UK: Ungewöhnliche hohe Sterberate bei „Delta“-Variante und Impfung

Von Peter Baier

Während man in Deutschland zuverlässige Daten zu SARS-CoV-2-Infektionen, Impfraten und -schäden mit der Lupe suchen muss und weitestgehend auf den Zahlensalat des RKI angewiesen ist, sieht es was die Datenerhebung betrifft in anderen Ländern deutlich besser aus. In Großbritannien gibt „Public Health England“ sehr umfangreiche Datensammlungen zur „Covid“-Thematik heraus. Und diese Zahlenwerke enthüllen teilweise sehr spannende Dinge.

In der Ausarbeitung „SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England Technical briefing 17“ (Link) findet sich eine große Menge zur neuen (angeblich hochgefährlichen) „Delta-Variante“. Wertet man diese selektiv aus und untersucht die Mortalität von geimpften und nicht geimpften Personen, kommen interessante Ergebnisse dabei heraus.

(Quelle: Variants_of_Concern_VOC_Technical_Briefing_17 )

(ebd. Seite 13)

Verschiedene Dinge lassen sich aus dem Tabellenauszug leicht herauslesen:

Mit „Delta“ infizieren sich vor allem jüngere Personen (n=82458 von 92029 => 89,6%).

Trotz Impfung sind n= 6242+13715+7235=38207 (=41,5%) Personen mit „Delta“ detektiert worden. Der größte Anteil ist in jener Gruppe mit einer Impfung, die aber schon länger als 21 Tage zurückliegt, zu finden.

Bildet man eine Relation zwischen beiden Altersgruppen und überprüft den Anteil von geimpften zu ungeimpften „Infizierten“ wird das Ergebnis noch  interessanter.

Altersgruppe unter 50 Jahren:

Geimpft 19693, ungeimpft 52846, ergibt 23% zu 64%. Der Anteil der nicht Geimpften an dieser Gruppe der „Infizierten“ ist also höher. Was zu erwarten war.

Altersgruppe über 50 Jahren:

Geimpft 7499, ungeimpft 976, ergibt 78% zu 10%. Der Anteil der nicht Geimpften an den „Infizierten“ ist also deutlich niedriger. Das war nicht zu erwarten.

„Der Stich“ scheint also bei Älteren keinen Vorteil in Zusammenhang mit einer Infektion mit der sog. „Delta“-Variante zu ergeben. Im Gegenteil. Die genetische Experimentalbehandlung ist für Personen dieser Altersgruppe mit einem erheblich höheren Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2  assoziiert.

Todesfälle in Zusammenhang mit der Impfung gegen SARS-CoV-2 nach Alter differenziert

Wir nehmen den untersten Teil der Tabelle (jetzt auf Seite 14):

Über beide Altersgruppen sind n= 1+19+50=70 geimpfte Personen verstorben. Allerdings sind unter den nicht geimpften Personen nur 44 Todesfälle zu beklagen.

Hier fällt wieder die Gruppe der Älteren auf. Während 68 (n=1+17+50) Verstorbene geimpft waren, waren unter den nicht geimpften Personen 38 Todesfälle zu beklagen. Die Relation ist also in etwa 2/3 geimpfte Verstorbene zu 1/3 ungeimpfte Verstorbene. Die SARS-CoV-2-Impfung scheint also für ältere Personen mit einem fast doppelt so hohen Risiko zu sterben, assoziiert zu sein.

Angesichts dieser Daten sollten sich gerade die „Best agers“ den „Stich“ nochmal sehr genau überlegen. Meine Entscheidung ist jedenfalls schon lange gefallen: Ich lasse mich weder von der Regierung noch von anderen erpressen und überlasse meine Dosis großzügig einem anderen Menschen.

Kommentare

  1. Das sind ja mal gute Nachrichten. Der „Israel-Trend“ scheint sich in GB zu etablieren. Hoffentlich dann auch in unserem schönen Land.

    „Ich lasse mich weder von der Regierung noch von anderen erpressen und überlasse meine Dosis großzügig einem anderen Menschen.“

    Lieber Peter, es ist lediglich ein sog. „Angebot“ („Der Pate“) und Dein Altruismus ist da einfach stärker. Danke dafür! Und es sollten doch viel mehr Menschen so uneigennützig handeln. 😉

    1. ich gebe mal ein paar Vermutungen zum Besten: In der Altersgruppe >50 sind halt einfach ein größerer Anteil Personen geimpft. Deshalb geringere Anzahl detektierte ungeimpfte Personen. Warum ein Virus per PCR-Test, also in den Schleimhäuten, wegen einer Impfung nicht auffindbar sein soll, kann mir sowieso keiner erklären. Allerdings unterstützen die Zahlen die Aussage, dass bei geimpften ein weniger schwerer Verlauf erwartbarer ist.
      ungeimpfte >50: 38Tote/976detektiert 0,039
      geimpfte >50: 68Tote/7499detektiert 0,009

      hab ich da was falsch verstanden?

      1. Hallo!

        Ihre Berechnung ist eine andere Sichtweise auf die Zahlen, mit anderen Ergebnissen 🙂 . Ihre Ergebnisse sind übrigens letztlich die Fallsterblichkeit innerhalb einer Gruppe.

        Ich halte es dagegen für korrekt, die gesamte Zahl der Verstorbenen als Basis für die Normierung zu verwenden, weil dadurch nur diese Gruppe untersucht wird und deutlich wird, ob eine Impfung das Mortalitätsrisiko senken kann. Das Problem ist m. E., dass die Sterblichkeit nicht nur die detektierte „Infektion“ ausgelöst wird, sondern auch durch andere Ursachen in Zusammenhang mit der Impfung. Wie z. B. die Prrduktion der Spike-Proteine mit Gefäßveränderungen, Entzündungen etc, als Folge der Impfung und nicht als Folge einer Infektion.

        Bei Ihrer Rechnung stellen Sie einen vermuteten Zusammenhang her zwischen positiven PCR-Test und Versterben des Patienten her. Der muss aber nicht immer gegeben sein. Bei meiner Berechnung untersuche ich den Zusammenhang zwischen „Tod“ (ursachenunabhängig, da nicht vermerkt) und Impfung. Genauer gesagt, die Frage, ob eine Impfung gegen SARS-CoV-2 zu einem höheren Risiko zu versterben führt oder nicht.

        vg

        PB

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