Die “Corona”-Stasi: “IM Maske” macht Meldung

Von | August 15, 2020

Von Peter Baier

Der größte Lump im ganzen Land ist nach wie vor der Denunziant. ” – Dieser Satz wird dem Dichter Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben, 100% belegt ist dies aber nicht. Was aber zu 100% belegt ist, ist die Tatsache, dass Denunziation immer noch das Mittel des intellektuell eher durchschnittlich ausgestatteten Zeitgenossen ist, wenn er seine Gegner fertig machen will. Wobei es aber oft nur bei dem bliebt, was Juristen als “untauglichen Versuch” bezeichnen. Denunziation ist bei Lehrern, die oft wenig kritisch agierende Unterstützer eines Systems sind, gerade schwer en vogue, wie wir unlängst lernen durften. Und wurde ein Schreiben zugeleitet, das es in sich hat.

Gehen wir in medias res: Ein Personalratsvorsitzender einer Schule wendet sich direkt an das Ministerium und schwärzt mal eben einige Mitglieder des Kollegiums an, weil diese sich weigern, einen “Mundschutz” anzuziehen.

Man ist erstaunt. Denn eigentlich war ich ja immer der Meinung, die Aufgabe des Personalrates sei die Vertretung der Interessen der Mitglieder des Kollegiums und nicht die Tätigkeit als Spitzel der Maskenstasi nebst “melden” von Personen, deren Verhalten man missbilligt. Erich Mielke hätte hier einen Sonderorden verliehen, wir sind uns sicher. Verbunden mit der bekannten Beteuerung “Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setzte mich doch dafür ein!“. Ja, Erich, wir lieb(t)en auch Dich!

Vermutlich ist diese vor Unterwürfigkeit geradezu triefende  Einlassung als “Sachvortrag” gedacht. Er lautet: “Wir tun alles, um das böse Killervirus, das uns alle töten will, zu verhindern.” und man hofft vermutlich auf ein Schulterklopfen vom Empfänger.

Der Autor oben stehender Zeilen scheint, bei näherem Hinsehen,  hauptsächlich von einer Sache infiziert: Maßlose Panik vor einem Virus, von dem die Mainstreampresse unisono behauptet, dass dieses hochgefährlich, tödlich und kaum unter Kontrolle zu bringen sei. Die Zahlen geben indes etwas anderes her. Das findet man aber nur heraus, wenn man sich abseits des Mainstreams informiert.

“Solidarität” kommt immer gut, besonders in rot-grün regierten Bundesländern. Und wer will es verdenken? “Corona” wütet, die Krankenhäuser sind voll und weil sie viel zu voll sind schickt man mal eben 410.000 Ärzte, Schwestern, Pfleger und anderes medizinisches Personal in die Kurzarbeit, denn dann hat man wieder mehr Platz auf den überfüllten Fluren für die Millionen von Covid-19 Patienten.

(Quelle)

Weiter schreibt “IM Maske”:

Man könnte jetzt ja einwenden, dass sich die “Vorbildfunktion” der Lehrer vor allem darin zeigen sollte, kritisch über den vielfältigen Unsinn  nachzudenken (und die Schüler auch zu dieser kritischen Reflexion anzuleiten!), der da momentan aus den Leitungsebenen in die Fläche der Schulen abfließt, aber egal. Wir wollen den Kollegen nicht zu stark verwirren. Für ihn bedeutet “Vorbildfunktion” der Lehrers offenkundig lediglich, gedankenlos jeden Unsinn mitzumachen. Denn “die da oben” werden schon recht haben mit dem was sie tun. Und der Beamte ist ja auch angehalten, derlei dann auch zu 100% umzusetzen. Und sei es, sich eine Art Lappen vor den Mund zu binden, der nachweislich keine Schutzwirkung gegen einen Keim hat, der um 3 Zehnerpotenzen kleiner ist als die Maschenweite des Stoffes aus dem der Lappen hergestellt ist.

Diese Lehrkraft, über welche da so vehement Beschwerde geführt wird, scheint eine, um mal in der Sprache der Stasi zu bleiben,  feindich-negative Person zu sein. Aber gut, dass es “die Klassenleiter” gibt, die rücken es dann wieder gerade. Und die Schüler tragen wieder brav ihre “Gesichtstextilien” (Zitat Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Man darf erleichtert sein. Ein “Corona”-Hotspot wurde erfolgreich verhindert.

