCR-Test, mit welchem die Politiker ihre entfesselte und rechtswidrige Machtausübung, ihre sinnlosen und freiheitsfeindlichen Maßnahmen sowie die massive Einschränkung der Grundrechte rechtfertigen, für das, was er zu testen vorgibt, nämlich eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 sicher erkennen zu können, absolut unbrauchbar ist.

bookmark_borderRWI/Leibnitz-Institut weist nach: Kein messbarer Effekt durch Schulschließungen

Von Peter Baier

In einer Studie weist das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung nach, dass die Schulschließungen in Deutschland keinen messbaren Effekt auf das Infektionsgeschehen sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen, vor allem den beteiligten Lehrern, hatten.

„Nach der Datenanalyse liegt der Effekt von Schulschließungen auf die Infektionsrate bei nahezu Null. Dies bedeutet, dass die Kinder während der Schulferien einem ähnlichen Infektionsrisiko ausgesetzt waren wie während des Schulbetriebs.“

Link zu Pressemitteilung

Kommentar: Wer hätte das gedacht? Bereits vor Monaten war eine Studie der Uni Leipzig erschienen, die ebenfalls nachwies, dass Schulen kein Ort des „Superspreading“ sind. Wenn Politiker lesen und verstehen würden, wäre das sehr schnell einsichtig geworden. (Link zu unserem Artikel). Aber um Realität geht es nicht. Es geht darum, in der Bevölkerung die Angst und damit die Bereitschaft hoch zu halten, den „neuen Impfstoff“ willig zu konsumieren um endlich wieder gnädigerweise in die Normalität zurück zu dürfen.

„Corona“ funktioniert auf mehreren Säulen: Der Ignoranz bzw. Ruchlosigkeit der Politiker, die Uninformiertheit der Bevölkerung und das Dauergehämmer durch die Medien, welche die Menschen in Angst und Panik zu versetzen suchen. Vergessen wollen wir aber nicht einen ganz wichtigen Motor hinter der Laborpandemie: Die Pharmaindustrie, die den „rettenden“ Impfstoff bereit stellt, der den Menschen endlich wieder ein vermeintlich normales Leben ermöglicht und sie vor einer Krankheit schützt, die mit 0,15% bezogen auf die Infizierten in etwa so „tödlich“ ist, wie eine normale Grippe.

 

bookmark_borderPodcast: Keine Hinweise für Wirksamkeit der öffentlichen Maskenpflicht! (Ines Kappstein)

In einem ca. einstündigen Audiobeitrag erläutert die Krankenhaushygienikerin Prof. Dr. Ines Kappstein die aktuelle Studienlage zur sog. „Maskenpflicht“ im öffentlichen Raum. Sie analysiert Papiere des RKI und andere Studien und kommt zu dem Fazit, dass es keine wissenschaftlichen Belege für die Nutzwirkung von Gesichtsmasken betreffend den Schutz vor Atemwegsviren gibt, zumindest wenn diese Masken, wie derzeit verpflichtend, im öffentlichen Raum getragen werden müssen. Also z. B. in Schulen während des Unterrichts oder in den Pausen. Zudem weist sie nach, welche methodischen Schwächen häufig zitierte Studien (wie z. B. die „Gera-Studie“) aufweisen, die gemeinhin als Beleg für die Effektivität der vor dem Gesicht getragenen Stofffetzen dienen sollen und die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen lt. Prof. Kappstein keinen Nutzen, dafür aber potenziell Schaden bringen.

Fazit: Ein wohltuend kritisch-rationaler Beitrag gegen den Voodoo-Zauber der „Alltagsmasken“.