Der Maskenschwindel geht in die nächste Runde

Von | Januar 18, 2021

“Sie ist nervig, verhasst und trotzdem unsere einzige Hoffnung” – Wir erinnern uns peinlichst berührt an den SPIEGEL-Titel, Ausgabe 34/2020:

 

 

Das einzige, was wirklich ein Drama darstellt, ist der rigorose Abstieg des SPIEGEL von einem echten und investigativen Nachrichtenmagazin zu einer linksaußen zu  verortenden Wochenpostille, deren zuvorderst zu erfüllende Aufgabe es ist, die Politik der Regierung mit reichlich Applaus zu bedenken. Aber das ist ein anderes Thema.

Kommen wir zurück zur Gesichtswindel für die das Hamburger Magazin so vehement die Werbetrommel rührt(e). Dass das Tragen dieser Stofflappen vollkommen sinnlos ist, hat sich mittlerweile herausgestellt. Alle (bis auf wenige Ausnahmen) tragen seit Monaten brav ihre Lappen vor Mund und Nase und was passiert? Die “Infektionszahlen” schnellen seit Wochen in die Höhe und  lautstarke “Corona-Warnapps auf zwei Beinen” wie Karl Lauterbach fordern immer neue “Maßnahmen” gegen das vermeintliche “Killervirus”.

Wie effektiv die Forderungen von “Karlchen” et. al.  sein werden, so sie denn umgesetzt würden, kann man sich ebenfalls ausrechnen. Man muss dazu nicht Mathematik studiert zu haben, nebenbei bemerkt.

Auf die schnöde Idee, dass im Winter mit einer Zunahme von Atemwegsinfektionen zu rechnen ist, kommt von diesen “Experten” indes niemand. Und dass diese Erhöhung der Inzidenz auch damit zu tun haben könnte, dass viele Menschen diese Viren beständig mit sich herumtragen, aber im Winter, wenn das Immunsystem u. a. aufgrund des dauernden Lichtmangels und der damit verbundenen geringeren Synthese von Vitamin-D im Körper etwas geschwächt ist, diese Krankheitserreger nun leichteres Spiel haben und zum Ausbruch kommen. Darauf kommen diese “Experten” ebenfalls nicht. Stattdessen wird die Kakophonie der Stimmen immer lauter, die noch einschneidendere “Maßnahmen” fordern.  Wir singen nun alle: “It’s the final Lockdown!”

Auf die Gesichtswindel bezogen heißt dies: Man hätte von vornherein erkennen müssen bzw. können, dass die Stofffetzen, welche man den Menschen zwangsweise vor das Gesicht gebunden hat, keinerlei Effekt haben werden. Kluge Menschen (Die meisten Politiker zähle ich nicht dazu!) hätten nun gefragt, ob es möglicherweise gar keinen Kausalzusammenhang zwischen dem Tragen einer Gesichtsmaske und der Infektionsrate gibt. Es gibt eine Menge Indizien, die für diese Annahme sprechen. Ganz abgesehen davon dass mit dem PCR-Test natürlich keine Infektion festgestellt wird sondern nur Fragmente der RNA eines Virus nachgewiesen werden, welche nichts, aber auch rein gar nichts über die Infektiösität des Materials bzw. seines Trägers aussagen.

Aber da Politiker (wie z. B. der bayerische Provinzregierungschef Söder) nicht die unbedingt kognitive Spitzenliga repräsentieren, wird nun, nachdem “Maske V1.0” schon in die Hose ging, zur nächsten Runde geblasen. Nun müssen es eben Masken des Typs “FFP2” sein. Die schützen ganz bestimmt. Sicher. Natürlich. Ganz klar!

Die Schikane der Dauermaskierung wird also fortgesetzt und die Schraube wird weiter angezogen. Dass diese Dinger überhaupt nicht vor Viren schützen, hatten wir hier schon nachgewiesen:

(Aus der Gebrauchsanweisung einer Maske der Firma “Wero”)

Aber wen interessiert das schon aus der Politik?

Aber die Teile haben noch mehr Eigenschaften, welche ihre Träger “erfreuen” dürften. Zum Beispiels einen deutlich höheren Preis. Und gerade Leute aus den  nicht so einkommensstarken Schichten werden die Teile, im Gegensatz zur Bedienungsanweisung, eben nicht nach einer Tragezeit von max. 2 Stunden entsorgen sondern fröhlich weiter verwenden. Das Thema “Pilzkultur in der Atemmaske” erspare ich uns nun aber.

