“Corona” und die Methoden der psychologischen Kriegsführung

Es hat sich etwas getan in Deutschland in “Zeiten der ‘Pandemie'”. Die “Inzidenz”, die bis jetzt dazu gedient hatte, der Bevölkerung ständig neuen Schikanemaßnahmen unter dem Vorwand eine Erkältungskrankheit bekämpfen zu wollen, aufozuktroyieren, wird nun per Kabinettsbeschluss durch die sog. “Hospitalisierungsrate” abgelöst. Ob das ein Erfolg der Vernunft ist, darf bezweifelt werden. Denn es ist mitnichten klar, wie diese Rate errechnet wird, welcher mathematische Algorithmus dahintersteht und welche Folgen bei welchen Schwellenwerten entstehen werden. Zu Deutsch: Das ganze Konstrukt ist vollkommen unbestimmt. Und das bringt uns zum Thema des heutigen Essays. Denn dies ist jetzt nämlich sicher kein neuerliches Versagen dilettantischer Politiker, wie man beim zu kurzem Nachdenken vermuten könnte, nein, das ist pure Absicht.

Die tiefere Zweck hinter “den Maßnahmen”

Seit Beginn der angeblichen “Pandemie” erleben wir “Maßnahmen” die an Widersinnigkeit, teilweise bis an die Grenze des objektiven Schwachsinns reichend (Link), kaum zu übertreffen sind. Jeder vernunftbegabte Mensch fragt sich dabei, ob jene, welche diesen ultimativen Unsinn in die Welt setz(t)en, noch alle Tassen im Schrank haben. Genau die gleiche Fragestellung dürfte jetzt auch auf die “Hospitalisierungsrate” anzuwenden sein. Denn wie will man etwas als Entscheidungsgrundlage für Politik machen, das gar nicht definiert ist?

Die Methode dahinter ist logisch erklärbar. Und sie hat etwas mit psychologischer Kriegsführung zu tun. Wenn keiner im Volk weiß oder auch nur in Ansätzen nachvollziehen kann, wie eine Entscheidung zu Stande kommt, wenn Begründungen sich vollkommen jeder rationalen Zugänglichkeit entziehen, kann man als Machthaber das tun, was man seit eineinhalb Jahren tut: Die Bevölkerung weiter bis zum Exzess verwirren, sie in die Irre führen, Spekulationen anheizen und durch die dadurch entstandene Verunsicherung diese selbst erzeugte Gesamtlage für die eigene politische Agenda ausnutzen. Mit anderen Worten: Die Bevölkerung wird einer aus totalitären Systemen bekannten Zersetzungsmethodik unterworfen. Sie wähnt sich, so sie denn überhaupt noch normal denken kann, nach 18 Monaten “Corona”-Konditionierung in einem Irrenhaus das nach ganz eigenen Regeln geführt wird. Verwirrung und Chaos in den Köpfen sind nämlich sehr nützlich, wenn man einen Plan durchdrücken will.

Der Begriff der “Zersetzung”

Der Begriff der “Zersetzung” stammt, das sei eingangs zur Erklärung erwähnt, aus der Terminologie des Ministeriums für Staatssicherheit der ex-“DDR”, besser bekannt als “Stasi”.

Die Zersetzung war ein rein psychologisches Unterdrückungsinstrument, welches das Selbstwertgefühl des Menschen untergraben, Panik, Verwirrung und Angst erzeugen sollte. Zersetzung setzte die Allmacht des Staates über Gesellschaft und Individuum voraus. (Quelle)

Angst, Verwirrung und damit Verunsicherung sind demnach klassische Elemente dieser Methode. Hinzu kommt, dass diese Regierungsmaßnahmen zu einer weiteren Verfestigung eines bestimmten Gefühls führen, welches laut obigem Zitat als Voraussetzung für die “erfolgreiche” Zersetzung gilt: Des Gefühl des Individuums, der Staat habe Allmacht über die Menschen. Der Mensch wird als Untertan betrachtet. Eine Frage schließt sich dabei sofort logischerweise an: Geht das überhaupt in einer ehemals rechtsstaatlichen Demokratie, welche die Freiheit des Individuums als einen zentralen Wert definierte?

Antwort: So ohne Weiteres natürlich nicht. Aber es hat eine Neubewertung des Menschen als Individuum stattgefunden und diese ist per se totalitär. Durch die “‘Corona’-Maßnahmen” wird der Einzelne vom eigenständigen Subjekt (also der Zielvorstellung einer freiheitlichen Verfassung) zum Objekt staatlichen Handelns herabgestuft. Wer in die Rolle des Objekts gedrängt wurde, den kann man aber leichter drangsalieren und schikanieren, jede “Maßnahme” dient der Konditionierung auf die folgende. Das funktioniert im Prinzip wie das Mobbing am Arbeitsplatz. “Immer noch einen drauf!”.

