Nothilfe JA! Aber bitte nur wenn “politisch korrekt”!

Von | Juli 18, 2021

Die politisch Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz (Frau Dreyer und ihr nachgeordnetes Personal)  haben nicht nur krass versagt, was die Abwendung der drastischen Folgen des Hochwassers durch geeignete prophylaktische Maßnahmen (i. e. eine rechtzeitige Warnung an die Bevölkerung) betrifft (Artikel von heute früh), sondern es werden jetzt auch noch vorsätzlich Selbsthilfeorganisationen behindert, nur weil sie politisch nicht ins Bild passen.

Der Verein “Eltern stehen auf e. V.“, der sich, wie wir auch, gegen die absurden “‘Corona’-Maßnahmen” an den Schulen wendet, hatte angeboten, in Ahrweiler, einem der stärksten vom Hochwasser betroffenen Orte, ein Betreuungszentrum einzurichten. Es waren wohl 50 Personen involviert, darunter Psychologen, Therapeuten etc. Dies wurde dem Verein nun von der Landesregierung RLP untersagt:

(Quelle Twitter)

Das MFFKI (Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration (sic!)” Rheinland-Pfalz hat also angesichts des dort herrschenden Desasters nichts Besseres zu tun, als freiwilligen Helfern den Zugang zu Hilfsbedürftigen zu verwehren, wenn sie nicht der herrschenden Auffassung von “politischer Korrektheit” entsprechen. Denn im “bunten” und “toleranten” Rheinland-Pfalz schaut man eben immer darauf (auch im Katastrophenfall und auch, wenn man die Katastrophe durch die eigene Inkompetenz mit verschuldet hat) , ob die politische Ausrichtung stimmt und wer dem (sehr engen) Meinungskorridor, dessen, was Frau Dreyer und ihre Entourage als wünschenswert ansehen, nicht entspricht, der bleibt eben draußen. So ist das im “vielfältigen” RLP.

Besonders bizarr mutet in dem Zusammenhang übrigens die Twitteradresse “@Vielfalt_RLP” des MFFKI an. Die Vielfalt scheint hier eher einer bestimmten Form von Einfalt gewichen zu sein, wenn es nämlich darum geht, politisch unliebsame Gruppen einfach auszuschließen.

Die Rechtsanwälte von “Anwälte für Aufklärung” sind an der Sache dran, mich würde insbesondere interessieren, auf welcher Rechtsgrundlage dieser skandalöse Vorgang einer Untersagung privater Hilfe stattfinden soll.

 

6 Gedanken zu „Nothilfe JA! Aber bitte nur wenn “politisch korrekt”!

  1. Anymonus

    Schönes Beispiel, wie man die Bevölkerung sieht:
    Nicht souverän, sondern als Hühnchen, die auf die Anweisung von Mami, Papi und von oben zu warten haben. Jedwedes selbstständige Denken, geschweige denn Handeln ist strengstens untersagt. Die Regierung/Verwaltung begreift sich als Vormund der Bevölkerung, nicht etwa als deren Dienstleister, der Anweisungen ausführt.

    Schon verrückt, dieses Deutschland – in dem “wir” gut und gerne leben.

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    1. admin Beitragsautor

      “Die Regierung/Verwaltung begreift sich als Vormund der Bevölkerung, nicht etwa als deren Dienstleister, der Anweisungen ausführt. ”

      Dies ist m. E. ein typischer Auswuchs des Erziehungsstaates linker Prägung. Politik regelt nicht mehr das Zusammenleben der Menschen mit einer möglichst geringen Eingriffsintensität sondern die Politik definiert sich als Erzieher des Volkes. Sie leitet für sich selbst das Recht her, zentrale Werte eigenständig zu definieren und diese Setzungen dann über ihre Apparate in das Volk hineindrücken zu können. Der “Corona”-Unsinn ist ein Musterbeispiel dieser Art von Volkserziehung, besonders perfide ausformuliert in dem rheinland-pfälzischen Landesslogan “Ich schütze mich, Du schützt mich!”.