Für den höheren Preis bekommt man aber, quasi als Gegenwert, einen wesentlich höheren Atemwiderstand. Aber wen interessiert von diesen Politikern eigentlich, dass diese Masken aufgrund dieses erhöhten Atemwiderstandes gar nicht für den Alltagsgebrauch empfohlen werden? Laut RKI ist nämlich für die Anwendung einer “FFP2”-Maske eine arbeitsmedizinische Untersuchung vorzuschalten. Außerdem werden diese Masken für den privaten Gebrauch sowieso  nicht empfohlen:

(Quelle RKI)

Egal. Herrn Söder ficht das alles nicht an. Aber auch, und das ist absehbar, wird diese neue Maskenunsinn nichts an den Infektionszahlen ändern. Und nun, zur Erklärung und Übung, eine Aufgabe aus dem Bereich der Grundrechenarten:

Aufgabe: Ein medizinischer Test zeige bei 1,5% der untersuchten Personen ein falsch-positives Ergebnis an. Dieses wird dann als “Virusinfektion” gedeutet. Wie viele fälschlicherweise als “Neuinfektionen” angesehene Fälle erhält man, wenn pro Woche 1,5 Mio. Menschen diesem Test unterzogen werden? Angabe mit Lösungsweg!

7 Gedanken zu „Der Maskenschwindel geht in die nächste Runde

  1. Friedrich

    1 500 000 x 0,15 = 22 500 falsch positive Tests pro Woche (korrekt?). Falls die Rechnung stimmt, wundert mich nur, weshalb wir vor kurzem einen täglichen Wert von ca. 30 000 “positiver” Tests hatten. Wie ist das zu erklären?

    Indes wunderte mich auch kürzlich folgendes. Inwiefern gibt es überhaupt real positive Tests? – mehrfach wurde von Kritikern betont, dass die Tests lediglich die falsch positiv Rate, also das Hintergrundrauschen des gesamten Testaufkommen ist. Ist das richtig so? Da würde ich gern mehr erfahren/verstehen. Auch insofern, als dass ja täglich 1000 Leute mit positivem Testbefund ums Leben kommen. Wie genau ist das zu erklären? Bei angenommenen 2000 – 2500 täglich “normaltoten” Menschen, müssten unter diesen ja nahezu 50% einen positiven falsch oder richtigen Testbefund haben. Unter der Sache der falsch positiven Rate scheint sich mir das nicht ganz zu erschließen.

    Über eine Antwort wäre ich dankbar. MfG

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    1. admin Beitragsautor

      Wie genau sich die mangelhafte Validität des PCR-Tests genau auswirkt weiß im Grunde niemand. Es ist ja nicht nur die mangelnde Spezifität sondern es spielen auch die Randbedingungen unter denen die Proben erhoben werden eine Rolle. Die Schätzung, die Sie abgeben haben, ist wohl die konservative Variante einer entprechenden Betrachtung. Ich habe schon Angaben aus Virologenkreisen gelesen, dass man davon ausgeht das bis zu 75% der Testergebnisse falsch sind. Leider habe ich die Studie nicht mehr zur Hand.

      Die ca. 1000 “Coronatote” pro Tag sind natürlich auch eine vollkommen invalide Annahme. Allerdings haben sie etwas mit dem Zählverfahren zu tun. Nach aktuellem Regime des RKI ist jeder, der vorher (den genauen Zeitraum kenne ich indes nicht) positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird, ein “Coronatoter”. Unabhängig von der letztlich kausalen Todesursache. Und auch unabhängig vom Ct-Wert mit dem der Test durchgeführt wurde.

      Da man aber aus politischen Gründen eine möglichst hohe Zahl von Toten “produzieren” will (obwohl nicht mehr als sonst auch gestorben wird) hat man eben “Coronatote” auf Vorrat produziert. Denn wenn man jeden Monat ca. 6 Mio. Menschen testet und im gleichen Zeitraum 75.000 Menschen in Deutschland sterben, kommt es irgendwann zu einem Überlagerungseffekt. Die Verstorbenen werden nämlich zu einem steigenden Prozentsatz irgendwann in der Zeit vor ihrem Tod positiv getestet worden sein und so hat man eben eine steigende Zahl “Coronatoter”.

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  2. Christian

    Bisher waren es also ca. 2/3 falsch-positve Testungen, die wiederum nichts relevantes nachwiesen, von wiederum einem Virus, der selbst nach den Koch`schen Postulaten (GoldStandard) auch nicht nachgewiesen wurde. Ein völlig irres Nachweisverfahren! Dr. Osten lässt grüßen.

    Das rki schreibt aber schon die Wahrheit. Umso besser. Also kann dahingehend jedes Angebot zum FFP2-Tragen als unseriös zurückgewiesen werden.

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  3. Pingback: Der Maskenschwindel geht in die nächste Runde – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

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