Der Schwindel mit der “Inzidenz”

Von | März 17, 2021


Die groß angelegte “Corona”-Täuschung der Bevölkerung beruht derzeit auf im Wesentlichen 2 Säulen:

a) Dem PCR-Test, der kein vermehrungsfähiges Virus erkennt sondern nur RNA-Fragmente in der Schleimhaut der getesteten Person finden kann und daher weder über eine Infektion noch eine demnächst ausbrechende Krankheit eine Aussage bzw. Vorhersage machen kann, und

b) Der Berechnung der “Inzidenz” angeblicher Infektionen.

Über den ersten Punkt hatten wir hier schon ausgiebig referiert, die Suchfunktion dieser Seite liefert unter dem Stichwort “PCR” die entsprechenden Ergebnisse.

Heute wollen wir also den Punkt “Inzidenz” diskutieren. Zuerst eine kleine historische Rückschau. Am Anfang der durch Regierung und Medien verkündeten angeblichen “Pandemie” war die Losung “Flatten the curve” gewesen, was Englisch ist und damit wissenschaftlich und seriös klingen soll.

Es ging darum, die Zahl der Neuinfektion welche pro Zeiteinheit auftreten zu vermindern und so die entsprechende kumulative Funktion flacher zu gestalten. Das war auch gelungen, und das ganz ohne Zutun der Politiker, einfach natürlichen Gesetzen folgend. Nämlich dem Gesetz, dass eine Infektionswelle irgendwann einmal von alleine abebbt, u. a. weil sie keine neuen zu infizierenden Personen mehr findet (vorausgesetzt, dass die ehemals Erkrankten eine gewisse Immunität erreichen, was bei Covid-19 der Fall ist):

Da diese Kurve für die politische Agenda von Frau Merkel und ihrer Entourage bereits Mai 2020 nichts mehr an Bedrohungsszenario hergab, kam dann der “R-Wert” auf die Bühne, die Reproduktionszahl. Die war aber auch nicht zu gebrauchen, da die magische “1” auch bereits im Frühsommer unterschritten war.

Der “letzte Schrei” ist nun die “Inzidenz”, welche zur Rechtfertigung der grundrechtseinschränkenden “Maßnahmen” dienen muss. In der Epidemiologie bezeichnet die Inzidenz die Häufigkeit des Neuauftretens einer Krankheit in einem bestimmten Zeitraum ggf. in einem bestimmten geographischen Gebiet. Sie ist definiert als Anzahl der neuen Erkrankungsfälle dividiert durch das gesamte dem Risiko unterliegenden Kollektiv, also meistens der gesamten Bevölkerung oder einer Teilmenge, die theoretisch dem Risiko einer Erkrankung unterliegt:

I = n.x / n.0

I=Inzidenz, n.x: Neufälle, n.0: Population.

Wenn die Inzidenz korrekt und vor allem valide berechnet werden soll, so bedarf es eines ausreichend langen Zeitraumes (normalerweise 1 Jahr, Quelle) und einer repräsentativen Stichprobe, etwa der verfügbaren Gesundheitsdaten öffentlicher Stellen wie der Gesundheitsämter. An beiden fehlt es bei der Berechnung der “Inzidenz” von Covid-19.

Zuerst ist zu sagen, dass in Deutschland nur jeweils sehr kurze Perioden von 7 Tagen zur Berechnung herangezogen werden und zweitens die Stichprobe nicht repräsentativ ist. Die Berechnung der Covid-19-Inzidenz fußt nämlich nur auf den durchgeführten PCR-Tests, denen nicht die gesamte Bevölkerung unterzogen wird.

Berechnungfehler

Weiterhin wird das Rechenergebnis, das bereits auf ungenügenden Daten basiert, durch einen Fehler im Berechnungsmodus weiter verzerrt. Das Ergebnis ist, das sei vorausgeschickt, dass dieser dann errechnete Inzidenzwert fehlerhaft ist und nur zu einer Sache taugt: Die Bevölkerung weiter mit quasi-wissenschaftlichen Zahlen in Angst und Panik zu halten.

