Fallschilderung: Schul- und sonstiger “Corona”-Horror

Von | März 9, 2021

Von anonym (Name der Redaktion bekannt)

Ich arbeite an einer Schule mit Maskenzwang auf den Fluren und in Konferenzen, Massentests und Impfungen. Man wird gezwungen, trotz Protests (ärztliche Schweigepflicht, Datenschutz) die Diagnose für das Maskenattest offen zu legen.

Das Attest ohne Diagnose wurde nicht akzeptiert. Es wird nun überprüft, ob man gezwungen werden kann, das Attest nicht nur einsehen zu lassen, sondern auch auszuhändigen. Man wird auch offen als “Gefahr für die Kollegen” bezeichnet und als schlechtes Vorbild für die Kinder. Wie weiter mit mir verfahren wird, um andere nicht zu gefährden, wird noch entschieden. Gemeinschaftsräume soll man in jedem Fall meiden. Den Code für den Impftermin und Testmöglichkeiten erhält man über die Schulleitung, die damit ebenfalls weitere ärztliche Informationen erhält (Wer lässt sich impfen? Wer lässt sich testen?).

Im Kollegium wird permanent darüber gesprochen,

  • wie wichtig es ist und dass das Leben erst wieder weiter geht, wenn alle geimpft sind,
  • dass nicht gesungen werden darf,
  • dass die Kinder nicht zum Sport gelassen werden ohne Maske für den Weg.

Mütter die den Masernnachweis nicht haben, werden als generelle “Impfgegner” diffamiert, Eltern dürfen ohne Maske nicht am Sprechtag teilnehmen, Eltern schicken Petitionen FÜR Masken bei Grundschulkindern herum.

Am Gymnasium denunzieren Mitschüler Kinder, die ihre Maske nicht richtig aufhaben (bauen sich mit mehreren auch vor dem Tisch des Kindes auf), Eltern erhalten eine Mail, dass, wird das Kind ein 2. Mal erwischt, es von der Schule fliegt (1 Jahr vor dem Abitur).

Übrigens bedient McDonald’s “Menschen wie mich” nicht (wörtlich) und in der Tankstelle fuhr man mich statt eines Grußes an: “Was muss man tun, wenn man ein Geschäft betritt?” Ich sagte: “Ich muss gar nichts tun, ich habe ein Attest!”

Später (leider erst) fiel mir ein: “Was muss ein Verkäufer tun, wenn ein Kunde ein Geschäft betritt? Freundlich sein!” – An derselben Tankstelle wurde ein Mann von außerhalb wegen C nicht auf die Toilette gelassen.

7 Gedanken zu „Fallschilderung: Schul- und sonstiger “Corona”-Horror

  1. admin Beitragsautor

    Ein erschreckendes Dokument, in welch kafkaesker Situation sich viele Lehrer heute befinden. Man wird zum potenziellen Infektionsherd erklärt, als “Risiko” dafür bezeichnet, dass andere sterben könnten, man wird drangsaliert, schikaniert und letztlich aus dem Beruf getrieben. Denn, seien wir mal ehrlich, wer kann eigentlich unter solchen Bedingungen arbeiten? Das ganze Szenario, was hier präsentiert wird, ist nur eines: entwürdigend. Und das soll es wohl auch sein. Man macht die Pädagogen hier zum Erfüllungsgehilfen für die instrumentalisierte Angst vor einem unsichtbaren Feind (dem Virus) und findet so immer neue Maßnahmen, den Menschen das Leben zur Hölle zu machen. Ein Virus, das je nach Saison, zwischen 0,01 und 0,5% der Bevölkerung betrifft stellt ja schon eine immense Gefahr dar. Und die Prozentangaben beziehen sich auf jene, die “positiv” getestet aber mitnichten zwingend krank sind.

    Für mich zeigen sich hier die fatalen Auswirkungen einer Massenpsychose. Es treffen zwei Dinge aufeinander: Das vollkommen irrationale Handeln von Politikern auf der einen Seite, die sich vollkommen in eine Art “Coronapanik” verrannt haben und nun nicht mehr aus der irrsinnigen Nummer herauskommen ohne ihre sowieso schon ramponierten Gesichter zu verlieren, und das unvorbereitete Volk auf der anderen Seite, das dieser von oben verordneten Psychose letztlich vollkommen schutzlos und unvorbereitet anheim fällt. Was wiederum summa summarum meine Sichtweise stützt, das wir letztlich in einer psychisch zutiefst gestörten Welt leben.

