Die Stanford-Studie – Ausgewählte Ergebnisse

Von | Januar 31, 2021

Die Stanford-Studie von Ioannides fasst in Form einer Metastudie die Ergebnisse von 82 Einzelstudien zusammen und ermittelt daraus die Fallsterblichkeit von Covid-19. Diese umfassende Untersuchung wurde natürlich in den Mainstreammedien nicht erwähnt. Wenn man sich die Ergebnisse nur für die Fallsterblichkeit ansieht, weiß man warum: Diese Ergebnisse passen nicht ins Bild der “Killerpandemie”, welches Politiker und die von ihnen mittlerweile sogar durch Geld gefügig gemachten Medien der Bevölkerung beständig zeigen wollen um sie weiter in Angst und Panik zu versetzen damit die nächsten Entscheidungen und Einschränkungen klaglos hingenommen werden.

Die Fallsterblichkeit von Covid-19 ist lt. Ionannides mit zwei Parametern verknüpft:

  • Dem Alter der Patienten
  • Den Vorerkrankungen (Komorbidität)

Beide Variablen stehen zudem in Abhängigkeit voneinander. Ältere sind nicht notwendigerweise nur aufgrund ihres Alters mit einem höheren Risiko belegt, an Covid-19 zu sterben. Diese Risikoerhöhung tritt primär dann ein, wenn gleichzeitig einer oder gar mehrere Risikofaktoren vorliegen.

Die höchste Fallsterblichkeit tritt bei Menschen auf, die alt und gebrechlich sind und in Heimen leben. Sie liegt bei 25%.

Personen über 75 Jahre, die keine Risikofaktoren aufweisen, haben eine deutlich geringe Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, nur noch ca. 1%.

Menschen unter 65 aber mit erhöhtem Risiko aufgrund von Komorbidität weisen wiederum ein noch geringeres Risiko auf: 0,25%

Personen, die jünger als 65 Jahre und ansonsten gesund sind, haben die geringste Fallsterblichkeit aufzuweisen, sie liegt nur noch bei 0,01%.

Die Gesamtfallsterblichkeit über alle Menschen liegt dann bei 0,19%.

Normierung auf die deutsche Bevölkerung

Rechnet man diese Daten auf die deutsche Bevölkerung um und wertet nur das Alter aus und nicht etwaige Vorerkrankungen, so ergibt sich folgendes Bild: In Deutschland sind von 82 Millionen Einwohnern 65 Millionen jünger als 65 Jahre (Quelle). Dies sind ca. 80% der Gesamtbevölkerung (79,28%). Anders betrachtet haben also 80 Prozent der Menschen in Deutschland ein Sterberisiko von 0,01% bezüglich Covid-19. Wie erwähnt kennen wir allerdings nicht den Anteil der Kranken an dieser Gruppe. Aber dieser dürfte vernachlässigbar sein. In der Gruppe finden sich aber alle Erwerbstätigen, also jene, die durch den vollkommen unnützen und die Wirtschaft zerstörenden “Lockdown” betroffen sind. Man erkennt also sofort, dass der “Lockdown” genau jene trifft, welche Covid-19 fast nicht betrifft.

Anstatt also Maßnahmen zu treffen, die alten und/oder kranken Menschen vor einer SARS-CoV-2-Infektion zu schützen (worin die Politiker vollkommen versagt haben) werden alle Menschen in Mithaftung genommen, weil man es aufgrund einer eklatanten Unfähigkeit nicht vermag, sinnvolle Handlungen zu vollziehen, welche selektiv nur den Schutz bestimmter Gruppen in den Fokus nehmen.

Auffällig ist auch, dass das durchschnittliche Sterbealter der “Coronatoten” gleich oder höher ist, als das entsprechende durchschnittliche Sterbealter aller Menschen in den untersuchten Ländern. Im Schnitt verlören lt. Ionannides die Opfer von Covid-19 ca. ein Lebensjahr und nicht 11 wie von anderen Wissenschaftlern dramatisch überschätzt.

