Das Grundrauschen der falsch-positiven Testergebnisse

Von | August 21, 2020

Die in meinem letzten Artikel zur Betrachtung der “Incfected fatality ratio” vertretene Auffassung, dass sich die neuen, angeblich “besorgniserregenden”, Infiziertenzahlen primär aus dem Grundrauschen der falsch-positiven Tests ergeben, wird erhärtet, wenn man sich die Landkreise ansieht, die das RKI täglich erstellt:

(Quelle)

Bereits an der einigermaßen homogenen Färbung (der größte Teil der Landkreise liegt in den unteren drei Gruppen) erkennt man, dass es fast keine lokalen Hotspots mehr gibt, was man aber erwarten müsste. Denn wenn jetzt z. B. “hochinfektiöse” Urlaubsrückkehrer in die Betriebe und Schulen zurückkehren, müssten sich doch sofort doch eine Vielzahl von Hotspots gebildet haben. Die Inzidenz müsste dort, wie z. B. im Fall “Tönnies” sofort im Bereich >200 pro Woche befinden. Das ist aber erkennbar nicht der Fall.

Die angeblich “hohen” Infektionsraten spielen sich in Bereichen ab, die unter 25/100.000 Einwohner je 7 Tage und Landkreis liegen. Wie das eben mit dem Rauschen ist: Auf ein großes Spektrum (hier die Fläche) verteilen sich die Frequenzen (hier die Inzidenz) einigermaßen gleichmäßig und zufällig, die Frequenzverteilung determiniert dabei die Art des Rauschens (weißes, rosa, rotes, blaues R.). Das ist dann aber wieder Physik und hat mit “Corona” weniger zu tun. 😉

Ein Gedanke zu „Das Grundrauschen der falsch-positiven Testergebnisse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.