Auf diese Weise wird auch, neben der Destabilisierung des Opfers, Gewöhnung erzielt. So lassen sich weitere “Maßnahmen” gegen das Opfer einleiten und anwenden. Wir haben es also mit einer positiven Rückkopplung und Verstärkung der Zersetzungsmaßnahmen zu tun. Oder mit einer immer enger werden Spirale aus Desinformation, Angst, Verunsicherung bis hin zur vollständigen Apathie und Teilnahmslosigkeit der Unterworfenen.

Aber mit der Zersetzung alleine ist das Instrumentarium des autoritären Staates noch lange nicht am Ende. Da gibt es noch mehr.

Sinnlose Antworten auf berechtigte Fragen als Teil einer psychologischen Kriegsführung

Wer nun versuchen sollte, mit vernunftbasierten Argumenten den Psychopathen entgegen zu treten, der wird schlechte Karten haben. Denn auch hier gibt es ein entsprechendes Instrumentarium. Man lässt den Rationalisten einfach dumm im Regen stehen. Beispiel: Wenn auf Pressekonferenzen die Regierungsvertreter von den wenigen verbliebenen kritischen Journalisten einer entsprechenden Befragung unterzogen werden, fällt auf, dass deren Antworten in der Mehrzahl der Fälle vollkommen sinnlos und unverständlich sind, aber ebenso sehr langatmig und ausschweifend. Man hat den Eindruck, dort sprechen geistig zutiefst verwirrte Menschen und geben Texte von sich, die eine schlecht programmierte Software erstellt haben könnte. Auch das hat Methode.

Ein entsprechendes Vorgehen ist nicht neu. Erste Ansätze kennt man nämlich ebenfalls aus der psychologischen Kriegsführung. Die Strategie wurde von den US-Amerikanern als “Psychological warfare” für den Kriegseinsatz gegen das Nazireich entworfen. In einem entsprechenden Handbuch heißt es:

(12) Allgemeine Hinweise zur Senkung der Moral und das Stiften von Verwirrung

(a) Geben Sie ausführliche und unverständliche Erklärungen ab, wenn man Ihnen Fragen stellt. (Quelle)

Dies erinnert doch eindeutig an viele Szenen aus der Bundespressekonferenz, wenn z. B. der Journalist Boris Reitschuster Regierungsvertreter zur Unsinnigkeit der angeblich “alternativlosen” Maßnahmen oder anderer dubioser durch die Regierung implementierter Dinge befragt. Außer verwirrtem, zusammenhanglosem Geschwätz kommt da nämlich nicht viel an verwertbarer Information. Auch dezidierte Nachfragen ändern nichts an der Nicht- bzw. Desinformation.

(Ab 2:46)

So wird also das sinnlose Schwadronieren ebenfalls als Mittel der politischen Unterdrückung eingesetzt. Zudem zeigt man, dass man die Menschen (also den Souverän nach unserer Verfassung) nicht ernst nimmt und ihn dadurch auch gleich nochmal herabwürdigt.

Ausgrenzung als Mittel zur Drangsalierung Andersdenkender

Bei der Zersetzung nach Lesart totalitärer Regime spielen auch die soziale Isolation des Individuums und seine Ausgrenzung aus der Gesellschaft eine zentrale Rolle.

Wenn die Regierenden heute z. B. den Begriff “Querdenker” in einer eindeutig negativen Konnotation verwenden und diese große Oppositionsgruppe in den Rang von Staatsfeinden erheben und sogar vom Verfassungsschutz beobachten lassen wollen, um die angebliche Verwerflichkeit der Ziele dieser Gruppe auch deutlich herauszustellen, so ist die Absicht klar. Es soll ein negatives Bild einer Person oder einer ganzen Gruppe aufgebaut werden.

Im “real existierenden Sozialismus” wurde dafür der Begriff “feindlich negative Person” oder, so es sich um Gruppen handelte, “feindlich negative Kräfte” (Link) entwickelt und durchgängig verwendet. Eine Diffamierung durch den Staat, quasi.

