Maskenwahn und Denunziation

Von | September 3, 2020

Von L.

Ich bin immer sehr engagiert und habe schon immer als pädagogische Kraft mit Kindern gearbeitet. Bin selber Mutter von 3 Kindern und habe Kenntnisse im sozialen, sonderpädagogischen und auch psychologischem Bereich.

Seit einem Schuljahr arbeite ich nun in einer weiterf. Gesamtschule, in der auch Eins meiner 3 Kinder zur Schule gehen.

Dort in einer anderen Klasse betreue ich ein Kind und drumherum noch viele andere, die ich unterstütze und versuche in Strukturen zu bringen.
Außerdem leite ich noch eine Lerngruppe und habe mich privat weitergebildet, damit ich meine Kenntnisse dementsprechend für die Kinder effektiv verwenden kann.

Seit fast 3 Jahren arbeite ich nun schon als Schulassistentin/Integrationshelferin in verschiedenen Schulen (Montessori, Förderschule, Grundschule, Gesamtschule) mit unterschiedlichen Kindern, Eltern und Lehrern.

Bisher hatte ich NIE Schwierigkeiten, die soweit gehen, dass diese meinen Job kosten könnten. Bis heute!

Zu Beginn der Corona Zeit habe ich weiterhin in der Notbetreuung einzelne Schüler betreut- ohne Maskerade mit Abstand. Das klappte super und die Kinder haben sich immer schön die Hände gewaschen und sind auf Abstand gegangen. Unsere Pausen auf dem Schulhof klappten und ich erlaubte den Kindern die Maske abzusetzten. Alles gut ohne Problem.
KEINER wurde krank oder hatte irgendwelche gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Dann kamen die Sommerferien. In den letzten Wochen der Ferien habe ich eine Familie besucht, deren Kind ich in der Schule auch betreue. Ohne Maske. Alles gut:))

Aber der Tag X und die quälende Zeit begann am 12.08.2020! Für die Lehrer, die Schüler und für viele Mitarbeiter der Schule.  Es war heiss- draussen und in den Klassenräumen. Die Kinder mussten nach der langen Zeit ohne Präsenzunterricht wieder lernen sich an den Schulalltag zu gewöhnen, Regeln einzuhalten, konzentriert mitzuarbeiten, still zu bleiben!
Dazu kam die MASKENPFLICHT!!!

Ab Schuleingang bis in den Klassenraum, um dann weitere 6 bis 9 Stunden still und maßgeregelt zu folgen- der MUND NASEN SCHUTZ immer dabei, immer über die Nase.

Ermahnt von den Lehrern, deren Aufgabe darin besteht, ununterbrochen die Kinder zu ermahnen, dass diese die Maske korrekt aufsetzen müssen.
Die Gruppendynamik fördert das gegenseitige denunzieren und das Beschimpfen bei Nichteinhaltung des Tragens dieser nutzlosen Maske!
Schlimm und unfassbar.

Ich habe beobachtet und den Kindern auf dem Schulhof immer wieder gesagt, sie sollen bitte ihre Masken runter ziehen, Luft holen und trinken. Denn auch das wurde fast nie erlaubt!!

Als dann mein Kind mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel (“Mama, meine Klasse hat sich gedreht!”) täglich nach Hause kam und immer aggressiver wurde, habe ich entscheiden dass mein Kind erstmal nicht mehr in diese Schule geht. Ich selber bekam unter der Maske Panikattacken, Atemnot und immer wieder diese höllischen Kopfschmerzen! Da ich schon erwachsen bin und ich alleine entscheiden kann, habe ich die Maske oft abgezogen, bin raus oder früher nach Hause gegangen. Aber die Kinder? Es ist echt unerträglich sie mit den hochroten Köpfen zu sehen!