Nach uns vorliegenden Informationen wird die 7-Tage-Inzidenz für das Auftreten von Covid-19 in Deutschland wie folgt berechnet:

I = n.pos * 100.000/ p.ges, (jeweils für eine 7-Tage-Periode)

I: Inzidenz, n.pos: positive Testergebnisse, p.ges: Bevölkerung des zu untersuchenden Landkreises.

Bereits beim ersten Betrachten der Gleichung wird, zumindest für Menschen, die in Mathe in der Schule nicht permanent geschlafen haben, klar, wo hier der Kardinalfehler zu suchen ist. In der Gleichung findet man 2 Variablen, welche das Ergebnis determinieren:

  • Die Anzahl der positiven PCR-Tests,
  • Die Größe der Gebietskörperschaft (Stadt-/Landkreis etc.)  auf den sich die Auswertung bezieht.

Damit ist, mit Verlaub, dem Regierungsschwindel Tür und Tor geöffnet. Die Inzidenz nimmt nämlich aufgrund der fehlerhaften Berechnung bei steigender Anzahl positiver Tests linear zu, bei größeren Landkreisen wird sie in gleichem Verhältnis kleiner.

Eine Beispielrechnung soll das verdeutlichen. Wir gehen aus von einer angenommenen in der Realität vorhandenen Inzidenz von 20/100.000 und forschen nach, was die Berechnung daraus macht.

(Quelle Inzidenzrechnung2)

Man sieht, dass die falsch errechnete Inzidenz um ca. den Faktor 4 zu hoch ist, wenn man sie in das Verhältnis der zugrundeliegenden wahren Inzidenz (in dem Falle 20/100.000) setzt.

Erhöht man nun versuchsweise die Anzahl der Tests, steigt die falsch errechnete Inzidenz ebenfalls an (Proportionalität):

Senkt man hingegen die Anzahl der Einwohner, sieht man wiederum steigende Inzidenzwerte (umgekehrte Proportionalität).

Und, wie zu erwarten, fällt mit steigender Spezifität (geringere Anzahl an falsch-positiven Ergebnissen) die Inzidenz wieder ab:

Dadurch wird erkennbar, dass die fehlerhafte Berechnung der Inzidenz der systematischen Täuschung der Bevölkerung durch die Regierungen Tür und Tor öffnet. Man muss nur die Gleichung beliebig parametrieren, indem man eben “passende” Werte einsetzt und erhält das gewünschte Ergebnis.

Lösungsansatz

Wissenschaftlich korrekt wäre es, die Gesamtzahl der durchgeführten Tests in die Berechnung einfließen zu lassen und z. B. eine “Positivenquote” zu definieren.

Diese wäre

r.p = n.pos / (n.pos + n.neg)

r.p: Relation von positiven Tests zur Gesamtzahl, n.pos: Anzahl positiver Tests, n.neg: Anzahl negativer Tests.

Der errechnete Wert hängt zwar auch von der Zahl der Tests ab, da die Spezifität nicht 1 (i. e. 100%) beträgt und damit die Zahl der falsch-positiven Ergebnisse von der Zahl der Tests ebenfalls funktional abhängig ist. Allerdings wäre die Inzidenzrate nicht mehr so volatil, da zumindest die Gesamtzahl der Tests als Parameter in die Berechnung eingehen würde. Damit könnte man aber eben nicht so schön “tricksen” und die Berechnung wäre für die Politiker für die Durchsetzung ihrer Agenda wertlos.

 

 

18 Gedanken zu „Der Schwindel mit der “Inzidenz”

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  11. R.K.