Negativfolgen der “Maßnahmen”

Auch diesem Thema widmet Ionnanides  ein Kapitel seiner Ausarbeitung. Aufgrund der Radikalität bestimmter Regierungsmaßnahmen wird es in den nächsten Jahren zu einer großen Anzahl Todesfälle kommen, die nichts mit Covid-19 zu tun haben sondern nur auf das fatale, unüberlegte und überaus dumme Handeln der Politiker zurückzuführen sind. Viele zusätzliche Todesfälle werden zu verzeichnen sein aufgrund

  • unerkanntem bzw. unbehandeltem Herzinfarkt
  • Nichtdurchführung von medizinischen Operationen und (Vorsorge)Untersuchungen
  • Selbstmorden aufgrund von Depression
  • Gewalt
  • Hunger
  • Tuberkulose
  • Alkoholismus
  • etc.

Fazit

Die Ausarbeitung von Ionnanides zeigt mehrerlei:

  • “Lockdowns” schaden mehr als sie nützen, denn sie treffen die falsche Bevölkerungsgruppe.
  • Covid-19 ist keine “Killerseuche”, die Sterblichkeit liegt im Bereich anderer Infektionskrankheiten (z. B. Grippe (Influenza) mit 0,1%)

Was Ionnanides nicht sagt, da er hier als Wissenschaftler vorträgt, kann man sich selbst ausrechnen: Die Regierungen haben aufgrund ihrer eklatanten Unfähigkeit unter Anwendung vollkommen falscher “Maßnahmen” versucht, eine im Prinzip nicht besonders gefährliche Infektionskrankheit einzudämmen. Ein Versuch, der natürlich, auch aufgrund anderer Faktoren wie einer vollkommen falschen Teststrategie mit den bekannt unzulänglichen PCR-Tests, gründlich schief gegangen ist.

Wir erleben hier ein schockierendes Politikversagen auf breiter Front mit einem unermesslichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollateralschaden, den die einzelnen Gesellschaften noch in Jahrzehnten werden ausbaden dürfen. Ein Grundproblem dabei ist eben die bereits hier besprochene Negativauslese was das Personal betrifft, welches heute Politik gestaltet. Wir haben keine Fachleute, die Entscheidungen aufgrund von eigener Kompetenz, Intelligenz, Vorwissen und Rationalität treffen, sondern Menschen, die vollkommen kopflos agieren, wenn es zur Krise kommt. Das Absurde dabei ist, dass sie dabei auch versuchen, so wie der bayerische Provinzfürst Söder, sich dann noch als “erfolgreiche Krisenmanager” zu profilieren und dadurch alles nur noch schlimmer machen indem sie von einer Dummheit in die nächste stolpern. Im Prinzip ist die “Coronakrise” primär das Scheitern der heutigen Politiker aufgrund ihrer Inkompetenz und ihrer Unfähigkeit zum rationalen Handeln.

Und das Allerschlimmste ist. Da Rationalität in der Politik erkennbar heute keinen Platz mehr hat und sich die Kanzlerette Merkel ausschließlich mit Claqueuren umgibt, die nur das verkünden, was Madame zu hören gedenkt, wird auch diese Studie von Ionannides sicher nicht den Weg ins Kanzleramt finden und es bereits daher nicht zu einer kritischen Reflexion des eigenen Regierungshandelns kommen wird. Von den allfälligen geistigen Engpässen im KanzlerInnenbunker mal ganz abgesehen.

Irgendwie bin ich dann auch froh, dass ich mit der Meinung, wir würden von nackter Inkompetenz (i. e. “Versagern”) regiert, nicht alleine stehe. Man führe sich einfach die unten verlinkte pointierte Polemik von Gerald Grosz zu Gemüte!

 

 

 

Ein Gedanke zu „Die Stanford-Studie – Ausgewählte Ergebnisse

  1. Markus

    Anders Tegnell erläutert, was es mit offenen Schulen und Kitas auf sich hat:
    Jona Gold on Twitter: “@munichstudent @cturzer https://t.co/80IN70QUuz” / Twitter

    Aber was sind schon gut ein Jahr Erfahrung mit offenen Schulen und Kitas in Schweden?

    Antworten

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