Bei einer Ärztin wurde mein Kind untersucht und sie entschied, dass sie eine Befreiung bekommt. Auch ich bekam diese Befreiung.
Wir schlugen Kompromisse bei der Schulleitung vor für meine Tochter, da sie weiterhin zur Schule gehen möchte: Sie darf raus gehen wann sie möchte, sie darf früher gehen und öfter die Maske herunternehmen…hält sich an die Regel auf den Gängen diese anzulassen. Das wurde abgeschmettert. Macht die Schulleitung eine Ausnahme, folgen andere usw. blablah blablah…..wurde immer wieder gesagt.

Dann legte ich mein Attest vor und kam ebenfalls mit Lösungsvorschlägen, dass ich weiterhin als Schulassistentin arbeiten möchte, aber mit Kompromissen. Abgeschmettert. Die Bezierksregierung muss das klären. Bis dahin brauche ich nicht mehr kommen, sei denn ich trage die Maske ununterbrochen. Ich bin gegangen.

In einem Gespräch mit der Schulleitung wurde mir deutlich gesagt, dass ich als Mitarbeiterin und meine Ansicht und Aussagen über die Maskenpflicht nicht weiter zusammenpassen.

Da ich bei einem Träger angestellt bin (über das Jugendamt bezahlt werde) habe ich mit diesem lange meine Situation erörtert und wir haben zusammen entschieden, das ich dann besser die Schule verlasse- auch hinsichtlich der Situation meiner Tochter, die dort noch eine gute Schulzeit haben soll.

Der Träger und ich hatten ein gutes Gespräch und ich kann direkt wieder in einer anderen Schule mitarbeiten. Ich habe für mich entschieden,dass ich vorerst nicht mehr im schulischen Bereich arbeiten werde.
Es eskaliert in der Schulwelt und für mich ist hier Ender meiner Mitarbeit und ich freue mich auf andere Aufgaben, die nicht im Zusammenhang mit Schule stehen werden.

UPDATE:
…es geht aber noch weiter:

Hinter meinem Rücken, ohne mein Wissen und ohne eine Kommunikation mit mir zu suchen, wurde von Müttern erst über die whatsapp Klassengruppe, später bei der Schulleitung, über mein Verhalten in der Schule den Kindern gegenüber (Maske) geredet und falsche Tatsachen verbreitet, negative Aussagen gemacht und dramatisiert.

Vor allem ging das von einer Mutter aus, die ebenfalls gegen die Maskenpflichtverordnung in der Schule gesprochen hat und eine Befreiung der Maskenpflicht ihrer Tochter suchte. Sie befürwortete die Demo in Berlin und kritisierte das System.

Jetzt wird meine Tochter von einigen Mitschülern gemobbt und es wird sich von ihr weggesetzt. Eine Freundin darf nicht mehr zu uns….
Das alles wurde hinter meinem Rücken gemacht ohne mir eine Gelegenheit zu geben, mich zu äußern und alles richtig und authentisch darstellen zu können.

An die Elternschaft dieser Klasse habe ich einen Brief geschrieben, indem ich aufgeklärt habe und die tatsächlichen Aktionen dargestellt habe.
Es kamen sehr positive Rückmeldungen mit der Info, dass sie hinter mir stehen und ich ihnen aus der Seele spreche, was das Kindeswohl angeht.

Heute erfuhr ich noch, dass eine Lehrerin dieser Schule suspendiert wurde, da sie eine Schülerin beleidigt hat zum Thema Maske….
Die tatsächlichen Hintergründe werde ich noch erfahren.
So long!!

2 Gedanken zu „Maskenwahn und Denunziation

  1. Pingback: Maskenwahn und Denunziation – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

  2. Anymonus

    Das ist der einzig “richtige” Weg: dem System die (Mit-)Arbeit verweigern/kündigen. Leider wird das im Zuge der Digitalisierung rasend schwieriger, da weniger menschliche Inter-Aktion notwendig ist. Das wird recht bald als Druckmittel verwandt werden. Der Mensch muss sich klar werden, wie er gegen sich selbst aktiviert und eingesetzt werden soll. Deshalb: aufwachen! 🙂

    Antworten

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