“Dunning-Kruger” als Prinzip politischen Handelns

Von | Juni 9, 2021

Eigentlich wollte ich nichts über Annalena Charlotte Alma Baerbock schreiben. Die “Kanzler:innen-Kandidat:in” der Partei “DIE GRÜN:INNEN” wird derzeit in allen Medien, vor allem den freien Kanälen, rauf- und runtergehechelt. Es geht aber hier weniger um die Frau selbst, denn das primäre Thema ist ihr sich quasi stündlich ändernder Lebenslauf mit den immer weniger werdenden akademischen Meriten. Mittlerweile wird wohl auch die Klassenfahrt zum Abitur zum “Auslandsaufenthalt” aufgeblasen.

Ein derartig hochfrequentes “Berichtigen” (also das Einräumen dessen, was gerade wieder mal ein paar freie Medien und Journalisten an Fragwürdigkeiten, Lügen und Halbwahrheiten herausgefunden haben) ist in der Tat ein Novum in der deutschen Politik. Und daher kommt “ACAB” hier doch um eine kleine Besprechung nicht herum, denn sie ist kein Einzelfall sondern die Frau steht als Archetypus für ein Grundproblem der modernen deutschen Politik: Den “Dunning-Kruger-Effekt“. Und den, bzw. seine Implikation für unser Land, sollten wir erörtern.

Die Frage, die beim “DK-Effekt” im Raum steht, ist jene, warum Menschen, die im Prinzip vollkommen inkompetent sind, sich trotzdem so maßlos selbst überschätzen. “DK” vereint maximierte Erkenntnisunfähigkeit mit einer häufig bis ins Exzessive übersteigerten Selbstüberhöhung. Als kausal für beide Phänomene (Inkompetenz und Selbstüberschätzung) darf man die kognitive Minderbegabung der Betroffenen ansetzen. Wenn beides zusammenkommt, entsteht “DK” oder eben das, was wir bei Leuten wie Annalena B. sehen dürfen.

“Völkerball statt Schweinestall”

Denkwürdig dürfte der Auftritt der Dame mit ihrem Parteifeind Robert Habeck zusammen gewesen sein, der als “Ich Völkerrecht, Du Schweinestall” in die Annalen einging. Ein Musterbeispiel, wie eine von sich selbst vollkommen besoffene Person sich um Kopf und Kragen schwadroniert.

Hier tritt das zentrale Problem moderner deutscher Politik in erschreckender Einfalt zu Tage. Keine der behaupteten Kompetenzen ist vorhanden, denn die Frau ist KEINE Völkerrechtlerin, hat sie doch weder einen entsprechenden Abschluss in Rechtswissenschaften noch in diesem Gebiet irgendwelche wissenschaftliche Arbeiten vorzuweisen. Aber wie die Dame sich in einer ausgesprochenen dümmlichen Arroganz hinsetzt und ihren Parteigenossen Habeck bis aufs Blut demütigt und das in einer widerwärtigen schnodderigen, von oben nach unten weisenden Art, ist schon beispiellos. Und dies vor dem Hintergrund, dass Habeck, im Gegensatz zu ihr, immerhin promoviert ist, wenn auch nur, wie bei GRÜN:INNEN gerne genommen, in einem “Geschwätzfach”, namentlich der Philosophie. Wenn es für Ingenieur- oder Naturwissenschaft nicht reicht, “Phil” geht immer. Und schon steht der “Dr.” vor dem Namen. Ich weiß, ich bin böse!

Weiter darf man nun darüber nachdenken, immer vor dem Hintergrund des Dunning-Kruger-Effektes, warum sich eine Frau, die nicht mal einen einzelnen Satz fehlerfrei sprechen kann, überhaupt zutraut, Regierungschefin von Deutschland werden zu wollen. Und dies auch trotz ihrer erwiesenen Inkompetenz in fachlichen Fragen, die mit “Kobold in Batterien” und “dem Netz” als “Speicher” für elektrische Energie noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ihrer Nullintellektualität darstellt. Sie sagte wohl mal, sie sei in der Lage sich schnell einzuarbeiten. Warum hat das bis heute insbesondere bei Fachthemen nicht geklappt und warum soll es zukünftig besser werden?

Inkompetenz und Selbstüberschätzung – Ein Massenphänomen in der Politik

Kommen wir zurück zum eigentlichen Thema dieser Seite, also zu den vollkommen verfehlten “Maßnahmen” der Bundesregierung und den Entsprechungen auf Landesebene. Insbesondere im Bildungswesen.

Wie man heute wissenschaftlich belegen kann, waren die Schließungen aller Schulen für lange Zeitperioden vollkommen unnötig (Artikel). Das war übrigens bereits im Sommer 2020 klar (Artikel). Nun fragt man sich, warum z. B. die Landesregierung in Rheinland-Pfalz nach wie vor an diesem vollkommen untauglichen Mittel festhält und bis heute den Schulunterricht nicht wieder vollkommen einschränkungsfrei aufgenommen hat. Die Antwort: Es sind einerseits die Unfähigkeit, sich wissenschaftlich umfassend zu informieren, diese Informationen korrekt zu bewerten und andererseits eine sicher nicht unbeträchtliche Unwilligkeit, einen einmal gemachten und folgenschweren Irrtum einzugestehen. “Arroganz der Macht” nennt man das wohl landläufig.

Gleich gilt übrigens für die schwerst wirtschaftsschädlichen “Lockdowns”, die einer vollkommen überforderten und sich ins Abseits manövriert habenden Politikerkaste als alleiniges (auch bekannt als “alternativloses”) Allheilmittel eingefallen sind, die aber ebenso absolut unnötig waren (Artikel).

