Im “Lockdown”-Wahn: Lauterbach “fordert” mal wieder

Von | Januar 3, 2021

Die angebliche “Corona”-Krise (die nichts anderes ist als eine durch Politik und Medien gehypte Pseudopandemie) braucht ihre Vorturner. Also Leute, die für den maßnahmetechnischen Unsinn und die politische Begleitmusik, welche da seitens der Regierenden ins Volk getragen werden soll, in die Bütt steigen. Und auf wen passt der Ausdruck “Bütt” besser als für die rheinische Frohnatur Karl Lauterbach?

Lauterbach, der Mann mit dem vermutlich schlechtesten Zahnstatus unter den Vertretern der Pseudoelite in Deutschland (kennt der Mann eigentlich keinen Dentisten, der ihn behandeln würde?) fällt seit Wochen regelmäßig durch nachgerade irrsinnige Äußerungen zur Bewältigung dieser angeblich schlimmsten Gesundheitskrise auf. Aussagen, die an Abstrusität nur durch die jeweils nachfolgende Äußerung “getoppt” werden. Das Problem: Der Mann hat seit Wochen eine ungeheure Medienpräsenz, es gibt keine Talkshow im Staatsfernsehen, wo er nicht seine apokalyptischen Vorstellungen (nebst Vorschlägen zur Bewältigung dieser mit Abstand schwersten aller Krisen) in die Mikrofone schwadronieren darf. “Lauterbach fordert….” ist aus der momentanen Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Und keine Forderung ist dabei so absurd, dass man Lauterbach dafür nicht Raum gäbe. Denn schließlich arbeiten die ÖR-Medien und Leute wie der “SPD-Gesundheitsexperte” am gleichen Ziel: Der weiteren Verankerung von Angst und Panik in der Bevölkerung. Angst vor einem Atemwegsvirus, welches 99,8% der Betroffenen locker überleben.

Bei Lauterbach kommt hinzu eine unstillbare Lust, anderen Leuten permanent irgendetwas zu verbieten. So fiel er unlängst damit auf (vermutlich vorausschauend für jene Zeit, wenn “Corona” mal als gigantischer Schwindel enttarnt werden sollte, was indes noch einige Zeit dauern wird) wieder das Thema “Klima” mehr in den Fokus zu nehmen und forderte ähnliche Einschränkungen “für den Klimaschutz” wie jetzt wegen “Corona”. Ganz offen gesprochen: Ich halte den Mann für einen pathologischen Fall. Eine derartig krankhafte und übersteigerte Lust am Verbieten, Reglementieren und Drangsalieren ist nicht mehr in der Bandbreite dessen zu finden, was ich als “normal” definieren würde. Neben dem Zahnarzt für die orale Sanierung wäre hier ein Kollege der “sprechenden Medizin” gefragt.

Um seinen Verbotswahn zu befeuern und um dem Publikum die tägliche Dosis “Lauterbach” zu verabreichen (ein Medikament mit schweren Nebenwirkungen, das nur so am Rande bemerkt), hat er im ZDF unlängst eine Stellungnahme abgegeben. Link zur Sendung.

Dort fordert er tatsächlich den GRÖLAZ (i. e. “größter Lockdown aller Zeiten” und den vor allem  unbefristet) und will eine Inzidenz von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, die nicht überschritten werden darf. Lauterbach, der sein Geld vom Staat bekommt hat keine Ahnung, wie Arbeitnehmer und Selbständige ihre Brötchen verdienen. Und vor allem ist dem Mann nicht klar zu machen, dass viele Menschen einfach lieber arbeiten wollen als sich vom Staat den einen oder anderen viel zu kleinen Geldbetrag zustecken zu lassen.

Dass der Mann vermutlich ein mentales Problem hat, hatte ich schon angedeutet. Allerdings nennt er sich auch “Epidemiologe”, kann aber offenbar nicht einmal mit den einfachsten entsprechenden Rechengrößen und -verfahren umgehen. Oder er weiß, was abgeht und will die Leute in die Irre führen. Vulgo “anlügen”. Denn die “25” pro 100.000 ist schlechterdings bei Verwendung der PCR-Tests nicht zu erreichen. Und besonders dann nicht, wenn man pro Woche 1.500.000 Tests durchführt wie zur Zeit. Warum das so ist, zeige ich gleich auf.

