Fazit: “Gesichtsmasken sind für die Allgemeinbevölkerung schädlich.”

Von | September 19, 2020

Von Peter Baier

Im Thieme-Fachverlag, einem bekannten Herausgeber von Medizinliteratur, ist unlängst eine Studie erschienen, die den Befürwortern der allgemeinen Tragepflicht von gesichtsverhüllenenden Stoffstücken nicht gefallen dürfte. Die Studie trägt bereits einen Titel, der ihre Ergebnisse vorwegnimmt:

“Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit”

Verfasserin ist die Krankenhaushyginekerin Prof. Dr. Ines Kappstein vom Klinikum in Fürstenfeldbruck. In Ihrer Studie, mit der sie die Wirksamkeit und die möglichen Schadwirkungen der allgemeinen Maskerade untersucht hat, kommt sie zu einem eindeutigen Ergebnis:

Aus einer Maskenpflicht für viele Millionen Bürger in Deutschland können jeden Tag zig-millionenfache Kontaminationen resultieren, die zu einem wesentlichen Teil vermeidbar wären, weil die ohnehin schon häufigen Hand-Gesichts-Kontakte der Menschen durch die Maskenpflicht noch häufiger werden, Händewaschen unterwegs aber nur ausnahmsweise möglich ist. Dabei besteht das Risiko, dass der – schon zwangsläufig – unsachgemäße Umgang mit der Maske und die erhöhte Tendenz, sich selbst ins Gesicht zu fassen, während man die Maske trägt, tatsächlich das Risiko einer Erregerverbreitung und damit Erregerübertragung noch erhöht – ein Risiko, das man doch aber gerade durch die Maske reduzieren will.

Eine Maskenpflicht vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl, und ein falsches Sicherheitsgefühl ist immer ein Sicherheitsrisiko.

(Quelle)

Das RKI und die Hongkonger Studie

Am Anfang des Volltextes nimmt sich Kappstein einer vom RKI referenzierten Studie aus Hongkong an (Leung, Chu et. al., Hongkong, 2020) und zeigt die Schwächen dieser Studie auf:

  • Die Studie ist bereits vor einigen Jahren erschienen und wurde nur wegen “Corona” neu aufgelegt.
  • Die meisten Patienten mit Infektionen der oberen Luftwege setzten überhaupt keine messbaren und schon gar keine signifikanten Erregermengen frei.
  • Es wurde nicht überprüft, ob das freigesetzte Erregermaterial überhaupt infektiös war.

Hier wird also wieder deutlich, dass auch methodisch schwache Studien es irgendwie durch den “Peer review”-Prozess schaffen müssen. Denn das entscheidende Kriterium, die Virusaktivität, wurde gar nicht untersucht.

Merke: Ob ein Erregernachweis außerhalb des Körpers bedeutet, dass die gefundenen Erreger auch ein tatsächliches Infektionsrisiko darstellen, ist kaum zu beantworten. Hinzu kommt, dass der Nachweis von Virusnukleinsäure kein Beleg für die Infektionstüchtigkeit von Viren ist. Auch ein Virusnachweis mittels Zellkultur ist nicht mit dem Nachweis ihrer Infektiosität unter normalen Lebensumständen gleichzusetzen.

(ebd.)

Insbesondere seien die direkten Kontakte “face-to-face” (s<1m) ein wesentlicher Überträgerweg. Hinzu komme eine erforderliche Dauer  (t>15min) um ein signifikant erhöhtes Infektionsrisiko postulieren zu können..

Aussagen der World-Health-Organisation (WHO)

Im Anschluss widmet sich die Studienleiterin den Empfehlungen der WHO zum Tragen von Masken in der Öffentlichkeit. Breiten Raum nehmen hier die evidenten Nachteile ein:

  • Selbstkontamination
  • Kopfschmerzen
  • Hautprobleme im Gesicht
  • Artikulationsprobleme verbaler Natur (undeutliche Sprache)
  • Beklemmungsgefühle
  • falsches Sicherheitsgefühl
  • Probleme für hörbehinderte Menschen
  • etc. etc.

Übertragungswege

Im weiteren Verlauf der Studie erörtert Kappstein den Übertragungswegen von SARS-CoV-2 und nennt hier die Übertragung über die Luft (vornehmlich in Form von Tröpfchen d>5µm) und der Schmierinfektion über kontaminierte Fläche. Gerade letztere scheint aber weniger plausibel, zumindest wenn man die Studie von Streeck et. al. liest ( (“Heinsberg-Studie”) , wo keine nachgewiesene Infektion über virusbelastete Fläche erkennbar war. Trotzdem sei laut Kappstein Händewaschen ein probates Mittel gegen eine Übertragung von SARS-CoV-2:

RKI, ECDC, CDC und WHO betonen mit Nachdruck, dass äußerst sorgfältige Händehygiene und das Vermeiden von Hand-Gesichts-Kontakten essenziell sind und durch den Gebrauch von Masken in der Öffentlichkeit nicht vernachlässigt werden dürfen.

(ebd.)

Fazit der Untersuchung

Am Ende wird der Maskenwahn auf breiter Front angegriffen:

Weder vom RKI oder von der WHO noch von ECDC oder CDC wurden wissenschaftliche Daten für eine positive Wirkung von Masken in der Öffentlichkeit (im Sinne einer reduzierten „Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung“ [1]) vorgelegt, weil es solche Daten nicht gibt. Ebenso stützt auch das Update des Cochrane-Reviews die Anwendung von Masken im öffentlichen Raum in keiner Weise. Dies wird durch 2 weitere Reviews der relevanten Literatur vom April 2020 bestätigt. Dasselbe gilt für die schon vor einigen Jahren durchgeführte Studie aus Hongkong.

[…]

Der Gebrauch von Masken im öffentlichen Raum ist schon allein aufgrund des Fehlens von wissenschaftlichen Daten fragwürdig. Zieht man dazu noch die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen in Betracht, müssen Masken nach den aus Krankenhäusern bekannten Regeln im öffentlichen Raum sogar als ein Infektionsrisiko betrachtet werden.

[…]

Aus einer Maskenpflicht für viele Millionen Bürger in Deutschland können jeden Tag zig-millionenfache Kontaminationen resultieren, die zu einem wesentlichen Teil vermeidbar wären, weil die ohnehin schon häufigen Hand-Gesichts-Kontakte der Menschen durch die Maskenpflicht noch häufiger werden, Händewaschen unterwegs aber nur ausnahmsweise möglich ist. Dabei besteht das Risiko, dass der – schon zwangsläufig – unsachgemäße Umgang mit der Maske und die erhöhte Tendenz, sich selbst ins Gesicht zu fassen, während man die Maske trägt, tatsächlich das Risiko einer Erregerverbreitung und damit Erregerübertragung noch erhöht – ein Risiko, das man doch aber gerade durch die Maske reduzieren will.

Eine Maskenpflicht vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl, und ein falsches Sicherheitsgefühl ist immer ein Sicherheitsrisiko.

Diese Studie darf nun allen entgegegehalten werden, die sich “wissenschaftlich” noch auf der Ebene der Konjunktive befinden: “Könnte”, “sollte”, “dürfte” etc. Denn wir alle wissen nun, nach monatelanger medialer Dauerbedröhnung: “Eine Mund-Nase-Bedeckung kann helfen, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen.” Das kann das Blaufärben der eigenen Haartracht (so noch vorhanden) aber auch.

2 Gedanken zu „Fazit: “Gesichtsmasken sind für die Allgemeinbevölkerung schädlich.”

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