Hetze in den Staatsmedien: “Antisemitismus” geht immer

Von | Juli 15, 2021

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum in den Lenkungsstellen der Staatsmedien sehr viele hochrangige Repräsentanten aus der prominenten Politik sitzen? Z. B. im Verwaltungsrat des ZDF alleine  4 Ministerpräsidenten, mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Slogan “Wir mit ihr”) als Oberaufseherin?

Jeder, der die Zusammenhänge kennt, kommt von alleine auf die Antwort: Damit auch weiterhin schön regierungstreu berichtet wird und abweichende Meinungen “per ordre de mufti” im Keim erstickt werden können. Die ARD-Tagesschau ist auch so ein Fall, denn auch die ARD ist politisch alles andere als neutral (Link). Ursache: Die Kontrollgremien sind durch und durch von der Politik besetzt. Die “Berichterstattung” hat daher “auf Linie” zu sein, besonders was den Umgang mit der Fake-Pandemie namens “Corona” betrifft.

Das jüngste Beispiel für knallharten Regierungsfunk liefert die ARD-Tagesschau, die sich doch tatsächlich dazu versteigt, den Gegnern der durch die Regierungen ausgesprochenen verfassungswidrigen Einschränkungen der Grundrechte  aufgrund einer angenommenen (aber real nie bestanden habenden) “pandemischen Notlage nationaler Tragweite” unlautere Argumentation, namentlich “Antisemitismus”, vorzuwerfen.

Unter dem reißerischen Titel “Bhakdi, die Juden und das ‘Erzböse’“findet sich ein ausgesprochen widerliches Pamphlet, das angeblich dazu geeignet sein soll, nachzuweisen, dass die Kritiker der überzogenen “Corona-Maßnahmen” durch und durch antisemitisch seien. Oder sagen wir es anders: Wenn gar nichts mehr geht, ein Antisemitismusvorwurf geht immer als ultima ratio des geistig nicht ganz brillanten Medienmenschen.

Zitiert wird zuerst der Virologe und Epidemiologe Sucharit Bhakdi, einer der ersten Kritiker des “Corona”-Hypes und ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten (immerhin war der Mann bis zu seiner Emeritierung Professor für eben dieses Fachgebiet an der Universität Mainz). Er wird wiedergegeben mit folgenden Sätzen:

Das Volk, das geflüchtet ist aus diesem Land, aus diesem Land, wo das Erzböse war, (…), und haben ihr Land gefunden, haben ihr eigenes Land in etwas verwandelt, was noch schlimmer ist, als Deutschland war. (…) Das ist das Schlimme an den Juden: Sie lernen gut. Es gibt kein Volk, das besser lernt als sie. Aber sie haben das Böse jetzt gelernt – und umgesetzt. Deshalb ist Israel jetzt living hell – die lebende Hölle.

Zuerst muss man natürlich fragen, was an Kritik am Staat Israel, oder genauer seiner Regierung, bzw. in diesem Fall konkret mit dem dort praktizierten “Corona”- und rigorosen Impfregime “antisemitisch” sein soll. Offenbar scheint es heute so zu sein, dass Kritik an Israel grundsätzlich ein Sakrileg darstellt und dass derlei dann automatisch mit dem Aufdruck “antisemitisch” gestempelt wird. Womit man dann natürlich seitens der Staatsmedien den Vorteil hat, eine Universalkeule zur Hand zu haben, denn sobald sich jemand erdreistet, Kritik an Israel zu üben man ihm ordentlich eins überziehen kann. Es geht doch nichts über ein universelles Totschlagargument.

Und wenn Bakhdi weiter sagt, die “Juden lernen schnell”, was soll daran bitteschön “antisemitisch” sein? Die Bevölkerung Israels sind nun einmal zum allergrößten Teil Juden. Punkt. Aus. Ende.

Israel ist der einzige Staat der Welt mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung und gemäß eigenem Selbstverständnis Nationalstaat des jüdischen Volkes. (Quelle)

Und diese Juden (also die Einwohner Israels bzw. deren Regierung, logischerweise ebenfalls aus Juden bestehend) haben nun in ihrem Staat ein “Corona”-Regime errichtet mit dem man einverstanden sein kann oder auch nicht. Aber dass Kritik daran “antisemitisch” sein soll, ist kompletter Unsinn. Ich fürchte, da haben ein paar Leute schlicht und einfach ein Problem bei der Verwendung des des Wortes “Jude”. Könnte es sein, dass dies dann wirklicher Antisemitismus ist?

