Lehrersselbsttests – Ernüchternde Studienergebnisse

Manchmal sitzt man vor einer wissenschaftlichen Studie und kann einfach nur mit dem Kopf schütteln. Und das mit einer sehr hohen Rotationsfrequenz. Das hessische Kultusministerium hat in einer Studie an 711 Lehrern untersucht, welche Ergebnisse man erhält, wenn man diese über mehrere Wochen in regelmäßigen Intervallen (t=48h) einen Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 machen lässt. Aber bereits zu Beginn der Ausarbeitung findet die übliche Kolportierung von wissenschaftlichem Unsinn statt:

Die Real-Time Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) aus einem von Fachpersonal entnommenen Atemwegsabstrich ist der Goldstandard zum Nachweis einer aktiven SARS-CoV-2-Infektion. (Quelle)

Es wäre schön, wenn der Autor aus dem “Ärzteblatt” einfach mal die Einschätzung des Erfinders der PCR, Kary Mullis zur Validität des Verfahrens zur Diagnose einer Infektion lesen und verstehen würde:

„Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“ – „Die Messung ist nicht exakt.“ – „PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“

Soviel zum Thema “Goldstandard zur Detektion einer Infektion mittels PCR”.

Gehen wir zurück zur Studie: Die 711 einbezogenen Lehrer führten 11.385 Schnelltests durch. Davon waren 21 positiv. Das sind 0,18%. Eine anschließend durchgeführte PCR reduzierte die Zahl der positiven Tests auf 5 (0,043%). Die Zyklenzahl lag um die 20, die gefundene Viruslast war demzufolge hoch. Was sich auch in der Symptomatik wiederfand: 4 Personen hatten eindeutige Symptome, eine Person entwickelte sie gerade. Symptomlos war niemand.

Ganz kurz und knapp formuliert: Ein weiteres Studienergebnis, das den “Corona”-Hype als Märchen enttarnt. Eine Prävalenz von SARS-CoV-2 in der Lehrerschaft an der Grenze zum Grundrauschen ist sicher nichts, was Schulschließungen, Dauertragen von Gesichtswindeln, Schnelltestorgien und den ganzen anderen “AHA”-Unsinn rechtfertigt.

Aber, so steht zu fürchten, auch das wird die “Bildungs”-Politiker in keiner Weise von ihrem haarsträubenden politischen Handeln abbringen. Solche Studienlagen muss man auch verstehen. Und das auch dann, wenn sie nicht besonders komplex daherkommen, wie die hier dargelegte Untersuchung. Und genau das wird nichts werden, mit dem politischen Personal, das hier die Entscheidungen fällt.

Kommentare

  1. Es scheint um ein Kontrollregime zu gehen. Nebenbei ist es offensichtlich wichtig eine gewisse Sinnlosigkeit offenzulegen. Dies erzeugt die beabsichtigten oder auch unbeabsichtigten kognitiven Dissonanzen. Dies wiederum erzeugt bei den Kontrollierten ein Gefühl der Ohnmacht und dann des Sichergebens.

    Nachfragen kann es auch aufgrund des komplett sinnlosen Regimes gar nicht mehr geben, weil man aufgrund des völligen Unsinns überhaupt nicht mehr weiß, was man eigentlich hinterfragen soll. Denn auf jede Frage gibt und würde es eine weitere abstruse und komplett sinnfreie “Antwort” geben. Notfalls auch ein Eintrag in der P-Akte.

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