Neues aus Stanford: Ionnanides schätzt Sterblichkeit an Covid-19 als sehr niedrig ein

Von | März 30, 2021

Es gibt Neuigkeiten von der Universität Stanford (USA) , wo der wohl bekannteste Epidemiologe der Welt, John Ionnanides, forscht. Bereits zuvor hatte er die Sterblichkeit für die Infektion mit SARS-CoV-2 mehrfach berechnet. In Erinnerung gebracht sei seine frühe Analyse der Daten für das Infektionsgeschehen auf einem Kreuzfahrtschiff (MS Diamond Princess), wo er eine erste Einschätzung der Infektionssterblichkeit (IFR; infection fatality rate) vornahm. Damals wurde ein Wert von IFR = 0,125% ermittelt.

In einen neuen Papier hat Ionnanides nun nochmals auf der Grundlage einer Metastudie diese Ergebnisse präzisiert. Datenbasis waren sog. “Seroprävalenzstudien” (10 <= n <= 338), also Untersuchungen, die den Nachweis von Antikörpern im Blut der Probanden zum Gegenstand hatten. Sie erlauben eine sehr genaue Aussage, ob die Person mit SARS-CoV-2 infiziert war.

Die Ergebnisse lassen sich sehr kompakt zusammenfassen:

a) Die Zahl der aufgetretenen Infektionen mit SARS-CoV-2 dürfte weltweit bei 1,5 bis 2 Milliarden liegen (bis Mitte Februar 2021)

b) Die mittlere Infiziertensterblichkeit liegt bei 0,15%.

Diskussion

Bedenkenswert ist zuerst Punkt a) Die Prävalenz von SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 ist demnach extrem hoch. Allerdings differiert sie laut Ionnanides erheblich von Land zu Land und Kontinent zu Kontinent. Wenn aber eine so große Zahl von Personen bereits infiziert war, dürfte auch ohne groß angelegte Impfkampagnen ein großer Teil der Menschen bereits immunisiert sein. Daran schließt sich die Frage an, ob wenn bereits eine erhebliche Immunität in der Bevölkerung existiert, die Massentests dann noch zielführend sind (wenn sie es denn jemals waren) und was diese Tests dann eigentlich genau detektieren.

Auch b) ist aufschlussreich: Die Sterblichkeit bei SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 liegt bei gerade mal 0,15%. Frühere Studien sprechen von einer altersdifferenzierten Sterblichkeit von 0,05% für die Personen unter 70 Jahren und ohne nennenswerte Vorerkrankungen. Dies scheint präzise zu sein, da sich diese Ergebnisse mit den von Ionnanides nun errechneten Werten für die Gesamtbevölkerung (0,13% zu 0,15% IFR) gut decken.

Schlussfolgerungen

Angesichts dieser Studienlage dürfte klar sein, dass “die Maßnahmen”, welche die Politiker gegen die Grund- und Freiheitsrechte der Bevölkerung richten, vollkommen überzogen sind. Man mag das mit der Unfähigkeit dieser Leute, zu sachlich begründeten Entscheidungen zu kommen oder mit einer bestimmten Absicht in Verbindung bringen. Ich persönlich denke, es dürfte eine Überlagerung aus beiden Gründen sein.

Ein sachlicher, auf dem Gesundheitsschutz beruhender, Grund für den zerstörerischen Polit-Unsinn, den man aus Berlin und anderen Hauptstädten permanent vernimmt (inkl. dem Feldversuch für die Impfstofferprobung, den man gerade an einer in Angst und Panik versetzten Bevölkerung durchführt und der bis jetzt eine signifikante Zahl an Todesopfern fordert) liegt jedenfalls nicht vor.

Ergänzung

Die durchhysterisierte Mainstreampresse jagt gerade eine neue sprichwörtliche “Sau durchs Dorf”. Und es geht immer noch eine Dimension höher:

(Quelle relotius-online, aka “SPIEGEL.de”)

Oha, wir sind jetzt schon bei 230.000/d. Hochgerechnet benötigt man dafür mindestens 5.000.000 PCR-Tests. Wird klappen. Mal schauen, wann wir die Million knacken und wer dies sagen wird. Apropos, wo ist eigentlich Christian Drosten, der frühere “Hohepriester des Virus” und damit der drohenden Megakatastrophe, der uns immer zuverlässig und fast täglich mit den neuen Zahlen für das anstehende Horrorszenario gefüttert hatte? Man hört und sieht wenig von ihm zur Zeit.

(Quelle Berliner Zeitung (BZ), aus dem Frühjahr 2020!!!)

3 Gedanken zu „Neues aus Stanford: Ionnanides schätzt Sterblichkeit an Covid-19 als sehr niedrig ein

  1. Pingback: Dreyer definiert neue “Bürgerpflicht” – Lehrer für Aufklärung

  2. Torben

    Ergänzend dazu bin ich heute auf diese tolle (aber gleichzeitig auch entsetzende) Doku gestoßen.
    Namhafte Persönlichkeiten äußern sich zu den Folgen unseres Verhaltens (bzw. des Verhaltens unserer Regierung) den Kindern und Jugendlichen gegenüber.
    Herr Tegnell betont schon in seinem Interview, dass Kinder ohne Schule mit viel größeren Folgen zu rechnen haben, als Kinder, die unter Umständen eine Corona-Infektion haben (oder wie ich es immer zu sagen pflege: auf etwas positiv getestet werden).
    Prof. Hüther trifft es am Ende der Doku auf den Kopf: am Ende der Pandemie müssen wir uns bei den Kindern und Jugendlichen entschuldigen. Wobei ich das “Wir” da eingrenzen möchte. Eltern und Lehrkräfte, die noch halbwegs bei Verstand sind (immerhin einige wenige), kämpfen mit allen Mitteln für die Kinder. Es sind nur viel zu wenig.
    Hier die Doku (falls noch nicht bekannt):
    https://www.youtube.com/watch?v=CDDl1gTceoo

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