Anhänger und Aktivisten der Querdenkenbewegung sind demnach heute als “feindlich negative Kräfte” anzusehen:

Um vom MfS eine Einstufung als Feind zu erhalten und in dessen Visier zu geraten, konnte es bereits ausreichen, sich als normaler DDR-Bürger mehrfach kritisch im privaten Kreis geäußert zu haben, und dass dies von einem Spitzel des MfS (Inoffizieller Mitarbeiter) berichtet wurde. In diesem Sinn wurde auch von einer „feindlich-negativen Einstellung“ bzw. „Haltung“ der Zielperson gesprochen. (Quelle)

Gut, im privaten Kreis darf man sich schon den “Querdenkern” zugehörig und sympathisierend erklären, die Denunziation vom Mittagstisch aus dürfte noch die Ausnahme sein. Aber sobald man diese abweichenden Meinungen öffentlich kund tut, bekommt man Probleme. Der Meinungskorridor dessen, was äußerungsmäßig erlaubt ist und was nicht, ist in der Bundesrepublik Deutschland des 21. Jahrhunderts zwar (noch) etwas weiter als in der Ex-“DDR”, aber letztlich werden ähnliche Maßnahmen bei Überschreiten der “zulässigen” Meinung wirksam: Ausgrenzung, Kündigung von Freundschaften, Versuche, die Existenz des Abtrünnigen zu vernichten usw. usw.

Wobei, auch ein wesentlicher Unterschied zur ex-“DDR”, sich das herrschende autoritäre System heutzutage die Hände nicht selbst schmutzig macht (wie in der ex-“DDR”, wo man Schergen und Schranzen vorhielt, die durch den Staat legitimiert Unrecht taten) sondern dass man in der Bundesrepublik das 21. Jh. hierfür seine Handlanger hat. Von den “Haltung zeigenden” Zeitgenossen, den sog. “NGOs” wie der “Kahane”-Stiftung über linientreue und willfährige Mitläufer wie den “Volksverpetzer”  bis hin zu den “sozialen Medien”.

Im öffentlichen Raum, wo sich Meinung artikuliert, wird zudem wieder die gnädige staatliche Zuteilung von Freiräumen wirksam: “Gay-pride”-Demos sind goutiert (wie die Riesenaufmärsche zum 1. Mai in der ex-“DDR”) und werden von den Sicherheitskräften nicht behindert oder sogar gutgeheißen, regierungskritische Demonstranten dagegen werden bedrängt und schikaniert. Bis hin zu exzessiver Polizeigewalt. Was beim rational veranlagten Beobachter wieder zu ähnlicher Verwirrung führen wird, wie die oben erwähnten schwachsinnigen “AHA”-Maßnahmen und dergleichen mehr. Insofern erfüllen die genannten Willkürmaßnahmen in Zusammenhang mit erlaubten und verbotenen Demonstrationen auch wieder den Zweck der psychologischen Kriegsführung gegen das eigene Volk, denn auch sie sind geeignet, Verwirrung und darauf basierend eine Desorientierung zu erzeugen.

Und die Gesundheit?

Besonders abstrus (und damit zersetzend) wird es, wenn man die Rechtfertigung für die staatlicherseits betriebenen Zersetzungsmaßnahmen ansieht. Diese werden nämlich unter dem Aspekt des “Gesundheitsschutzes” gestellt (neudeutsch “gelabelt”), was besonders perfide erscheint.

Man gibt also vor, die Menschen vor einer schweren Infektionswelle und einer hochgefährlichen Krankheit schützen zu wollen, was natürlich mittlerweile von sehr vielen Menschen als glatte Lüge durchschaut wird. Im gleichen Atemzug zerstört man aber die psychische Stabilität der Menschen mit den erwähnten Zersetzungsmaßnahmen. Die Regierung lügt also nicht nur, was die angebliche Gefährlichkeit “des Virus” betrifft, nein sie verkauft die Menschen auch noch für dumm, was diese natürlich zunehmend merken. Das führt ebenfalls wiederum zu einer Diffusion dessen, was man als “Realität” früher einmal erlebt hat. Die Welt ist real anders als man sie den Menschen durch die Regierung vermittelt erzählen möchte.

Fazit

Das, was wir heute in Zusammenhang mit einer angeblichen “Pandemie” erleben, ist ein lehrbuchmäßiger psychologischer Zersetzungmechanismus, der nachhaltig gegen die psychische Gesundheit der Menschen gerichtet ist. Mit den bekannten Mitteln aus der psychologischen Kriegsführung (Verwirrung, Angst, Gerüchten, Unsicherheit etc.) wird eine Gesellschaft dauerhaft zu destabilisieren versucht. Dies übrigens nicht erst seit “Corona”, sondern der “Krisenmodus” der Politik läuft schon länger. Es seien genannt: “Euro”-, “Migrations”-, “Corona”-, “Versorgungs”-und jetzt die “Afghanistan”-Krise. Von einer “Krise” zur nächsten. Diese Krisen waren übrigens ausnahmslos selbst erzeugt, das sei nur am Rande erwähnt.

