Schock in NRW: Schulleiterin verweigert die Maske!

Von | Juni 14, 2021

Es gibt Zeitungsmeldungen, die machen einen fassungslos. Nein, keine Flugzeugkatastrophe mit hunderten Toten oder etwas in der Art. Viel, viel schlimmer! Es geht um ein Verbrechen. Ein ganz schlimmes Verbrechen. Das Delikt heißt “Maskenverweigerung”!

(Quelle: rp-online.de)

Das ist in der Tat starker Tobak, besonders wenn man Nichtraucher ist:

Düsseldorf –  Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat der Leiterin einer Grundschule die weitere Ausübung ihrer Dienstgeschäfte untersagt. Die Lehrerin setzte die Coronaschutz-Maßnahmen nicht um und trug unter anderem keinen Mund-Nasen-Schutz. (ebd.)

Nein! Doch! Ooooh! Was für ein schwerst tadelungswürdiges Verhalten! Sie will weder Mund noch Nase schützen? Daumen runter! Wo doch jeder weiß, dass aus Mund und/oder Nase diese ganz gefährlichen fiesen Viren heraus- und natürlich auch hineinkommen. Und zwar so viele, dass man dafür sogar einen hochempfindlichen Test braucht, um sie nachzuweisen. Ich distanziere mich/uns/Euch auf das Allerallerallerschärfste vom Verhalten dieser Kollegin! Ohne “Maske” bist Du in 3 Tagen tot! Und alle um Dich herum auch. Das weiß doch jeder! Und wenn wir brav alle unsere Masken tragen würden, wäre die Pandemie schon lange vorbei. Weiß auch jeder!

Die von der Lehrerin vorgelegten Atteste, wonach sie aus medizinischen Gründen keine Maske tragen könne, seien unzureichend, weil die möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht konkret genug benannt würden, so die Juristen. (ebd.)

Ach, wie sagte der Bäcker hier im Ort neulich als er mich rauswarf, weil ich gaaaanz ausnahmsweise mal keinen “Schutz” für Mund und Nase dabei hatte (sonst trage ich immer einen, auch hier im Haus!): “Isch kenn’ viele die so’n Attest habbe, des interessiert mich net!“.

Und Recht hat er: Es geht um höhere Dinge, als der eigene Mund, die eigene Nase und dass man sich vielleicht nicht als “Superspreader” sehen mag (obwohl man höchstwahrscheinlich einer ist). Es geht um uns alle und die Gesundheit. “Ich schütze Dich, Du schützt mich” und Kondome schützen sowieso. Also auch ein Kondom für Mund und Nase, Frau Kollegin! Aber presto!

Darüber hinaus habe die Pädagogin sich über die aus der Corona-Betreuungsverordnung resultierenden Verpflichtung hinweggesetzt, wöchentlich Corona-Selbsttests bei allen in Präsenz an ihrer Schule tätigen Personen umzusetzen. (ebd.)

“Corona-Betreuungsverordnung”? Was soll denn das sein? JA, ich weiß, die “Inzidenz” geht gerade massiv zurück (im September kommt dann jedoch die 4. Welle, das ist schon abgemacht) und “Corinna” schwächelt momentan ganz ordentlich, aber braucht die “Pandemie” jetzt schon Betreuung? Steht es so schlimm um sie?

Schüler und Eltern müssten aber darauf vertrauen können, dass die vorgeschriebenen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus von einer Schulleiterin ordnungsgemäß umgesetzt werden. (ebd.)

In jedem Fall! Vollkommen sch….egal, was “verordnet” wird, es MUSS umgesetzt werden und zwar 1:1, Da führt kein Weg dran vorbei! “Das ham’ wa’ immer schon so gemacht, det machen wa’ auch heute so, da könnt’ ja jeda komm’!“. Und jetzt mal ehrlich: Das Nachdenken sollte man doch der politischen Führung überlassen. Schließlich sind die allerhellsten Kerzen doch nach wie vor die Politiker. Und jene Kerzen, welche die allerhellsten noch überstrahlen, heißen heute “Minister”. Das sind sie absoluten IQ-Überflieger. Die müssen doch Ahnung davon haben, was sie da ressortmäßig beackern.

Da die Lehrerin uneinsichtig und eine Änderung ihres Verhaltens nicht zu erwarten sei, sei es zur Erhaltung des Vertrauens in die Lehrerschaft sowie zum Schutz der Gesundheit gerechtfertigt und sogar geboten, ihr die Führung der Dienstgeschäfte zu verbieten. (ebd.)

Uneinsichtig war sie auch noch? Also die Kollegin zeigt “keinerlei Einsicht in ihr Fehlverhalten” und macht gerade so weiter in ihrem verwerflichen Tun, genau wie diese anderen “Querdenker”-Lehrer auch? Da muss jetzt also echt was passieren! Das Disziplinarverfahren wird hoffentlich zügig eingeleitet und dann auch mit aller Konsequenz durchgeführt. An solchen Lehrer_innen:Xe muss ein Exempel statuiert werden. Es steht inständigst zu hoffen, dass die Oberdienstbehörde auch einen “Präsidenten” hat, der so ein richtig “harter Hund” ist. Falls erforderlich muss Rheinland-Pfalz eben den Kollegen in NRW Amtshilfe leisten, denn HIER (mit “ihr”) wird richtig durchgegriffen.

Apropos “Exempel statuieren”. Das ist natürlich immer das probate Mittel. “Bestrafe einen, erziehe hundert!” Ob’s der kommunistische Massenmörder Mao Zedong wirklich gesagt hat, wissen wir nicht. Aber eines wissen wir: Was die Kollegin da getrieben hat, geht gar nicht. Und das wird Konsequenzen haben.

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