Ein Jahr “Pandemie” – Wie mit Halbwahrheiten, Desinformation und apokalyptischen Vorhersagen Politik gemacht wird.

Von | März 2, 2021

Von Peter Baier

Now they’re planning the crime of the century
Well, what will it be?
Read all about their schemes and adventuring
Yes, it’s well worth a fee

(Supertramp, The crime of the century, 1974)

Ungefähr vor Jahresfrist begann das, was man ohne zu untertreiben die “größte Falschmeldung der neueren Zeit” nennen kann: Ein vermutlich aus einem chinesischen Labor entwichenes Virus (wofür es durchaus gewichtige Indizien gibt!), welches genutzt wurde, eine weltweite Scheinpandemie zu erzeugen. Eine “Pandemie”, zumindest sagen das die Zahlen für Deutschland, die es nicht einmal in Ansätzen geschafft hat, die Sterblichkeitsraten nach oben zu treiben. Kurz, es ist der Hoax (Hoax, engl. für Falschmeldung) des Jahrhunderts. Lassen Sie uns diesen gigantischen Hoax nachzeichnen. Zumindest skizzenhaft.

Wie lässt sich eine derartig kühne Behauptung beweisen, die durch Regierungen und Medien ausgerufene “Superpandemie” sei eine Falschmeldung? Nun, ganz einfach, der Beweis soll anhand von Fakten geführt werden. Fakten, die seit einem Jahr immer wieder sukzessive auf den Tisch kamen, die aber im Mediengetöse zwischen horrenden “Infektionszahlen”, Zehntausenden angeblicher “Coronatoter” und der täglichen Kakophonie der hysterischen Regierungsmeldungen vollkommen unter eben jenen Tisch und die dem allfälligen Totschweigen von Sachargumenten zum Opfer fielen.

Frühjahr 2020 – “Are you ready for pandemic?”

Jedes Großunternehmen benötigt eine Vorplanungsphase. So auch das Unternehmen “Corona-Pandemie”. Ein wichtiger, aber von der Bevölkerung kaum wahrgenommener Schritt war es, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  2009 den Begriff “Pandemie” neu definiert hatte. Der vorher enthaltene Passus “beträchtliche Zahl von Toten” wurde einfach entfernt. Damit war zumindest ein wichtiger definitorischer Baustein gesetzt. Denn fortan war sogar ein Schnupfen eine “Pandemie”. So ausgerüstet, ging man dann 10 Jahre später an den Start.

Im Frühjahr 2020 kamen die ersten Meldungen über ein “neuartiges Virus”, das die Atemwege befällt und das in China zu einer großen Anzahl von Infektion und Toten geführt habe. Allerdings war das Virus gar nicht neu, es handelte sich nur um eine “Variante” eines bereits gut bekannten anderen Virustyps:

Die Viren sind Experten zufolge Varianten ein und derselben Virusart. Der zunächst vorläufig 2019-nCoV genannte Erreger SARS-CoV-2 zählt zu den Coronaviren. (Quelle)

Damals ging man man noch von einer sehr hohen Letalität aus, die aber noch unter dem Ausbruch von SARS im Jahre 2020 liegen sollte:

Die Letalität schwankt zwischen 3 und 4 %, die damit unter derjenigen der SARS-Epidemie von 2002 liegt.

(Quelle)

Heute wissen wir, dass die Fallsterblichkeitsrate von SARS-CoV-2 gerade mal 1 bis 2% (gemittelt über alle Altersgruppen, Quelle) liegt.

Man kann sich nun fragen, warum, wenn die Sterblichkeit bereits Anfang 2020 unter jener der vorherigen SARS-Epidemie lag, man trotzdem derart hysterisch reagiert hat. Und warum diese Hysterie sich fortsetzte, auch als klar war, dass die reale Mortalität für die Altersgruppen unter 70 Jahre noch mal eine Zehnerpotenz unter der ersten Abschätzung lag, ist auch eine Frage, die zu stellen berechtigt ist.

Das US-amerikanische Center for Disease Control (CDC) schätzte die Fallsterblichkeit (case fatality rate, CFR) bzw. die Infiziertensterblichkeit (IFR)  nach Altersgruppen differenziert ein:

Scenario 5: Current Best Estimate:

0-19 years: 0.003%
20-49 years: 0.02%
50-69 years: 0.5%
70+ years: 5.4%

(Quelle)

Allerdings war bereits beim Ausbruch in China klar, dass die Sterblichkeit dann besonders hoch ist, wenn die Betroffenen Vorerkrankungen aufwiesen:

Die aus China berichteten Todesfälle litten unter schweren Grunderkrankungen. (ebd.)

Zwischenfazit: Bereits die ersten Fakten über die Virusvariante SRAS-CoV-2 hätten klar machen müssen, dass hier mitnichten der Superkiller anrückt.

Die Ouvertüre in Italien

Der Einstieg in die medial-brachiale Desinformation der Bevölkerung gelang über das Thema “Italien”. Wo man sonst eher Pizza, guten Rotwein und “dolce vita” assoziiert, sah man plötzlich im Staats-TV Bilder von Särgen, die in 3er-Reihen aufgestellt waren. Das bekannteste dieser Fotos stammte übrigens von der Insel Lampedusa und war bereits ein paar Jahre alt. Es hatte auch nichts mit “Corona” zu tun, sondern war entstanden, weil eine große Zahl Menschen ertrunken war, als sie versuchten, das Mittelmeer in seeuntüchtigen und überladenen Schlauchbooten zu überqueren. Dies spielte aber für das sich gerade entwickelnde “Narrativ” nur eine untergeordnete Rolle. Die Fotos waren einfach zu schrecklich. Und damit zu gut brauchbar, für das, was man erzählen wollte.

Kleiner Tipp am Rande: Geben Sie mal bei GOOGLE “italien corona särge” ein und machen Sie sich ein Bild davon, wie die selbsternannten “Faktenchecker” von “correctiv” & Co.  die besten Plätze bei GOOGLE unter sich verteilen. Diese Organisationen tragen auch zur Desinformation bei. Und das nicht unerheblich.

Die medial ebenfalls omnipräsenten Reihen von Armee-Lastwagen, die mit den Särgen angeblicher “Coronatoter” beladen waren, zeigten natürlich auch keine vollständige und auf Aufklärung ausgerichtete Berichterstattung. Viele der Menschen, die in den Särgen lagen, waren sehr alt gewesen und sie waren gestorben, weil sie von ihren Pflegekräften aus Osteuropa im Stich gelassen wurden und nicht an “Corona” sondern an Dehydrierung, Medikamentenmangel etc.

Die Pflegekräfte hatten panikartig das Land verlassen, aus Sorge, die Grenzen könnten demnächst geschlossen werden und eine Rückkehr sei ihnen daher verwehrt. Da die italienische Regierung zudem angeordnet hatte, dass die Toten eingeäschert werden müssen, in Italien die Feuerbestattung aber absolut unüblich ist und nur in Norditalien praktiziert wird, mussten eben die Verstorbenen dorthin gebracht werden. Dazu waren die Lastwagen aufgefahren. Nebst Soldaten in Schutzanzügen, die aussahen, als ob gerade ein Angriff mit dem Nervengas “VX” auf Italien stattgefunden hatte.