    (18.3.2021) … Die angebliche Pandemie ließe sich auf der Stelle auflösen, wenn nur bei mittleren bis schweren Fällen getestet würde (oder überhaupt nicht getestet würde, wofür auch ?) … Das Gesunde immer auch eine geringe Anzahl von Coronaviren haben, die aber nicht krank machen, ist wohl unbestritten. Aber das braucht doch nicht belegt zu werden, zumal diese Belege nur für die Konstruktion einer (Labor)Pandemie mißbraucht werden. Der Volksmund sagt : “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.” … Also: Keine Teste, keine Pandemie …

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    1. admin Beitragsautor

      Ich verstehe es auch nicht, wie sich Menschen bei ALDI einen Test kaufen müssen, um herauszufinden, ob sie “krank” sind. Evtl. auch nur “symptomlos krank”. Wenn ich mich gesund fühle, interessiert es mich überhaupt nicht, welche Viren sich da in meinem Rachen tummeln. In meinen Augen sollten diese Leute mal zum Psychiater, denn Angststörungen (und Virenphobie zähle ich dazu) gehören behandelt!

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  12. Renzo

    Wissenschafltlich korrekt wäre es….

    Korrekt wäre es, wenn wir uns fragten, wieviele Leute eigentlich krank sind. Und dann entscheiden, ob das ein Problem darstellt.

    Alles andere ist Spiegelfechterei. Dieses ganze Gerechne – sorry für den admin und seine Mühe (die ich durchaus zu würdigen weiß) – führt zu nichts, denn es bedeutet ja nichts. Den Machthabern geht es nur um den Schein.
    Und wir dummes Volk verstehen diese schwierigen Dinge sowieso nicht (außer admin versteht sich).
    Also bekommen wir ein wirres Zahlenwerk vorgesetzt, je nachdem, wie sich die Lage darstellt, das nur 1 Zweck hat: Herrschaftssicherung.
    Ein Ansatz, wie es so kommt, bietet dieser* Artikel und ich füge dem hinzu: es ist die Schnullergeneration (zitierfähig unter Nick), die, die mit dem Schnuller im Mund groß geworden sind und nach ihm rufen, wenn der “schwarze Mann” kommt.
    *https://uncutnews.ch/ueber-die-psychologie-des-verschwoerungsleugners-ein-genauerer-blick-auf-diejenigen-die-darueber-spoten/

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    1. admin Beitragsautor

      Absolut korrekt. Das wäre die vernünftige Herangehensweise an eine Krankheit: Sich zu fragen, wie viele Erkrankte (und zwar nicht nur “symptomlos Erkrankte”!) sind pro Zeiteinheit zu verzeichnen?

      Aber von unserer “Politelite” derlei gesunden Menschenverstand zu erwarten, wäre wohl doch etwas viel verlangt. Ideologen spielen in der Disziplin “rationales Denken” nicht unbedingt in der Championsleague.

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  13. Christian

    Ist I. denn nicht auch auf e i n e Gruppe beschränkt, so dass diese Gruppe auch klar bewertbar ist?!

    “In der Epidemiologie und medizinischen Statistik bezeichnet Inzidenz (von lateinisch incidere ‚vorfallen, sich ereignen‘ die Häufigkeit von Ereignissen – insbesondere von neu auftretenden Krankheitsfällen – innerhalb einer Zeitspanne und Personengruppe.” (wiki)

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    1. admin Beitragsautor

      Die Inzidenz wird immer für die Personengruppe bestimmt, für die ein Risiko besteht. Z. B. ergibt es es keinen Sinn, Frauen in die Inzidenz für das Prostatakarzinom einzubeziehen.

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  14. Markus

    Die ganze Absurdität mit den Inzidenzen wird nur zu überdeutlich:
    “Er verwies darauf, dass in seiner Gemeinde ein Modellprojekt zur Teilöffnung der Gastronomie und des Tourismus wegen der geltenden 100er Inzidenz gestoppt worden sei. Es gebe in der Gemeinde allerdings nur zehn Fälle. Das sei die Crux mit den örtlichen Inzidenzen, meinte Neubauer.”
    https://www.deutschlandfunk.de/augustusburg-saechsischer-buergermeister-fordert-felxible.1939.de.html?drn:news_id=1238666

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    1. admin Beitragsautor

      Ja, an solchen bizarren Fällen wird die ganze wissenschaftliche Fragwürdigkeit dieser Rechenmethode deutlich. Andere nennen sie schlicht “schwachsinnig”.

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