    Für einen Lehrertyp hat diese Situation aber sicher sehr viele Vorteile: Es sind die Narzisten, die Psychopathen und die Soziopathen in den Kollegien. Sie können sich profilieren als wahre Helden, als Retter der Menschheit. Sie sind die “wahrhaft Guten”. Sie laufen 25 Stunden am Tag mit der Maske vor dem Gesicht herum. Sie sagen jedem, der es hören will (oder auch nicht), wie gefährlich die gerade aktuelle “Welle” wirklich ist. Reale Zahlen, Daten und Fakten interessieren sie überhaupt nicht. Sie sind anti-kognitiv. Und JETZT ist ihre Stunde.

    Sie sind immer am Start, um Schüler, bei denen “die Maske” mal einen Millimeter schief sitzt, anzuschreien “Maske auf!”. Immer bereit in bester Stasimanier kritische Leute (“Maskenverweigerer”) zu denunzieren. Gerne auch mal “ganz oben” und besonders dann, wenn man noch “eine Rechnung” von früher offen hat. JETZT ist ihre Gelegenheit, die Ernte einzufahren. Wir erinnern uns diesbezüglich doch immer wieder gerne an “‘IM Maske’ von der ‘Coronastasi'”! Sie sind immer bereit, ihr kleines bisschen Macht und Einfluss zu vermehren (oder es zumindest zu versuchen). Vielleicht zahlt es sich ja mal aus, für die eigene Karriere. Sie denken auch nicht selber, sie lassen denken, denn das kommt gut an, da “oben”. Diese Damen und vor allem Herren, das sind die wirklich üblen Zeitgenossen, es sind die Krisengewinnler der besonderen Art. Diese angebliche “Krise” bringt sie nach oben. Es sind Menschen, von denen man sich konsequent fernhalten sollte, vor allem um der eigenen geistigen Gesundheit willen. Denn eines habe ich gelernt, in dieser “Krise”: Durch welche niederen Instinkte doch manche Menschen beherrscht werden. Und dass man ihnen aus dem Weg gehen muss, um nicht selbst zur Zielscheibe ihrer Penetranz zu werden.

    Ich kenne mittlerweile viele Kollegen, denen es so geht. Ausgebrannt, desillusioniert, erschöpft. In den Foren werden Themen wie “Auswandern, aber wohin?”, “Krankschreiben lassen wegen Psyche”, “Mich kotzt das alles so an!”, “Mobbing durch Kollegen” breit diskutiert. Ein Vorteil: Man merkt, man ist nicht alleine. Gerade diese Mobbertypen haben im Moment Oberwasser und sind noch aggressiver und entfesselter denn je.

    Letztlich haben wir uns in der Schule (und der Gesellschaft) vom Humanismus und der Aufklärung verabschiedet. Willkommen in der “Schönen neuen Normalität”.

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    1. A. Ufklärer

      Treffend geschildert.
      Die Schlussfolgerung ist jedoch nicht, dass sich vom Humanismus/ “Aufklärung” verabschiedet wurde, also, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist und dieser sich selbst helfen kann und dass es auch zu seiner bestmöglichen Persönlichkeitsentfaltung kommen soll.

      Im Gegenteil – der sog. Humanismus wird durch diese Situation bestmöglich erkennbar. Das Gutmenschentum ist z. B. eine typisch humanistische Erscheinungsform. Das sind die Strukturnazi`s, also nicht jene die 30erJahre-Ideologien befürworten, sondern je nach Wind ihre Schlüsselqualifikationen ausleben, die oben so treffend beschrieben worden sind.

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    2. Anymonus

      Letztlich haben wir uns in der Schule (und der Gesellschaft) vom Humanismus und der Aufklärung verabschiedet. Willkommen in der “Schönen neuen Normalität”.

      Das ist leider die unausweichliche Konsequenz einer Lamm-Existenz. Dieses wird nun zur Schlachtbank geführt oder zumindest vom Scharfrichter den Folterwerkzeugen gegenüber gestellt. Wer da nicht vorbereitet ist, knickt ein. Logisch und selbstverständlich. Kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Traurig genug, aber wahr. Ich habe davor immer wieder gewarnt.