Deutschland und die “erste Welle”

Als das Virus sich über internationale Reisewege verbreitete und dann auch in Deutschland auftrat, begann dort die “erste Welle”. Allerdings war dies hauptsächlich eine Panikwelle. Wenigstens die Presse hat endlich ihre “Aufmacher”. Befeuert durch zwei Personen, die dann als “Pat und Patachon der Coronahysterie” medial zum Dauerfeuer antraten: Christian Drosten und Lothar Wieler.

Drosten, auf der Gehaltsliste der Charité in Berlin stehend, ist so etwas wie der deutsche Virenpapst. Über seine eigenartige Art, an den Doktortitel zu gelangen, wollen wir hier nicht weiter ausführen. Wodurch sich der Mann aber regelmäßig hervortat, waren zwei Dinge: Eine sich ständig ändernde angeblich wissenschaftliche Bewertung der Lage und apokalyptische Vorhersagen:

(Quelle)

Ach ja, Drosten ist kein praktizierender Arzt sondern Labormediziner. Und Geschichte wiederholt sich doch:

(Quelle)

Man ersetze “Schweinegrippe” durch “Corona” und, voilà, “Welcome to the future!”

Es wäre allerdings schnell erkennbar gewesen, dass der Herr Drosten gerne mal Panik verbreitet und als Wahrsager eine eher geringe Trefferquote vorzuweisen hat:

Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten, geht davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde. Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen.

(ebd.)

Da zog gar nichts und die “Schweinegrippe” war schnell erledigt. Es gab wohl ein paar Dutzend Tote, die mit dem Erreger H1N1 in Verbindung gebracht wurden.

Auch das andere Mediengesicht, der Chef des Robert-Koch-Institutes (RKI), Lothar Wieler, wollte was Panikmache angeht nicht nachstehen:

(Quelle)

Und auch hier eine wichtige Anmerkung: Das RKI ist natürlich kein wissenschaftliches Forschungsinstitut sondern eine Regierungsbehörde, unterstellt dem Gesundheitsministerium. Und damit weisungsgebunden. Wie im Beamtenapparat eben üblich. Von oben werden Anweisungen durchgereicht, die von unten befolgt und umgesetzt werden müssen. Sonst gibt’s Ärger.

April 2020 – Die Systemmedien steigen in die Hysterie voll ein

Derartig mit “harter Wissenschaft” unterfüttert, sprangen die Systemmedien ganz schnell auf den Zug auf. Nur ein Beispiel des Privatsenders “RTL”:

(Quelle)

Die “radikalen Maßnahmen” der Landesregierungen (in deren Zuständigkeitsbereich der Infektionsschutz fiel, bis Frau Merkel ihre “Seuchenkungelrunden” etablierte) reagierten umgehend: Schulen wurden geschlossen, Spielplätze ebenso, Gaststätten, Restaurants, Fitnesstudios, der ganze “Lockdown”-Unsinn nahm seinen fatalen Lauf. Kleiner Schönheitsfehler in dem regierungsamtlichen Panikszenario: Die “Welle” war bereits wieder am Abebben:

(Datenbasis: Private Aufzeichnung)

Eine “Krankheit”, die man aufwändig nachweisen muss

Bei vielen Atemwegsinfekten ist die Diagnose einfach: Der Patient hustet, schnupft, der Hals ist feuerrot, manchmal sind Lymphknoten geschwollen, der Patient fühlt sich mies und es geht ihm richtig elend. So einfach ist das bei “Corona” nicht. Denn ein großes Problem bei dem angeblich so gefährlichen Virus war stets, dass es oft keine eindeutigen Symptome zeigte und bei ca. 80 bis 85% der Menschen, welche das Virus angeblich tragen sollten, sogar vollkommen symptomlos blieb. Das ist schon blöd, wenn man “krank” ist, es aber nicht merkt.

(Quelle)

Fortan lernten wir also einen neuen Begriff: Der “symptomlos Erkrankte” war geboren. Wobei der gar nicht so neu war. 99% der Menschen sind z. B. mit Herpres simplex infiziert, nur die wenigsten bekommen Lippenbläschen oder Gürtelrose. Auch eine “Pandemie”, nach WHO-Definition.

Im Gegensatz zu vielen anderen (und weit gefährlicheren) Krankheiten war dieses angeblich so gefährliche Virus oft gar nicht am Patienten erkennbar. Man benötigte also ein entsprechendes Diagnoseverfahren. Und jetzt kommt die  Lichtgestalt der frühen “Corona”-“Pandemie” erneut auf die Bühne: Christian Drosten, damals “Muttis Liebling”. Er entwickelte bereits im Januar den ersten Test für das “neuartige Virus”:

(Quelle)

Allerdings war damals noch nicht weit bekannt, dass dieser Test gar nicht in der Lage ist, eine Virusinfektion und damit auch eine mögliche Weitergabefähigkeit des Erregers zu erkennen. Wer hatte “PCR” denn damals schon mal gehört? Also verließen sich alle auf Drostens vermeintlichen “Goldstandard”.

Die PCR – Was sie kann und was nicht

Das sog. “rt-PCR”-Verfahren (reverse transkriptase – polymerase chain reaction) ist eine Methode um virale Erbinformation nachzuweisen. Und zwar in Form von RNA. Ob sich damit auch gleichzeitig eine Infektiosität ergibt, ist nicht gesagt. Ob der “Infizierte” krank wird, ebenfalls nicht. Zumal es auch entscheidend darauf ankommt, wie dieser Test durchgeführt wird. Die gefundene (u. U. winzige) Menge an Virus-RNA wird durch ein Enzym (reverse Transkriptase, rt) kopiert, in DNA umgesetzt, vervielfältigt (Amplifikation) und dann durch ein fluoreszierendes Reagenz nachgewiesen. Findet man Virusmaterial, egal in welchem Zustand, leuchtet das Zeug am Ende unter einer speziellen Lichtwellenlänge mehr oder weniger deutlich auf. Man benötigt nicht viel an Virusgenmaterial. Bruchstücke von Code reichen bereits aus.