Der Berufspolitiker als Kern des Problems

Nehmen wir die Handelnden in den Fokus: Es steht natürlich zu fragen, was man von Menschen erwarten kann, denen es offenbar nicht gelungen ist, in der sog. “freien Wirtschaft” ein ausreichend hohes Einkommen und entsprechende Positionen zu erzielen und die sich daher entschlossen haben, den Weg in die Politik (bzw. in von dieser Politik abhängigen Postionen in der Verwaltung) zu gehen. Der “Marsch durch die Institutionen” als Weg zur personalen Befriedigung des Wunsches nach Macht, Ansehen und Geld scheint diesen Menschen wohl der gangbarste Weg.

Zum einen darf man natürlich davon ausgehen, dass der Weg in die Politik für die Unfähigen (die “Pfeifen”, wie sie auch genannt werden) insbesondere auch so stattgefunden hat, weil sie beispielsweise mit abgebrochenen Studiengängen (Ziemiak (CDU), Kühnert (SPD), Roth, Göring-Eckart, Beck (GRÜN:INNEN) etc. etc.) dort nie auch nur annähernd das Einkommen hätten erzielen könnten, das sie in der Politik generieren können.

Auch ein Studium alleine ist wenig, viele Politiker haben so nicht einmal eine abgeschlossene Berufsausbildung. Als Jurist mit beispielsweise nur einem 1. Staatsexamen (also ohne Referendariat und 2. Staatsexamen) beispielsweise sitzen Sie maximal bei einer Versicherung auf einem Sachbearbeiterposten. Da bietet die Politik schon mehr. Man muss aber “die richtigen Leute” kennen und “gut vernetzt” sein.

So  werden wir nun auch gewahr, was eine derartige Negativauslese anrichten kann. Inkompetenz als Grundprinzip politischen Handelns. Das, was man uns gerne als “Chancengleichheit” verkaufen möchte, führt  nun zu immanenten und überaus schädlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen.

Hinzu kommt noch ein weiteres Faktum: Die Herrschaft der Parteien. Nach Artikel 21 GG wirken die Parteien an der politischen Willensbildung mit. Das ist nett formuliert. De facto haben die Parteien die politische Willensbildung oligopolisiert, wir leben in einem “Parteienstaat”. Wer politisch etwas bewegen will, muss in eine Partei eintreten und dort ganz von unten (Frau Merkel war eine Ausnahme, der hat man auf das Geheiß von Kohl gleich einen Platz in der Führungsebene eingeräumt) die Ochsentour durch die Parteihierarchie auf sich nehmen um dann am Ende, als intellektuell evakuierter Worthülsengenerator, oben aus der Politikmaschine ausgeworfen zu werden.

“Corona” als Demaskierung der Unfähigen

Die angebliche “Corona”-Krise (also der sog. “China-Schnupfen”) war und ist immer noch ein erschütterndes Dokument, wohin unfähige Politiker ein Land steuern können. Nämlich in die Verzweiflung, den wirtschaftlichen Niedergang, die Depression, die Hoffnungslosigkeit.

Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass diese ganzen Politiker, derer wir täglich auf der Bühne gewahr werden, selten irgend einen Eindruck von Mut und Hoffnung an den Tag legen? Das hat Methode! Wir sehen immer nur diese zerfurchten, von unerträglicher Freudlosigkeit gekennzeichneten, verbissenen Gesichter und die von Gram gebeugten Körper von Frau Merkel und Co.

Man spielt uns hier natürlich auch ein Theaterstück vor (“Die Lage ist sehr, sehr ernst!”). Denn auch diese Inszenierung ist ein Teil der Herrschaft der Unfähigen. “Die Krise” als Chance, die eigene (nicht vorhandene) Kompetenz dem Publikum effektvoll darzubringen. Haben Sie schon mal überlegt, warum man uns seit mehreren Dekaden eine “Krise” nach der anderen kredenzt? Von der “Eurokrise” (“Scheitert der Euro, scheitert Europa!”, Merkel), der “Flüchtlingskrise” (“Grenzen kann man nicht schützen!”, ebenfalls Merkel), der “Klimakrise” (“Wir werden alle sterben!”, ein Teenie aus Schweden) und nun die “Corona”-Krise?

“Die Krise” ist das Mittel der Wahl für den “Dunning-Kruger”-Patienten im Politikfeld, um sich als das zu profilieren, was er gerne wäre: Ein kompetenter, wissender, fähiger und geachteter Gestalter des öffentlichen Wohles. Auch wenn es “im richtigen Leben” maximal zum Sachbearbeiter einer Versicherung gereicht hätte. Ein durchaus ehrenwerter Arbeitsplatz übrigens. Wo man allerdings auch nicht viel Schaden anrichten kann. Und das wäre für viele der Leute, die in diesem Aufsatz besprochen wurden, sicher besser gewesen. Und für dieses Land auch.

Ach ja, noch etwas: Wenn Sie Lehrer oder Angehöriger einer anderen Berufsgruppe mit der Tendenz zum “großen Wort” sind, schauen Sie mal in Ihr berufliches Umfeld. Na, wie viele Schwätzer, “Luftpumpen”, aufgeblasene Wichtigtuer, demonstrativ “Megakompetente”, Dauerquassler etc. sehen Sie vor Ihrem geistigen Auge? Ich sehe eine ganz Menge. Das beweist zwar nichts, aber es zeigt auf, wo das Problem liegt.

 

 

 

 

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