Das hätte man aber besser formulieren können: “Die Schüler haben wir auch schon erfolgreich angestachelt, das Schreiben geht gerade raus. Wenn wir was machen, machen wir es gründlich!”.

Schlimm, diese ewig uneinsichtigen Kollegen. Kann man da nichts machen?

So, der verbale Kniefall neigt sich dem Ende (“Gott sei Dank!” möchte man einwerfen), noch ein paar abschließende Gesten der Unterwürfigkeit, etwas Solidaritätsbekundung sowie vehementes Flehen um Hilfe in einer verzweifelten Lage, aber dann ist’s auch erledigt. Gut, dass es die Ministerin gibt!

Was die Ministerin eventuell tatsächlich unternommen hat, um die Moral vor Ort wieder aufzurichten, wissen wir nicht genau. Bestimmt hat sie jedem Schüler und Lehrer eine handsignierte Maske mit dem Landeswappen überreicht, verbunden mit Dank und Anerkennung im dauernden Kampf gegen das Killervirus. Vielleicht erhalten wir Bericht, dann gibt es ein Update.

Ganz am Rande bemerkt: Wie wir recherchiert haben, hat in diesem Bundesland zu dem Zeitpunkt überhaupt kein “Maskenzwang” in den Schulen existiert. Die denunzierten  Lehrer haben sich also vollkommen rechtskonform verhalten.

Aber wen interessiert schon das Recht, wenn es um höhere Dinge wie den Kampf gegen ein “Killervirus” geht, dem im Moment gerade mal eine einstellige Anzahl von Personen pro Tag in Deutschland (bei immerhin 83.500.000 Einwohnern) zum Opfer fallen? Wenn überhaupt, man weiß ja, wie die Zahlen zustande kommen. Stirbt man z. B. bei einem Unfall, hatte aber vor 8 Wochen “Covid”, ist man ein “Coronatoter”. Der Crash war es nicht, es war das Virus.

Das alles interessiert “IM Maske” nicht. Er hat die Moral der Mehrheit auf seiner Seite (glaubt er zumindest) und das muss reichen.

 

5 Gedanken zu „Die “Corona”-Stasi: “IM Maske” macht Meldung

  1. Pingback: Die „‚Corona‘-Stasi“: Allzeit bereit! – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

  2. Anymonus

    Während ich das lese, fühle ich mich unwillkürlich an das Schulfach “Staatsbürgerkunde” in der DRR erinnert. Es geht einzig um konformes Verhalten — da offensiv ausgetragen ein glasklarer Rechtsbruch, bedient man sich der Subversion und Denunziation. Die gesamte Art der Abfassung eines “Berichts” gleicht jenen der Stasi-Akten bis aufs Haar. Wer Einsicht hatte, wird das bestätigen können. Das sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zumal Hans-Georg Maaßen eindringlich davor warnt, dass die Hardcore-(National-)Sozialisten mit der “Wende” verschwunden seien. Vielmehr haben sie sich finanziell neu ausgestattet, personell aufgestockt und die Durchdringung der Gesellschaft planmäßig vorangetrieben.

    Sci-Fi-Darstellungen des Dritten Reiches, der Wehrmacht und der Nazis insgesamt sind alles andere als lächerliche Utopien. Einschließlich Flugscheiben, von denen die US Air Force und Royal Air Force schon kurz nach Ende des 2. Weltkrieges erste Exemplare nach deutschen Plänen baute. Offiziell ist das natürlich Humbug.

    Jetzt, mit Corona, scheint für sie der Moment gekommen, den Böller zu zünden. Nachdem man die Leitmedien infiltriert und komplett übernommen, Sprachpolizei mittels NwDG handlungsfähig, Gendergaga zur pseudointellektuellen Eintrittskarte und Klimawandel zum Armageddon gemacht hat, soll der global agierende neosozialistische Finanzfaschismus in die Endphase eintreten. (Wer Sozialismus als Gegenentwurf zum Kapitalismus verstand, war schon immer benachteiligt.)