Die Anzahl der Kopien (der sog. Ct-Wert) spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Spezifität, also die Genauigkeit, des Tests. Die Spezifität sagt aus, wie viele “positive” Testergebnisse tatsächlich korrekt positiv sind. Also ist sie ein Maß dafür, dass der Test wirklich nachweist, dass die entsprechende Erbinformation des Virus gefunden wurde. Ist die Zahl der Kopien zu hoch, wird praktisch “alles nachgewiesen”, was man will. So der Erfinder des Verfahrens, Kary Mullis:

„Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“ – „Die Messung ist nicht exakt.“ – „PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“

Kary Mullis, Erfinder des PCR-Tests

Und genau an der Stelle haben wir den nächsten Baustein des Hoax: Wenn man den Test entsprechend fährt, also die Parameter so wählt, wie man es (politisch) braucht, lassen sich eine beliebig große Zahl “Infizierter” erzeugen. In Deutschland werden bis zu 40 Zyklen durchgeführt, ab 30 wird das Ergebnis aber bereits mehr als zweifelhaft (Bericht auf dieser Seite mit wiss. Fachinformation)

Die Spezifität des PCR-Tests liegt übrigens nicht besonders hoch, so im Bereich von 98 bis 99%, je nach Quelle. Und das nur im Labor. Im klinischen Bereich, erreicht man teilweise nur 95%, hat also bis zu 5% falsch positive Resultate (Rechenbeispiel) .

Diese Einschränkungen ergeben folgende, für die Politiker nützliche, Konsequenz: Wenn man “falsch” testet, erhält man immer eine große Anzahl angeblicher “Infizierter”. Bei “nur” 100.000 Probanden und einer Quote von nur einem Prozent “falsch-positiver” Ergebnisse, sind das immerhin 1000 Leute. Bei 95% Spezifität sind es 5000 “Neuinfizierte”. Bei 1,5 Millionen Test pro Woche (wie seit Herbst 2020 in Deutschland durchgeführt) kann sich jeder selbst ausrechnen, welches gigantische Heer angeblich “Infizierter” man hier produziert. Die Lüge der  “Corona-Pandemie” basiert also zu einem großen Teil auf den Schwächen eines unzureichenden Testverfahrens, nämlich Drostens PCR-Test.

Bereits im Sommer 2020 wurden erste Stimmen aus der Wissenschaftswelt laut, welche erhebliche Zweifel vortrugen. Wir haben hier mehrfach darüber berichtet: Link1, Link 2.

Ähnlich vernichtend für die Diagnose von Covid-19 mittels des PCRs-Test äußert sich unlängst die renommierte medizinische Fachzeitschrift “The Lancet”. Hier wird insbesondere darauf Bezug genommen, dass Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion bereits durchgemacht haben, nach wie vor “PCR-positiv” sind, was zu erheblichen gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen führe:

Testing to help slow the spread of SARS-CoV-2 asks not whether someone has RNA in their nose from earlier infection, but whether they are infectious today. It is a net loss to the health, social, and economic wellbeing of communities if post-infectious individuals test positive and isolate for 10 days. In our view, current PCR testing is therefore not the appropriate gold standard for evaluating a SARS-CoV-2 public health test. (Hervorhebung durch den Autor, Quelle)

Zahlenspiele

Wenn man schon unwissenschaftliche Politik betreibt (und wahrscheinlich eine ganz andere Agenda verfolgt als man zugibt), muss es wenigstens wissenschaftlich aussehen. Und so haben uns “Zahlen” über die ganze sogenannte “Krise” begleitet. Das Problem: Diese Zahlen waren alles andere als exakt. Sie waren auch nicht wissenschaftlich. Sie wurden gemacht. Aber Zahlen wird vertraut. Und das ist ein Fehler.

Als Maß für die angebliche Gefährlichkeit des Virus waren und sind die Zahlen der “Neuinfizierten” das Maß der Dinge. Allerdings unterschiedlich aufbereitet. Wie schon erläutert: Mit dem PCR-Test, der keinesfalls der gelobte “Goldstandard” war, kann man nur virale RNA nachweisen. Man kann nicht nachweisen, dass dort auch ein vermehrungsfähiges Virus im Menschen vorhanden ist. Man kann ebenfalls nicht nachweisen, dass eine Person krank ist. Aber immerhin, mit den “positiven” Testergebnissen war es möglich, den “Corona”-Hype weiter zu befeuern. Besonders weil ca. 1 bis 2% oder sogar 5% davon falsch positiv waren. Je mehr man testet, desto mehr “Gefahr” hat man sichtbar gemacht. Gut für die Abendnachrichten.

1. Schritt: “Flatten the curve”

Viele Politiker sind nicht allerschlauesten Zeitgenossen und die “Corona”-Masche musste sich erst entwickeln. So begnügte man sich in der ersten Phase damit, die Kurve (also die Neuinfektionen” pro Zeiteinheit) flacher werden zu lassen, oder so zu tun, als ob man es wollte. Eine einfache Annäherung, aber für’s Erste tauglich. Es lief so, wie Exponenzialfunktionen eben nun mal verlaufen. Sie approximieren an einen Endwert. Und es war auch dem Laien verständlich, dass die Zahl der pro Zeiteinheit “Angesteckten” irgendwann nicht mehr uferlos steigen könnte.

Allerdings hat man nie die bereits wieder “Gesundeten” und die “Verstorbenen” vom stetig steigenden Wert subtrahiert. So blieb die Kurve immer oben. Ein einfacher und nicht besonders schlauer Trick.

Der weitere Trick: Einfach mehrfach testen. Ist ein Mensch heute test-negativ, kann das morgen schon ganz anders aussehen. Da die Tests anonymisiert beim RKI eingereicht wurden, waren Doubletten nicht zu erkennen.

Der “R-Wert”

Ein wenig komplizierter war dann der “R-Wert”. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, wie viele andere Personen eine infizierte Person anstecken kann. Allerdings taugte der Algorithmus dazu nicht besonders. Denn wie will ich wissen, ob Person A in Hamburg Person B in München anzustecken in der Lage ist? Man verglich trotzdem einfach die “Neuinfektionsrate” von 2 gleich langen und direkt hintereinander liegenden Zeitspannen (mal 4 oder mal 7 Tage, je nach Gusto) und nannte das “Reproduktionszahl”. So wie “exakte Wissenschaft” eben arbeitet, ganz beliebig und wahlfrei (Ironie!) und schloss dann daraus, ob es nun mehr oder weniger vermeintlich Angesteckte geben würde.

Dieser “R-Wert” schwankte munter über die Wochen, war er unter 1 war alles gut, war er darüber, drohte die Katastrophe. Es war “Science-Bullshit” vom Feinsten. Vom Allerfeinsten.

Man erkennt den Bullshit gut am Verlauf des Graphen: Denn das, was Sie hier sehen, ist mitnichten die Kurve eines Seismographen bei einem mittelschweren Erdbeben, es ist der Verlauf des “R-Wertes” in Deutschland in der ersten Jahreshälfte 2020. Man beachte, die beiden Kurven: Orange für den 7-Tage-Wert, blau für den 4-Tage-Wert. Was will man da herauslesen? Außer dass man stärkere Schwankungen erhält, wenn man die Zeitperiode kürzer wählt. Beeindruckend, wirklich! Ich wäre da alleine NIE drauf gekommen!

