Pervers: “Deutscher Ärztetag”fordert Schulbesuch nur noch für SARS-CoV-2 geimpfte Kinder

Von | Mai 9, 2021

Dass heute fast täglich irgendjemand mit einer abartigen bis ultimativ kranken Forderung um die Ecke kommt, was die so genannte “Pandemie” bzw. den Umgang damit betrifft, ist man ja mittlerweile gewohnt. Meistens war es in den letzten Wochen eine “‘Corona’-Warnapp auf zwei Beinen” (mit bürgerlichem Namen Karl Lauterbach), aber nun hat sich der “Deutsche Ärztetag” die Spitzenposition der abseitigen Forderungen erobert:

Die Einlassung des Verbandes lautet wörtlich:

„Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“ (Quelle)

Gut, man könnte jetzt versuchen, mit Rechtsnormen zu argumentieren und erläutern, diese Forderung sei eindeutig rechtswidrig, aber wir wissen ja mittlerweile dass der Rechtsstaat nur noch sehr eingeschränkt funktioniert. Und wen interessiert heute in Merkelland schon die Rechtslage? Insbesondere die Menschenrechte?

Das Recht auf Bildung gilt als eigenständiges kulturelles Menschenrecht und ist ein zentrales Instrument, um die Verwirklichung anderer Menschenrechte zu fördern. Es thematisiert den menschlichen Anspruch auf freien Zugang zu Bildung, auf Chancengleichheit sowie das Schulrecht. (Quelle)

Oder für wen haben Schulgesetze irgendeine Relevanz?

§ 1  Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule

(1) Der Auftrag der Schule bestimmt sich aus der durch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Landes Baden-Württemberg gesetzten Ordnung, insbesondere daraus, dass jeder junge Mensch ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung hat und dass er zur Wahrnehmung von Verantwortung, Rechten und Pflichten in Staat und Gesellschaft sowie in der ihn umgebenden Gemeinschaft vorbereitet werden muss.

(Schulgesetz Baden-Württemberg)

Da steht nichts von “Impfung als Voraussetzung für den Schulbesuch”. Aber die verpflichtende Masernimmunität (durch durchgemachte Infektion oder Impfung zu erzielen) war ja die Eintrittspforte für diese inhumane und freiheitsfeindliche Forderung. Dass da noch etwas nachkommt, war dann jedem klar, dessen IQ über 80 liegt.

Aber alles egal. In einem Land, in dem kerngesunde Menschen von einer vollkommen entfesselten Regierung nächtens eingesperrt werden, wobei der Einschluss aufgrund einer mathematisch willkürlichen und irrationalen “Inzidenzrechnung” erfolgt, man also auch würfeln könnte, wundert einen diese Forderung der Ärzteschaft (oder zumindest eines Teiles davon) nicht wirklich.

Da hier elementare Rechte UND ethische Prinzipien auf das Schwerste verletzt würden, könnte man eigentlich aufhören, darüber zu referieren, wie abartig diese Idee ist.

Aber die Frage “Qui bono?” sei trotzdem erlaubt. Warum man eine Personengruppe impfen will, die das niedrigste Infektionsrisiko hat, ist auch nicht wirklich ersichtlich. Man darf jedoch davon ausgehen, dass die Ärzteschaft (bzw. die hier in Rede stehenden Verbandsmitglieder) angesichts der anstehenden Pflichtimpfung von 10 Mio. Schülern und 6,5 Mio. Kita Kindern in Deutschland gerade Dollarzeichen in die Augen bekommen wie Onkel Dagobert aus Entenhausen. Es geht also wieder mal um den schnöden Mammon. Ich fürchte, das dürfte ein gewichtiger, wenn nicht überhaupt der Grund für die Forderung nach einer Impfpflicht für Kinder und Jugendliche sein.

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