Das Märchen von den “überbelegten Krankenhäusern”

Von | Dezember 11, 2020

Ein beständiges (Achtung, Modewort!) “Narrativ” der Anhänger von Merkels katastrophaler Politik ist die Mär von den “überbelegten Krankenhäusern”. Glücklicherweise gibt es Statistiken. Und noch viel besser ist es, dass diese Statistiken schon sehr oft die regierungsamtlich verkündeten Schauermärchen zuverlässig widerlegen konnten. So auch in diesem Fall:

Die IQM (Inititive Qualitätsmedizin), über die wir schon berichtet hatten, hat einen Datenvergleich der Krankenhausauslastung erstellt (Link). Dabei wurden die ersten 10 Monate (Kalenderwochen 1 bis 44) der Jahre 2019 (also vor der “Corona”-Hysterie) und 2020  miteinander verglichen und nach Trägerschaft der Krankenhäuser differenziert. Das Ergebnis überrascht:

Trägergruppe Standorte Fälle 2020 (KW1-44) Fälle 2019 (KW1-44) Delta
universtitär 12 446138 492733 -46595
freigemeinnützig 34 325228 364020 -38792
öff.-rechtlich 81 939802 1093412 -153610
privat 145 1353801 1565627 -211826

Man sieht, dass die Krankenhausauslastung in den ersten 10 Monaten des Jahres 2019 deutlich höher war als 2020. Auch wenn dieses Ergebnis sicher auch damit zu tun hat, dass aufgrund des unnötigen und überaus schädlichen ersten “Lockdowns” viele (auch lebensnotwendige) Behandlungen und Untersuchungen unterlassen wurden, so kann für diese Zeit im Jahre 2020 sicher nicht von einer Überbelegung von Krankenhäusern oder gar dem Erreichen der Kapazitätsgrenzen des deutschen Gesundheitswenens gesprochen werden.

Genau ins Bild passt exemplarisch auch eine Analyse von R. Gröll, der die Situation in Nürnberg, wo lauf Systemrpresse eine extreme Engpasssituation auf den Intensivstationen in den Krankenhäusern der Stadt bestehen soll, analysiert hat:

Ein wundersamer Abbau der Bettenkapazität just im Spätjahr 2020. Noch Fragen?

9 Gedanken zu „Das Märchen von den “überbelegten Krankenhäusern”

  1. Pinar Letzkus

    Was können wir gegen diesen offensichtlichen Betrug tun???? Das geht jetzt schon seit September so und wird immer krasser. Genauso dubios ist doch auch der “Fakt”, dass innerhalb von einer Woche Biontech und ein US Pharmakonzern ihre Impfstoffe als “einsatzfähig” erklärt haben.

    Alle Gegenstimmen und Aufklärer werden fertig gemacht. Es müssen einfach noch mehr Menschen auf die Strassen!!!

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  2. Pingback: Wo sind die “Coronatoten”? – Lehrer für Aufklärung

  3. Markus Kronertz

    „Wie schon in der Halbjahresauswertung berichtet, nahmen während der Phase des Lockdowns in der ersten Welle die Krankenhausbehandlungen um ca. 40% ab. Dies war im Wesentlichen durch die weitreichenden Regularien bedingt, die das elektive Behandlungsangebot für Patienten bundesweit einschränkten.”

    Trotzdem überrascht die „LehrerInnen” hier dann die geringere Auslastung eines Teils der deutschen Krankenhäuser.
    Wenig verwunderlich ist, dass der Autor des hier veröffentlichten Eintrags eine Quelle so selektiv benutzt, zerpflückt und missversteht, bis er sein eigenes Narrativ 😉 bestätigt findet.
    Nur deshalb und aus keinen anderen Gründen werden Querdenker, XY für Aufklärung,… nicht ernst genommen oder fertig gemacht.

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    1. admin Beitragsautor

      Haben Sie Probleme mit dem Textverständnis? Was haben Sie an den von mir gemachten Ausführungen, die da lauten “…Auch wenn dieses Ergebnis sicher auch damit zu tun hat, dass aufgrund des unnötigen und überaus schädlichen ersten “Lockdowns” viele (auch lebensnotwendige) Behandlungen und Untersuchungen unterlassen wurden,..” eigentlich nicht verstanden, so dass Sie aus der Studie den gleichlautenden Teil als vermeintlich neues Faktum einfließen lassen müssen?

      *Kopfschüttel*

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      1. Markus Kronertz

        Welche Jahrgangsstufen und welche Schulart unterrichten Sie zur Zeit?

        Ihr Satz „Auch wenn dieses Ergebnis…”: ergibt ähnlich viel Sinn wie:
        Auch wenn das Ergebnis damit zu tun hat, dass ich den Lichtschalter im Zimmer gedrückt habe, kann nicht davon gesprochen werden, dass es in der Nacht dunkler ist als am Tag.

        – „Anhänger von Merkels katastrophaler Politik”: nein, das ist kein deutsches CDU-Problem
        – „Mär”: es ist keine seltsame oder unwahre Behauptung, dass Krankenhäuser überlastet werden können
        – „zuverlässig widerlegen konnten”: in diesem (und in vielen weiteren Fällen) genau nicht
        – „ Das Ergebnis überrascht”: nein, weil die Belegung in Krankenhäusern gewollt niedrig war
        – „ins Bild passt exemplarisch”: anhand eines Beispiels wird das bestätigt, was man sowieso schon glauben will

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        1. admin Beitragsautor

          “„Mär”: es ist keine seltsame oder unwahre Behauptung, dass Krankenhäuser überlastet werden können”

          Sie haben den Unterschied zwischen Indikativ und Konjunktiv nicht verstanden. Bitte nochmals wiederholen! Der Inhalt des Textes ist ein Indikativ. Den Konjunktiv (“könnte”, “würde”, “sollte, “hätte” etc.) überlasse ich Politikern und Wirrologen.

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          1. Markus Kronertz

            Solange also nicht auch das allerletzte Bett belegt ist, handelt es sich ihrer Logik folgend doch um eine Mär?

            Beim Blick ins Impressum der Seite wurde mir jetzt auch klar, warum ich ab dem ersten Antwortsatz belehrend und unangenehm herabsetzend angeschrieben werde.

            Alles Gute weiterhin!

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