Die Inzidenz

Der R-Wert lag immer unter oder knapp über 1. Daher taugte er nicht dauernd für das weitere Katastrophenszenario. Und so kam die finale Idee. Ein Wert, den man aus der Epidemiologie schon lange kennt: Die Inzidenz, also die Anzahl der Neuerkrankungen pro Zeiteinheit. Und dieser Wert war die Ultima ratio. Der Clou: Man konnte diesen Wert als Grenzwert beliebig heruntersetzen und hatte so immer das universelle Armageddon an der Hand. War er bei z. B. 50 “Neuinfektionen” pro 100.000 Einwohner und Woche (also 7(!!!) am Tag in einer Stadt wie Heidelberg) verortet, war “Alarmstufe rot” angesagt.

Und hier kam den Regierenden ein kleines Faktum zu Hilfe, woran wir Lehrer auch einen gewissen Anteil haben: Nämlich die Tatsache, dass viele Menschen keinen Bezug zu Zahlen haben. Zuerst einmal sind 50 von 100.000 äquivalent zu 5 von 10.000. Und das ist nach EU-Definition eine “seltene Krankheit”. Wobei man exakterweise sagen muss, dass diese Definition keinen Zeitrahmen beinhaltet, in welchem das stattzufinden hat.

Aber man kann vergleichen. Beispiel ist eine ebenfalls nicht ganz so häufige Erkrankung: Das Bronchialkarzinom, auch bekannt als “Lungenkrebs”. An Lungenkrebs erkranken jeden Tag in Deutschland ca. 100 Menschen. Man weiß das, weil fast ebenso viele daran sterben, das Bronchialkarzinom hat eine Letalität von ca. 90 bis 95%. Man vergleiche also 100 Lungenkrebsdiagnosen pro Tag mit 7 bis 8 neuen Fällen an Covid-19. Nur um mal eine Größenordnung zu setzen.

Noch haarsträubender wird das Ganze, wenn man wie Söder und Co. es fordern, die Inzidenz auf 35/100.000 und Woche oder gar auch 10 pro 100.000 pro Woche heruntersetzt. Ganz abgesehen davon, dass diese Werte wegen der nicht ausreichenden Spezifität des PCR-Tests gar nicht zu erreichen sind. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Zwischenbilanz: Die Politik braucht(e) Zahlen für ihre “Maßnahmen” und die beschafft sie sich nach Belieben. Leute mit “Dr.” und “Prof.”-Titel halfen dabei gerne.

Der “Lockdown”-Blödsinn

Den Politikern ist zu dem ganzen Thema “Infektionsabwehr” nicht wesentlich mehr eingefallen, als mal eben die meisten Geschäfte, Freizeiteinrichtungen, Kulturangebote usw. zu schließen. Sie nannten es “Lockdown”, ein Wort aus der Sprache amerikanischer Gefängnisse. Auf deutsch “Einschluss”. Das ist dann, wenn die “schweren Jungs” wieder in die Zelle müssen. Wir hören vor unserem geistigen Ohr schwere Türen ins Schloss fallen und Schlüsselbünde rasseln.

Wie “effektiv” diese Maßnahme war, kann man erkennen, wenn man die Kurvenverläufe der “Coronatoten” von Deutschland (“Lockdown”) und Schweden (kein “Lockdown”) normiert auf 1.000.000 Einwohner vergleicht. Weitere Ausführungen erübrigen sich eigentlich:

Ganz besonders wird der Lockdown-Blödsinn als Blödsinn enttarnt, wenn man weiß, dass es nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit gibt, dass Menschen, die keine Symptome von Covid-19 zeigen andere anstecken können sollen. Mit einer Studie, die ein riesiges Kollektiv von 10.000.000 Menschen untersuchte, wurde das in Wuhan/China, dem Ort des primären Auftretens von SARS-CoV-2, nachgewiesen (Link).

Der Masken-Unsinn

Auch der vor dem Gesicht getragene Stofflappen soll nicht unerwähnt bleiben. Von der Politik wurde anfangs alles, was irgendwie die Atmung behindert, in den höchsten Tönen gepriesen. Später hatten die Stofflappen ausgedient, es waren nun die teureren FFP2-Masken verfügbar, und man durfte als Nutzer tiefer in die Tasche greifen. Zudem gab es noch “Faceshields”, die auch helfen sollten. Nur gegen was?

Wissenschaftlich gab es keine Beleeg für den Nutzen der Gesichtabdeckungen, für das Gegenteil schon: Link zu “Ärzte für Aufklärung” und einer Studiensammlung zum Nutzen von Gesichtsmasken (nicht die mit den Gurkenscheiben, das ist was ganz anderes!!!!)

Dass man mit den Teilen, die meistens aus China kommen, Nanopartikel, Weichmacher und andere “gesunde” Stoffe einatmet, wollen wir nicht unerwähnt lassen (Link 1, Link 2 etc.). Wohl bekomms!

Das “Corona”-Geschwätz

Um die “Pandemie” medientauglich zu machen, braucht man griffige Formulierungen. Hier der “Corona”-Schnack, der am meisten beeindruckt hat:

  • “Superspreader”
  • “Hygieneregeln”
  • “Welle”
  • “Corona-Hotspot”
  • “Coronaleugner”
  • “Covidiot”
  • “Verschwörungstheoretiker”
  • “Coronazi”
  • “Lockerungen”
  • etc.

Die “zweite Welle”

Nachdem im Sommer 2020, vermutlich aufgrund der Tatsache, dass Atemwegserkrankungen im Sommer immer “Flaute” haben, die “Infiziertenzahlen” stark zurückgingen. konnte man, ausgerüstet mit einem politisch missbrauchbaren Testverfahren, es angehen, im Herbst 2020 langsam die nächste Welle herbeizutesten. Die Testkapazität war zwischenzeitlich erheblich ausgeweitet worden, so dass man Spätsommer 2020 jede Woche deutlich >1.000.000 Testungen pro Woche durchführen konnte. In der Spitze waren das 1.6 Mio. Tests, man kann sich das Ergebnis leicht ausrechnen: Eine riesige “Infektionswelle” war geboren.

(Datenquelle: RKI)

Gleichzeitig kam es, man ist durchaus erstaunt, zu einem zeitsynchronen massiven Anwachsen der “Infiziertenzahlen”:

Fast mustergültig ist auch, wie sich der Rückgang der Tests pro Woche über Weihnachten (KW51 bis 53) 2020 sofort in einem Rückgang der “Infiziertenzahlen” niederschlägt:

Allerdings schlug sich diese “Pandemie” nie in den Kranken- und Sterbezahlen nieder. Bereits im Frühjahr, bei der angeblichen “ersten Welle” waren die Krankenhäuser derartig unausgelastet, dass man ca. 400.000 Schwestern und Pfleger und anderes medizinisches Personal in die Kurzarbeit schicken musste:

(Quelle)

Auch die Intensivstationen waren nicht überfüllt, und das zu keinem Zeitpunkt während der angeblichen “Pandemie”. Hier die angebliche “zweite Welle” von Oktober 2020 bis Februar 2021, basierend auf Grafiken von divi.de:

(Quelle divi.de => Tagesreport)

Die “zweite Welle” kam also in den Krankenhäusern nicht an. Die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, also Arztpraxen, Kliniken, Medikamentenversorgung etc. war NIE auch nur in Ansätzen gefährdet. Daher war es auch kein Problem, in Deutschland im Jahre 2020 insgesamt 20 Krankenhäuser zu schließen. Zudem ging die Auslastung der Betten im angeblichen “Pandemiejahr” in den Kliniken deutlich weiter zurück.

