Ihre Landesregierung warnt: EXTREME VORSICHT vor „Reichbürgern“, „Coronaleugnern“ und anderen subversiven Elementen!

Deutschland ist das Land der Diskursunfähigkeit. Eine öffentliche Debatte findet nicht mehr statt, Entscheidungen der Regierungen und ihrer nachgeordneten Behörden haben als „alternativlos“ und stets vollkommen richtig zu gelten und wer sich kritisch einlässt, bekommt ordentlich Druck (bzw. was man dafür halten soll) oder fliegt eben im Extremfall auch mal raus. Der Mainstream gibt vor, was andere zu denken haben. Und damit das so bleibt und Menschen, die sich dann doch erdreisten, weiterhin eine unabhängige und vor allem nicht regierungskonforme Meinung zu vertreten, in die Ecke der abwegigen Gestörten zu drängen, wird bekanntermaßen seit einigen Jahren Front gegen diese dem System nicht besonders hörigen Zeitgenossen gemacht. Neben vielen anderen Mitteln wie z. B. der beständigen Diffamierung („Rääächte“, „Verschwörungstheoretiker“, „Covidioten“, „Schwurbler“ etc.) ist ein weiteres Mittel das entsprechende „Framing“ den eigenen Regierungsangestellten gegenüber. Einfach um mal aufzuzeigen, wo der Gegner steht. Und natürlich um die Bediensteten in die Pflicht zu nehmen gegen die allfälligen „Störer“.

(Quelle: Einladungsschreiben der Landesregierungen RLP und Saarland, freundlichst überreicht durch einen Informanten auf Telegram)

Alleine der Titel dieser merkwürdigen Veranstaltung ist infam. Systemkritiker werden, man kennt es bereits, pauschal als „Herausforderung“ (was noch einigermaßen freundlich formuliert ist) und als „Gefahr“ (was schon rupppiger klingt) für den Staat, in diesem Falle das Rechtswesen, deklariert. Man lernt aber nun wenigstens seitens der Adressaten, also der Staatsbediensteten, wo der „Feind“ steht. Ich vermute mal, er steht, wie schon vorher angedeutet, irgendwo „räääächts“, was in Rheinland-Pfalz eben so üblich ist. Dass sich die Regierungschefin Malu Dreyer (Slogan „Wir mit ihr!“) als Speerspitze im Kampf gegen vermeintliche „rechte“ Umtriebe versteht, ist bekannt. Damit wird diese „Fortbildungsveranstaltung“ natürlich auch versehen mit einer klaren politischen Botschaft, denn der Erziehungs- und Kontrollstaat ist immer auf der Hut, wenn es darum geht, abweichendes Verhalten durch mehr oder weniger „sanften Druck“ wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Diese politische Diskreditierung von Meinungsgegnern kommt hier perfiderweise auch noch unter dem Aspekt der Fürsorge für die eigenen Angestellten daher. Die Kernaussage ist damit dann auch klar: Das, was da so am „rechten Rand“ herumschwirrt, ist brandgefährlich und man benötigt Gegenstrategien gegen die vermeintlichen Feinde der herrschenden Ordnung. Es wird, unter dem Deckmäntelchen der Fortbildung, im Prinzip das bekannte Feindbild weiter zementiert.

Bereits die Einleitung der Vorstellung des „Fortbildungsprogramms“ ist intellektuell brillant. Allerdings fehlt ein klein wenig an der wissenschaftlichen Exaktheit. Denn was ist denn nun eigentlich ein „Verschwörungstheoretiker“ genau? Vielleicht jemand, der meint, John F. Kennedy sei durch Elvis Presley erschossen worden? Wobei der „King of Rock ’n Roll“  immer noch auf der Rückseite des Mondes wohnt und dort mit seiner „Reichsflugscheibe“ lustige Loopings dreht?  Oder handelt es sich um jene Gruppe, welche das überzogene, nicht evidenzbasierte und damit unwissenschaftliche Maßnahmenpaket der Regierungen im Rahmen der sog. „Coronakrise“ kritisiert?  Egal, der Landesslogan von RLP ist „Wir machen’s einfach“ und das sieht man dann auch. Das Motto ist nicht besonders klug und das, was man daraus macht, ebenfalls nicht.

