Aus der Wissenschaft: Krankenhausdaten 2019 und 2020 im Vergleich: “Covid-19” – Kein Grund zur Panik!

Von | November 22, 2020

Von Peter Baier

Eine Lücke, wenn man belegen wollte, dass Covid-SARS-CoV-2 sicher nicht das “Killervirus” ist, wie uns eine verantwortungslose und panikgetriebene Politik im Alarmverbund mit den nachgeschalteten Massenmedien weiß machen wollen, waren verlässliche Daten zur Hospitalisierung, also der Krankenhauseinweisung, von Patienten mit Covid-19 oder Verdacht darauf.

Diese Lücke schließt jetzt eine Studie der “Initiative Qualitätsmedizin”. Diese ist ein Institut zur Qualitätssicherung und Datenauswertung im Bereich der Krankenhausmedizin. Auf deren Webseite ist eine Untersuchung veröffentlicht, welche die Krankenhausbelegung und die Fallzahlen an akuten schweren Atemwegserkrankungen (SARI = severe acute respiratory infection)  der beiden Jahre 2019 und 2020 vergleicht. Dazu wurde die Patientendaten aus 421 deutschen Krankenhäusern für beide Jahre einer Auswertung unterzogen. Mit teilweise sehr überraschenden Ergebnissen. Ergebnisse, welche die durch Politik und Medien veranstaltete “Corona”-Panik in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Im Jahre 2020 wurden in den 421 Kliniken, welche einbezogen waren, 2.866.982 Patienten behandelt. Davon lag bei 14783 ein Nachweis auf eine SARS-CoV-2-Infektion/Covid-19-Erkrankung vor (0,52%).

Die Altersgruppenverteilung und darauf basierend die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Patienten und der an Covid-19 Verstorbenen stellt sich wie folgt dar:

Auffällig ist, dass die Gruppe mit dem höchsten Anteil an Verstorbenen nicht die ganz alten Menschen darstellen sonder jene, deren Lebensalter zwischen 65 und 84 Jahren liegt. Über die Anzahl der Vorerkrankungen macht die Studie jedoch leider keine Angaben.

Quantifizierung der Covid-19-Patienten

Sehr interessant ist auch der Anteil der Patienten mit einer gesicherten Covid-19-Diagnose im Vergleich zur Gesamtzahl der im Jahre 2020 in der Studie erfassten und im Krankenhaus behandelten Personen. Dieser ist nämlich extrem gering:

Gesamtzahl der Patienten n.ges = 2866982, davon mit Covid-19 bestätigter Diagnose n.C19=14783. Daraus ergibt sich ein Anteil von Covid-19-Fällen von 0,52%.

Hierbei muss natürlich beachtet werden, dass aufgrund der Panikreaktionen von Politik und Gesundheitswesen die Krankenhausbetten mit “regulären” Patienten wesentlich weniger belegt waren, was, wie sich im  Nachhinein herausstellte, vollkommen unnötig gewesen wäre.

Belegung der Intensivstationen

Von den insgesamt 14783 Patienten mit gesicherter Covid-19-Diagnose wurden 3949 auf der Intensivstation behandelt, wobei hier die Angaben  fehlen ob diese Behandlung jeweils im “Low care” oder “High care”-Bereich stattfand bzw. ob ggf zeitlich versetzt in beiden.

Der Anteil der auf der Intensivstation behandelten Patienten betrug dabei 26,8%, also mehr als jeder Vierte. Die Sterblichkeit der beatmeten Patienten war dabei ca. fast 3 mal so hoch (40,18%) im Vergleich zu den nicht beatmeten (14,02%)

Vergleich der Jahre 2019 und 2020

Diese Daten, welche die Anzahl der mit akuten schweren Atemwegsinfektionen (SARI) hospitalisierten Menschen  für das jeweils erste Halbjahr darstellen, bergen eine Überraschung:

(Quelle, Grafik durch Verfasser gekürzt)

Man erkennt sofort, dass die Anzahl der gesamten Patienten mit Atemwegsinfektion mit schweren Verläufen im Jahre 2019 deutlich höher war als im Jahre 2020:

SARI 2019 221841
SARI 2020 187174
Veränderung 34667
in Prozent bezogen auf 2019
-15,63%

Vergleicht man die Zahl der SARI-Erkrankungen im Jahr 2020 mit der aus 2019 ergibt sich bezogen auf 2019 für 2020 ein Rückgang von 15,36%. Oder anders gesprochen: 2020 betrug die Zahl der SARI-Fälle nur noch ca. 84% von der Fallzahl des Vorjahres.

Schaut man nochmals auf das Schaubild, wo beide Kurven überlagert sind, erkennt man ebenfalls, dass der 1. “Lockdown” total unsinnig war. Die Patientenzahlen begannen schon weit vor dem Stichtag zu fallen, die Steigung der Kurve ändert sich auch nach dem “Lockdown” eben nicht zu einem größeren Absolutsteigungswert (i. e. schneller fallenden Fallzahlen) sondern, im Gegenteil, die Fallzahlen nehmen langsamer ab.

Wäre man unwissenschaftlich, würde man hier fälschlicherweise von einem kausalen Effekt (“Lockdown” führt zu verlangsamter Absinkrate) ausgehen, wissenschaftlich betrachtet ergibt sich nur die Effektlosigkeit des “Lockdowns” Nr. 1.