(Quelle)

Der Superkiller?

Früher (TM) war eine Epidemie oder gar eine Pandemie ein Superkiller. Die Pest im Mittelalter war so ein Ereignis. Halb Europa fiel der Seuche zum Opfer.  Bei der “Corona”-Pandemie gab es primär das Heer der “symptomlos Erkrankten”. Was es nicht gab, waren die Leichenberge, die man uns in u. a. in Italien präsentiert hat, die aber andere Gründe hatten (siehe oben!). Untersucht man die Sterblichkeitszahlen des Jahres 2020 und vergleicht sie mit den Vorjahren, so findet man keine signifikant erhöhte Sterblichkeit:

Die Schar von Funktionsgraphen zeigt die zeitliche Entwicklung der Sterbefälle über das jeweilige Jahr von KW1 bis KW 52:

Die “Mutantenpanik”

Ein weiteres Mittel seitens der Politik Angst und Panik in der Bevölkerung hochzuhalten, ist die Angstmache vor den “Mutationen”. Derzeit (Frühjahr 2021) werden die  “Britenvarainte” und der “Südafrika-Mutant” durch die Presse gejagt. Für letztere Version konnten wir zeigen, dass diese in Südafrika leider überhaupt nicht bekannt ist. Schade. Dass RNA-Viren ständig mutieren, ist auch nichts Neues. Hier mal der Stammbaum von SARS-CoV-2 zum momentanen Zeitpunkt:

Ausblick – Die “dritte Welle” wird herbeigeredet

Und zum Abschluss dieses Textes, der Ausblick auf eine unendliche Geschichte. Die unsägliche “Corona-Warn-App auf zwei Beinen”, der SPD “Gesundheitsexperte” Karl Lauterbach, Dauergast in wirklich ALLEN Talkshows des ÖR-Staatsfernsehens, ist zum Chefankündiger der nächsten Stufe der Apokalypse avanciert:

Und wenn den Labors die Teststäbchen nicht ausgehen, wird dies auch genau so eintreffen. Da dürfen wir sicher sein.

Abschluss

Ob, wie in dem eingangs zitierten Liedtext der Gruppe “Supertramp”, die “Corona-Pandemie” das “Verbrechen des Jahrhunderts” war, wird sich später historisch erweisen. Insbesondere dann, wenn man die Kollateralschäden benennen und beziffern kann. Was man aber bereits jetzt anhand der auch hier ausgebreiteten Fakten sicher sagen kann: “Corona” ist bzw. war “The Hoax of the Century”.

 

(Wird, vermutlich, fortgesetzt werden müssen)

 

 

 

Telegram-Gruppe “LehrerFuerAufklaerung”

Von | März 2, 2021

Unter dem Namen “LehrerFuerAufklaerung” (https://t.me/LehrerFuerAufklaerung) hat sich Gruppe gebildet, die den Anschein erwecken könnte, mit uns in Verbindung zu stehen bzw. für uns zu sprechen.

Zur Klarstellung: Wir stehen mit dieser Gruppe nicht in Verbindung, sie ist auch nicht identisch mit unserem Telegram-Kanal, der als geschlossene Gruppe konzipiert ist.

Peter Baier (Webmaster lehrer-fuer-aufklaerung.de)

Wie das RKI die hohe Zahl an “Neuinfizierten” erzeugt

Von | Februar 27, 2021

Jeden Tag wird der “Corona”-Hoax ein wenig weiter enttarnt. Wir hatten hier schon berichtet, dass laut Lothar Wieler, dem Chef des  Robert-Koch-Institutes (RKI), jeder als “Corona”-Toter zählt, der jemals in seinem Leben positiv getestet wurde. Und dies vollkommen unabhängig von der eigentlichen Todesursache. So erhält man einen Teil der Horrorzahlen, die täglich durch die Presse getrieben werden.

Zusätzlich wird nun auch langsam klar, wie das RKI die Leute veräppelt und zu seinen horrenden Zahlen an “Neuinfektionen” kommt. Die Ärztin Kathrin Kessler berichtet auf YouTube aus Ihrer Praxis und von einem Mailverkehr mit dem RKI.

Demnach sei es so, dass jemand, der eine Covid-19-Infektion durchgemacht habe, danach zu einem PCR-Test in ihre Praxis kommt. Er darf nämlich erst wieder arbeiten, wenn der Test negativ ausfällt. Das könne aber u. U. mehrere Wochen dauern. Wenn der Patient nun in der Rekonvaleszenzphase 10 Mal getestet würde, würde das Labor jeweils eine neue Meldung an das RKI senden. Diese sei aber anonymisiert. Daher zählt jede neue Meldung auch als neue Infektion, obwohl es sich um den gleichen Patienten handele.

Nachtrag I: Jeder Schüler der 10. Klasse aus einem Informatikkurs wäre in der Lage, einen Algorithmus zu entwickeln der z. B. aus einer eindeutigen Labornummer als Primärschlüssel und den Patientendaten eine eindeutige ID erzeugt, die man dem RKI mitteilen könnte und mit der eine “Doppelinfektion” erkennbar würde. So wäre der Datenschutz gewahrt und man hätte bereinigte Zahlen. Wollen Sie mal raten, warum keiner von der Regierungsbehörde RKI auf diese Idee gekommen ist?

Nachtrag II: Es scheint doch einen gewissen Abgleich der Daten zu geben, wie die Ärztin Katrin Kessler in einem neuen Video veröffentlicht hat. Dies soll aber nicht bei allen Gesundheitsämtern der Fall zu sein:

Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit “Eltern stehen auf”

Von | Februar 26, 2021

Von Peter Baier

Die Initiativgruppe Eltern stehen auf hat in einer groß angelegten Umfrage zur Maskenpflicht in Schulen umfangreiches Datenmaterial erhoben und uns zur Bearbeitung und Auswertung überlassen. Dafür ganz herzlichen Dank!

Das vorgelegte Datenmaterial wurde durch eine Internetumfrage erhoben. Dabei antworteten n=5589 Elternteile und übersandten einen ausgefüllten Antwortbogen. Die Frage, zu welcher Altersgruppe die Person, die verpflichtet wurde eine Maske in der Schule zu tragen gehört, würde für 6308 Personen beantwortet. Die Zahl ist höher als die Zahl der Antwortbögen, da in einigen Familien mehr Kinder betroffen sind. Auch waren Erwachsene (z. B. Lehrkräfte) in die Untersuchung einbezogen. Die Verteilung sieht folgendermaßen aus:

n.Schüler= 5869, n.Erwachsene= 434;n.Maskenbereiung=5

Folgende Geschlechterverteilung bei den Befragten ergab sich:

 

Die Antworten kamen zu ca. 93% aus Deutschland, 6,5% aus Österreich und zu 0,7% aus der Schweiz. In Deutschland kamen wiederum die meisten Antworten aus Bayern (ca. 25%).