Apropos “Linke” und “Antisemitismus”: Ganz nebenbei sei erwähnt, dass die linkslastigen regierungstreuen Leute in den Redaktionen (und damit auch die Redakteure der Tagesschau) häufig auch ein latentes Problem mit Antisemitismus haben.

Antisemitismus ist kein integraler Bestandteil linker Weltbilder, aber ständiger Begleiter linkspolitischer Bewegungen. Besonders in drei Feldern schlägt er sich immer wieder durch: Kapitalismuskritik, Antiimperialismus und Vergangenheitspolitik. (Quelle)

Na, sollten sich da vielleicht mal ein paar Leute an die eigene Nase fassen, was ihr Urteil zu den “Verschwörungsschwurblern” aus der Demokratiebewegung betrifft?

Kommen wir zurück zu dem unsäglichen Artikel der “Tagesschau”:

Es ist nicht der erste antisemitische oder NS-relativierende Ausfall von bekannten Mitgliedern der Szene. So behauptete der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich, ebenfalls Bundestagskandidat der Basispartei, die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung seien schlimmer als der Holocaust. (Tagesschau.de)

Manchmal frage ich mich, wie abwegig die Leute, die beim Fernsehen arbeiten eigentlich sind. Oder ob sie wirklich auch die kleinsten Bezüge zur Nazivergangenheit als “Antisemitimus” auslegen müssen, damit die Staatsräson wieder stimmt. Wenn Füllmich sagt, die Maßnahmen der Bundesregierung seien “schlimmer als der Holocaust” ist das m. E. deutlich überzogen. Ich würde sie eher als “totalitär” und “diktatorisch” bezeichnen, aber man muss eben wissen:  Totalitarismus und Diktatur waren die Wegbereiter des Holocaust. Der Holocaust entstand nicht aus dem Nichts.

Ob die Bezüge jetzt gut gewählt sind oder nicht, sei dahingestellt. Aber nur weil Füllmich  das “H.”-Wort in den Mund genommen hat, ihn zu einem Antisemiten stempeln zu wollen, ist von der Argumentation her allerunterste Schublade.

Gegner der Maßnahmen setzten sich mit den NS-Opfern Anne Frank und Sophie Scholl gleich. (ebd.)

Auch hier zeigt sich wieder die Unwissenheit des Redakteurs der Tagesschau. Sophie Scholl war überhaupt keine Jüdin sondern stammte aus einem protestantischen Elternhaus in Baden-Württemberg, das einen intensiven Bezug zur evangelischen Kirche hatte. Das kann man wissen, aber als Redakteur beim Staatsfunk muss man es nicht. “Antisemitismus” vorzuwerfen ist hier jedenfalls bereits von der Herkunft der benannten Person totaler Blödsinn. Aber seit mal ein anderer Protagonist den Begriff des “antimuslimischen Rassismus” eingeführt hat, wundere ich mich über gar nichts mehr. Heute passt jeder “…ismus” auf alles.

Weiterhin frage ich mich, was an den Bezügen zum Schicksal der Verfolgten des Naziregimes das Attribut “antisemitisch” qualifizieren soll. Ähnlich wie die vor einiger Zeit erfolgte Skandalisierung einer Äußerung einer Lehrerin aus Rheinland-Pfalz, die sinngemäß aussagte, sie könne sich nun, als Nicht-Maskierte gut hineinfühlen, wie es den verfolgten im Nazireich gegangen sei (sinngemäß zitiert).

Scheinen da ein paar Menschen Problem mit der Tatsache zu haben, dass wir mittlerweile wieder einen erheblichen persönlichen, politischen und behördlichen Druck auf Systemabweichler haben und dass der doch bitteschön nicht thematisiert werden darf? Haben die “Toleranten” am Ende gar ein Problem damit, wenn man wieder auf Parallelen zwischen der unsäglichen Vergangenheit dieses Landes und der Jetztzeit hinweist?

