Denkanstoß: Kreativer Protest gegen die “Neue Normalität”

Von | Oktober 3, 2020

Von Peter Baier

Eine interessante Zuschrift erreichte mich diese Tage. Eine Arbeitsgruppe hat sich damit beschäftigt, wie man den Protest gegen die allfälligen Grundrechtseinschränkungen, den Verlust an Bürgerrechten und individuellen Freiheiten etc., also das, was uns die Herrschenden als “Neue Normalität” verkaufen wollen,  kreativ “auf die Straße” bringen kann.

Das Problem: Getarnt hinter Begriffen wie z. B. “AHA-Regel”, “Abstandsgebot”, “Hygiene” etc. verbergen sich neue, von oben oktroyierte, Verhaltensweisen, welche Menschen im Sinne einer autoritären, nicht-demokratischen und antipluraristischen Staatsform konditionieren sollen.

Eine Staatsform, die nicht auf Vernunft basiert, sondern auf Glauben, Angst und Panik. Also eine irrationale Herrschaftsform. Eine Staat, in dem nicht mehr das demokratisch legitimierte Parlament die Gesetze macht sondern die Exekutive die Grundrechte der Menschen mit Rechtsverordnungen einschränkt. Also mit Dekreten,  welche der parlamentarischen Kontrolle entzogen sind.  Dem grundgesetzlichen eingesetzten Souverän, dem Staatsvolk, wird die Macht entzogen und auf die Exekutive, die Regierungen, übertragen. Den Menschen werden dazu im Sinne des Machterwerbs und der Verfestigung dieser Macht durch die herrschenden Protagonisten Dinge suggeriert, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand halten. Es besteht die reale Gefahr einer “Hygienediktatur”.

So soll soziale Kontrolle etabliert werden, das Individuum im Sinne einer “Neuen Ordnung” auf neue Verhaltensmuster eingeschworen werden. Die “Wohlverhaltenspunkte”, die man bereits aus China kennt, sollen nun, über den Weg der “Hygiene” mit der eine angeblich tödliche Bedrohung abgewehrt werden soll, auch bei uns eingeführt werden. Das sich gerade implementierende Spitzelsystem (in Schule UND Gesellschaft) im Bezug auf “Corona” indiziert dies bereits, man weiß, was als nächste Schritte folgen werden.

Eine mögliche Lösung: Kreativer Protest und Bewusstmachung dieser immensen Gefahr für die Menschen und das im öffentlichen Raum.

Die Ausarbeitung ist länger, lohnt sich aber zu lesen, insbesondere deshalb, weil Bezüge zu den bekannten Dystopien wie “1984”, “Brave new World” etc. gezogen werden und entsprechende Kontexte hergestellt werden.

Projekt „Schwarze Wahrheiten“

Variante: Anrufung der „Neuen Normalität“ Beschreibung:

Inspiriert von der Idee des Magazins Multipolar, mit „Schwarzen Wahrheiten“ den Protesten gegen die herrschenden Entwicklungen im Zuge der Pandemie und der Maßnahmen von Regierungen und Konzernen einen neuen Charakter zu geben.

Ziele sind es, den Begriff der „Neuen Normalität“, der im Rahmen der Pandemie schon sehr früh von Seiten von Politik und Wirtschaft fiel, möglichst negativ zu besetzen. Es geht darum, auf die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen hinzuweisen und öffentlich bewusst zu machen, was für erhebliche Gefahren darin liegen. Dies soll durch eine dargestellte Überhöhung/Überspitzung/Übertreibung erfolgen. Sozusagen ein Befürworten noch strengerer, völlig übertriebener Maßnahmen und Aussagen von Politikern. Damit sollen Menschen wachgerüttelt werden und Widerspruch oder zumindest Hinterfragen erzeugen.

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2 Gedanken zu „Denkanstoß: Kreativer Protest gegen die “Neue Normalität”

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