“Leben wir im Zeitalter der reinen Idiotie?”

Von | Juli 8, 2021

“Leben wir im Zeitalter der reinen Idiotie?” So endete gestern der Kommentar einer Leserin zu dem Artikel “Der Impfstaat”. Vielen Dank für die Frage und vielen Dank natürlich auch für die immer zahlreichen Anmerkungen im Kommentarbereich und über E-Mail! Ich lese jede Leserzuschrift, manchmal schreibe ich auch ein paar Zeilen zurück. So wie jetzt.

Leben wir im Zeitalter der reinen Idiotie?

Eine Kernfrage, in der Tat. Nähern wir uns ihr wissenschaftlich. Jeder kennt den Begriff der “Idiotie”, und man müsste nicht viele Worte über den Begriffsinhalt verlieren, trotzdem wollen wir uns die entsprechende Definition ansehen:

Idiotie ist also definiert als “Große Dummheit, widersinniges, törichtes Verhalten“. Gut, jetzt könnte man sagen: “Was wir heute erleben ist demnach zutiefst idiotisch.” und den Artikel schließen. Ich könnte mich anderen Dingen zuwenden und Sie müssten nicht so viel Text lesen. Doch so einfach wollen wir es uns nicht machen. Eine Beweisführung wäre schon schön. Das hier ist schließlich eine Seite mit wissenschaftlichem Anspruch, auch wenn Linguistik nicht die Kernkompetenz des Autors ist.

“Idiotie” an und für sich

Zuerst müssen wir beginnen mit der Frage, wessen Verhalten eigentlich gemeint sein könnte, wenn wir über die “Idiotie” in Zusammenhang mit einer Erkältungserkrankung reflektieren. Hier müssen wir zuerst zwei Gruppen klar trennen, nämlich die Aktiven und die Passiven. Denn auch passives Handeln kann “idiotisch” sein. Wir unterscheiden:

  • Jene, die anordnen (i. e. die Regierungen), und
  • jene, die ausführen (i. e. die Bürger).

Gibt es eine “Idiotie der Politiker”?

Politisches Handel kann vernünftig, sachlich und ethisch angemessen, kritisch, auf analytischer Basis stehend sein. Suchen Sie sich selbst ein paar weitere positive Attribute, Sie werden sicher fündig! Es kann aber auch überzogen, unangemessen, gefährlich, unethisch, ignorant und töricht sein. Mit anderen Worten: Es kann idiotisch sein.

Nehmen wir nun ein paar Beispiele aus der Praxis um, zumindest exemplarisch, zu untersuchen, ob das heutige “Corona”-Regime “idiotisch” im Sinne der Definition ist.

Beispiel 1 – Die “Pandemie”

Eine Pandemie war früher gekennzeichnet dadurch, dass es sich um eine weltweite Seuche handeln musste, die, (Obacht!) eine erhebliche Anzahl von Schwerkranken oder Toten erzeugen musste.

Massenhafte Krankheit und Tod waren also Kennzeichen der “Pandemie”. Dass die WHO die Kriterien für eine “Pandemie” im Jahre 2009 geändert hat, wollen wir hier nochmal herausstellen, denn auch eine richtige Idiotie braucht ihre (pseudowissenschaftlichen) Grundlagen. Bis 2009 war der Begriff der “Pandemie” so definiert (hier am Beispiel der Influenza, vulgo “Grippe”) :

An influenza pandemic occurs when [i] a new influenza virus appears against which the human population has no immunity, [ii] resulting in several simultaneous epidemics worldwide [iii] with enormous numbers of deaths and illness. (Quelle)

Der fett unterlegte Textteil in der Übersetzung: “…mit einer riesigen Zahl an Kranken und Toten.“.

