Bizarre Testshow mit Dreyer und Hubig in Realschule in Mainz

Von | Mai 5, 2021

Achtung! Dieses Video ist wirklich nichts für schwache Nerven:

Dargestellt wird ein ziemlich schräg wirkender Dressurakt. Zumindest wenn man noch einen gewissen Restverstand sein eigen nennt. Allerdings keinen Dressurakt, wie man ihn aus einem Zirkus kennt (die sind sowieso geschlossen bzw. längst Pleite aufgrund der “Maßnahmen”), sondern der Auftritt findet in einer Realschule in Mainz statt. Und es geht nicht darum, als Löwe durch einen brennenden Reifen zu springen oder als Elefant ein Glas Wasser auf dem Rüssel zu balancieren, sondern es wird “getestet” was das Zeug hält. Und zwar auf “Corona”. Und auf Befehl. Streng nach Ansage.

In dem Video wird erschreckend deutlich, was Schule heute ist. Nämlich nicht mehr primär ein Ort der Bildung (die nennt man heute übrigens “Kompetenzen”, was aber mit “Bildung” im Sinne des Humboldtschen Ideals nicht mehr viel zu tun hat) und der Vermittlung von Werten, sondern eine Anstalt, in der Schüler lernen, im vollkommenen Gleichtakt Dinge zu tun, die einigermaßen sinnlos sind. Wie die z. B. die Durchführung eines “Corona”-Selbsttests.

Zuerst noch mal, in aller Kürze, ein Exkurs: Warum sind diese Tests Blödsinn? Nun, nach Meinung vieler Wissenschaftler ist das Testen von symptomlosen Menschen wenig zielführend, da hierbei in Relation vermehrt falsch-positive Testresultate auftreten, weil man eben wenig real-positive Ergebnisse erwarten kann. Warum das so ist, haben wir hier erklärt, und hier (man ersetze “PCR” durch “Antigen”, das darunter liegende mathematische Problem der Spezifität < 1 bleibt dasselbe).

Und es geht los, schnallen Sie sich an!

1.Akt: Die Schüler nehmen das Teststäbchen in die Hand und halten es hoch. Beim Militär würde “der Spieß” laut rufen “Präsentiiiiiiert das Gewehr, äääääh, natürlich das Teststäbchen!

2. Akt: Stimme aus dem “Off”: “Ihr dürft die Maske ‘n bisschen ‘runternehmen, so dass die Nase freiliegt…

Was ich gerne wissen würde: Hat eigentlich schon mal einer der Schüler versucht, das Stäbchen durch den magischen Mund-Nasen-Schutz zu rammen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Ins Auge abgeglitten und erblindet?

3.Akt: Herumrühren im ersten Nasenloch. Männliche Stimme aus dem Off: “2 Zentimeter und wir zählen laut mit …1…2…3…4…5…6…7…8…9…10…11…12“.

OK, das erste Loch im Gesichtserker wurde ohne Verletzungen abgestrichen. Kurzes Innehalten…

4.Akt: “Jetzt das andere Nasenloch und das Gleiche nochmal! …1…2…3…4…5…6…7…8…9…10…11…12

Währenddessen Kameraschwenk auf Dreyer und Hubig, die im Türbereich sitzen und, da sie offenkundig mit einer gefährlichen Krankheit infiziert sind, einen Stofflappen vor dem Gesicht tragen. Wie alle anderen auch. Muss ein echtes Virenparadies sein, diese Schule.

Frau Dreyer sagt anschließend etwas, was das aber ist, kann man aufgrund des Stofflappens nicht verstehen. Man beginnt allerdings, in Stofflappen vor dem Gesicht nicht nur Nachteile zu sehen. Insofern hat diese Videoaufzeichnung auch einen Beitrag zum Erkenntnisgewinn geleistet.

5.Akt: Die “Maske” wird nun geschlossen wieder hochgezogen und das Stäbchen kommt in das Röhrchen mit der Analyseflüssigkeit. Währenddessen erklärt der Mann (offensichtlich der Schulleiter):

Wir gucken normalerweise zuerst, bevor die Kinder in Ohnmacht fallen.“.

DAS dürfte auch dringend notwendig sein, Herr Kollege! Denn irgendwie muss der Teststress ja psychisch abgefedert werden, wenn es doch mal zu einem positiven Testergebnis kommt. Kleiner Kalauer am Rande: “Das einzig Positive im meinem Leben war der ‘Corona’-Test!” Hahaha, sehr witzig!

Dann wirft Frau Hubig ein “Ich muss auch immer niesen.”. Ach Frau Hubig, wem sagen Sie das? Gerade jetzt in der Pollensaison bin ich nur am Rotzen. Die Allergie nervt! Aber die Leute im Supermarkt und anderswo erschrecken sich dann immer so lustig, weil die denken, ich hätte “Corona”. Was für ein Spaß!

Frau Dreyer versucht dann etwas Erheiterung und Aufmunterung in die groteske Testshow zu bringen. Einfach indem sie erläutert, dass der Antigentest ja nun “eine Erleichterung im Vergleich zu früher” sei. Klar, beim PCR-Test darf man richtig tief in die Nase penetrieren, bei 2 Zentimetern Sondiertiefe ist da noch lange nicht Schluss. Da geht wesentlich mehr. Das tut auch ordentlich weh und es fließt auch schon mal Hirnwasser nach wenn eine dünne Membran zwischen Nasen-Rrachen-Raum und Gehirn perforiert wird.

Allerdings hat Frau Dreyer vielleicht nicht weit genug gedacht: Wie sieht das eigentlich aus, wenn man den Test zweimal pro Woche machen darf? Irgendwann wird das wohl lästig, oder?

6.Akt und Schluss: Nach 5 bis 6 Minuten wird das Ergebnis bereits ermittelt. Vorgesehen sind eigentlich 15 aber die beiden Damen hatten wohl noch einen wichtigen Termin und mussten zügig weg. Egal, die Bilder waren “im Kasten,” die skurrile Show war gelaufen und WELT.de hatte eine Liveübertragung mehr. Und die Schüler der Klasse wirkten einigermaßen verstört. Aber das bilde ich mir sicher nur ein.

Fazit: in welchem Paralleluniversum leben Frau Dreyer und Frau Hubig eigentlich, dass sie immer noch meinen, das anlasslose Testen auf SARS-CoV-2 bei nicht mit Symptomen behafteten Personen ergebe irgendeinen Sinn? Vor fast einem Jahr ist bei einer Studie an 10.000.000 Chinesen in Wuhan erforscht worden, dass asymptomatische Personen niemanden infizieren können (Link). Was soll denn dann diese groteske Inszenierung?

Antwort: Der Unsinn hat nur einen Zweck: Die Bevölkerung soll weiter in Panik vor dem angeblich “hochgefährlichen” Virus (inklusive seiner zahllosen Mutationen) gehalten werden. Und dass das bei einem gewissen Klientel durchaus auch funktioniert, zeigen die Kommentare unter dem Twitterbeitrag zu dem Video. Die zu referieren erspare ich aber jetzt Ihnen und mir. Gute Nacht, Deutschland!

3 Gedanken zu „Bizarre Testshow mit Dreyer und Hubig in Realschule in Mainz

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