Ein Rechenexempel

Der PCR-Test hat im Mittel eine Spezifität von 99% (Intervall laut Literatur von 98,5 bis 99,5%).

Die Spezifität eines Testverfahrens gibt dahingegen den Anteil der richtig negativen Testergebnissen unter allen gesunden Untersuchten an, also RN/(FP+RN). (Quelle)

Um die Quote der Gesunden zu ermitteln, benötigt man die Quote der Erkrankten (Prävalenz): Nimmt man die heutigen Daten laut RKI und ermittelt daraus die derzeitige Prävalenz, erhält man

  • Fälle gesamt bestätigt bis heute: 1.765.666
  • Genesene:1.381.900
  • Verstorben: 34.272

Daraus ergibt sich eine Prävalenz von 349494 aktiven Fällen normiert auf 83 Mio. Einwohner zu 0,42%. Darauf folgt, dass 99,58% der Untersuchten gesund sind, zumindest, was Covid-19 betrifft.

Teste ich also 100.000 Personen, so könnte ich 99580 negative Testergebnisse erwarten. Daraus würden dann folgen 420 real infizierte Personen (100.000-99580) folgern. Was man auch hätte berechnen könnten, wenn man einfach 0,42% von 100.000 ermittelt. Ist aber egal.

Das Problem aber ist: Der PCR-Test produziert eine gewisse Anzahl an falsch positiven Ergebnissen. Man wird also nicht 99580 negative Ergebnisse erhalten, sondern weniger.

Verwendet man die Gleichung aus der oben genannten Quelle:

Spezifität = RN/(FP+RN)  (I)

wobei RN ein real negatives Testergebnis und FP ein falsch positives ist und setzt nun  die für Spezifität den Wert 0,99 (entspricht 99%) ein sowie für RN die oben berechneten 99580 vermeintlich korrekt negativen Testergebnisse (RN), so ergibt sich nach Umformen und Auflösen der obigen Gleichung zu

FP = (RN – 0,99 * RN)/0,99   (II)

eine angenäherte Anzahl falsch positiver Testergebnisse von 985. Dies ist mehr als doppelt so viel wie die korrekt positiven Testergebnisse. Allerdings hängt die Relation von korrekt-positiven zu falsch-positiven Ergebnissen von mehreren Faktoren ab (der genauen Prävalenz, der Spezifität des Tests, der Genauigkeit beim Abstrich etc.) so dass man mit den verfügbaren Daten keine genauen Aussagen machen kann, wie hoch die Relation dieser beiden Zahlenwerte ist. Aber für das Ermitteln einer Größenordnung reicht diese Rechnung durchaus aus. Die Zahl der falsch-positiven Testergebnisse wird, zumindest bei den jetzigen Bedingungen, immer deutlich höher liegen als die Zahl der real-positiven Testergebnisse. Ganz abgesehen davon, dass der PCR-Test kein vermehrungsfähiges Agens in den getesteten Personen zu entdecken vermag sondern nur Fragmente der Erbinformation. Aber das ist ein anderes Thema.

Ergebnis unserer Rechnung: Die Inzidenz von 25/100.000 und Woche, wie sie der Oberverbotsfetischist Lauterbach fordert, ist schlechterdings nicht zu erreichen. Und sie ist besonders dann nicht zu erreichen, wenn die Prävalenz fällt, die Testzahl aber weiter steigt. Und auch dann nicht, wenn man zeitliche Aspekte wie die theoretische Nachweisbarkeit des Erregers in der Schleimhaut der Untersuchten mit einbezieht, die aber vollkommen undefiniert ist.

Ich gehe indes davon aus, dass der Mann das alles weiß. So dumm ist der nicht.

Nachtrag: Nach der Definition der EU liegt eine “seltene Erkrankung” dann vor, wenn die Inzidenz kleiner oder gleich 5 auf 10.000 ist (äquivalent also 50 auf 100.000). Wobei hier keine zeitliche Definition gegeben ist, wann diese Inzidenz stattzufinden hat. Lauterbachs Forderung befindet sich demnach auf der Hälfte dieser Inzidenz. Man sieht, wie lächerlich diese Forderung dann auch ist.

