Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit “Eltern stehen auf”

Von | Februar 26, 2021

Die Initiativgruppe Eltern stehen auf hat in einer groß angelegten Umfrage zur Maskenpflicht in Schulen umfangreiches Datenmaterial erhoben und uns zur Bearbeitung und Auswertung überlassen. Dafür ganz herzlichen Dank!

Das vorgelegte Datenmaterial wurde durch eine Internetumfrage erhoben. Dabei antworteten n=5589 Elternteile und übersandten einen ausgefüllten Antwortbogen. Die Frage, zu welcher Altersgruppe die Person, die verpflichtet wurde eine Maske in der Schule zu tragen gehört, würde für 6308 Personen beantwortet. Die Zahl ist höher als die Zahl der Antwortbögen, da in einigen Familien mehr Kinder betroffen sind. Auch waren Erwachsene (z. B. Lehrkräfte) in die Untersuchung einbezogen. Die Verteilung sieht folgendermaßen aus:

n.Schüler= 5869, n.Erwachsene= 434;n.Maskenbereiung=5

Folgende Geschlechterverteilung bei den Befragten ergab sich:

 

Die Antworten kamen zu ca. 93% aus Deutschland, 6,5% aus Österreich und zu 0,7% aus der Schweiz. In Deutschland kamen wiederum die meisten Antworten aus Bayern (ca. 25%).

Die Mehrzahl der Antworten kam aus dem Bereich Grundschule und des Gymnasiums:

Aussagen von Betroffenen zur Maskenpflicht

Beschäftigen wir uns nun mit den Details zur von den Regierungen verordneten Maskenpflicht an den Schulen. Die Frage, wie diese empfunden wird, wird beantwortet mit (es waren mehrere Antworten möglich):

Auffällig ist hier die starke Häufung von physischen UND psychischen Belastungsmomenten.

Auf die Frage “Wird von der Schule auf die hygienischen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Tragen der Maske hingewiesen?” antworteten:

Ja 19,97%
Nein 62,23%
Weiß nicht 17,80%

Es erschreckt natürlich, dass hierbei insbesondere bestehende Gesundheitsrisiken wie eine Selbstkontamination in 2/3 der Fälle nicht erörtert wurden.

Auch die Tragedauer wurde erfasst:

Hierbei ist besonders auffällig, dass fast 25% der Schüler diese Masken länger als 3 bis 4 Stunden am Stück tragen müssen. Man darf das durchaus als “Zumutung” ansehen. Insbesondere wenn man die später noch zu diskutierenden gesundheitlichen Folgeprobleme mit einbezieht.

Ähnlich sieht es aus, wenn man die gesamte Tagesperiode betrachtet, denn Schüler müssen diese Masken ja nicht nur in der Schule tragen, sondern auch an anderen Orten:

Summiert man die Gruppen ab “ca. 5 Stunden” auf, so erhält man einen Wert von 62% von betroffenen Personen, welche eine Gesichtsmaske am Tag für mehr als 5 Stunden tragen müssen.

Gesundheitliche Beschwerden

Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass der Gebrauch von Gesichtsmasken im Alltag durch die Bevölkerung zur Eindämmung von Atemwegsinfektionen beitragen kann (Sammlung von Studien). Der weit verbreitete Gebrauch dieser Masken führt aber, im Gegenteil, zu einem breiten Spektrum von gesundheitlichen Problemen. Zuerst die Frage nach der Verteilung, ob überhaupt Probleme entstehen oder nicht:

Man erkennt, dass für den größten Teil der Antwortenden gilt, dass diese Masken entweder physische oder psychische Probleme hervorbringen. Auch hier war eine Mehrfachnennung möglich:

Dominant sind hier Beschwerden, die in diametralem Gegensatz zu einem beabsichtigten Unterrichtserfolg stehen: Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Angst/Psych. Belastung.

Soziale Folgen des Maskentragens

Das ständige Verbergen des Gesichtes, die Tatsache, dass mit der Maske eine permanente (und so sicher nicht existierende Gefahr assoziiert wird) und damit das Herstellen einer ständigen sozialen und seelischen Ausnahmesituation führt auch zu einem veränderten Kontaktverhalten bei den Schülern:

Die Beeinträchtigungen decken ein weites Feld ab: Hemmungen, sich mit anderen auszutauschen, zu treffen etc., der Verlust an Freude und Spaß, dafür aber Maßregelungen und Sanktionen (vermutlich durch überzogen reagierende Lehrkräfte oder Denunziation unter Schülern), soziale Ängste, Distanzierung von den Mitschülern und persönliche Unsicherheit dominieren hier. Es wird evident, dass mit der Maskenverordnung durch die Behörden auch die persönliche Lebensfreude der durch diese Maßnahmen Betroffenen erheblich leidet. Man setze dies in Relation zum wissenschaftlich nachweisbaren Nutzen, der vermutlich gegen NULL approximieren dürfte.