      Schrecklicherweise hat die Landesregierung RLP es ganz offenkundig versäumt (bzw. die dafür zuständige Behörde “ADD” hat es ebenfalls versäumt, genauer ihr Präsident Linnertz (SPD!) hat es ebenfalls versäumt) die Bevölkerung zu schützen. Schonungsloser kann sich Totalversagen eigentlich nicht offenbaren. Wenn man die Mundwindel in der FuZo nicht korrekt trägt, gibt es eine Anzeige, wenn die Landesbehörde(n) eine eindeutige Katastrophenwarnung nicht herausgibt(-geben, ist das für diese Regriung keine Sache, die man thematisieren müsste.

      Ich möchte jedenfalls nicht in der Haut von Dreyer, Lewentz (Innenminister) oder Linnertz (ADD-Chef) stecken. Die 150 Toten, wobei die wirkliche Zahl deutlich höher sein wird, wenn man die Vermisstenzahlen ansieht, gehen klar auf das Konto dieser Leute.

      PB

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    2. Jupp

      Hühnchen, wirklich?? Also dein Gefasel ist doch nie im Leben echt. Diese Aneinanderreihung von irgendwelchen Schlagwörtern schafft nur ein echt schlechter Troll. Liebe russischen Regierungshacker: Так не получается, чудак!

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  2. U. N. Glaublich

    Was soll man noch sagen?

    Habe gestern erstmalig gesehen, dass MD aufgrund einer Krankheit gestützt werden muss oder auch einen Rollstuhl benutzt, also auch noch körperlich krank ist. Aber man hat sie ja gewählt.

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    1. admin Beitragsautor

      Habe mir das auch gedacht. Ich frage mich, ob die Frau aufgrund ihrer gesundheitlich Situation noch in der Lage ist, eine derartig stressige Funktion überhaupt vernünftig wahrnehmen zu können. Ich denke, in dieser exponierten Stellung muss man nicht nur 100%ig, da muss man 150%ig fit sein.

      Aber diese Leute kleben offenbar so derartig an ihrer “Macht”, dass sie selbst bei erheblicher gesundheitlicher Belastung noch meinen, auf der politischen Bühne agieren zu müssen.

      Andererseits: Wen will man als Nachfolger aufbauen? Die Protagonisten dieser rheinland-pfälzischen Landespolitik sind mir bis dato nicht durch überragende Kompetenz, Intellekt oder die Fähigkeit, Probleme angemessen zu lösen aufgefallen. Es wird viel geredet, Worthülsenproduktion beherrschen sie offenbar, aber es kommt nichts Sinnvolles dabei heraus. Wie man ja gerade wieder angesichts der Hochwasserkatastrophe sehen kann.

      Ich denke, das primäre Problem hier in RLP ist, dass die SPD schon >30 Jahre regiert und es zu erheblichen Verfilzungen innerhalb der Politik und z. B. der Behörden gekommen ist. In 30 Jahren hat man viel Zeit, die eigenen Genossen an den lukrativen Schaltstellen zu platzieren, auch wenn die bis jetzt nicht durch herausragendes Wirken an anderer Stelle, wie z. B. einem Wirtschaftsunternehmen, bekannt geworden sind.

      PB

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    2. admin Beitragsautor

      Noch ein Nachsatz: Die Kaltschnäuzigkeit dieser Genossen, die offenbar meinen, sich das Land zur Beute machen zu können, reicht sogar so weit, dass der ehemalige Minister Schweitzer (ich tausche gelegentlich die Buchstaben “ei” im Namen durch den Umlaut “ä” aus, was auch gut passt) ohne Skrupel bei einer Klinik anruft, um einen Job für seinen Schwager zu akquirieren:

      https://peterbaier1.wordpress.com/2019/05/29/private-arbeitsvermittlung-alexander-schweitzer-es-bleibt-in-der-familie/

      Da hat man wirklich keine Fragen mehr.

      PB

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