Steinmeier plant Gedenkfeier für “Coronatote”

Eine Meldung aus den letzten Tagen zeigt einmal deutlich, wie in Deutschland im Zuge der kollektiven Hysterie um “Corona” die Maßstäbe offiziellen Handelns komplett außer Fuge geraten sind. Die Meldung findet sich auf tagesschau.de:

Das ist, mit Verlaub, “idiotisch”. Erstens weiß man heute, dass die meisten “Coronatoten” nicht “an” sondern mit “Corona” gestorben sind. Des Weiteren ist laut den Informationen des RKI jeder ein “Coronatoter”, bei dem vor dem Ableben ein positiver PCR-Test durchgeführt wurde. Auch wenn die betreffende Person durch z. B. einen Unfall zu Tode gekommen ist. Und manchmal wird der Test auch erst post mortem durchgeführt. Bei wöchentlich 1,5 Millionen Tests kommt übrigens ganz schön was zusammen. Nach Untersuchungen des amerikanischen CDC (Center for Disease Control) ist, auch das sei erwähnt, nur bei 9% der angeblichen “Coronatoten”die Infektion wirklich die Todesursache. Den Rest der Fakten setzte ich als bekannt voraus.

Was soll diese Aktion von Steinmeier denn dann nun?

Man muss nicht lange nachdenken, um die wahre Intention hinter der angedachten Gedenkfeier zu finden. Es handelt sich, mal wieder, um eine gut aufgezogene PR-Show. Sie dient letztlich der plakativen Rechtfertigung der “Maßnahmen”, also von “A” wie “Abschaffung der Grundrechte” bis “Z” “Zumachen des Einzelhandels”. Denn gerade jetzt, wo nach (seriösen) Umfragen die Akzeptanz der Knebelmaßnahmen immer geringer wird und sich Widerstand immer breiter aufstellt, muss etwas zur ideologischen Rückenstärkung her. Da kommt eine Trauerfeier, an der die gesamte Regierung teilnimmt, gerade recht.

Nehmen wir mal die Zahl, die im “Tagesschau”-Bericht genannt wird. 61286 Menschen sind also “an” oder “mit” “Corona” gestorben. Und für diese Menschen, von denen jeder Tod zweifelsohne ein Schicksalsschlag für die Angehörigen ist, möchte Steinmeier nun diese Feier veranstalten.  Dann muss man aber auch konsequent sein und kommt dann aus dem Kerzeanzünden nicht mehr raus:

  • 140.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Tabakkonsums, davon ungefähr 40.000 alleine an Lungenkrebs.
  • 60.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Alkoholkonsums.
  • 50.000 Tote sind durch Herzinfarkt zu verzeichnen (gut, ein Teil davon ist auf das Rauchen zurückzuführen, insofern haben wir die schon statistisch erfasst, siehe Punkt 1 in der Liste!)
  • 10.000 Menschen erleiden jedes Jahr einen tödlichen Schlaganfall (in Deutschland).

Die ganzen Verkehrstoten, Suizide etc. lassen wir mal weg. Auch die verdienen, streng genommen, eine separate Trauerfeier.

Jetzt ist mir aber nicht bekannt, dass irgend eine deutsche Bundesregierung ohne Druck von außen sonderlich viel gegen z. B. das Rauchen und das Saufen unternommen hat. So war Deutschland das letzte Land in der EU, das Tabakwerbung auf Plakatwänden verboten hat. Auch der Suff wird in diesem Land nicht gerade engagiert bekämpft. Alkohol und Zigaretten kann man nach wie vor im Lebensmittelladen kaufen, in den USA oder Frankreich, nur als Beispiel, muss man dazu spezielle Läden aufsuchen. Und einen Ausweis vorlegen (USA). Aber andererseits ist auch klar, warum das so ist: In Deutschland verdient der Staat gut mit am Tod durch Lungenkrebs und Leberzirrhose. Da hat man es nicht eilig, Konsumprodukte, die immerhin 200.000 Menschen pro Jahr (also 20% der insgesamt jährlich zu verzeichnenden Toten) unter die Erde bringt, einzuschränken.

Und wie sieht es eigentlich aus mit den “Coronatoten”, welche sich aus Gründen der Depression, der Vereinsamung und der beruflichen Ausweglosigkeit in Folge der “Maßnahmen” das Leben genommen haben? Was ist mit jenen “Coronatoten”, die sich aufgrund der von Regierung und Medien verbreiteten Hysterie trotz Symptomen von Herzinfarkt oder Schlaganfall aus Angst vor dem angeblichen “Killervirus” nicht mehr zum Arzt getraut haben und daher verstorben sind?

Insofern ist die Trauerfeier für die “Coronatoten” pure Heuchelei. Man kann dann übrigens jedes Jahr, wenn mal wieder eine Grippewelle zuschlägt, ähnliches veranstalten. Aber da Politik heute primär eine PR-Show ist und weniger zur Lösung der Probleme des Landes beiträgt (Probleme übrigens, die man durch sinnloses, planloses und verzweifeltes Handeln zum Teil erst geschaffen hat!)  ist diese Trauerfeier natürlich nur konsequent. Besonders dann, wenn man von Politikern regiert wird, bei denen es oft bereits aus rein kognitiven Gründen nicht reicht, derlei zu reflektieren.

 

Kommentare

  1. Der Elite-Steinmeier hat Langeweile und will sich mal wieder wichtig machen. Aber der Tag kommt, an dem Steinmeier das Schloß Bellevue verlassen muß und dann wieder der Tischlerssohn ist , den niemand kennt!

  2. Die Nachricht fand ich auch unglaublich.
    So eine Gedenkfeier ist völlig unangemessen und eine Verhöhnung aller anderen Schwerstleidenden, die Jahr für Jahr still dahinsterben.

    Ich denke auch, dass das moralisch in die Enge treiben soll – diejenigen, die unter Corona verlieren und diejenigen die Zweifel äußern.
    Wenn solch ein Staatsakt aufgezogen wird, soll man Demut und Respekt empfinden und nochmal seine Haltung überprüfen – wer dürfte denn eine Totengedenkfeier in Frage stellen…
    Hier sollen nicht die Toten geehrt werden, sondern Ehrfurcht erzeugt werden vor der riesigen „ Schlacht“, der sich die Regierung in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit „ tapfer“ stellt.
    Und man will dann natürlich auch Jahrestage dafür feiern.
    Es gab schon immer mal wieder so einige groß aufgezogene Gedenkfeiern, die ablenkten von der eigenen Verantwortung.

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