Die Mehrzahl der Antworten kam aus dem Bereich Grundschule und des Gymnasiums:

Aussagen von Betroffenen zur Maskenpflicht

Beschäftigen wir uns nun mit den Details zur von den Regierungen verordneten Maskenpflicht an den Schulen. Die Frage, wie diese empfunden wird, wird beantwortet mit (es waren mehrere Antworten möglich):

Auffällig ist hier die starke Häufung von physischen UND psychischen Belastungsmomenten.

Auf die Frage “Wird von der Schule auf die hygienischen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Tragen der Maske hingewiesen?” antworteten:

Ja 19,97%
Nein 62,23%
Weiß nicht 17,80%

Es erschreckt natürlich, dass hierbei insbesondere bestehende Gesundheitsrisiken wie eine Selbstkontamination in 2/3 der Fälle nicht erörtert wurden.

Auch die Tragedauer wurde erfasst:

Hierbei ist besonders auffällig, dass fast 25% der Schüler diese Masken länger als 3 bis 4 Stunden am Stück tragen müssen. Man darf das durchaus als “Zumutung” ansehen. Insbesondere wenn man die später noch zu diskutierenden gesundheitlichen Folgeprobleme mit einbezieht.

Ähnlich sieht es aus, wenn man die gesamte Tagesperiode betrachtet, denn Schüler müssen diese Masken ja nicht nur in der Schule tragen, sondern auch an anderen Orten:

Summiert man die Gruppen ab “ca. 5 Stunden” auf, so erhält man einen Wert von 62% von betroffenen Personen, welche eine Gesichtsmaske am Tag für mehr als 5 Stunden tragen müssen.

Gesundheitliche Beschwerden

Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass der Gebrauch von Gesichtsmasken im Alltag durch die Bevölkerung zur Eindämmung von Atemwegsinfektionen beitragen kann (Sammlung von Studien). Der weit verbreitete Gebrauch dieser Masken führt aber, im Gegenteil, zu einem breiten Spektrum von gesundheitlichen Problemen. Zuerst die Frage nach der Verteilung, ob überhaupt Probleme entstehen oder nicht:

Man erkennt, dass für den größten Teil der Antwortenden gilt, dass diese Masken entweder physische oder psychische Probleme hervorbringen. Auch hier war eine Mehrfachnennung möglich:

Dominant sind hier Beschwerden, die in diametralem Gegensatz zu einem beabsichtigten Unterrichtserfolg stehen: Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Angst/Psych. Belastung.

Soziale Folgen des Maskentragens

Das ständige Verbergen des Gesichtes, die Tatsache, dass mit der Maske eine permanente (und so sicher nicht existierende Gefahr assoziiert wird) und damit das Herstellen einer ständigen sozialen und seelischen Ausnahmesituation führt auch zu einem veränderten Kontaktverhalten bei den Schülern:

Die Beeinträchtigungen decken ein weites Feld ab: Hemmungen, sich mit anderen auszutauschen, zu treffen etc., der Verlust an Freude und Spaß, dafür aber Maßregelungen und Sanktionen (vermutlich durch überzogen reagierende Lehrkräfte oder Denunziation unter Schülern), soziale Ängste, Distanzierung von den Mitschülern und persönliche Unsicherheit dominieren hier. Es wird evident, dass mit der Maskenverordnung durch die Behörden auch die persönliche Lebensfreude der durch diese Maßnahmen Betroffenen erheblich leidet. Man setze dies in Relation zum wissenschaftlich nachweisbaren Nutzen, der vermutlich gegen NULL approximieren dürfte.

Die individuelle Entscheidungsfreiheit der Menschen wird durch den Maskenzwang maximiert eingeengt. Es wird Druck ausgeübt, es müssen Masken getragen werden, auch wenn es rechtlich keine Begründung gibt etc. Dies verdeutlicht das nächste Spektrum von Antworten:

Hier dominieren Aussagen, dass Druck von den verschiedensten Personengruppen auf die Schüler ausgeübt wurde. Es waren Mehrfachnennungen möglich. So wird evident, dass es zahlreiche und erhebliche Versuche gab, die freie individuelle Entscheidung der Schüler zu unterlaufen.

Auch wurde in Einzelfällen dokumentiert, dass das Gesundheitsamt Druck ausübte und drohte, die Schule sonst zu schließen. Hier muss dann sofort die Frage aufgeworfen werden, ob dafür eine rechtliche bzw. wissenschaftliche Begründung dafür existiert(e).

Ob Masken auch beim Sportunterricht getragen werden mussten, wurde wie folgt beantwortet:

Ja 26,83%
Nein 49,09%
Teilweise 24,09%

Die Fälle, in denen dauernd oder zumindest zeitweise eine Maske beim Sport getragen werden musste machen rund die Hälfte der gesamten Anzahl aus.

Beachtenswert ist überdies der Umgang mit ärztlichen Attesten, welche vom Tragen einer Gesichstmaske befreien:

Sieht man sich die Mehrheit an, welche kein Attest beim Arzt ausstellen lässt und setzt sie in Relation zu der vorstehend besprochenen großen Anzahl von Fällen, wo im Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske nicht unerhebliche Beschwerden auftreten, wird eine starke Diskrepanz deutlich. Man kann nun spekulieren, was die Ursache dafür sein könnte. Zumindest in einigen Fällen dürfte z. B. der Wunsch, das Kind nicht einer Sonderstellung in der Schule zuzuführen, sich Stress mit Schulleitungen und autoritär auftretenden Lehrern zu ersparen, eine Begründung darstellen können.

Fazit

Diese Untersuchung weist auf der Basis umfangreichen Datenmaterials nach, dass das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen zu einer vermehrten Belastung der Betroffenen führt. Insbesondere psychische Gesundheitsstörungen sind hier zu nennen. Angst, Verunsicherung, Beklemmung sind einige der Symptome. Aber auch physische Beschwerden sind zu verzeichnen, wie Kopfschemrzen, Atemnot, Unwohlsein etc. Setzt man dies in Relation zum fragwürdigen infektionsprophylaktischen Nutzen der Maskenverwendung im Alltag, so wird klar, dass hier der untaugliche Versuch unternommen wurde, und dies darüber hinaus ohne wissenschaftliche Evidenz für die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, mit einer vordergründig einfachen Anordnung (unter Nichtbeachtung anderer, milderer Mittel), einen Zwang durchzusetzen, der im Bezug auf einen möglichst störungsfrei ablaufenden Schulalltag sicher mit “kontraproduktiv” noch zurückhaltend beschrieben ist. Wer Kopfschmerzen hat, sich nicht konzentrieren kann, sich unwohl fühlt, wird beim Lernen erhebliche Nachteile erleiden. Dem allerdings scheint durch die verantwortlichen Politiker und Ministerialbeamten keinerlei Bedeutung beigemessen worden zu sein. Wie üblich dürfte es so zu sein, dass mal wieder viel zu kurz gedacht wurde. Was sich auch mit der kognitiven Grundhaltung des hier verantwortlichen Personenkreises zu tun hat. Die Deintellektualisierung der Schule nähert sich auch aus bestimmten Quellen. Wenn Politik nicht mehr rational handelt, sondern unreflektiert und unter Handlungsdruck, kommt das heraus, was wir hier sehen.