Die individuelle Entscheidungsfreiheit der Menschen wird durch den Maskenzwang maximiert eingeengt. Es wird Druck ausgeübt, es müssen Masken getragen werden, auch wenn es rechtlich keine Begründung gibt etc. Dies verdeutlicht das nächste Spektrum von Antworten:

Hier dominieren Aussagen, dass Druck von den verschiedensten Personengruppen auf die Schüler ausgeübt wurde. Es waren Mehrfachnennungen möglich. So wird evident, dass es zahlreiche und erhebliche Versuche gab, die freie individuelle Entscheidung der Schüler zu unterlaufen.

Auch wurde in Einzelfällen dokumentiert, dass das Gesundheitsamt Druck ausübte und drohte, die Schule sonst zu schließen. Hier muss dann sofort die Frage aufgeworfen werden, ob dafür eine rechtliche bzw. wissenschaftliche Begründung dafür existiert(e).

Ob Masken auch beim Sportunterricht getragen werden mussten, wurde wie folgt beantwortet:

Ja 26,83%
Nein 49,09%
Teilweise 24,09%

Die Fälle, in denen dauernd oder zumindest zeitweise eine Maske beim Sport getragen werden musste machen rund die Hälfte der gesamten Anzahl aus.

Beachtenswert ist überdies der Umgang mit ärztlichen Attesten, welche vom Tragen einer Gesichstmaske befreien:

Sieht man sich die Mehrheit an, welche kein Attest beim Arzt ausstellen lässt und setzt sie in Relation zu der vorstehend besprochenen großen Anzahl von Fällen, wo im Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske nicht unerhebliche Beschwerden auftreten, wird eine starke Diskrepanz deutlich. Man kann nun spekulieren, was die Ursache dafür sein könnte. Zumindest in einigen Fällen dürfte z. B. der Wunsch, das Kind nicht einer Sonderstellung in der Schule zuzuführen, sich Stress mit Schulleitungen und autoritär auftretenden Lehrern zu ersparen, eine Begründung darstellen können.

Fazit

Diese Untersuchung weist auf der Basis umfangreichen Datenmaterials nach, dass das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen zu einer vermehrten Belastung der Betroffenen führt. Insbesondere psychische Gesundheitsstörungen sind hier zu nennen. Angst, Verunsicherung, Beklemmung sind einige der Symptome. Aber auch physische Beschwerden sind zu verzeichnen, wie Kopfschemrzen, Atemnot, Unwohlsein etc. Setzt man dies in Relation zum fragwürdigen infektionsprophylaktischen Nutzen der Maskenverwendung im Alltag, so wird klar, dass hier der untaugliche Versuch unternommen wurde, und dies darüber hinaus ohne wissenschaftliche Evidenz für die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, mit einer vordergründig einfachen Anordnung (unter Nichtbeachtung anderer, milderer Mittel), einen Zwang durchzusetzen, der im Bezug auf einen möglichst störungsfrei ablaufenden Schulalltag sicher mit “kontraproduktiv” noch zurückhaltend beschrieben ist. Wer Kopfschmerzen hat, sich nicht konzentrieren kann, sich unwohl fühlt, wird beim Lernen erhebliche Nachteile erleiden. Dem allerdings scheint durch die verantwortlichen Politiker und Ministerialbeamten keinerlei Bedeutung beigemessen worden zu sein. Wie üblich dürfte es so zu sein, dass mal wieder viel zu kurz gedacht wurde. Was sich auch mit der kognitiven Grundhaltung des hier verantwortlichen Personenkreises zu tun hat. Die Deintellektualisierung der Schule nähert sich auch aus bestimmten Quellen. Wenn Politik nicht mehr rational handelt, sondern unreflektiert und unter Handlungsdruck, kommt das heraus, was wir hier sehen.

Fehlerbetrachtung

Ein gewisser methodischer Fehler der Untersuchung mag darin liegen, dass der Druck, sich an der Untersuchung zu beteiligen sicher dann größer war, wenn Beschwerden in Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske auftraten. Dies ergibt eine gewisse Präselektion bei der Auswahl der Studienteilnehmer nebst einer Voreingenommenheit, weil eine (beschwerdefreie) Kontrollgruppe fehlt.

10 Gedanken zu „Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit “Eltern stehen auf”

    1. christine

      Das ist eine sehr interessante Umfrage. Ich finde diese Studie auch sinnvoller, als beim Schulleiter, Gesundheitsdienst… die Arbeitsschutzmassnahmen überprüfen zu lassen. Würde sich jemand finden, der dies dann wirklich konsequent angeht, könnte das dazu führen, dass eine Schule wegen unzureichender Schutzmöglichkeiten geschlossen werde müsste – was ja niemand will.