Fortan, also ab 2009, war die Anzahl der Toten plötzlich nicht mehr in der Definition enthalten. Ab jetzt konnte man vollkommen berechtigt auch von einer “Herpes-Pandemie” sprechen, denn mit einem Durchseuchungsgrad der Weltbevölkerung von 99% ist herpes simplex sicher pandemisch. Es wäre trotzdem “idiotisch” über eine “Herpes-Pandemie” zu referieren, denn Herpes tötet nicht eine große Zahlen von Menschen in kurzer Zeit. Gleiches gilt auch für “Corona”. Über 80% der Menschen bemerken eine “Infektion” nicht einmal (Beweis).

Besonders bizarr mutet eine heutige Schlagzeile an. Da sind es aber nur 40% Asymptomatiker.

(Quelle)

Wenn man nichts merkt, ist man auch nicht krank. Im Gegensatz zu der Behauptung in dem verlinkten Artikel ist eine Infektion durch symptomlose Personen übrigens fast ausgeschlossen (Beweis).

Weiterhin war jeweils nur ein kleiner Prozentanteil der Menschen jeweils zeitgleich betroffen, die meisten wie gesagt ohne Krankheitsanzeichen und nur aufgrund eines fehleranfälligen Tests als “symptomlos erkrankt” identifiziert.

Wir schreiben auf: Es ist idiotisch im Sinne der obigen Definition, von einer “Corona-Pandemie” zu sprechen, wenn nur sehr wenige Menschen an einer Erkrankung leiden bzw. noch weniger daran sterben.

Beispiel 2 – Die “Berechnungsgrundlagen”

Eine “Pandemie” erfordert so etwas wie Wissenschaft. Wissenschaft, zumindest bei den naturwissenschaftlichen Disziplinen, basiert auf Zahlen und Daten. Nun benötigt man also Daten um nachzuweisen, dass die “Pandemie” gefährlich und damit das Regierungshandeln angemessen ist.

Variable “Berechnungsgrundlagen” als Basis der “Pandemie”

Diese Berechnungsgrundlagen wechselten im Verlaufe der sog. “Pandemie” zuerst relativ schnell, später, nachdem man einen Modus erdacht hatte, der “etwas hergab” langsamer.

Zuerst wurde “Flatten the curve” ausgerufen, nach dem zeitlich schnellen Erreichen dieses Ziels bereits im April/Mai 2020 war diese Grundlage nicht mehr brauchbar. Denn demnach war die “Pandemie” wieder bereits vorbei.

Daher musste eine neue Berechnungsgrundlage erdacht werden. Sie hieß “R-Wert” und markierte die Anzahl der “Neuansteckungen” in zwei nacheinander liegenden Zeitintervallen und bildete daraus einen Quotienten. War er >1 drohte Gefahr, war er <1 wurde es “besser”. 0 lag in der Mitte und zählte nicht.

Als auch dieser Wert dauerhaft zu niedrig wurde, was so ca. im Frühsommer 2020 der Fall war, musste eine neue Berechnungsgrundlage her. Man nannte sie “Inzidenz”. Ihr Vorteil: Die Quote der “positiven Testergebnisse” ließ sich durch die Anzahl der vorgenommenen Tests fast beliebig steuern (genaue Informationen hier 1 2 3) und sie war mathematisch deutlich einfacher, als der “R-Wert”. Das kam Schulabbrechern, die sich in Politikerkreisen auch in signifikanter Zahl finden, durchaus entgegen.

Also wechselten während der sog. “Pandemie” die Berechnungsgrundlagen mindestens 3 Mal. Und das auf willkürlicher Setzung.

Wir schreiben auf: Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, Berechnungsgrundlagen willkürlich zu setzen und im Laufe des Verfahrens mehrfach zu ändern.

Beispiel 3 “Die Maßnahmen”

Auch ein Nicht-Jurist (wie der Verfasser dieser kleinen Abhandlung) weiß, dass eine Maßnahme stets zielführend zum zu erreichenden Zweck zu sein hat und darüber hinaus erforderlich und angemessen sein muss.

