Ist “der Stich” gegen SARS-CoV-2 vollkommen unnötig?

Ein brandaktuelle Studie aus Dänemark, abgedruckt in The Lancet  und abrufbar hier zeigt interessante Ergebnisse. Ein Forscherteam um S.F. Nielsen et. al. hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Immunantwort des menschlichen Körpers auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 aussieht. Dabei haben die Wissenschaftler 203 Personen mit einer nachweislich überstandenen SARS-CoV-2-Infektion untersucht. Die Probanden wurden in 3 Gruppen eingeteilt:

  • Eine Gruppe mit schweren Symptomen,
  • eine Gruppe mit mittleren bis leichten Symptomen,
  • eine Gruppe mit nur sehr leichten oder gar keinen Symptomen

Bei allen drei Gruppen wurden durch Blutuntersuchung spezifische Proteine nachgewiesen, die eine Immunantwort des Körpers auf eine durchgemachte Infektion anzeigen (IgA und IgG). Bei 202 von 203 Personen (99,5%) waren diese hochaktiven, neutralisierenden Antikörper vorhanden. Das bedeutet, und nun wird es interessant, dass auch Personen, die nur eine schwache Symptomatik bis hinunter zur Symptomlosigkeit im Gefolge einer SARS-CoV-2-Infektion entwickelten, gegen eine Neuinfektion mit diesem Virus einen Abwehrschutz aufgebaut haben.

Zudem seien bei 95% der Untersuchten auch T-Gedächtniszellen gegen das Virus entdeckt worden. Diese bieten einen Langzeitschutz gegen eine Re-Infektion.

Wenn man nun in die Berechnung mit einbezieht, dass die meisten Infektionen mit SARS-CoV-2 symptomlos oder nur schwach symptomatisch verlaufen, ist davon auszugehen, dass innerhalb der Bevölkerung bereits ein sehr hoher Immunisierungsgrad erreicht sein muss.

Damit stellt sich automatisch die Frage, welchen Sinn dann noch die von Politikern wie dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann propagierte “Durchimpfung” der Bevölkerung haben soll (“Wenn alle geimpft sin’, dann isch’s vorbei mit därr Pandemiiiie!“, aus dem schwäbischen Original bestmöglich transkribiert) .

Die (obendrein gefährliche) Massenimpfung  wäre demzufolge komplett unnütz, weil es keinen Sinn ergibt, eine hinreichend immune Bevölkerung einer Impfung zu unterziehen.

Kommentare

  1. Ja, immer dieses rationale Argumentieren, “Immunisierungsgrad”, “Sinn” und so.

    Es geht nicht um eine Immunisierung oder um Gesundheit oder um etwas wirklich Sinnvolles – es geht um die Injektion. Und das wird auch so propagiert: “Erst wenn alle geompft sind, ist die Plandemie vorbei.”

  2. Genauso ist es.
    Bevor der „Stich“ erfolgt, müsste ein Antikörpertests durchgeführt werden. Hat dies aber jemand freiwillig gemacht, wird er gar nicht als genesen anerkannt, wenn er nicht irgendeinen zuvor gemachten positiven PCR-Test nachweisen kann. Das kann nur bewusste Ignoranz sein. Und warum, das hast du ja hier schon ausreichend erklärt. Trotzdem sei es nochmal gesagt, vermutlich ist das Ziel immer der „Stich“, mit Interessen gegen die Menschlichkeit verbunden, „Edle Forschungsziele“ und satte Gewinne…. und es gilt erst als erreicht „wenn die gesamte Menschheit geimpft ist“, ( Merkel)
    allen Studien, Empfehlungen, Mahnungen zum Trotz.
    Man dreht die Gesetze, WHO- Empfehlungen… solange, bis alles „stimmig“ ist und man sich glaubt, der Verantwortung entziehen zu können, denn es wird selbstverständlich genügend Mutanten geben, die immer wieder neuen Spielraum lassen.

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