Die intellektuelle Brillanz der Ausformulierung der Fortbildungsveranstaltung tritt übrigens auch dadurch überdeutlich hervor, dass man nicht nur schwammige Begriffe verwendet, sondern auch gleich alle Menschen, die offenbar systemkritisch sind, in die gleiche Schublade wirft. Der kognitiv nicht ganz so Beschlagene kategorisiert eben gerne, das macht das Leben leichter. „Reichsbürger“, „Coronaleugner“ etc., alle in einen Topf, gut umrühren, schon ist die braune Suppe „rääächts“ vom Tischrand fertig. Da man überdies expressis verbis über „Sicherheitsmaßnahmen“ in Zusammenhang mit dem Auftreten dieser Leute spricht, versucht man natürlich diesen Personenkreis in die Gruppe der gefährlichen und gewaltbereiten Staatsfeinde einzureihen. Wobei andererseits die von SPD und GRÜN*INNEN_Xen dominierte Landesregierung (die FDP findet dort, obwohl prozentual beteiligt, nicht statt) in Rheinland-Pfalz gar kein Problem damit hat, bei einer wirklich gewaltbereiten Krawalltruppe ganz andere, nämlich weit großzügigere, Maßstäbe anzulegen. Die linksradikale und zu Gewalthandlungen tendierende sog. „Antifa“ wird von dieser Landesregierung nämlich sehr gerne hofiert (Presseauszüge), macht sie doch die Schmutzarbeit indem sie Regierungsgegner drangsaliert und diffamiert.

Summa summarum: Wer unfähig zur Debatte und zur Auseinandersetzung mit ungewollten Standpunkten ist, eventuell weil es geistig dazu nicht reicht, der muss natürlich für ein derartig aufgeladenes Klima sorgen. „Divide et impera“ funktioniert immer. Die Diffamierung und Herabsetzung des politischen Gegners war schon immer ein Mittel der politischen Nicht-Auseinandersetzung mit Abweichlern. Gegner der eigenen Politik als durchgeknallte irrationale Spinner zu diffamieren, wie das im vorliegenden Fall geschieht, reiht sich nahtlos in ein das intellektuelle Totalversagen der herrschenden „Eliten“. Wobei man hier noch einigermaßen gut wegkommt. In anderen Systemen linksautoritärer Provinienz (UdSSR etc.) wurden Abweichler, u. U. nach ausgiebiger „Kritik und Selbstkritik“,  regelmäßig den Psychiatrien zugeführt. Denn wer gegen das System war, der musste einfach „irre“ sein.

Apropos „Eliten“. Eine Ursache der herrschenden Diskursunfähigkeit könnte in der psychischen Dispostion der Protagonisten liegen. In Führungsetagen findet man psychologischen Untersuchungen zufolge besonders viele narzisstisch auffällige Personen. Narzissten empfinden jede Kritik als Kränkungen und verweigern dann eine weitere Auseinandersetzung mit dem Sujet. Stattdessen wird der Kritiker massiv diffamiert bzw. bisweilen, wie man aus dem eigenen Lehrerkollegium es kennt, gemobbt. Der Narzisst kann einfach nicht mit Kritik umgehen, da rastet er aus. Innerlich schwach möchte er den Starken geben und das misslingt regelmäßig.

 

 

Kommentare

  1. Einfach um mal aufzuzeigen, wo der Gegner steht. Und natürlich um die Bediensteten in die Pflicht zu nehmen gegen die allfälligen „Störer“.

    Aus der einschlägigen Literatur geht hervor, dass die einstigen Nazis die Grünen und Linken von heute sind. Fix die Tarnung umlackiert und salonfähig gemacht, einschließlich mehr oder minder subtiler Drohungen über die Medienkanäle. Das musste jetzt sogar – und zwar erneut – RT Deutsch erfahren. RT Deutsch ist seit Bestehen der Stachel im Fleisch der Öffentlich-Rechtlichen.

    Je mehr der Tiefe Staat gegen die legitimen Inhaber der Staatsgewalt und Staatsbürger vorgeht, desto mehr werden auf deren Seite die Zügel angezogen. Verständlicherweise, denn wer lässt sich als Souverän schutzgelderpressen, mundtot machen, zwangsgendern, klimafabulieren, ausrauben und psychosozial kastrieren?

    Der Souverän agiert vorliegend berechtigt gegen staatsfeindliche und staatszersetzende Aktivitäten derer, die ihre Gegner dümmlich-dreist als Coronaleugner, Covidioten, etc. belöffeln. Dass dies zumeist Regierungsinstitutionen oder regierungsnahe NGO sind, unterstreicht die Dramatik der Lage umso deutlicher.

  2. Inhalt dieser wichtigen 😉 Furzbildung ist, „wie man Verschwörungstheorien argumentativ begegnen könnte“ und das beantwortet doch diese wunderbare Seite LfA. Hier werden doch gesellschaftspolitisch relevante VT der ReGierung sehr logisch auseinandergenommen.

    Der Na(r)zissmuss ist da wirklich eine handfeste Ursache. Nehmen wir einmal den/ die/ das in seiner/ ihrer sexuellen Entwicklung gestörten sog. „Gesundheitsminister*in“: geht es noch narr-zisstischer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.