Fazit: Hier war die durch Panik getriebene Politik ebenfalls (entweder aufgrund von Ignoranz oder von Absicht) vollkommen von falschen Tatsachen ausgegangen. Die Wirkung des 1. “Lockdown” auf die Volksgesundheit war, gut erkennbar, gleich NULL!

Abschlussbemerkung

Diese Studie zeigt überraschende Tatsachen auf. Eines kann man sehr gut belegen: Bei SARS-CoV-2 handelt es sich im Jahresvergleich des Jahres vor der “Corona”-Panik (i. e. 2019) im Vergleich mit dem Panikjahr 2020 in selbigem um kein besonders schweres Infektionsgeschehen. 2020 war kein Todesjahr und wird es auch nicht werden. Im Gegenteil. Die Zahlen der Krankenhauseinweisungen von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen waren 2019 deutlich höher als 2020. Man darf nun auch getrost dran denken, was heute, im November 2020, noch für weitere Angstszenarien in die Presse gedrückt werden und was davon zu halten ist. Nämlich nicht viel.

 

 

 

 

9 Gedanken zu „Aus der Wissenschaft: Krankenhausdaten 2019 und 2020 im Vergleich: “Covid-19” – Kein Grund zur Panik!

  1. Ebsylon

    Die Bildunterschrift zur Tabelle SARI 2019 vs. 2020 sollte lauten: …liegt im Jahre 2019 demnach um 16% >über< jener des “Schreckensjahres” 2020

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Danke für den Hinweis. Ich war etwa in Eile heute Abend. Jetzt habe ich die Passage nochmal ganz ausführlich formuliert.

      Antworten
  2. Christian

    Eine sog. Infektionswelle verläuft in Form, wer hätte es gedacht, einer Welle:

    Wenn kurz nach Beginn ein LD angeordnet wird, steigen die Zahlen immer noch für wenige Wochen exponentiell an (Wellenbeginn bis kurz vor Abflachung).
    Wenn dann nach ein paar Wochen die Maßnahmen als erfolgreich dargestellt werden, weil das sog. Inf.geschehen abnimmt aber doch noch steigt, so ist das lediglich der natürlichen Abflachung der Kurve hin zum peak geschuldet.
    Wenn dann nach dem peak das sog. Inf.geschehen langsam fällt, so waren die Maßnahmen angeblich erfolgreich. Dies ist aber ausschließlich dem natürlichen Abfallen der Welle geschuldet.
    Wenn dann das sog. Inf.geschehen immer deutlicher, quasi exponentiell abnimmt, so waren dann angeblich die Maßnahmen nachhaltig erfolgreich. Dies aber ist lediglich der natürliche Wellenverlauf.

    Wenn dann nach dem Wellental die Welle wieder zunimmt … ist “Ostern”.

    Same procedure as every year.

    Eine sog. “Inf.welle” ist völlig unabhängig von irgendwelchen Pseudomaßnahmen. Das alles ist bullshit, wenn gesagt wird dieses und jenes wäre sinnvoll oder gar hilfreich. Nein, nicht ganz, für die Zerstörung der Wirtschaft um den “great-reset” zu begründen, sind diese Maßnahmen sehr sinnvoll und hilfreich.

    Antworten
  3. Claudia Krause

    An einen great Reset mag ich noch immer nicht glauben. Man sollte nichts mit einer Verschwörung erklären, was auch auf Dummheit beruhen könnte. Und erkenntnisresistent sind unsere Politioten auch auf anderen Gebieten.

    Antworten
    1. Christian

      … verstehe, es geht allerdings nicht ums “glauben”. Der GR ist längst durchgeplant und in Form von Büchern und mindmaps deutlich dargestellt. “Blick ins Buch” für die ersten Seiten, siehe unten, vermittelt einen ersten Eindruck. Auch die mindmaps (interaktiv!) vom world economic forum präsentieren ganz offen worum es eigentlich geht.
      POlitiker sind nicht dumm, sie werden gebrieft und vermitteln dieses dann weiter.

      Quellen:
      https://www.amazon.de/COVID-19-Grosse-Umbruch-Klaus-Schwab/dp/2940631190/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=gro%C3%9Fer+umbruch+covid+19&qid=1606191797&quartzVehicle=93-298&replacementKeywords=gro%C3%9Fer+umbruch+covid&sr=8-1

      https://widget.intelligence.weforum.org/embedding-our-covid-19-widget.html

      Antworten
  4. Pingback: Aus der Wissenschaft: Krankenhausdaten 2019 und 2020 im Vergleich: “Covid-19” – Kein Grund zur Panik! – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

  5. Pingback: Die Dominanz der Dummheit – Lehrer für Aufklärung

  6. Tanja

    Klaus Schwab dirigiert den düsteren Geheimplan zum Great Reset und natürlich gelingt es ihm, dass kein einziger der vielen Mitwirkenden den Plan verpfeifft, aber dann passiert ihm die große Panne: er veröffentlicht ein Buch über den Geheimplan. Verdammt. Nun kann es jeder lesen.

    Also, ähm, irgendwas an dieser Verschwörungstheorie überzeugt mich nicht…

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.