Mit täglich neuen Forderungen abstrus und schrill auftretender Politfiguren (an deren geistiger Gesundheit man bereits ob ihres bizarren Auftretens erhebliche Zweifel hegen darf) wird diese krisenhafte Spekulationslage heute täglich neu befeuert, was wiederum zu neuerlicher Verunsicherung führt.

So wird, schrittweise sich steigernd, eine Massenpsychose erzeugt, der die Menschen in vielen Fällen kaum entrinnen können. Denn das eigene analytische und faktenbasierte Aufarbeiten der dargereichten Horrorszenarien kostet Energie und nicht jedem gelingt es, einfach aus Gründen des eigenen kognitiven, manchmal sehr begrenzten, Vermögens heraus. Ergebnis: Die Bevölkerung fällt einem kollektiven Wahn anheim.

Wie im “richtigen Krieg” auch, ist in diesem Psychokrieg dabei das “Morgen” nicht planbar (wenn auch auf einem ganz anderen Niveau, das sei zugeben). Dinge, die als beständig und werthaltig galten, wie z. B. die verfassungsmäßigen Grundrechte, gelten nicht mehr und jeder wartet angespannt, was die nächsten “Maßnahmen” denn an weiteren Einschränkungen bringen werden. Man kann hier mit Fug und Recht von einem “Psychoterror gegen das eigene Volk” sprechen.

Wer diesen Krieg letztlich gewinnen wird, ist indes nicht sicher. Denn wenn das Volk irgendwann zu einem signifikanten Teil das teuflische Spiel durchschaut haben wird und es einfach nicht mehr mitspielt, dann ist das Spiel zu Ende. Wir sehen dies bereits in Frankreich, wo Leute einfach nicht mehr die Gastronomie aufsuchen und stattdessen Massenproteste regelrecht “feiern”, wo ständig neue Streiks (u. a. in den Kliniken) stattfinden usw. Oder man sehe nach Italien, wo sich keiner um den “Green Pass” kümmert und landesweite Massenaufmärsche dagegen stattfinden und so weiter und so weiter. Die langfristige Lösung wird möglicherweise dieser massenhafte zivile Ungehorsam sein, der immer dann zulässig ist, wenn Regierungen die Rechte der Menschen in grober Weise mit den Füßen treten.

 

 

Kommentare

  1. Sie alle stehen an. In langen Schlangen sehe ich sie am Ticketautomaten um das selbige zu ziehen für ihre Höllenfahrt.

    Nice trip, ihr Vögel! 🙂

  2. Inzidenzien, Hospitalisierungsrate, R-Wert, Ompfquote, 7-Tage-blabla, Ampel, … .

    Hier soll ein Hauch von Wissenschaft erzeugt werden – lächerlich. Es sind leicht zu manipulierende Pseudo-Parameter, die jederzeit ausgetauscht und/ oder ergänzt werden können. Ein Zahlengedöns mit dem Ziel, wie oben klar nachvollziehbar beschrieben, der Zersetzung.

  3. Den Videoclip habe ich auch gesehen, wenn es denn derselbe ist. Hoffen wir, daß es in Australien tatsächlich Erfolge gibt.
    Aber zum Thema “Hospitalisierung” statt “Inzidenz” hatte ich bereits vor geraumer Zeit geäußert (nicht hier), daß man sich damit ein neues, noch weniger kontrollierbares Kriterium schafft, um die Maßnahmen nie enden lassen zu müssen.
    Die Zahl der belegten Betten hängt von den Meldungen ab, die vor Ort erfolgen und völlig intransparent sind.
    Beispielsweise wird dann der ältere Mitbürger mit Oberschenkelhalsbruch positiv getestet und dann auf die Intensivstation verlegt. Nach außen kann man 1 Coronapatienten kommunizieren und damit Maßnahmen begründen. Wenn es sich um ein kleines Krankenhaus handelt, kann durchaus die Belegungszahl kritisch sein.
    Auf jeden Fall ist sie von außen kaum zu verifizieren.
    Das neue System rechtfertigt somit die 3G Schweinerei bis ans Ende aller Tage zum Klang der Posaunen.
    0 covid wird es nie geben und eine Komplettauslastung der Intensivbetten auch nicht. Hatten wir ja auch nie.

  4. Leider nein. Ich bin zu alt, um erzogen zu werden. Das probiert die entsprechende Behörde des Landes Rheinland-Pfalz auch schon länger, wie man sieht mit sehr mäßigem Erfolg. 🙂 Ich sah übrigens einen Videobeitrag zum Thema “Psychologische Strategien der Zersetzung” und fand interessante Parallelen zum “Corona”-Wahnsinn, der uns hier aufoktroyiert wird.

    Trotzdem DANKE für das Kompliment! 🙂

    PB

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