RKI meldet niedrige Aktivität an Atemwegsinfektionen

Von | März 29, 2021

Als rational denkender Mensch hat man derzeit jeden Tag heftigere Probleme, den ganzen Nonsens, den die Politiker (allen voran SPD-Gesundheits-“Experte” Karl Lauterbach) da über den Sender lassen, nicht mit bohrenden Kopfschmerzen zu quittieren. Aber der ganze “Corona”-Unsinn bzw. sein extremer Widerhall in den Medien funktionieren ja auch nur, weil keiner sich um die echten statistischen Daten kümmert. Wir von lehrer-fuer-aufklaerung.de tun das. Und zwar trotz aller Versuche, unsere Publikation zu unterdrücken, die man uns gegenüber an den Tag legt. Die interessieren uns schlechterdings nicht, zeigen aber, welch großen Probleme gewisse Leute mit einer unabhängigen Darbietung von sachbezogenener (aber leider nicht systemkonformer) Information und kritischer Analyse haben.

Gehen wiralso mal wieder zum Robert-Koch-Institut und holen uns ein paar Zahlen ab. Derzeit ist Atemwegsinfektsaison, wobei die Grippe dieses Jahr ausfällt, denn die heißt nun möglicherweise “SARS-CoV-2”. Es könnte aber sein, dass auf Influenza gar nicht mehr getestet wird.

Sehen uns nun die Daten vom Sentinel-Netzwerk des RKI an. Dieses Netzwerk wertet Untersuchungsproben aus einer großen Zahl von Arztpraxen aus ganz Deutschland aus, wenn Verdacht auf eine Atemwegserkrankung besteht. Und wenn man diese Daten lädt, offenbart sich eine kleine, aber mittlerweile bekannte, Überraschung. Die Aktivität von Atemwegsinfektionen in Deutschland ist sehr niedrig.

(Quelle)

Wir lassen uns das nochmal genüsslich auf der (hoffentlich nicht belegten) Zunge zergehen:

Die niedrige ARE-Aktivität wird in dieser Saison bisher  hauptsächlich durch Rhinoviren, gefolgt von SARS-CoV-2 bestimmt. (ebd.)

Wir hatten das schon mal besprochen: “ARE” = “akute respiratorische Erkrankung”, also ein Atemwegsinfekt.

Also, bitte wie? Das Ganze noch mal gaaaanz langsam:

N I E D R I G E   A  R  E   A K T I V I T Ä T!?

Wie das denn? Lauterbach, der Chefposaunist im Panikorchester, verbreitet ständig die Kunde von der Dauerkatastrophe und fabuliert unentwegt etwas von “Dritter Welle” (wo waren denn eigentlich die erste und die zweite?). Der Mann will ganz Deutschland am liebsten mehrere Wochen lang einsperren. Lothar Wieler, der Chef des RKI, der von 100.000 neuen Ansteckungen pro Tag lamentiert, liegt uns auch dauernd in den Ohren. Und die blödesten Namen für die nächsten Lockdowns sind gerade in der Entwicklung (was kommt eigentlich nach “Wellenbrecher”?). Und nun noch der Gipfel: Merkel lässt prüfen, ob Auslandsreisen zu verbieten sind (“…niemand hat die Absicht…”). Aber jetzt das! Eine sehr geringe Aktivität von Atemwegsinfekten:

Für die jetzt abgelaufene Kalenderwoche 11 finden wir insgesamt 256 eingesandte Proben aus den beteiligten Arztpraxen. 118 davon (46%) hatten überhaupt ein nachweisbares Virus. Von den 256 Proben waren 16 mit SARS-CoV-2 nachweisbar.

Wir rechnen: 256=2⁸; 16=2⁴ (Ich bin auch Informatiker, wenn wir Zweierpotenzen sehen, machen wir reflexhaft so einen Quatsch! 🙂 )

=> 2⁴/2⁸ = 2⁻⁴ = 0,0625 = 6,25%

Also 1/16 aller eingesandten Proben waren mit SARS-CoV-2 nachweisbar. Eine erhebliche Rate. Jetzt ist erklärt, warum wir dringend den “Final Lockdown” bis ans Ende aller Tage brauchen. Karlchen will das so. Und Lothar W. lernt vielleicht irgendwann mal seine eigenen Zahlen kennen. Bevor er von 100.000 “Infzierten” pro Tag spricht.

3 Gedanken zu „RKI meldet niedrige Aktivität an Atemwegsinfektionen

  1. Torben

    Es ist alles so offensichtlich.. und trotzdem will es keiner hören.
    Egal mit wem man versucht, einen halbwegs gesitteten und gehaltvollen Austausch über die reellen Zahlen zu führen, man kommt immer wieder zum Punkt, dass sich offensichtlich mittlerweile so viele Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen haben, dass da Reaktionen geäußert werden, wie „warum sollte man das infrage stellen? Die machen das schon.“ Erwachsene Menschen mit vermeintlicher Bildungsnähe ignorieren starr die oben beschriebenen Zahlen. Es tut nur noch weh.
    Kleine Anekdote aus dem Kollegenkreis. Gesprächsthema zum Ferienstart war der familiäre Hintergrund einer türkisch stämmigen Kollegin. Ihr Vater sei im letzten Jahr in der Heimat eingegangen, nachdem er wohl nur noch drei Stunden am Tag aus dem Haus dürfe. Nun wurde sich gesorgt, ob es seitens der Regierung ähnliche Restriktionen auch hierzulande geben könne. Die Antwort des Kollegen ließ nicht lange auf sich warten. Wo sei denn das Problem? Man würde sich selbst in Corona-freien Zeiten nicht 3 Stunden am Tag draußen aufhalten. Es sei doch immer noch genug Freizeit.
    So viel zum Thema Bildungsnähe. Das Fremdschämen steigt in immer höher werdende Sphären.

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    1. admin Beitragsautor

      “Wo sei denn das Problem? Man würde sich selbst in Corona-freien Zeiten nicht 3 Stunden am Tag draußen aufhalten. ”

      Das “Problem ist, dass ich mir von niemandem vorschreiben lasse, wie lange ich drinnen verweilen muss und wie lange ich draußen verweilen darf. Ich nenne das “persönliche Freiheit”und so lange ich niemandens Rechte verletzte, haben mich alle tunlichst in Ruhe zu lassen. Was ich privat tue, geht niemanden etwas an, solange ich dabei meine Rechte im Rahmen der bestehenden Handlungsfreiheit wahrnehme und die der anderen nicht unzulässig beschneide. Und aus dem Haus zu gehen, ist eines dieser Rechte. Diese ganzen kranken Übergriffigkeiten, die man uns in der letzten Zeit angedeihen lässt, gehen mir erheblich auf den Senkel. Ich bin alt genug, ich muss nicht mehr erzogen werden!

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    2. admin Beitragsautor

      Ach, dann noch etwas dazu: Diese ganzen Typen mit ihrer demonstrativ zur Schau getragenen Tugendhaftigkeit nerven genau so. “Ja, ich habe kein Problem damit, mich einzuschränken. Ich bin ja sooooo solidarisch! Und jetzt klopft mir alle auf die Schulter!”. Einfach widerlich, diese eigene übertriebene Selbstbeweihräucherung, wie “gut”man doch sei.

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