“Operation Lockdown 2” erfolgreich: RKI ändert Teststrategie

Von | November 6, 2020

Von Peter Baier

Die “Corona”-Massentests zeigen Wirkung. Bei zuletzt ca. 1.600.000  Tests pro Woche und einer Spezifität von im arithmetischen Mittel von 98,5% produziert man mal eben locker >24.000 angebliche Infizierte pro Woche. Oder noch mehr. Es hat jedenfalls gereicht, Deutschland weiter vorsätzlich wirtschaftlich, sozial und psychologisch schweren Schaden zuzufügen. Angst und Panik, durch die Massenmedien in die Bevölkerung, einer Dauergehirnwäsche gleich, täglich hinein posaunt, tun ihr Übriges. Die Akzeptanz für den zu erwartenden wirtschaftlichen Kolateralschaden ist vorhanden, ein signifikanter Teil der Bevölkerung begrüßt die neuen “Maßnahmen”. Der “Lockdown light” ist da und er ist ist, wie immer, “alternativlos”.

Allerdings haben die anlasslosen Massentestungen einen Nachteil: Die ca. 200 Labore in Deutschland, die mit den PCR-Tests befasst sind, kommen an die Kapazitätsgrenzen. Und zwar sowohl was “Manpower” als auch was Reagenzien betrifft. Denn man muss nicht in Mathematik promoviert zu haben, um sich auszurechnen, dass jedes Labor im Schnitt pro Woche 8000 bis 10.000 Tests zu bewältigen hat. Ein immenser Arbeitsaufwand ist die Folge, denn die Tests müssen einzeln begutachtet werden, sie funktionieren nicht wie ein Schwangerschaftstest wo man nur einen Kontrollstreifen und einen Indikator zu beobachten hat. Das komplizierte Verfahren bindet Mitarbeiter und Ressourcen. Und es erzeugt Fehler, wie zuletzt in einem großen Labor in Augsburg geschehen, wo durch falsche Reagenzien 97% der Tests falsch positiv waren.

Nun hat das Robert-Koch-Institut (RKI) reagiert. Die Massentests haben ausgedient, denn nun ist der neue “Lockdown” da und es muss im nächsten Schritt “bewiesen” werden, dass er funktioniert. Die groß angelegte Täuschung der Menschen geht in die nächste Phase.

Die neue Strategie ist schnell erklärt:  Es sollen nur noch jene Personen getestet werden, bei denen Symptome und/oder der Hinweis auf einen wie auch immer gearteten Risikokontakt vorhanden sind. Jetzt trifft sich also das Angenehme (reduzierte Testzahlen) mit dem Nützlichen (sinkende “Neuinfektionen”). Warten wir also einfach mal ab. Ich bin sicher, dass wir demnächst eine stark sinkende “Inzidenz” im Bereich SARS-CoV-2 gemeldet bekommen. Wer wettet dagegen?

Fazit: Überragend intellektuell sind jene, die uns regieren, nicht. Das ist bekannt. Aber sie haben aus dem ersten Lockdown zumindest gelernt, denn dort ging die Inzidenz bereits zurück, bevor man das Land in den “Sleepmode” (technischer Ausdruck aus dem Bereich Microcontroller) versetzt hatte. Das war sehr schlechtes Timing. Jetzt kommt zuerst der Lockdown und danach werden die “Fallzahlen” sinken. Versprochen.

2 Gedanken zu „“Operation Lockdown 2” erfolgreich: RKI ändert Teststrategie

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  2. R.N.

    Dankeschön, Herr Baier!
    Ihre Logik und Ihr Humor wirken wie ein Kombi-Präparat gegen C19. Ich muss lachen! Und das wirkt sich ja bekanntlich auf das Immunsystem und damit die Gesundheit aus. ;-))

    Interessant: Wie ich mehrfach hörte, wartet man neuerdings – daheim – auf einen Testtermin. Danach wartet man – daheim – auf das Testergebnis. Im Anschluss daran tritt man – daheim – eine zweiwöchige Quarantäne an. In der Summe hat man also ca. 3-4 Wochen – daheim – zu verbringen, bis man überhaupt wieder in irgendeiner Art am Leben “außer” Haus teilnehmen darf.
    Neuigkeit aus der Arztpraxis meiner Schwester: eine ältere Dame wurde beim Allgemeinarzt wegen Erkältungssymptomen getestet. 2 mal negatives Ergebnis. Man veranlasste nunmehr einen dritten Test – “endlich” positiv. Alle sind zufrieden…?!

    Man stelle sich vor: Es gibt noch meeehr PCR-Tests. Und KEINER geht hin. Corona wäre endlich vorbei!!!
    Nein, ich behaupte nicht, es gäbe keine echten Erkrankten. ABER es gibt so viel andere Krankheiten und Leid in dieser Welt, dass es keinen Grund gibt, Corona (= Krone) zum herrschenden König zu erklären.

    Corona ist nur, was wir daraus machen!

    Ich hoffe sehr, dass dieser Spuk endet, noch bevor “Corona 2020 – Pandemie” in die Geschichtsbücher unserer Schulen eingeht und auch die Kinder nachfolgender Generationen belogen und in Angst gehalten werden.

    Neuerdings zahle ich meinen Kindern (8 und 12 Jahre) pro Tag einen Euro aus, für ihren Mut keine Maske zu tragen. Der 14-jährige allerdings schwimmt in der Masse mit und trägt ein verkeimtes “Etwas” im Gesicht, weil er nicht auffallen und dazugehören will. Alle Aufklärung und Argumente gegen das Masketragen nimmt er nicht an. So spare ich nun für ihn den Corona-Euro auf, um später, wenn nötig, seine Gesundheitskosten tragen zu können. Aus meiner Sicht hielte ich es für besser, Kinder dürften ihrer Schulpflicht zu Hause nachkommen als diesem gesundheitsschädigenden Zwang ausgesetzt zu sein.

    An den Schulen, an denen ich als Schulbegleiter arbeite, wird das Masketragen hart durchgezogen. Z.B. an einer Berufsförderschule trägt mein Schüler (17 J.) eine dicke Maske von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit nur einer 20-minütigen Pause während der Essensaufnahme. Wie kann man das aushalten? Wer wird für spätere Gesundheitsschäden aufkommen? Welche Potentiale werden unseren Kindern geraubt oder deren Entfaltung eingeschränkt – körperlich, geistig und seelisch?
    Wenn immer möglich ermutige ich die mir anvertrauten Schüler FREI zu atmen! Ich wünsche mir, dass diese Ermutigung auch durch die Lehrer erfolgen würde!

    Deutschland ATME auf!

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