3.1 Die Maskerade

Als die erste groß angelegte Maskerade (aka “Maskenpflicht”)  seitens der Landesregierungen angeordnet wurde, war die “Pandemie” bereits wieder am Abklingen:

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, eine Maßnahme einzuführen, wenn der dafür genannte Grund gerade verschwindet.

Weiterhin gab es nie einen Beleg für den Nutzen dieser Gesichtstücher aber mehrere Dutzend Studien, die Gegenteiliges bewiesen (Quelle).

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition,, eine Maßnahme einzuführen, wenn es mannigfaltige wissenschaftliche Belege gibt, dass diese Maßnahme nicht wirken kann.

Über den Wechsel von Stofftüchern zu FFP2 und “medizinischen Masken” wollen wir nicht reden. Ein normal intelligenter Mensch hätte die Bedienungsanleitung der Masken gelesen und, so er nicht ausreichende Fähigkeiten in der Fremdsprache Englisch besitzt, um Übersetzungshilfe gebeten:

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, eine Maßnahme einzuführen, wenn man nicht versteht, was man da tut.

3.2 “Kontaktsperren”

Ein essenzieller Bestandteil der angeblichen “Pandemieeindämmung” war die beständige Aufforderung, seine Kontakte zu reduzieren. So wurden viele kleine Geschäfte geschlossen, z. B. Schuh- und Bekleidungsgeschäfte während große Supermärkte offen bleiben durften. Dies führte oft dazu, dass die großen offenen Märkte ihr Angebot flugs um das ergänzten, was in den kleinen Läden nun aufgrund der Schließung nicht mehr verfügbar war. Der Lebensmitteldiscounter hatte also plötzlich eine Ecke mit Bekleidung und Schuhen und Elektronikartikeln. Die Leute drängten sich um die Stände, dass es eine wahre Freude war. Zumindest für den Besitzer des Marktes. Und für “das Virus”, das nun fast unbehelligt von einem “Infizierten” zu seinem Mitmenschen springen konnte.

Genauso waren morgens die Busse und Bahnen wie immer überfüllt aber abends war das Restaurant geschlossen. Zumindest dort konnte man sich nun nicht mehr anstecken. Ganz abgesehen davon, gab es nie Beweise gab, dass der Italiener um die Ecke ein Hort des “Superspreading” war.

Ähnlich dumm war es übrigens, die Menschen z. B. in Alten- und Pflegeheimen von ihren Angehörigen zu isolieren und so nachhaltig zur Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes beigetragen zu haben. Sie dann oft eben nicht “am Virus” sondern an Vereinsamung gestorben.

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, eine Maßnahme einzuführen, die in sich vollkommen absurd bis kontraproduktiv ist.

3.3 “Lockdown”

Ein angeblich probates Mittel, das auch in die Kategorie 3.2 passen würde, das aber nun separat besprochen werden soll, sind die umfangreichen Schließungen von Einrichtungen aller Art. Warum man z. B. nicht zum Frisör aber zur Krankengymnastik gehen durfte, ist bis heute unerfindlich. Mit der Argumentation, man wollte ja nur insgesamt die Zahl der Kontakte reduzieren kommen wir nicht weiter. Denn wenn jemand eine krankengymnastische Behandlung braucht, sind das manchmal 2 oder 3 Termine pro Woche. Beim Frisör ist man einmal in 2 Monaten (zumindest als Mann).

Und warum Baumärkte manchmal geöffnet waren aber Elektronikmärkte nicht, verstehe wer will. Gleiches gilt für Restaurants. Warum Gastronomen erst teure “Hygienekonzepte” einführen mussten, nur damit man ihnen kurz darauf den Laden schließt, ist ebenfalls einem denkenden Menschen nicht vermitteln.

Besonders absurd war es übrigens, die Aktion “Stay at home!” zu veranstalten. Menschen im Haus einzusperren und sie nicht einmal an die frische Luft zu lassen (bzw. ihnen das als veritable Gefahr einzureden), tut der Volksgesundheit sicher sehr gut. Besonders wenn sie drinnen mit anderen Familienmitgliedern, die ja auch “infiziert” sein könnten, nolens volens besonders engen Kontakt halten müssen.

