Wenn Frau Hubig “schöne Ferien” wünscht…

Von | Juli 21, 2021

…kann das nicht unbeantwortet bleibt. Ich lese diese Schreiben nicht, aber unser Redaktionsmitglied M. Garcia macht das. Und verfasst dann auch gleich die passenden Antworten. Viel Spaß beim Lesen! PB

Ach ja, wenn Sie besser verstehen möchten, wie Schule in “Corona”-Zeiten zu einer bizarren Veranstaltung degenerieren kann, sehen Sie sich dieses Video an!


Sehr geehrte Frau Hubig,

vielen Dank für Ihr Schreiben an die Eltern und Sorgeberechtigten vom 13. Juli 2021. Ja, Sie haben Recht, es war für uns ein sehr anstrengendes Jahr, bedingt durch die Folgen der Corona-Maßnahmen, die ihre Begründung in der gesetzlich verhängten „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ haben. Wie Sie wissen, bestand dazu kein gesundheitlicher Anlass und trotz des massiven Abbaus von Intensivbetten ist es bislang nicht zu einer Überlastung des Gesundheitswesens gekommen. Das mag wohl daran liegen, dass das Virus nicht neu und/oder nicht so gefährlich ist, wie uns die Politik, und damit auch Sie selbst, mit tatkräftiger Unterstützung der Leitmedien, immer wieder versuchen einzureden. Zugegeben, bei einem Großteil der Bevölkerung ist diese Strategie sehr erfolgreich.

Sie behaupten in Ihrem Schreiben, die Hygienekonzepte, die Selbsttestungen sowie das konsequente Maske tragen und insb. die hervorragende Umsetzung in den Schulen, hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass das Übertragungsrisiko in Schulen sehr gering war und ist.

Dem muss ich widersprechen. Bereits vor Einführung der Maskenpflicht und noch viel länger als vor der Einführung der Testungen hat es im Frühjahr 2020 eine Studie an Schulen in Sachsen gegeben, die gezeigt hat, dass es in Schulen kaum zu Ansteckungen kommt und diese nicht Pandemietreiber sind. Anfang September 2020, wurden die Ergebnisse dieser Studie, die auch mit Geldern des Freistaats Sachsen finanziert wurde, in einer Pressekonferenz veröffentlicht. Es verwundert mich sehr, dass Sie davon nicht erfahren haben sollten.

Sie sagen, die Testverfahren hätten sich bewährt. Es wurden in den letzten Monaten Millionen Tests an vollkommen gesunden Kindern und Jugendlichen durchgeführt, gelegentlich ist es zu dem ein oder anderen meist falsch-positiven Ergebnis gekommen, das mittels PCR überprüft werden sollte, obwohl dies Verfahren nachweislich nicht für diagnostische Zwecke geeignet ist. Bei niedriger Prävalenz, so die Aus sage des Gesundheitsministers im Juni 2020, kommt es bei einer hohen Zahl an Testungen auch zu vielen Falsch-Positiven. Das wurde durch die im Hinblick auf die Gesundheit der Schüler vollkommen sinnentleerten Testungen bestätigt. Wem es jedoch etwas gebracht hat, ist dem Einzelhandel, der Labordiagnostik und selbstverständlich der Pharmaindustrie.

Sie sprechen davon, dass jetzt Schulträger 12.000.000 Euro (!) bekommen werden für ein weiteres Förderprogramm, um die Frischluftzufuhr in Unterrichtsräumen, die nicht gut gelüftet werden können, zu verbessern. Gleichzeitig setzten Sie aber weiter auf Masken. Was denken Sie, wie groß wird der Einfluss der verbesserten Raumluft auf die Luft sein, die Schüler hinter den Masken einatmen? Zur Qualität der Luft hinter den Masken hatte ich letztes Jahr im November eine kleine Testreihe durchgeführt und festgestellt, dass die CO2-Konzentration hinter Masken bereits nach wenigen Minuten den Maximalwert des verwendeten Messgeräts überstieg. Dieser lag bei 10.000 ppm. Bundesumweltamt muss (!) ein Klassenraum bereits bei max. 2000 ppm gelüftet werden. Dieser Grenzwert wurde seinerzeit festgesetzt, um die Konzentrationsfähigkeit der Schüler und Lehrerkräfte aufrecht zu erhalten und eine Hyperkapnie zu verhindern. Die u. a. von Prof. Stefan Hockertz am 5.6.2021 veröffentlichte Studie Kohlendioxid bei Kindern unter der Gesichtsmaske – eine experimentelle Messstudie 1 bestätigt meine eigenen Ergebnisse.

Die Schulen meiner Kinder haben diese Testergebnisse nicht weiter interessiert, aber das Jugendamt meldete sich bei mir wegen vermeintlicher  Kindeswohlgefährdung. Auf meinen Hinweis, diese fände gerade an den Schulen statt, erteilte mir die Dame die Auskunft, hierfür nicht zuständig zu sein. Nun mussten sich unsere Kinder das ganze Schuljahr über einer schleichenden CO2-Vergiftung unterziehen, deren Folgen sich in den nächsten Jahren, wahrscheinlich auch Jahrzehnten zeigen wird. Wenn Sie jetzt zwar auf verbesserte Raumluft setzen, die Maskenpflicht jedoch beibehalten, werden Sie das Verbrechen der Vergiftung unserer Kinder durch die erhöhte CO2-Rückatmung weiter vorantreiben und sich eines Tages dafür verantworten müssen, denn nun können Sie nicht mehr sagen, Sie hätten es nicht gewusst.

