Maskenwahn in der Schule – Covidiotie in Reinform

Von | August 2, 2020

“Covidiotie” ist anscheinend das neue Modewort der Gutbürger:

Saskia Esken (SPD) nennt Demonstranten "Covidioten"

Saskia Esken (SPD) nennt Demonstranten “Covidioten”

Diesen Politiker-Darstellern ist nichts mehr peinlich, wenn es darum geht, den Gegner zu diffamieren. Nun ist es aber so, dass weder Frau Esken noch ihre Parteigenossen von links überzeugend argumentieren und handeln, wenn es um “Covid” geht. Ein Blick z. B. ins SPD-geführte Bildungsministerium in Mainz führt uns da in plastischer Weise vor Augen.  Denn von dort kommt die neuste Version der “Hygieneverordnung ‘Corona’ für die Schulen in Rheinland-Pfalz“. Und spätestens hier stellt man sich dann doch gewisse Fragen. Insbesondere nach der Sinnhaftigkeit der dort in Papier gegossenen “Hygienevorschriften” und wer solche Ideen zu Papier bringt:

Wie stellt sich das in der Realität dar? Die Schüler und Lehrer sitzen also über 6 bis 10 Unterrichtsstunden in einem mehr oder weniger schlecht belüfteten Raum und das bei normaler Sollstärke der Klassen mit max. 30 Schülern. Man sitzt “dicht an dicht”, der magische und lebensrettende “Sicherheitsabstand” von 1,5 Metern kann natürlich unter diesen Umständen nicht mehr eingehalten werden (er wurde es, auch bei halber Klassenstärke natürlich nie, denn junge Menschen lassen sich schlecht dressieren!) und so ist der ungehinderten Ausbreitung des Virus keine Grenze gesetzt und eine Masseninfektion junger Menschen steht zu befürchten.

In diesem “Corona-Hotspot” voller hochinfektiöser “Superspreader” wird also die magische “Mund-Nasen-Bedeckung” nicht getragen, wie auch? Denn wie kann man sich Unterricht mit einer Horde gesichtsloser Zombies vorstellen, die von einem ebenso gesichtslosen Zombie in die Geheimnisse der Natur-, Sprach- oder Gesellschaftswissenschaft eingewiesen werden sollen? Ich kann das jedenfalls nicht. Und ich will das auch nicht. Wenn man mir vor 30 Jahren gesagt hätte, dass ich dereinst vor einer Gruppe von jungen Menschen stehen soll, die in der Schule eine Art Topflappen vor dem Gesicht tragen um sich vor einem angeblichen hochgefährlichen Virus zu schützen (ein Virus übrigens, das eine Letalität in etwa im Bereich einer schweren Grippewelle hervorbringt), hätte ich diese Person für mich vermutlich für “nicht ganz richtig im Kopf” erklärt.

Fassen wir zusammen: Für die wenigen Minuten, welche Schüler und Lehrer aber dann auf dem Flur oder im Treppenhaus zubringen, wo das Risiko, sich mit dem angeblichen Killervirus “SARS-CoV-2” anzustecken um Zehnerpotenzen geringer ist (einfach weil erhöhter Abstand, kurze Verweildauer und Belüftung dagegen sprechen), soll aber die Mundwindel “getragen” werden?

Ganz abgesehen davon, dass diese Regelung vollkommen unverhältnismäßig ist, wird sie den Zweck, den sie angeblich verfolgt (Maximierung des Infektionsschutzes), niemals erreichen können, denn wenn überhaupt, besteht in ein Infektionsrisiko zu 99,9% ausschließlich im mundschutzfreien Klassenraum und nicht auf dem Flur.

Gut, diese Regelung ist also Unsinn. Welche Rechtsfolgen entstehen daraus für Schüler und Lehrer?

Art. 1 des Grundgesetzes normiert, dass die Würde des Menschen unantastbar ist.

Jetzt könnte man folglich die Frage stellen, ob eine Regierung, die Menschen dazu zwingt, in der Öffentlichkeit und für alle sichtbar, etwas komplett Unsinniges zu tun, nicht dieses Grundrecht verletzt. Das wäre in etwa so, als wenn man Menschen verpflichten würde, auf einem Bein zu hüpfen, um “Corona” zu besiegen. Ein Konflikt dieser o. g. Norm aus der Rechtsverordnung mit dem Art. 1 GG wäre zumindest nicht auszuschließen.

Verwirklicht werden daneben natürlich weitere erhebliche Grundrechtseingriffe. So z. B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit, denn diese Maskerade birgt bekanntermaßen auch Gesundheitsrisiken und beinhaltet daher einen Konflikt mit Art. 2 Abs. 2 GG:

In einer Studie der Universität Leipzig, wo die Reaktionen von Trägern dieser Gesichtswindeln in Bezug auf Atemrestriktionen untersucht wurden, kam man zu dem eindeutigen Ergebnis, dass auch körperlich gesunde Menschen, mit einer erheblich reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit rechnen müssen:

(Quelle)

Juristen werden jetzt vermutlich die Frage aufwerfen, ob ein derartiger Eingriff in die körperliche Unversehrtheit durch den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, der in unserem Rechtsstaat als zentrales Prinzip verankert ist, eingehalten wird, wenn man nämlich zugrunde legt, dass über die meiste Zeit in der Schule dieser “Mundschmutz” nicht getragen wird aber bei körperlicher Anstrengung, z. B. beim Hochlaufen von Treppen, aber eben doch.

Und ob derartige erhebliche Grundrechtseingriffe überhaupt auf der Basis einer Rechtsverordnung vorzunehmen sind, darüber dürfen sich Juristen gerne einmal Gedanken machen. Namhafte Verfassungsrechtler wie Hans-Jürgen Papier (“Die Warnung”) sehen die Übergriffigkeiten der Politiker sehr besorgt und man darf vermuten dass Papiers Sichtweise durch die allfälligen Grundrechtseinschränkungen in Zusammenhang mit der durch die Politik erklärten “Corona”-“Pandemie” nicht unbedingt verändert wurde.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen sehen in dem Maskenwahn keinen Sinn, denn die Ausbreitungsmechanismen des Virus sind nach wie vor nicht exakt geklärt. So sieht man, dass einer Untersuchung von Klompas et. al. von der Harvard Medical School zufolge, die Übertragung von SARS-CoV-2 über Aerosole zumindest fraglich erscheint:

(Quelle)

Und damit kommen wir zum Schluss und gleichzeitig zum Kernproblem: Eine vollkommen hysterische und dazu noch weitgehend unwissende politische Kaste erstellt Regeln, die sowohl mit rechtlichen Prinzipien und Normen als auch mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen diametral “über Kreuz” liegen und mutet dieses Unsinn dann dem Volk zu. Und Teile des Volkes bejubeln diesen Nonsens auch noch und binden sich freiwillig eine “Maske” auch dort um, wo derlei gar keinen Sinn ergibt. Z. B. auf dem Fahrrad oder alleine im Auto.

Man kann, das sei zum Schluss gesagt,  eigentlich nur noch die Hände über Kopf zusammenschlagen und sich fragen, wo und wann eigentlich Teilen dieses Volkes die Fähigkeit zum Nachdenken abhanden gekommen sein muss. Böse Zungen behaupten, dies hänge mit den “Bildungsreformen”, welche meistens von rot-grünen Politikern in den letzten Jahrzehnten implementiert worden sind, zusammen. Aber das zu eruieren wäre dann ein anderes Thema.

Peter Baier, 02,08,2020

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