Des Weiteren ist zwischenzeitlich vollkommen klar, dass diese “Lockdowns” auf das angebliche “Infektionsgeschehen” keinen Einfluss haben sondern wirtschaftlich und psychosozial eine Katastrophe darstellen (Beleg).

Gleiches gilt übrigens auch für die widersinnigen Schulschließungen. Bereits im Sommer  2020 war klar, dass von Schulen keine nennenswerte “Infektionsgefahr” ausgeht (Beweis). Trotzdem wird seitens der Bildungsministerien heute immer noch so getan, als sei die Schule ein Ort beständiger Infektionsgefahr. Wozu sicher auch die panikartigen Äußerungen bestimmter Lehrerverbände beitragen.

Auf auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, Maßnahmen einzuführen, die in sich vollkommen wirkungslos bis kontraproduktiv sind.

3.4 Conclusio

Wir müssen nun nicht weiter ausholen um nachzuweisen, dass die ganzen “Maßnahmen” der Regierungen vollkommen unnütz, widersinnig, unzusammenhängend waren bzw. immer noch sind und letztlich den Effekt, den sie erreichen zu können vorgaben, niemals erreichen können.

Alle eingeführten Maßnahmen der Regierung waren in sich bereits erkennbar untauglich, widersinnig, widersprüchlich, fallweise kontraproduktiv und damit idiotisch im Sinne der obigen Definition.

Beispiel 4 – Mit falschen Testverfahren zum “richtigen Ergebnis”

Standardmittel um eine Infektion mit SARS-CoV-2 aufzuspüren war und ist der PCR-Test. Der sagt allerdings nicht aus, ob von einer Person eine Gefahr ausgeht, sondern nur, dass bestimmte Virenbestandteile in der Schleimhaut des Probanden gefunden wurden. Daher hat der Erfinder dieses Verfahren, der US-Amerikaner Kary Mullis, dieses Verfahren als nicht für die Diagnostik am Patienten geeignet beschrieben. Weiterhin ist seit einiger Zeit klar, dass der Test nicht zum Nachweis einer realen Infektion taugt (Beweis). Mediziner waren sich immer einig, dass die Untersuchung am Patienten unentbehrlicher Teil der zuverlässigen Diagnose ist. Mit Massentests, “Drive in”-Teststellen und anderen anlasslosen Tests war das nicht zu erreichen.

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, mit einem untauglichen Testverfahren etwas nachweisen zu wollen, wofür dieses Verfahren nicht geeignet ist.

Beispiel 5 – Die “Impfung”

Wenn keine wirkliche Pandemie mit einer entsprechenden Bedrohungslage der allgemeinen Bevölkerung existiert, wovon wir nach den oben gemachten Ausführungen korrekterweise ausgehen können, ist auch jede Impfung sinnlos und entfaltet, wie jedes Behandlungsverfahren, mehr Risiken als Nutzen. Zumal diese Impfungen keine Impfungen im eigentlichen klassischen Sinne mit abgetöteten oder abgeschwächten Erregern sind, sondern ein experimentelles genetische Verfahren bei dem ein Botenstoff in die Zelle eingebracht wird, der die Zelle dann veranlasst, selbst Virusproteine zu bilden welche das Immunsystem dann bekämpft.

Die erheblichen Nebenwirkungen dieser genetischen Verfahren, die derzeit evident werden, zeigen, das Gefahrenpotenzial dieser unausgereiften Behandlungsmethode deutlich auf (Datenbasis => Suche => “C” =>”…Substanzen” => “COVID-19…..”).

Es ist idiotisch im Sinne der oben genannten Definition, eine Bevölkerung einer genetisch-experimentellen Massenbehandlung zuzuführen, wenn es dafür keinerlei Indikation gibt und die Gefahren dieser Behandlung erheblich sind.