Danach wird im Text der Tagesschau der ganz große Hammer aus dem Schrank geholt.

Der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnet den Judenhass jedoch als zentrales Bindeglied der Corona-Proteste. (ebd.)

Fragen wie “Was hat der geraucht?” erspare ich mir jetzt. Aber man merkt schon, wie schräg die Linksmedien und ihre Lautsprecher mittlerweile argumentieren müssen. Das “zentrale Bindeglied” der Proteste gegen die “Maßnahmen” waren übrigens, nur am Rande erwähnt,

  • ein Einstehen gegen die verfassungswidrige Außerkraftsetzung der Grund- und Freiheitsrechterechte,
  • sich zu engagieren gegen den Aufbau einer Art “Gesundheitsdiktaur”,
  • gegen die Unverhältnismäßigkeit der in rascher Form entstandener Notstandgesetze, sowie
  • der Protest gegen unwissenschaftliche Untersuchungs- und Berechungsmethoden, mit denen eine politische “Pandemie” erst herbeigetestet wurde, etc. etc.

Von “Antisemitismus” keine Spur. Wenn ein paar geistig aus der Bahn geworfene Zeitgenossen derlei auch mit intendiert und möglicherweise auch mal skandiert haben sollten (was niemand ausschließen kann) so ist das sicher kein Merkmal, das für die gesamte Demokratiebewegung steht. Im Gegenteil. Aber jene Leute, die, oft mit öffentlichen Geldern finanziert, derlei verlautbaren, müssen eben ihrem Auftrag folgen und das ganze Thema entsprechend “durchframen” bis zum Erbrechen. Und auch hier ist “Antisemitismus” die Letztschlagswaffe des durch Steuergelder finanzierten Mitschreibers.

Und weiter im “Framing”. Es wird noch schräger:

Auch laut dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Michael Blume, habe sich der Antisemitismus unter deutschen Verschwörungsgläubigen längst wieder normalisiert. (ebd.)

Wie sehr häufig wird auch hier die Bewegung der “Corona-Maßnahmen”-Kritiker als Sammelbecken von “Verschwörungsideologen” verbrämt, ein immer wieder genutztes Stilmittel des durchschnittlich geistig nicht überbegabten Protagionisten. Über derartigen Unsinn muss man kein weiteres Wort verlieren.

Noch mehr gefällig?

Bhakdi sei in dieser Hinsicht ebenfalls schon aufgefallen, erklärt er gegenüber tagesschau.de. So habe er bereits im vergangenen Jahr eine deutsche Ministerin aus einer jüdischen Familie mit dem ungeheuerlichen Vorwurf belegt, eine “Vergiftung unserer Kinder durch CO2” zu betreiben. (ebd.)

Oh, oh, Herr Bakhdi! Da hätten Sie aber schon mal vorher sich kundig machen müssen, welche Abstammung die von Ihnen mit dem Vergiftungsvorwurf attackierte Ministerin Prien hat. Hier wären sie fündig geworden. Also, wir lernen und schreiben auf: Vor der Kritik an der Politik einer Person erstmal die Biographie nachschlagen und dann, bei jüdischer Abstammung, einfach den Mund halten. Denn ab da ist jede Kritik per se “antisemitisch”.

So, und ab hier habe ich keine Lust mehr mich mit dem geballten Unsinn in Bezug auf einen vermeintlichen “Antisemitismus” der Gegner der Regierungspolitik weiter zu befassen. Für den Schmonzes ist mir meine Zeit dann doch zu kostbar. Apropos: Das Wort Schmonzes ist jiddischen Ursprungs. Falls Sie ein praktizierender Bessermensch sind, dürfen Sie mich nun gerne einen “Antisemiten” nennen. Ich kann damit leben.

(Quelle)

Noch eine kleine Abschlussbemerkung: Warum soll es der Partei “dieBasis”, für die Bakhdi kandidiert, eigentlich besser gehen als der AfD? Wer gegen die Regierung ist, ist am besten mit der Keule zu treffen. Schmähungen wie “rechts” oder “antisemitisch” waren daher alle schon mal da.

 

 

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