Sie schreiben auch, Impfungen blieben wichtig, um das Infektionsgeschehen niedrig zu halten und animieren zur Impfung, ohne dabei die massiv auftretenden Nebenwirkungen zu erwähnen oder darauf hinzuweisen, dass alle zugelassenen Impfstoffe lediglich bedingt zugelassen sind und bei keinem einzigen auch nur die erste Testphase abgeschlossen ist. Auch fehlt der Hinweis darauf, dass es sich bei den genbasierenden um eine neuartige Form von „Impfstoff“ handelt und in der Tier- und Pflanzenwelt bei Anwendung solcher von genmanipulierten Organismen (GMOs) die Rede ist.

Jeder soll jetzt als Versuchsperson herhalten, dabei wissen dies die wenigsten. Sollten Sie tatsächlich auch nicht wissen, dass Geimpfte sehr wohl an COVID-19 selbst erkranken und andere anstecken können? Bislang war immer nur die Rede davon, schwere Verläufe zu verhindern, nicht die Erkrankung an sich. Wenn jemand vor dem Hintergrund der vollständigen Informiertheit von dem Angebot, an dieser medizinischen Studie teilzunehmen, Gebrauch machen will, so geht es lediglich um Eigen- nicht aber um Fremdschutz. Zu behaupten, es würde dazu beitragen, den Schülern den Präsenzunterricht zu ermöglichen, ist eine dreiste Lüge, mit der die Bürger erpresst werden sollen, die es leider selbst nicht besser wissen.

Statt die Kinder in den Ferien mit Zusatzunterricht zu bedrängen, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Sportvereine, Schwimmbäder u. a. Freizeitangebote wieder uneingeschränkt für alle zugänglich sind. Der Leistungsdruck in den Schulen ist ohnehin schon sehr groß und für die freie Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder schädlich. Auch ist Pflege und Erziehung das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Die Erziehung dem Staat zu überlassen, ist in unserem Grundgesetz nicht vorgesehen. Durch das von Ihnen präsentierte Maßnahmenpaket, das sicherlich nur zum Wohle des Kindes sein soll, könnte jedoch dieser Eindruck entstehen.

Schließlich behaupten Sie, auf Basis der Empfehlungen von Gesundheitsexperten zu handeln und die Maßnahmen jeweils an das aktuelle Infektionsgeschehen anzupassen. Da stellt sich mir die Frage, welche Gesundheitsexperten Sie konsultieren? Diejenigen, die dazu in den Leitmedien gezeigt werden, schmücken sich gelegentlich mit Titeln, die ihnen nicht zustehen. Auch empfiehlt z.B. Herr Drosten, ihn im Falle einer Erkrankung nicht aufzusuchen, weil er keine Ahnung von Krankheiten habe. Ein Prof. Bhakdi (Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepimediologie, 22 Jahre lang Leiter der Abteilung Mikrobiologie und Hygiene der Johannes Gutenberg-Universität) zu Mainz oder Dr. Wodarg (u. a. Lungenfacharzt), die sehr wohl darüber Bescheid wissen, werden scheinbar nicht von Ihnen zu Rate gezogen.Auch die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen wird sträflich vernachlässigt. Wäre es nichtsinnvoll, die Problematik von allen Seiten zu beleuchten? Müssen Kinder und Jugendliche nicht zuallererst geschützt werden, sind sie doch unsere Zukunft?

Eine Anpassung an das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen kann ich leider nicht erkennen oder wenn, dann nur in sehr kleinen Schritten, von denen gleichzeitig aber wieder abgeraten wird, sie doch umzusetzen. So tragen die meisten Schüler immer noch Masken, sogar an der frischen Luft! Inzwischen scheint eine Maskensucht weit verbreitet.

Frau Hubig, aus Ihrem Schreiben lese ich heraus, wie das Geld der Steuerzahler verschwendet wird und staatsgeleitet eine massive Umverteilung der Vermögen stattfindet. Dafür wurden Sie nicht gewählt. Wenn solche massiven Abweichungen von den Wahlversprechen erfolgen sollen, müssten die Wähler diesen nicht vorher zustimmen?

Außerdem wird mit der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und der der ganzen Gesellschaft gespielt, denn die Schäden, die diese durch die Panikmache seitens der Politik und Leitmedien genommen haben, sind überall deutlich zu spüren. Von den Umweltschäden gar nicht zu reden.

Selbst wenn Sie den Eltern, Sorgeberechtigten, Lehrern und Schülern ständig in Form von Loben bezüglich ihres tollen Einsatzes, ohne den die „Eindämmung der Pandemie“ nicht so erfolgreich wäre, Honig um den Mund schmieren, werden Sie es nicht schaffen, die täglich größer werdende Gruppe an kritischen Bürgern zu täuschen. Hören Sie auf, unsere Kinder zu quälen, setzen sie sich unverzüglich für die Aufhebung aller Corona-Maßnahmen ein oder treten Sie zurück.

Während ich versuchen werden, die Ferien zu genießen und mich zu erholen von den Strapazen, die maßnahmenbedingt sind, hoffe ich, Sie nutzen die Zeit, in sich zu kehren und sich zu fragen, welche Schritte Sie einleiten können, um wieder den Grund-, Menschen- und Kinderrechten in RLP in vollem Umfang Geltung zu verschaffen. Bis auf die ganz wenigen Profiteure der Krise können wir alle nur gewinnen.

Bitte ersparen Sie sich eine Antwort auf dieses Schreiben, wenn Sie keinen grundlegenden Richtungswechsel in Ihrer Politik zu verkünden haben, ansonsten verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

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