Zusammenfassung

Man hätte nun noch wesentlich mehr Beispiele für die These “Wir leben was ‘Corona’ betrifft in einer Idiotie” liefern. Allerdings muss man nun auch einen Schritt weitergehen. Denn die ganze Sache ist nicht nur idiotisch im Sinne der Definition sondern es hat noch einen weiteren Aspekt. Seitens der Regierungen wird nämlich mit dem Instrument dieser Maßnahmen gearbeitet, um die Bevölkerung in Panik zu zu versetzen und dort halten. Dazu bedient man sich einiger Einpeitscher, allen voran der unsägliche Karl Lauterbach:

(Google.de)

Natürlich ist dieser Mann auch nur ein Vorturner, der sich dafür anstellen ließ, publikumswirksam die “Corona”-Warnsirene zu geben. Aber das Ergebnis von diesen Auftritten, wie auch von jenen eines “Dr. Osten” oder des “Obertierarztes” Wieler vom RKI, werden von den Regierungen bestellt und instrumentalisiert.

Das Ergebnis dieser dauernden Befeuerung mit dem Thema ist ein mittlerweile kollektiver Wahn bzw. eine gesellschaftlich weit um sich greifende kollektive Angstpsychose in deren Mitte sich viele Menschen finden, die vor “Corona” eine Heidenangst haben so dass sie fallweise sogar mit Maske in den eigenen 4 Wänden sitzen oder auf dem Fahrrad im Wald unterwegs sind.

Genau ab diesem Punkt wird die ganze Sache nicht nur “idiotisch”, denn das könnte man ja noch als einen gewissen Unterhaltungswert beinhaltend akzeptieren, sondern es wird pathologisch. Für manche endet dies dann auch mal in wirklicher Krankheit und Tod. Denn wer sich aus panischer Angst dort “angesteckt” zu werden, nicht mehr zum Arzt traut, trotz dass er beispielsweise alle Symptome eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls aufweist, ist in akuter Lebensgefahr.

Ähnliches ist zu vermelden für die Tatsache, dass Kinder zwar von “Corona” in nur sehr seltenen Fällen betroffen sind aber unter den Folgen wie den absurden Schulschließungen und den “Kontaktverboten” zu ihren Freunden ganz erheblich leiden.

(swr.de)

Psychische Probleme ohne Ende aber sonst sind alle “gesund”. Mission erfüllt! Ein Absurdum, das man sich nicht ausdenken kann, es sei denn, man ist Politiker. Wir sprechen über das Thema “Idiotie”, das nur zur Erinnerung!

Die Befehligten

Die Bürger dieses Landes bekommen die Anweisungen von Regierungen und haben sie umzusetzen. Wer sich weigert, bekommt Kontakt mit den entsprechenden Behörden und wird, evtl. nach einem rechtsstaatlichen Verfahren, sanktioniert. Oft widersprechen die Gerichte übrigens diesen Sanktionen, oft auch nicht. Der beamtete Lehrer bekommt entsprechende gelbe Briefumschläge zugestellt mit irgendeinem Inhalt, der, wie der Autor aus eigener Erfahrung sagen kann, nicht immer besonders logisch erscheint. Wie auch der gemeine Bürger oftmals Zweifel an dem Angeordneten bzw. seiner Sinnhaftigkeit hat.

Nun ist die Frage zu stellen, ist derjenige Mitmensch, der sich dem angeordneten Unsinn unterwirft, selbst ein “Idiot” im Sinne der obigen Definition?

Ich würde das sagen, was Juristen immer sagen (ich bin keiner!): “Kommt darauf an!”.

Einerseits gibt es jene, die zu den “150%igen” zählen. Oder zu jenen, die nun endlich die Chance sehen, auch mal etwas “Macht” über andere zu haben. Lehrer beispielsweise, die in Einzelfällen (ich kenne solche) durch absolut psychopathisches Handeln auffallen, sind sicher in diese Kategorie mit dem “I” auf der Schublade einzureihen. Vielleicht auch mit dem Adjektiv “nützlich” davor.