      Hier wird auf die bedingte Aussagekraft der Studie hingewiesen und sie wird auch ganz sicher nicht gern angenommen werden, da sie von ElternstehenAuf kommt.
      Die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Arbeitsschutz befasst hat, könnte vielleicht nach rechtlichen Möglichkeiten suchen, solche Studien bundesweit ganz offiziell in Schulen durchführen zu lassen. Da könnte man vielleicht irgendwelche Ämter mit ins Boot nehmen, denn es ist ja kein Anprangern, sondern nur ein sachliches Erheben.

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  1. Jens Behnke

    Frisch erschienener Review wissenschaftlicher Paper zum selben Thema hier:

    “It is a testimony to the power of propaganda, institutional capture, and the desire to socially conform that masking of the general population has successfully been imposed during the COVID-19 era. The harms from this imposition are palpable, and potentially long-term and gargantuan, not the least of which is the psychological training of the public to comply with an absurd measure that has direct personal negative impact. I review the mounting evidence of the obvious: Universal masking harms people and society, without any detectable benefit.”

    (11) (PDF) Review of scientific reports of harms caused by face masks, up to February 2021. Available from: https://www.researchgate.net/publication/349518677_Review_of_scientific_reports_of_harms_caused_by_face_masks_up_to_February_2021 [accessed Feb 26 2021].

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  2. Jens Behnke

    Weitere Studie zu diesem Thema, organisiert von einem Forscherteam der Uni Witten/Herdecke:

    “68 % der Eingebenden berichteten, dass ihre Kinder über das Tragen von Masken klagen. […]
    Zu den häufigsten geäußerten Nebenwirkungen zählten Gereiztheit (60 %), Kopfschmerzen (53%), Konzentrationsschwierigkeiten (50 %), weniger Fröhlichkeit (49 %), Schul-/Kindergartenunlust (44%), Unwohlsein (42 %) Beeinträchtigungen beim Lernen (38 %) und Benommenheit/Müdigkeit (37%). Zudem haben 25 % der Kinder neue Ängste entwickelt.”

    https://co-ki-masken.de/zwischenergebnis-der-studie/

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  3. Pingback: Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit “Eltern stehen auf” – Lehrer für Aufklärung – Kon/Spira[l]

  4. F. Benjamin Studer

    Viele der Fragen hätten auch weniger suggestiv formuliert werden können. Anstatt zu fragen: “Welche Symptome wurden während oder nach dem Maskentragen festgestellt?” hätte man fragen können “Wurden während oder nach dem Maskentragen irgendwelche Symptome festgestellt, und wenn ja, welche?”

    Bei “Welche Veränderungen im sozialen Miteinander erlebst du im Zusammenhang mit der Maske?” werden außer “keine Veränderungen” und “sonstiges” nur negative Veränderungen vorgeschlagen. Dies suggeriert es könne nur negative Veränderungen geben, obwohl auch möglich gewesen wäre, dass Schüler sich mit Maske sicherer fühlen. Sei es wegen der geschürten Angst oder weil der Lehrer nicht sieht, wenn sie hämisch grinsen, wenn ein Mitschüler einen Streich spielt oder was auch immer.

    Gerade dann, wenn sich eine Umfrage auf Kinder bezieht und die Fragen an Kinder gerichtet werden, ist es wichtig, nicht suggestiv zu fragen. Zumal, wenn die Eltern ihre Kinder fragen. Auch weiß ich jetzt nicht, wie die Fragen möglicherweise von Eltern umformuliert wurden, bevor sie sie an die Kinder richteten. Da sehe ich einen Schwachpunkt in der Studie. Ich denke nicht, dass das Ergebnis in der Quintessenz anders ausgefallen wäre. Andererseits wäre das Ergebnis aussagekräftiger gewesen.

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    1. Anymonus

      Anstatt zu fragen: “Welche Symptome wurden während oder nach dem Maskentragen festgestellt?” hätte man fragen können “Wurden während oder nach dem Maskentragen irgendwelche Symptome festgestellt, und wenn ja, welche?”

      Das hätte die unmittelbare Vergleichbarkeit zumindest erschwert.

      Dies suggeriert es könne nur negative Veränderungen geben, obwohl auch möglich gewesen wäre, dass Schüler sich mit Maske sicherer fühlen. Sei es wegen der geschürten Angst oder weil der Lehrer nicht sieht, wenn sie hämisch grinsen, wenn ein Mitschüler einen Streich spielt oder was auch immer.

      Die Wahrscheinlichkeit dafür tendiert gegen Null und widerspricht der allgemeinen Lebenserfahrung. Positive Effekte sind vollkommen auszuschließen, wie sich aus Arbeitsschutzbestimmungen ohne weiteres ableiten lässt.

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  5. Kerstin Görlitz

    Hallo,
    ich habe gestern eine Petition gegen die Maskenpflicht gestartet. Habe auch diese Seite als Quelle angegeben.
    Vielleicht kann der Link zum Unterschreiben hier geteilt werden?
    http://chng.it/7mRjnhCq
    Danke.
    Viele Grüße
    Kerstin

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