    Kritik gilt ab sofort als krank, mindestens abwegig, denn die Logik der Neuen Normalität wurzelt nicht in Kausalität. Selbst Wissenschaft selbst ist ab sofort anders definiert. Viele mögen sich noch nicht vorstellen können, was mit “nichts wird mehr sein, wie es vorher war” tatsächlich gemeint ist. Wie auch, denn es wurde nie offen kommuniziert. Stets wurde von Verschwörungstheorie, von Aluhüten und Reichsbürgern fabuliert, bis auch der Letzte die korrekte Verwendung der Begriffe verinnerlicht hat. Nachdem sich der Rauch der Nebelkerzen langsam legt, stellt sich die Frage:

    Was wird bezweckt?
    Dies ist ein Angriff auf die menschliche Kognition, vorrangig ein wipe-out des Bootsektors, mithin bekannt als Great Reset: UN Agenda 2020/2030. Die Spezies Homo sapiens sapiens bekommt damit neue Betriebsparameter, in erster Instanz die Verlagerung in die Cloud (5G), was nichts anderes bedeutet als die Übergabe wesentlicher Entscheidungsprozesse an Künstliche Intelligenz.

    Heißt:
    Menschliches Wohl und Wehe dominieren fortan Algorithmen. [Internet der Dinge (IoT => Internet of Things)]. Supercomputer basteln schon jetzt am Künstlichen Menschen. Bereits heute können einzelne Organe (nach-)gezüchtet werden. Eine Lunge zum Beispiel.

    All das führt zu veränderter (Selbst-)Wahrnehmung:
    Das Gehirn ist ein dynamisches Organ, es re-agiert auf Angebote und konfiguriert sich (entsprechend) selbst. Mittelfristig bekommt der Mensch dadurch ein neues Betriebssystem verpasst. Um das im laufenden Betrieb zu gewährleisten, müssen Ressourcen freigestellt werden (sog. cloaking): z.B. Lehrer, die das alte System vermitteln. Diese werden erfasst, markiert und ausgesteuert.

    Folge dieses weitgehenden Outsourcing:
    Maschinell erzeugtes Wissen ist der zukünftige Maßstab, die Referenz, mit dem Effekt, dass Computer den Menschen korrigieren, steuern und lenken. Verkürzt gesprochen: Selbstdenken ist OUT, nicht länger VALID. Der Computer erkennt sich als eigene Identität. Wird als Führungssystem im industriell-militärischen Komplex bereits erprobt.

    FAZIT:
    Wir können dem kaum entgehen. Dazu ist es zu weit fortgeschritten und zu tief implementiert. Weltweit. Wir können, sollten und müssen uns darauf einstellen und vorbereiten. Wie immer, geht es um die Kontrolle. Doch “sie” brauchen auch uns dazu. Jedenfalls noch. Wir dienen als Backup, als Schattenkopie, sind aber schon ausgeklinkt, während die Neu-Formatierung läuft.

    Der Corona-Lockdown ist Testfeld für großangelegte Feldversuche neuer Technologien. Wer glaubt, irgend etwas “ruhe” derzeit, ist schwer im Irrtum. Durch das Herunterfahren wird Platz gemacht für das Einspielen und Hochfahren neuer Routinen und Systeme. Das ist der Grund, warum mit aller Macht, notfalls Gewalt, keine Aktionen im bisherigen Modus zugelassen werden.

    Dem gegenüber fallen Verluste menschlichen Lebens nicht ins Gewicht. Alte, Schwache, Kranke — sie alle kosten nur Geld und halten auf. Die Neue Normalität kennt keine Demokratie. Zitat Angela Merkel: “Wir haben wahrlich kein Recht auf immerwährende Demokratie.” (2005)

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    1. Christian

      … so siehtst aus. Wer es noch nicht verstanden hat, dem kann damit nachher gesagt werden, “habe ich Dir doch gesagt”. Ist aber den allermeisten too much.

      Es gibt aber eine Möglichkeit, die Angebote des WEF (“great reset”), das 5G-Abo, die DNA-Impfung, die neuro-verlinkung, die ID2020 und Weiteres nicht in Anspruch zu nehmen. Du weißt, es ist kein Zwang, der da offeriert wird – es sind Angebote und an deren Attraktivität wird gerade gebastelt. Schließlich sollen die Menschen das freiwillig bestellen – Vertragsrecht.

      All diese Maßnahmen, Angebote und Situationen sind vor ca. 1.920 Jahren bekannt (Off.) gemacht worden und nun ist es soweit – so what?! “Nichts neues unter der Sonne”.

      Ich finde Jonathan Brentner hat dazu einen gelungenen Artikel verfasst:
      https://www.jonathanbrentner.com/https/jonathan-brentner-g8fgsquarespacecom/config/2020/9/22/the-indispensable-value-of-biblical-prophecy

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  3. Pingback: Denkanstoß: Kreativer Protest gegen die “Neue Normalität” – Lehrer für Aufklärung

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