Fehlerbetrachtung

Ein gewisser methodischer Fehler der Untersuchung mag darin liegen, dass der Druck, sich an der Untersuchung zu beteiligen sicher dann größer war, wenn Beschwerden in Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske auftraten. Dies ergibt eine gewisse Präselektion bei der Auswahl der Studienteilnehmer nebst einer Voreingenommenheit, weil eine (beschwerdefreie) Kontrollgruppe fehlt.

Der Inzidenzschwindel – Warum “die 35” nie erreichbar ist

Von | Februar 25, 2021

Von Peter Baier

Bevor wir uns mit ein klein wenig Mathematik beschäftigen, ein kurzer Rückblick. Die Politik hat die Bürger dieses Landes seit Beginn der selbst erfundenen “Coronakrise” beständig an der Nase herumgeführt. Zuerst war das Motto “Flatten the curve” (ist Englisch und klingt daher sehr gut!). Die Kurve wurde dann auch bald flacher, aber man wollte weiter die Grundrechte einschränken und hatte sich gerade “warmregiert”, daher kam nun der “R-Wert”, von dem mir übrigens 2 Algorithmen bekannt sind, nach denen er berechnet wird. Der war aber auch schon viel zu niedrig, seither ist die Inzidenz die Zaubergröße. Also wie viele “Neuinfektionen” pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu verzeichnen sind.

Mit dieser Inzidenz kann man sehr viel mehr machen, als mit den vorher bestimmten Größen. Denn der Grenzwert lässt sich beliebig weit nach unten schrauben, um damit theoretisch den “Lockdown” bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag durchziehen zu können. Wie das geht, wollen wir nun besprechen.

Etwas Testtheorie

Tests haben 2 wichtige Kenngrößen: Die Sensitivität und die Spezifität.

Sensitivität: Mit welcher Rate zeigt der Test korrekt an, wenn, wie beim PCR-Test, ein RNA-Fragment vorliegt? Oder anders gesagt: Wie viele real “Infizierte” bezogen auf alle Untersuchten werden gefunden?

Spezifität: Mit welcher Rate zeigt der Test korrekt an, dass jemand NICHT “infiziert” ist? Anders gesagt. Wie viel “falsch positive” Ergebnisse sind (im Umkehrschluss) zu erwarten?

Beim PCR-Test muss man noch zwischen Labor- und Klinikbedingungen (also den üblichen Testungen der Bevölkerung) unterscheiden.

  • Labor: Sensitivität: 98%, Spezifität: 99%
  • Klinik; Sensitivität: 70%, Spezifität: 95%

Die Klinik schneidet natürlich schlechter ab, da es eine große Rolle spielt unter welchen Bedingungen getestet wird. Mal im Krankenhaus, dann wieder “open air”, also z. B. durch das Autofenster. Wissenschaftlich haarsträubend, ist aber egal. Es müssen Zahlen her!  Exemplarische Werte, wie wir hier verwenden, werden u. a. genannt in: Watson J, Whiting PF, Brush JE. Interpreting a covid-19 test result. BMJ. 2020;369:m1808. Published 2020 May 12. doi:10.1136/bmj.m1808

Man sieht also, dass die Sensitivität und die Spezifität von den Einsatzbedingungen abhängt.

Wir wollen nun zeigen, dass bei diesen Testparametern (Sensitivität 70%, Spezifität 95%) eine Inzidenz unter 50/100.000 in 7 Tagen schlicht nicht erreichbar ist. Das zugrunde liegende Problem sind die falsch positiven Testergebnisse. Gehen wir von der durch die Politik vorher definierte “Zielmarke” von 50/100.000 aus und ermitteln unter klinischen Bedingungen die Gegebenheiten bei 100.000 Testpersonen :

Von 100.000 Personen seien nun 50 infiziert (aufgrund der vorgegebenen Inzidenz). Nicht infiziert ist dann der Rest von 99.950 Personen.

Bei einer Sensitivität von 70% ergeben sich 35 real positive Ergebnisse. 15 fallen mangels Testqualität durch das Raster.

Bei einer Spezifität von 95% sind dann von den verbleibenden 99.950 real nicht infizierten Personen immerhin 4998 falsch positiv. Man erkennt schon die Größenordnung von falsch zu real positiv getesteten Personen.

Zusammen erhalten wir dann 35 (real) und 4998 (falsch) positive Personen. Also 5033 insgesamt. Umgerechnet auf 100.000 ergibt sich eine Inzidenzrate von ca. 5000 auf 100.000 Personen, das Hundertfache des vorgegebenen Wertes! Selbst bei 99% Spezifität sind es immer noch über 1000 Personen, die als “positiv” gelten, was den Normwert immer noch um den Faktor 20 übertrifft.

Und auch wenn gar niemand mehr real infiziert wäre, hätten wir immer noch eine Inzidenz von genau 1.000/100.000 (bei 99% Spezifität)!

Auffällig ist auch, wie dabei die Relation von falsch positiven zu real positiven Testergebnissen verläuft, wenn man, wie die Politik es tut, die Zielinzidenz immer niedriger ansetzt. Oder wenn man praktisch nur asymptomatische Personen testet. Geht man nämlich in Richtung “Inzidenz 0” verläuft der Funktionsgraph exponentiell, d . h. die “real positiven” Personen spielen gar keine Rolle mehr, das Testgeschehen wird nur noch von den “falsch positiven” Ergebnissen getragen.

Eine Frage bleibt: Wenn man uns seit Wochen Inzidenzen um die 100/100.000 oder darunter präsentiert, wie werden die eigentlich errechnet? Es bleiben im Wesentlichen als Möglichkeiten:

a) Die Spezifität des PCR-Tests muss nach dem “Drosten-Axiom” bei 100% liegen (was gemeinhin als ausgeschlossen gilt). Denn erst ab einer Spezifität von 0,99995 (i. e. 99,995%) kommt man in den Bereich, wo die heute uns präsentierten Inzidenzen erreichbar sind. Oder

b) auch die Sensitivität ist deutlich höher und das reale Infektionsgeschehen ist sehr gering, oder

c) es wird mit Zahlen getrickst.

