PCR-Test: Infektiosität von SARS-CoV2 mit den üblichen Schwellenwerten nicht nachweisbar

Von | Januar 12, 2021


Über den PCR-Test und die daran bestehenden wissenschaftlichen Zweifel für den Nachweis eines vermehrungsfähigen Virus hatten wir hier schon häufiger referiert (Link 1, Link 2). Das Thema ist brisant, denn immerhin ist dieser Test die Rechtfertigungsgrundlage für den politischen Irrsinn, der sich uns in diesen Monaten durch Handeln der Politiker offenbart. Von A wie “AHA”-Regeln über “L”  “Lockdown” und “Z” wie “Zuhause bleiben” (i. e. Ausgangssperren). Wir wurden nun auf ein weiteres wissenschaftliches Papier verwiesen, in welchem der Ct-Wert, also die Anzahl der Amplifikationszyklen, der Gegenstand der Untersuchung ist.

Kurze Erklärung: Der “Corona”-PCR-Test weist eine bestimmte, allerdings sehr kurze, Gensequenz des SARS-CoV2-Virus nach. Dabei wird das Abstrichmaterial aus dem Nasen-Rachenraum der untersuchten Person zuerst in seine Bestandteile zerlegt und dann ein eventuell vorhandener Genabschnitt mittels eines Enzyms (Reverse Transkriptase) vervielfältigt, so dass er mittels eines Indikators nachweisbar ist.

Das Verfahren ist sehr empfindlich, so dass auch im Prinzip ein einzelnes Molekül ausreicht, um den Test zum Ansprechen zu bringen. Dabei ist entscheidend, wie oft das gefundene Genmaterial vervielfältigt wird. Die Anzahl dieser “Verstärker”-Zyklen definiert den “Ct”-Wert (cycle threshold).

Das Problem: Bei einer hohen Zyklenzahl reicht bereits eine sehr kleine Menge an Virusmatieral aus, damit der Test “positiv” ist. Dieses Virusmaterial wird aber in einem Wirtsorganismus keine Infektion bewirken, denn dazu ist die Menge zu gering. Ob das Virus wirklich vorhanden ist (oder nur Artefakte), ist zudem fraglich, aber das ist ein anderes Problem.

Daher geht man davon aus, dass nur unterhalb eines Ct-Wertes von 30 bis 32 (bei positiver Detektion)  überhaupt eine Weitergabe des Virus auf andere Personen hinreichend wahrscheinlich ist. In den Labors werden die Tests heute aber  mit 35 bis 45 Zyklen gefahren.

Eine Untersuchung von Bullard, Dust et. al. hat sich diesem Schwellenwert gewidmet und kommt zu einem hochinteressanten Ergebnis: Wenn die Zyklenzahl (Ct) über 24 liegt, war kein Virus aus einer positiven Probe in einer Zellkultur anzüchtbar. Dazu hat man Proben untersucht, die vorher in einem PCR-Test positiv getestet wurden. Das noch vorhandene Ausgangsmaterial wurde auf Nierenzellen aus einer Affenart zu vermehren versucht. Nur positive Proben mit einem Ct <= 24 ließen die Vermehrung des Virus zu.

Interpretiert man dieses Ergebnis, muss man davon ausgehen, dass bei allen PCR-Tests, die bis heute nach dem Standardprotokoll von Ct > 32 (Drosten empfiehlt sogar eine Schwelle von 45!) kein aussagefähiges Ergebnis vorliegt. Oder dass, anders gesprochen, das “vermehrungsfähige Agens”, welches nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz erforderlich ist, NICHT vorhanden ist. Ein weiteres Indiz dafür, dass mit dem PCR-Test seitens der Politik ein groß angelegter Betrug durchgeführt wird. Eine Täuschung der Bevölkerung, nur um die “Maßnahmen” (die sich nebenbei bemerkt, als vollkommen wirkungslos herausgestellt haben) zu rechtfertigen.

6 Gedanken zu „PCR-Test: Infektiosität von SARS-CoV2 mit den üblichen Schwellenwerten nicht nachweisbar

  1. Pingback: WHO ändert Einschätzung zum PCR-Test – Lehrer für Aufklärung

  2. Pingback: PCR-Test: Infektiosität von SARS-CoV2 mit den üblichen Schwellenwerten nicht nachweisbar – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

  3. hf

    >>Der “Corona”-PCR-Test weist eine bestimmte, allerdings sehr kurze, Gensequenz des SARS-CoV2-Virus nach. Dabei wird das Abstrichmaterial aus dem Nasen-Rachenraum der untersuchten Person zuerst in seine Bestandteile zerlegt und dann ein eventuell vorhandener Genabschnitt mittels eines Enzyms (Reverse Transkriptase) vervielfältigt, so dass er mittels eines Indikators nachweisbar ist.<<

    diese Beschreibung des RT-PCR Test ist leider falsch!
    hier gibts die richtige Version:
    https://reitschuster.de/post/wie-der-pcr-test-nicht-funktioniert/

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    1. admin Beitragsautor

      Hallo “Ritchie”, was macht die Klampfe?

      PS: Du solltest den meine Ausarbeitung genau lesen. Sie ist nicht falsch, sondern ich habe das Verfahren vereinfacht dargestellt, was für das Verständnis des hier beschriebenen Problems ausreichend ist. In der Pädagogik nennt man dieses Vorgehen übrigens “didaktische Reduktion”.

      Und, “Ritchie”, wie läuft es sonst so?

      Antworten

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