Andere, die den Unsinn primär aus Angst vor der Sanktion mitmachen und sich mit der mathematisch griffigen Formel L=MA² (hat nichts mit der bekannten Formel von Albert Einstein zu tun!) so immer möglich, aus der Affäre ziehen, sehe ich auf der anderen Seite also nicht bei der “I”-Fraktion. Ihnen fehlt oft nur der Mut, sich gegen den Irrsinn zu stellen, weil das Sanktionsinstrumentarium sie schreckt. Wären mehr auf ihrer Seite würden sie auch aufbegehren. Es steht zumindest zu vermuten.

Fazit

Wir leben ganz offenkundig in einer “Idiotie”, einer Zeit irrationalen Handelns. Nachweise gibt es zuhauf. Jetzt ist die Frage: Ist es Vorsatz oder können sie (i. e. die Politiker) es schlicht nicht?

Wenn das Handeln nicht vorsätzlich wäre und man damit die negativen Folgen als “Kollateralschäden” sehen würde, wäre klar, dass wir von Menschen regiert werden, denen es geistig offenbar daran mangelt, weiter als bis zur nächsten sprichwörtlichen Ecke zu denken. Ich erspare uns jetzt das “I…”-Wort. Es wären demnach politische Akteure, die es offenbar nicht vermögen, abzuwägen zwischen dem Nutzen von Regierungshandeln und dem dadurch angerichteten Schaden.

Sollte der Schaden aber vorsätzlich herbeigeführt worden sein, wären es keine “Idioten” im Sinne der oben angeführten Definition sondern dann wären das Agieren kriminell. Es wird sich in einigen Jahren erwiesen haben, wer von den bekannten Gesichtern in welche Kategorie einzusortieren ist. Es besteht Aufklärungsbedarf, und der wächst jeden Tag.

Ein Gedanke zu „“Leben wir im Zeitalter der reinen Idiotie?”

  1. Vorsätzlich, strategisch, in Kauf nehmend- wie auch immer.
    Im letzten Sommerinterview hat Steinmeier die Dinge eingeordnet:
    Im Sommerinterview 4.7.21 sprach Steinmeier davon, die Gesellschaft stehe vor einem Wendepunkt.
    „… da kommt etwas auf uns zu, was wir alle miteinander gegenwärtig unterschätzen. Das ist eine Transformation einer Gesellschaft. Das geht an keinem Bereich der Gesellschaft vorbei: Wohnen, Bauen, Mobilität, Schule, Landwirtschaft. … Das Schwierige ist das strategische Dreieick: effektiver Klimaschutz, funktionierende Wirtschaft, Zusammenhalt in der Gesellschaft. Hier wird sich Politik bewegen müssen.“
    Und genau da spielt sie, die Politik, herum mit ihrer Pandemie, hat die Menschheit, die alte Gesellschaft gedanklich schon längst aufgegeben, ad acta gelegt, ebenso alte Werte über Bord geworfen. Das Grundgesetz, die BRD von 1949 ist Geschichte! Hinderliche Reste der neuen Gesellschaft, man muss es nur noch der Bevölkerung beibringen.

    Die Politik stellt den Weg nicht in Frage, geht ihn ohne zu fragen, sieht die Wähler als hinderlichen Teil des Dreiecks, den es zu manipulieren gilt.
    Irgendwo da drin strampeln wir uns ab mit den alltäglichen Schulschikanen, mit Remonstrationen, Klagen – die natürlich selbstverständlich als unbegründet abgelehnt werden.
    Ich hoffe, sie bauen sich ihre Fallseile selbst.

    Wer es sich in Gänze antun möchte, obiges ab Minute 11- hier nur als Quellenachweis hinterlegt:
    https://m.youtube.com/watch?v=neWDlmZ9z7Y

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