Ich muss mir dazu erstmal eine Meinung bilden. Aber die Grundgegebeneheiten sehen höchst verdächtig aus. Wie so vieles bei dieser “Plandemie”.

Für eigene Rechenexperimente liegt das entsprechende Tabellenblatt auf dem GitHub-Account des Autors (Inzidenzrechnung.ods)

 

 

Kein Aprilscherz: In Rheinland-Pfalz darf man jetzt wieder einkaufen – aber mit Termin!

Von | Februar 25, 2021

Von Peter Baier

Es gibt Tage, da fasst man sich noch intensiver und häufiger an den Kopf als an anderen. Gestern war so ein Tag. Der Nachrichtensender “n-tv” titelte:

(Quelle)

Erstens, werte Redakteure von “n-tv”, ist das kein “Shopping” sondern Krampf. “Shopping” ist, wenn man durch die Stadt geht ,vor den Läden steht, sich denkt “Oha, das könnte was sein!” und hinein geht. Ganz spontan. Aber dass heutige Redakteure die deutsche Sprache von Syntax UND Semantik her beherrschen, ist ja auch nur eine krude Wunschvorstellung. Lassen wird das also.

Als nächstes frage ich mich, was sich Frau Dreyer und ihre Entourage wohl gedacht haben müssen, als sie diese “geniale” Idee in die Welt setzten. Vermutlich gar nichts.

Bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern – unter strengen Auflagen – auch im Geschäft anprobiert werden. Mit einer Neuregelung will Rheinland-Pfalz unter anderem die Anprobe von Kleidung im Geschäft unter Corona-Schutzmaßnahmen ab kommender Woche wieder möglich machen. “Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten”, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einer Sitzung ihres Kabinetts in Mainz. Ab März werde ein solches “Terminshopping” möglich gemacht.

(Quelle ebd.)

Liebe Frau Dreyer, dass Ihr Parteivolk von Wirtschaft in der Regel nicht allzuviel versteht, ist bekannt. Ich erkläre Ihnen das jetzt mal, denn das hier ist schließlich eine Seite, die auch der Bildung dient:

Geld (also der Gegenwert von Waren und Dienstleistungen) kommt nicht aus der Gelddruckmaschine (heute als “EZB” bezeichnet) sondern es entsteht durch wirtschaftliches Handeln. Grundlage wirtschaftlichen Handelns ist die Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben. Oder anders gesagt: Man muss mehr einnehmen als ausgeben. Sonst wird das nichts. Das kann Ihnen übrigens Tante Emma vom kleinen Laden um die Ecke am besten erklären.

Wer ein Geschäft betreibt, hat also Kosten, so viel sollte klar sei. Darunter versteht man Fixkosten (also z. B. Aufwand für das Gebäude, den Laden, die Ausstattung etc.), die immer bezahlt werden müssen. Zusätzlich hat man variable Kosten (Personal, mal mehr mal weniger, Ware die gekauft und gelagert werden muss, Energie etc.). Diese Kosten variieren, je nach Betriebsgegebenheiten.

Wenn der Laden jetzt aber nur einen Kunden pro Zeiteinheit bedienen kann, wird der Besitzer folgendes merken: Er hat hohe Aufwendungen (Kosten), aber er realisiert wegen der aufgrund Ihrer “genialen” Idee verordneten “Einzelbetreuung” kaum Umsatz und damit auch kaum Gewinn. Oder gar keinen. Das heißt, die Sache lohnt sich für ihn nicht.

Was wird der Betreiber nun tun? Klar, wie bekannt: Der Laden bleibt zu und ist dann in kurzer Zeit Pleite. So läuft das.

“Das ist zum Beispiel für Bekleidungsgeschäfte und Brautmodeläden eine Perspektive”, sagte die SPD-Politikerin. Bei den Einzelterminen soll die Maskenpflicht gelten. Die Kontaktdaten der Kunden müssen erfasst werden. Wenn mehrere Einzeltermine in Folge an einem Tag vergeben werden, müssen dazwischen mindestens 15 Minuten für Hygienemaßnahmen und Lüften freigehalten werden.

Diese Landesregierung hat verstanden, wie Einzelhandel wirklich funktioniert. So sieht Wirtschaftskompetenz aus.

Liebe Frau Dreyer, OK, es ist bald Landtagswahl hier in RLP. Und es sieht nicht gut aus für Ihre SPD. Aber muss man (bzw. frau) aus Panikgründen jetzt Ideen in die Welt setzen, die so komplett irrational sind? Muss das wirklich sein?

Video: Der PCR-Test erklärt

Von | Februar 24, 2021

Von Peter Baier

Eine unserer zentralen Aufgaben auf lehrer-fuer-aufklaerung.de ist (auch) die Volksbildung. Da der sog. “PCR-Test” das Fundament ist, auf welchem der “Corona”-Hype aufbaut und zur Herleitung der “Infektionszahlen” und damit für die Rechtfertigung schwerwiegender politischer Maßnahmen dient,  sollte man ihn verstanden haben. Und dabei insbesondere seine Begrenzungen. Hier eine einfache biochemische Einführung und nachfolgend eine differenziert-kritische Bewertung.

Arbeitsschutz in Schulen – Aufforderung zum Handeln

Von | Februar 24, 2021

Wir arbeiten im Rahmen unseres Projektes “lehrer-fuer-aufklaerung.de” mit vielen Fachleuten zusammen. Ein wichtiger Aspekt bei der Umsetzung der sog. “Corona”-“Regeln” ist auch der Arbeitsschutz. Dabei sind vor dem Anordnen einer Maskenpflicht regelmäßig andere Maßnahmen zu prüfen, die wesentlich weniger in die individuellen Dispositionen der betroffenen Personen eingreifen, z. B. wären hier bauliche oder technische Maßnahmen zu nennen. Erst wenn diese Möglichkeiten nicht ausreichen oder in Frage kommen, ist an individuelle Maßnahmen wie z. B. eine Maskenpflicht zu denken.

Aber auch hier gelten strenge Regeln. Beispielsweise dürfen FFP2-Masken grundsätzlich nur verwendet werden, wenn den Trägern eine arbeitsmedizinische Untersuchung zumindest angeboten wurde. Daran mangelt es unseren Erkenntnissen nach in allen Bundesländern.

Ähnlich verhält es sich mit anderen Masken, wenn sie im Rahmen des Unterrichts getragen werden müssen. Ein Arbeitsgremium aus Fachleuten für Arbeitsschutz ist nun tätig geworden und hat Musterschreiben entworfen, mit deren Hilfe Eltern für Ihre Kinder die Einhaltung der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben geltend machen können und dies bei den Behörden einfordern können. Die Schreiben richten sich zwar an Institutionen in Nordrhein-Westfalen, sollten aber auch für andere Bundesländer adaptierbar sein.

Schreiben an die Schulleitung

Schreiben an das Schulministerium

Schreiben an das Gesundheitsministerium