Schüler erhält Missbilligung wegen Trinkens in der Pause

Von | September 2, 2020

Eine Stellungnahme von M. Garcia, Mainz, 02.09.2020

Gestern erreichte mich über einen Social-Media-Kanal ein Missbilligungsschreiben, das einer anonym bleiben wollenden Mutter eines Hessischen Schülers einer 8. Klasse zugegangen war. Darin wird dem Schüler ein Tadel ausgesprochen, weil er ein während der Pause gekauftes Getränk auf dem Schulgelände konsumierte. Dies verstieße, so die Schule, gegen die “Corona-Hygieneregeln”:

Ich habe mich dadurch veranlasst gesehen, das „Verbrechen“ aufzuklären und der Schule gegenüber Stellung zu nehmen, in der Hoffnung, auch die Erziehungsberechtigte(n) des Kindes legt Beschwerde ein.

In der hier eingestellten Fassung habe ich den Namen der Schule weggelassen, denn sicherlich steht er derzeit stellvertretend für sehr viele andere Schulen in unserem Land. Daher meine ausdrückliche Einladung an alle, dieses Schreiben an die jeweilige Situation angepasst, in anderen Fällen zu verwenden. Wir müssen aktiv werden, wenn wir humane Schulen
in unserem Land wollen, die sich primär am Wohl der Schüler ausrichten. Schulleitungen und Lehrer müssen ermutigt werden, den blinden Gehorsam zu verweigern.

Zum Text der Stellungnahme

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