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  2. Friedrich

    Ich bin über solche Schilderungen wirklich schockiert und war bisher der Hoffnung, dass derartiges dem letzten Jahrtausend angehört. Falsch gedacht. Sehr interessant… wir sind i.d. Gesellschaft allesamt bemüht niemanden einer anderen Religion, Hautfarbe wegen etc. pp. zu diskriminieren, Menschen mit Einschränkungen welcher Art auch immer bestmöglich in die Gesellschaft zu integrieren, Frauen die gleichen Job & Lebenschancen zukommen zu lassen wie Männern (mit mäßigem Erfolg) uuuuuund so weiter UND DANN kommt plötzlich eine neue Situation, bei der es anscheinend bei einigen kognitiv derart ausartet, dass ein Transfer eben dieser Gleichstellungsbemühungen auf die aktuelle Situation nicht im Ansatz gelingt. So werden nun munter Maskenbefreite denunziert, dass sich die Balken biegen. Hier bedarf es wacher Mitmenschen und Kollegen, die sagen: STOP, an dem Punkt ist Schluss! Anscheinend haben diese Kollegen in der 10. Klasse bei “die Welle” im Unterricht auch geschlafen.

    Ich habe es in der Familie selbst erlebt, durch welche Hölle Maskenbefreite gehen müssen. Von der Umsetzung im eigenen Betrieb an eine Stelle, an der man eine geringere Gefahr darstellt und mit Mitarbeitern weniger Kontakt hat bis hin zur Verweigerung einer dringen nötigen ärztlichen Behandlung. Das alles ist nichts minder als rechtswidrig.

    Anbei… an jeder Schule gibt es mindestens zwei Hände voll teilsportbefreite Kinder aufgrund von Asthma o. ähnlichen Befunden. Hat jemals ein Lehrer oder sonst wer diese Atteste einsehen wollen, in Frage gestellt oder sonstiges? Hat jemals irgendwer bisher irgendein Attest angezweifelt? Aber jetzt, jetzt ist es “legitim” das zu tun. Es macht mich fassungslos. Ich kann den direkt Betroffenen hier nur ausdrücklich raten und sagen:

    – Ihr seid nicht allein!
    – knüpft Kontakte, holt euch Hilfe
    – seid ehrlich, authentisch, geht rechtliche Schritte und notfalls von der Schule, an der man euch dort die Hölle heiß macht.

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    1. admin Beitragsautor

      Ich bin auch immer wieder fassungslos, in welche menschlichen Abgründe man heute blickt. Allerdings waren die meiner Ansicht nach immer da, nur keiner wollte sie sehen. Aber jetzt, wo die “Corona”-Agenda durchgezogen wird, kommen diese verborgenen Triebe eben zum Vorschein, das ist wie ein Überdruckventil in einem Dampfkessel. Jetzt muss es eben “raus”. Und so sehen wir die ganzen Blockwarte, Denunzianten, Hilfssheriffs etc. Allerdings bin ich schon schockiert, mit welcher Gnadenlosigkeit diese Leute zu Werke gehen.

      Mir sind diese “autoritären Charaktere”, wie Adorno sie nannte, aber schon immer aufgefallen. Neu sind die garantiert nicht. Der “verhaltenskreative” “Kollege”, der schon immer gerne Sheriff spielte, wird heute zum Hygieneüberwacher und schnauzt die Schüler an, wenn die Maske mal etwas unter der Nase hängt. Oder der “Karriereorientierte” weiß, wie er bei der Obrigkeit Punkte sammeln kann und schwärzt den missliebigen Kollegen beim Schulleiter an und verspricht sich eine bessere Beurteilung für seine Fortkommensbemühungen. Im Grunde sind das ganz niedere Instinkte derer man da gewahr wird. Diese autoritären Charaktere sehen nun eben ihre Chance, endlich auch mal Macht auszuüben. Dieses Bestreben dieser Leute hat Adorno ja in seinem entsprechenden Buch umfassend beschrieben. Sie waren immer da.