 

 

9 Gedanken zu „Im “Lockdown”-Wahn: Lauterbach “fordert” mal wieder

  1. Markus

    In einer Demokratie, die diese Bezeichnung verdienen würde, dürfte ein Lauterbach vermutlich nicht einmal einem Abgeordneten die Aktentasche tragen. So aber ist Lauterbach der große Experte für alles und nix und besonders fürs Verbieten. Das sind untrügliche Anzeichen von Dekadenz in dieser Republik.

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Ich denke, dass die heutige “politische Kaste” auch in vielen Fällen das Ergebnis einer Negativauslese ist. Menschen, deren einziger “Beruf” die Politik ist, die oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, denen es an Kenntnissen und Fähigkeiten elementar fehlt, die Dinge zu durchdringen, die sie da entscheiden sollen (was dann im Einzelfall zum Postulieren von “Kobolden” in Fahrzeugakkus führt) und die letztlich nur an ihrem Stuhl kleben und primär eine Sorge haben: Auch in der nächsten Legislaturperiode wieder den Sitz zu bekommen, den sie gerade innehaben.

      “Kernkompetenz” dieser Leute ist vor allem das große Mundwerk. Sowie ein unerschütterlicher Glaube an die eigenen Fähigkeiten. Man nennt derlei wohl auch “Dunning-Kruger-Syndrom”. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Sicherheit diese Leute in jedes verfügbare Mikrofon reden und dabei eine Selbstsicherheit ausstrahlen, als gäbe es kein morgen mehr.

      Insbesondere der Wunsch, das gerade eingenommene Pöstchen zu behalten, ist m. E. ein signifikant wichtiger Grund dafür, dass die Parlamente gerade so eklatant versagen: Anstatt für die Grundrechte einzutreten, die Verfassung zu schützen und dem Volk zu nutzen stimmen sie brav für die irrsinnigen Vorschläge der jeweiligen Regierungen. Denn wer dagegen ist, bekommt den miesen Listenplatz. Oder gar keinen. Was wir hier erleben, ist neben allem anderen auch eine schwere Krise des Parlamentarismus.

      Antworten
        1. admin Beitragsautor

          Krass. Ich denke, der Mann befindet sich in einer durch Wahnvorstellungen bestimmten Situation. Ein Symptom von Wahn ist das Verkennen der Realität und das Schaffen einer neuen Art von “Wirklichkeit”.

          Ich erinnere mich, als die deutsche Linkspresse vor ein paar Jahren ernsthaft forderte, den damals frisch gewählten US-Präsidenten Trump auf seinen Geisteszustand hin zu überprüfen. Warum tut das heute keiner bei Lauterbach?

          Antworten
      1. Flora

        Diese Negativauslese ist systemimmanent. Wer normal arbeiten geht, hat keine Zeit, sich in einer Partei nach oben zu „arbeiten“. Denn dazu braucht man nämlich neben dem großen Maul sehr viel Zeit (welcher Berufstätige mag es, nach bzw. neben der Arbeit irgendwelche Parteigremien zu besuchen) und vor allem Beziehungen. Und die baut man eben auch nicht so nebenbei auf. So kommt es, dass die größten Zivilversager in der Politik landen. So lange man Schönwetterpolitik betrieben kann, fällt das nicht sehr auf, aber wenn echte Fähigkeiten gefragt sind, wirds eng.

        Antworten
        1. admin Beitragsautor

          Warum fallen mir bei dieser Beschreibung nun unweigerlich “Kevin Kühnert” oder “die zarteste Blüte des Orients”, beide von der SPD, ein? 😉 😉

          Antworten
  2. Andi Front

    Die Absonderungen des Klabautermanns werden immer dann veröffentlicht, wenn die Öffentlichkeit vorbereitet werden soll. In dem Fall wird ein größeres Zeitfenster angeboten und falls es sich dann verkleinert, auch o.k., aber erst einmal weiß das Volk jetzt Bescheid.
    Der Klabautermann hängt an einer speziellen Strippe, deswegen auch sein vorlautes Mundwerk. Eine völlig inkompetente Zeiterscheinung, die aber im BRD-Medien- und Erziehungszirkus diese offensichtliche Rolle einnimmt.

    Antworten
  3. Pingback: Im “Lockdown”-Wahn: Lauterbach “fordert” mal wieder – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

Schreibe einen Kommentar zu Andi Front Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.