      Das von Dir beschriebene Ideal einer vordergründig bestrebt diskriminierungsfreien Gesellschaft halte ich übrigens für ein Scheinbild. Eine Fata morgana, die nur zeigt, wie sich diese Leute gerne sehen würden. Sie sind es aber nicht denn wie üblich klaffen Selbstbild und Fremdbild deutlich auseinander. Wir erleben eine Regression der Ethik, das es einem graust.

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      1. Anymonus

        Allerdings bin ich schon schockiert, mit welcher Gnadenlosigkeit diese Leute zu Werke gehen.

        Aus psychologischer Sicht überrascht das nicht im Geringsten. Ist erst einmal ein bestimmtes Mindset aktiviert, dominiert dieses sämtliche Alternativen. Die tägliche Spiegelung des erwünschten Verhaltens sorgt für die notwendige Adaption. Ich habe interessanterweise selbst erfahren, wie schnell Mitmenschen explodieren, sprichwörtlich in die Luft gehen, wenn unangepasstes Verhalten gezeigt wird.

        Ich blieb vollkommen ruhig, freundlich, gelassen aber bestimmt, ließ keinen Zweifel daran, dass ich keine Maske trage, weil ich dazu gesundheitlich nicht in der Lage bin und dass ich mich keinesfalls selbst schädige, nur weil das andere möchten. Ich zeigte auf, dass ich Diskriminierung nicht dulde, nur weil jetzt “Corona ist”. Darüber hinaus, dass es stets angezeigt ist, das Gehirn einzuschalten und auch zu benutzen, selbst wenn jetzt “Corona ist”.

        Meines Erachtens und meiner Beobachtung nach sind Blockwarte ganz sicher nicht die Mehrheit. Und je entschlossener ihnen begegnet wird, desto mehr neigen sie zu erhöhter Aggressivität oder zum Rückzug. Gruppenzwang aus der Gruppendynamik setzt auf die Eliminierung des Intellekts, der durch Impulshandlung ersetzt wird. Kritisches Reflektieren wird negativ besetzt.

        All das ist längst und bestens bekannt. Die Frage ist also, wie geht der Einzelne in der spezifischen Situation damit um. Man kann das trainieren. Bis zum dem Punkt, an dem der Aggressor den Schwanz einzieht und kneift. Das sollte man ausloten. Darin besteht Souveränität. Freiheit ist niemals geschenkt. Freiheit bedeutet stets Kampf. Wer nicht gelernt hat zu kämpfen, wird niemals frei sein.

        Wir erleben eine Regression der Ethik, das es einem graust.

        Mag sein, aber das zu konstatieren, hilft nicht wirklich weiter. Es hat keinen praktischen Nutzen. Und auch hier: Das ist kein Vorwurf. Ich weise auf Tatsachen hin, um Ressourcen (effektiv) zu nutzen respektive u erschließen. Man kann sich entscheiden, passiv in der Ecke zu sitzen, das Grausame zu beobachten und zu hoffen, davon nicht beztroffen zu sein. Oder man kann ihm aktiv begegnen. Und eine Transformation herbeiführen. In erster Linie ganz persönlicher Art. Die Gegenwart ist eine enorme Chance. Eine Chance zu persönlichem wie kollektivem Wachstum.

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    2. Anymonus

      em>Stichworte:
      The Wave (Die Welle).
      Oder:
      Psychologie der Massen.
      Oder:
      The Rape of the Mind.
      Oder:
      The Catcher in the Rye (Der Fänger im Roggen).
      Oder:
      1984.
      Oder:
      Schöne neue Welt.
      Oder:
      Matrix 1-3 (4).
      Oder:
      Covid-19: The Great Reset (Mein Kampf, 2020)
      Oder: …

      Es wiederholt sich alles bzw. ist permanent vorhanden. Für mich ist interessant zu erfahren bzw. zu beobachten, wie all das auf andere Menschen wirkt. Denn ich merke, dass ich irendwie vollkommen anders damit umgehe, dass es innerlich anders bei mir wirkt. Nämlich wenig bis gar nicht bedrohlich. Herausfordernd ja, keine Frage. Aber Angst, nein, Anst habe ich nicht einmal ein kleines bisschen. Manchmal staune ich selbst über meine Ruhe und Gelassenheit, beinahe schon Witzigkeit und (schwarzer) Humor.

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